lange ist es her, dass ich einen Bericht geschrieben habe.
Seit einigen Wochen habe ich aber ein neues Spielzeug, eine neue Digitalkamera des Typs YAKUMO 47sx.
Diese habe ich über das Internet zu einem Preis von 95 Euro bei VOBIS bestellt.
Dazu würden eigentlich noch die Versandkosten in Höhe von ca. 5 Euro kommen.
Dafür bekommet man eine Kamera, die für genau solche Leute wie mich gemacht ist.
Sie bietet gute Funktionalität und für diese Preisklasse gute Features.
Aber der Reihe nach.
Technische Daten:
Bei den technischen Daten beschränke ich mich auf die wichtigsten Punkte.
Größe und Gewicht:
Naja, die Größe und das Gewicht mögen manchem nicht mehr zeitgemäß erscheinen, mich interessieren aber mehr die 'inneren Werte'.
Aber für die, die es wissen wollen:
Gewicht (ohne Akkus): 252 g
Größe: 118 x 67 x 47 mm
Lieferumfang: USB-Kabel/Handschlaufe/Videok abel
Handbuch/Treiber & Software/4 x AA Batterien
Sprachen Handbuch: D/GB
Für alle, die noch mehr wissen wollen, hier der Link des Herstellers:
http://www.Yakumo.de/produkte/index .php?pid=2&artnr=1034982
Gekauft habe ich sie bei:
http://www.vobis.de
Preis: 95 Euro plus Versand
Zunächst einmal muss ich der Fa. Vobis ein Kompliment machen.
Vom Zeitpunkt der Bestellung bis zur Auslieferung vergingen gerade mal 2 Tage, ohne das ich einen Express-Service bestellt hätte.
Darüber hinaus wurde ich per Mail darüber informiert, dass die Kamera auf den Weg gebracht wurde.
Einige Tage nach dieser mail bekam ich eine zweite, in der ich nach meiner Beurteilung gefragt wurde.
Der Servie verdient also die Note 1, vielleicht nur zu toppen durch einen Anruf, mir ist dieser Weg lieber.
Die Kamera selbst war ordentlich verpackt und kam auch ohne Beschädigungen bei mir an.
Als ich sie auspackte, war ich zunächst ein wenig überrascht wegen der Größe und des Gewichts.
Aber wie gesagt, mich stört es nicht.
Das Design empfinde ich als ansprechend.
Und die ersten Fotos bestärkten mich in dieser Einstellung, denn im Vergleich zu meiner HP Photosmart 318i macht sie auf Anhieb bessere Fotos.
Naja, fast auf Anhieb, denn ich wusste nicht, dass die Kamere über keinen internen Speicher verfügt.
Also rein mit einer Speicherkarte und los gehts.
Die richtige Einstellung ist schnell gewählt.
Dafür gibt es auf der Oberseite der Kamera ein Drehschalter, über den man die verschiedenen Modi der Kamera wählen kann.
Das sind im einzelnen:
Fotoaufnahmemodus normal
Fotoaufnahmemodus Makro
Filmaufnahmemodus
Wiedergabemodus
P C-Modus
Einrichtungsmodus
Ich benutze zum Speichern meiner Fotos ein 128 MB-Karte.
Auf dieser kann ich je nach Auflösung zwischen 130 und knapp 1000 Fotos speichern.
Die einzelnen Auflösungen unterscheiden sich in 2272x1701, 1600x1200 und 640x480.
Darüber hinaus bieten diese noch weitere Differenzierungen in der Bildqualität nach sehr hoch, hoch und normal.
Ich benutze grundsätzlich die höchste Auflösung, da ich kaum mal in der Verlegenheit komme, mehr als 130 Fotos zu machen.
Falls doch, nehme ich eben ein zweite Karte.
Die gemachte Fotos sind natürlich von der Auflösung her nicht mit professionellen vergleichbar, aber für die Standardfotos im Format 9x13 oder 13x17 reichen sie allemal.
Durch den optischen Sucher hat man stets eine gute Darstellung, lediglich bei verschiedenen Lichtverhältnissen muss man manuell nachjustieren.
Dafür gibt es auf der Rückseite der Kamera rechts neben dem Display ein Bedienfeld mit verschieden Funktionen zum einrichten dieser Dinge,
also z.B. Auflösung, Einzelbild- oder Serienbild-Modus, Aufnahmemodus, Belichtung u.a.
