wieder gibt es einen Beitrag von Pitter's Lieblingsband *Rainbow* dessen mittlerweile sechstes Album bereits 1982 erschien und mit etlichen musikalischen Überraschungen aufwarten konnte. Zudem wär Blackmore nicht "Blackmore" wenn er nicht wieder das Line-Up der Band zumindest etwas durcheinander gewürfelte. So gabs im folgenden Line-Up der Band zwar nur einen Wechsel der allerdings nicht den harten Kern betraf sondern nur den Keyboardbereich. Rick Rosenthal ersetzte Don Airey so das Bandboss Ritchie Blackmore seinem Wechselstil wenn auch in geringer Form treu blieb. Doch jetzt zur Sache..........
Das Line-Up der Band 1982
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Ritchie Blackmore (Lead-Guitar)
Roger Glover (Bass-Guitar)
Rick Rosenthal (Keyboards)
Bob Rondinelli (Drums)
Joe Lynn Turner (Vocals)
Das von Roger Glover produzierte Album bietet ingesamt 9 folgende Tracks:
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1. Death Alley Driver (Blackmore/Turner) 4.36
2. Stone Cold (Blackmore/Glover/Turner) 5.15
3. Bring On The Night / Dream Chaser (Blackmore/Glover/Turner)
4. Tite Squeeze (Blackmore/Glover/Turner) 3.15
5. Tearin' Out My Heart (Blackmore/Glover/Turner) 4.00
6. Power (Blackmore/Glover/Turner) 4.23
7. Miss Mistreated (Blackmore/Turner/Rosenthal) 4.25
8. Rock Fever (Blackmore/Turner) 3.40
9. Eyes Of Fire (Blackmore/Turner/Rosenthal) 6.41
Eine glatte Steigerung zum vorherigen Album *Difficult To Cure*, obwohl Sänger Joe Lynn Turner immer noch an Bord war. Nichts gegen Turner...aber passt aus meiner Sicht einfach nicht zur Band. Trotzdem kann man den Opener *Death Alley Driver* als durchaus gelungen bezeichnen da er den typischen Hardrock der damaligen Zeit wiederspiegelt. Dröge aber schnelle Gitarrenriffs gepaart mit harten Bass-Drum-Attacken lassen Erinnerungen an bessere Zeiten der Band aufkommen. Das in der Mitte des Songs integrierte und geniale Gitarre/Keyboardsolo kann man schon fast als kleinen Höhepunkt des Albums bezeichnen.
Das folgende *Stone Cold* besticht durch eine Klasse-Melodie und der phantastischen Gitarren-Arbeit von Ritchie Blackmore wobei mich Shooter Turner endlich mal überzeugen kann. Dynamisch und ausdrucksstark bringt er diesen Balladen ähnlichen Song in des Hörers Ohr und man ist anfänglichst geneigt das dieses Album endlich mal vernünftigen Rock bietet. Doch schon folgt mit *Bring On The Night / Dream Chaser* ein Pseudo-Rocksong der mehr in die Pop Ecke gehört. Das hört man besonders beim Echo-Hall unterstützten Refrain heraus der Softies wahrscheinlich zum Tanz eines Foxtrott bewegt. *Tite Squeeze* bietet aus meiner Sicht zwar eine deutliche Steigerung was allerdings nicht heißt das dieser Track mich in irgendeiner Form überzeugen könnte.
Der nächste Song dagegen entschädigt den Hörer dafür was er bisher an schlechten Songs anhören mußte.*Tearin' Out My Heart* ist eine Powerballade sondergleichen bei der besonders der harte Rythmuswechsel auffällt. Dem anfänglichst schon fast bluehaften Gesang, gepaart mit satten Bass/ Leadguitar-Attacken folgt eine schon fast rasendschnelle Steigerung. Den Gipfel erreicht der Song dann mit einem starken Soli von Blackmore welches den Track auch beendet.*Power* bietet von den Riffs her abgehackten Rockn Roll (anders nicht zu beschreiben) und das wars dann auch. Überraschende Momente sucht man vergebens außer Turner hebt seine Stimme mal etwas höher ums sein "Power" rauszugröhlen um den Song zumindest etwas Dynamik zuverleihen. Da zwischenzeitliche Soli von Blackmore hört sich an als hätte dieser vor Langeweile nichts besseres zutun als meine Ohrendamit zu quälen. Nicht sonderlich hörenswertes folgt dann gegen Ende des Albums mit den Songs *Miss Mistreated*, *Rock Fever* sowie dem Orchester unterstützten *Eyes Of Fire*. Diese Songs scheinen aus meiner Sicht für den amerikanischen Markt produziert worden sein was nichts anderes bedeutet als das mal wieder purer Mainstream-Rock vorherrscht.
Zum endgültigen Fazit
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Altgesottene Rainbow-Fans werden beim Hören des Albums zur damaligen Zeit der Band sicherlich endgültig den Rücken gekehrt haben. Stattdessen eroberten Bands wie *van Halen*, *Foreigner* und etliche andere den Ami-Markt während Blackmore und Konsorten sich im musikalischen Niemandsland befanden. Allenfalls drei Songs (Tracknr. 1, 2 und 5) erinnern stark an die guten alte Rainbow-Zeiten so das ich *Straight Between The Eyes* als unausgegorenes Album bezeichnen möchte. Dennoch bin geneigt dem Album eine mittlere Bewertung zugeben was es besonders dem musikalischen Überflieger *Tearin' Out My Heart* sowie dem witzigen Cover zuverdanken hat. In diesem Sinne.....
Superbiene und Pitter
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Muss ich mir mal wieder anhoumlren, habe ich seinerzeit als teueren Japan-Import gekauf, da in Deutschland nicht erhaumlltlich. Eine Steigerung gegenuumlber quotDifficult To Curequot war ja auch nicht schwer. Shine On, Frank