Istrien Testbericht

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Erfahrungsbericht von Qualle

Istrien - ein Urlaubsparadies an der Adria

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Istrien, eine kroatische Halbinsel, die vieles zu bieten hat. Heute möchte ich berichten, wir die Halbinsel erlebt haben.

Natürlich kann ich nicht über die ganze Halbinsel schreiben, denn in drei Tagen, kann man nur einen Teil der Insel besuchen. Und aus Prospekten möchte ich nichts abschreiben.
Auf dieser Halbinsel Kroatiens trafen wir sehr viele deutsche Urlauber. Manchmal wurden wir auch in Geschäften gleich deutsch angesprochen.

Die letzten drei Urlaubstage unserer Kroatienrundreise verbrachten wir auf der Halbinsel Istrien. Von den Plitvicer Seen kommend, begannen wir ab Opatia mit der Zeltplatzsuche.
Viele Plätze waren klein und oft sehr voll ausgelastet. In Rabac, einem sehr großen Platz schlugen wir unsere Zelte auf. Viele Stellplätze waren schon vorbestellt. Aber da wir nur drei Übernachtungen wollten, durften wir einen Platz direkt am Wasser nutzen.

Nun erst einmal ein paar Notizen zu Rabac. Von Labin geht es bergab zu den in einer Bucht gelegenen Urlauberort Rabac. Hier lebt man von den Touristen. Etwas geschützt in einer Bucht an der Adria liegt der Ort Rabac mit seinen vielen Hotels und dem großen Zeltplatz. Es ist fast alles vorhanden, was so ein Strandurlauber braucht. Hotels, Bars, ein breiter Strand mit groben Kieselsteinen an dem blauen Wasser der Adria, kleine Buden und Läden zum Einkaufen von Souvenirs und Nascherein, viele Möglichkeiten für Ausflüge und noch so manches mehr.

Abends spielte am Strand bis 23.00 Uhr eine Band. Jeden Tag die gleichen Lieder (als wir da waren). Am Zeltplatz bei den Hotels ist eine große Kaufhalle, wo wir uns auch immer viele Getränke holten, die man bei der Wärme hier am Tage benötigt.
Abends lebt die Stadt auf, es nicht mehr so heiß und man schlendert durch die belebten Straßen am Strand. Wir buchten am ersten Abend eine Tagesfahrt zum kleinen Fischpicknick. (Preis 100 Kuna pro Person – 24 DM) Es werden auch Fahrten zu verschiedenen Inseln, nach Dubrovnik und nach Italien ohne Voranmeldung angeboten.

Fischpicknick ist eine Fahrt mit dem Schiff zu einer Insel. Wie fuhren mit dem Boot „Monsun“ zu einem, nur vom Wasser aus erreichbarem Strand, auf der Insel Cres. Hier konnten wir ausgiebig baden, auf dem Felsen klettern und uns in der Sonne tummeln. Die Schiffsbesatzung bereitet in der Zeit das Essen vor. Es wurden auf Holzkohle Fische gegrillt.
Zum Mittagessen am Strand oder auf dem Schiff (wie man es lieber hat) gab es den Fisch, Salat, Brot und ein Viertel Liter Wein.
Da wir nur die kleine Route gewählt hatten, fuhren wir anschließend wieder nach Rabac zurück. Andere Ausflugsangebote verbinden den Strandtag mit einem Besuch der Stadt Cres auf der Insel. Es war sehr warm, man hatte keine Lust mehr den Nachmittag in einer Stadt zu verbringen.

Noch am gleichen Abend besuchen wir die Stadt Pula auf der Halbinsel Istrien. Da diese Stadt ein sehr reichhaltiges Kulturerbe hat, möchte ich in einem gesonderten Bericht darüber schreiben.

Und am nächsten Tag machten wir eine Rundfahrt über diese Halbinsel. Bei den heißen Temperaturen war es uns am Strand zu warm. In unserem klimatisiertem Auto schauten wir uns etwas auf der Insel um. Als Höhepunkt der Tagesfahrt wählten wir den Berg „Vela Ucka“ liegt 1396 über NN. Kurz vor dem gebührenpflichtigen Ucka-Tunnel (20,00 Kuna) biegen wir von der Hauptstraße nach Rijeka ab. Es geht mit dem Auto auf eine Passstraße mit teilweise über 20% Steigung. Hier im Schatten stellten wir es ab und nun liefen noch etwa 100 Meter höher auf den Gipfel. Zum Glück verlief die Wanderung durch den Wald. Die Bäume spendeten Schatten und es ließ sich in diese Höhe angenehm wandern. Im Wald wuchsen viele Pflanzen, die wir zu Hause nur als Topfpflanzen kannten, wie zum Beispiel das Alpenveilchen.

Oben angekommen wurden wir mit einem phantastischen Rundumblick entlohnt. Hier waren nur noch Geröll, Gras und Sträucher. Wir sahen die große Stadt Opatia, die vorgelagerten Inseln u.a. Cres, die breite Bucht vor Rabac und das Hinterland, eine weite Ebene. Da war auch die Straße zu sehen, die wir als Abkürzung von Pican zum Berg „Vela Ucka“. nehmen wollten. Auf dieser Straße mussten wir umkehren, weil etwa fünf Meter unbefahrbar waren. An Bahnschienen ging es mehr als einen halben Meter in die Tiefe.
Hier oben auf dem Berg, auf dem auch ein Aussichtsturm ist, wehte ein angenehmes Lüftchen und damit ließ sich die Mittagshitze aushalten.

Wieder am Parkplatz aßen wir noch in dem gepflegten Restaurant auf dem Pass Mittag. Dabei beobachteten wir die wenigen Fahrzeuge, die sich über diese Erhebung quälten. Für den Rückweg zum Zeltplatz wählten wir den Weg entlang der Küste. Alle verfügbaren Parkplätze an möglichen Badestellen waren belegt.

Ich muss sagen, die Halbinsel Istrien ist nicht nur an der Küste schön, eine Fahrt in das Landesinnere lohnt sich auf jeden Fall.

Porec, Rovinj, Rijeka und weitere Orte sollen auch sehr schön sein, doch ich habe sie nicht selbst besucht.

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Spocht

    15.04.2002, 16:34 Uhr von Spocht
    Bewertung: sehr hilfreich

    dort war ich im oktober segeln