Dieses Bedienfeld umfasst die Menütaste, die Taste für Landschaftsaufnahmen bzw. zum löschen sowie die Multifunktionstaste für die Menüsteuerung.
Im HaupMenü kann man durch scrollen die einzelnen Untermenüs durchlaufen und an die speziellen Wünsche anpassen.
Meines Erachtens ist die Menüführung durchaus als intuitiv anzusehen.
Das man bei dieser Kamera die einzelnen Modi erst durch einen Drehschalter auswählen muss, empfinde ich als einen klaren Vorteil
zugunsten der Übersichtlichkeit und des Handlings.
Einzig ein wenig gewöhnungsbedürftig ist das umschalten von optischen auf manuellen Zoom.
Da sich beide Funktionen hinter dem gleichen Schalter verbergen, funktioniert das umschalten (zumindest bei mir) nicht immer so, wie gewünscht.
Auch nicht ganz so prickelnd ist die Serienbildfunktion.
Man kann zwar nach Anwahl dieser Funktion Bilder in Serie schiessen, aber man sollte keine Wunder erwarten.
Die Geschwindigkeit, mit der die Bilder geschosen werden, variiert in Abhängigkeit von der gewählten Auflösung.
Also je geringer die Auslösung, desto schneller die Bildfolge.
Es muss überhaupt gesagt werden, dass es eine Auslöseverzögerung geben kann, d.h. Schnappschüsse sind immer nur unter Vorbehalt möglich.
Diese Verzögerung ist abhängig vom zu fotografierenden Objekt.
Sollen Objekte fotografiert werden, die sich in Bewegung befinden, so kann es unter Umständen 1 bis mehrere Sekunden dauern,
bis das Foto gemacht werden kann, da die Kamera nachfokussieren muss.
In den allermeisten Fällem ist jedoch die Fotografie völlig unproblematisch und das es zu irgendwelchen Wackel- oder Wischeffekten kommt,
habe ich noch nicht feststellen können.
Eine schöne Sache ist, dass die gemachte Fotos direkt am Fernseher wiedergegeben werden können.
Man spart sich hier das ganz Drumherum und es ist ganz nett, wenn man mal wieder auf Familienfeiern zum Fotografen vom Dienst erkoren wurde.
Das benötigte Kabel ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Ebenso leicht wie das fotografieren ist die Datenübertragung zum PC.
Entweder kann man dazu das mitgelieferte USB-Kabel benutzen oder man schiebt die CF-Karte in ein passendes Lesegerät.
Jedenfalls wurde an meinem Rechner (Windows XP, SP2) die Kamera sofort erkannt.
Die Karte bzw. die Kamera wird als Laufwerk im Explorer angezeigt und man kann die vorhandenen Daten so handeln, wie man es von Windows gewohnt ist.
Ein weiteres Feature der Kamera ist die Kamerafunktion, also das Erstellen von kurzen Filmsequenzen.
Diese werde als AVI-Dateien gespeichert, jedoch ist die Auflösung auf 320x240 Pixel beschränkt.
Dementsprechend ist die Qualität nicht sehr prickelnd.
Das Handbuch ist der meinung, dass die Speicherkarte vollgeschrieben wird, ich habe jedoch keine Möglichkeit gefunden,
längere als 30 Sek. lange Sequenzen zu erzeugen.
Das ist natürlich nur eine sehr grobe Beschreibung der Kamera, jedoch denke ich, dass hier das wichtigste enthalten ist.
Alles weitere kann man dann natürlich dem Handbuch entnehmen, welches im übrigen sehr übersichtlich gehalten ist.
Einziger Nachteil ist das fehlende Stichwortverzeichnis.
Über solche Dinge wie Haltbarkeit, Reparaturservice und ähnliches kann ich wegen der erst einmonatigen Benutzungsdauer noch nichts sagen.
Ggf. werde ich meinen Bericht dann erweitern.
Zusammenfassend möchte ich der Kamera trotz der kleinen Schwächen eine gute bis sehr gute Note bescheinigen, da sie ihre eigentliche Aufgabe,
nämlich die Fotografie, überzeugend erfüllt und das alles zu einem niedrigen Preis.
Viel Spaß beim lesen und beurteilen.
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