Da ich mich sehr viel im Internet aufhalte, überlegte ich mir schon seit längerem, ob ich mich nicht doch für T-DSL entscheiden sollte, zumal mein Anschluss dafür ausgerichtet ist, die Tarife hierfür doch entsprechend verlockend sind und man halt auch nicht so sehr auf die Zeit achten muss als bei den jeweiligen Zeittarifen, die es ansonsten bei Standard-Zugängen mit analogen Modems gibt.
Kurz entschlossen entschied ich mich letztendlich vor einigen Monaten für T-DSL auch aufgrund eines Lock-Angebots von T-Online. Das Komplett-Paket mit Modem, zwei Kabeln und Splitter kam dann schließlich Ende September.
Was ich jetzt noch benötigte war ein längeres RJ-45 Kabel, da mein derzeitiges nicht ausreichte. Außerdem war die Anschaffung einer Netzwerkkarte von Nöten, da ich bis dato halt ein internes Modem hatte. Empfohlen wurde mir eine Ethernet Netzwerkkarte mit 10/100 Mbps zu nehmen.
Da mir eine Online-Bestellung da am bequemsten erschien, wollte ich mal wieder bei office discount vorbeischauen und gegebenenfalls eine bestellen. Dort wurde ich auch entsprechend fündig und entschied mich für eine Netzwerkkarte, nämlich für einen 10/100 Mbps Fast Ethernet PCI Adapter der Marke D-Link mit der Bezeichnung DFE-528TX. Man bezahlt dort 7,49 Euro.
- Verpackung -:
Die Netzwerkkarte befindet sich in einer rechteckigen glänzenden blau weißen Kartonage mit dem Logo von D-Link, der Produktbezeichnung –Express EtherNetwork Workstation Ethernet LAN Connectivity DF-528TX.
Auf der Rückseite werden noch die technischen Details aufgeführt, die diese Karte in sich vereinigt, sowie eine Abbildung, wie ihr Einsatz innerhalb eines Netzwerks aussehen kann.
Die Karte mit ihren Komponenten befindet sich in einer weiteren weißen Kartonage.
- Technische Details -:
Durch den 32-Bit Busmastermodus unterstützt die Netzwerkkarte einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb. Die Einstellungen für die Karte erfolgen automatisch. Der Industriestandard entspricht dem Standard IEEE 802.3/802.3u.
Die Installation erfolgt über Plug & Play. Möglichen Overhead bei Speichertransfers wird durch den integrierten FIFO-Buffer reduziert.
- Software -:
Die Treiber für die Netzwerkkarte gibt es für die Windows-Betriebssysteme 95/98, Millenium, 2000 und XP, außerdem für Linux 2.2/2.4, Netware 3.12/4.1X/5.X, Macintosh, NDIS 2 sowie weitere.
- Lieferumfang -:
Neben der Netzwerkkarte wird ein Benutzerhandbüchlein in sechs Sprachen mitgeliefert, sowie eine CD, auf der sich neben den Treibern, der Acrobat Reader befindet sowie nochmals ein Manual im PDF-Format.
- Erfahrung -:
Hingegen der Installationsanweisung vor dem Einbau der Karte zuerst die Software zu installieren, entschied ich mich zuerst die Karte einzubauen. Dafür öffnete ich das PC-Gehäuse, entfernte mein internes Modem und steckte stattdessen diese Netzwerkkarte in den freigewordenen PCI Steckplatz. Diese wurde festgeschraubt und der PC wieder geschlossen.
Danach wurde der Splitter angebracht und mein Telefonkabel von der Telefonbuchse mit dem Splitter verbunden.
Das RJ-45 Kabel steckte ich in den Splitter und verlegte dieses bis zum Modem, von dort wurde dann ein weiteres Kabel in die Netzwerkkarte gesteckt.
Nun schaltete ich den PC ein. Nachdem dieser hochgefahren war, wurde durch Plug & Play das Modem erkannt und ich legte dann auf Verlangen die CD-ROM ein. Der Treiber wurde eingerichtet, der PC nochmals neu gestartet.
Zur Vergewisserung, ob auch die Karte inklusive Treiber richtig installiert und erkannt wurden, begab ich mich nochmals in die Systemsteuerung und dort unter System, Geräte-Manager, Netzwerkkarten, wo ich dann die installierte D-Link DFE-528 TX aufgelistet fand.
Sollte bezüglich des Treibers ein Konflikt auftauchen und mit einem gelb untermalten Ausrufezeichen markiert sein, muss sich dies nicht unbedingt auf die Funktionalität auswirken. Es bietet sich allerdings dann trotzdem an, den Treiber zu aktualisieren. Unter Ressourcen kann man im übrigen auch entnehmen, welcher Interrupt der Karte zugewiesen ist, sowie welcher Speicherbereich und welcher E/A-Bereich.
Nachdem meinerseits diesbezüglich alles überprüft worden war, konnte es dann erstmal in Verbindung mit dem Modem Teledat 431LAN losgehen.
Der erste Start klappte problemlos, wobei ich erstaunt war wie schnell das Ganze jetzt von statten ging, was sicherlich auch durch DSL und das tolle Modem mit bedingt ist. Man hört keinerlei Vebindungsgeräusche. Alles geht ruckizucki. Modem und Netzwerkkarte arbeiten jedenfalls problemlos gut miteinander. Als ich mir beispielsweise ein Shareware Spiel herunterladen wollte, schaute ich mal nach wie lang dafür benötigt werden. Insgesamt benötigte ich für das Herunterladen von 5 MB gerademal 15 Sekunden!
Auch auf längere Sicht hin gesehen treten bis dato keinerlei Probleme auf so beispielsweise dass es zu entsprechenden Übertragungsfehlern kommen würde.
Da die DFE-528 TX eine Dual-Speed Network Card ist, erlaubt es diese nicht nur Computer mit gleicher Geschwindigkeit zu verbinden, sondern auch solche, die sich entsprechend unterscheiden auch bezüglich unterschiedlicher Netzkarten.
Bevor man beide PCs jedoch miteinander verbindet, muss man dafür beide Netzwerkkarten durch ein dafür gekreuztes RJ-45 Kabel verbinden, das speziell für dieses Zweck gedacht ist.
Dies wollte ich dann auch mal ausprobieren und schloss ihn an meinem älteren und langsameren Zweit-PC an, in welchem sich ebenfalls eine Ethernet Karte von D-Link befindet, nämlich eine DRN-32 TX. Auch hier lief die Datenübertragung problemlos. Hier lag die Datenübertragung für 100 MB bei etwa 5 Minuten.
- Fazit -:
Die Karte funktioniert einwandfrei sowohl was Verbindung mit einem Modem betrifft, als auch die Verbindung mit einem anderen Computer. In beiden Fällen ist der Datenaustausch überaus schnell und problemlos. Fehler sind bisweilen keine aufgetaucht, was die Marke als solche wieder mal unterstreicht. Ich kann die Ethernet Karten von D-Link durchaus empfehlen.
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Ich baue mir ein Netzwerk, 11.05.2006
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