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| erstellt am: |
12.03.2002, von Grittilein |
| Produktbewertung: |
5
5 |
| Empfehlung: | ja |
Die neue Riester-Rente ist das Thema in dem neuen Werbespot der Deutschen Bank 24. Werbung hat dieses Thema wohl dringend nötig, denn bisher haben nicht gerade viele Bundesbürger die Riester-Rente beantragt und ich bin auch eher skeptisch gegen diese Methode der sicheren Rente.
Der Werbespot
Ein Mann zieht ein Buch aus seinem Bücherregal und zeigt einem Freund, was passiert, wenn eines der Hauptfundamente auf einmal verschwindet: es entstehzt eine Lücke, die man so schnell wie möglich wieder schliessen sollte, sonst fällt alles zusammen. Natürlich fällt dann auch im wahrsten Sinne des Wortes alles zusammen - in diesem Fall ist es die Altersrente. Man muß sie wieder stabilisieren und genau dies soll die Riester-Rente tun.
Ich sehe für mich allerdings keinen Bedarf für die Riester-Rente, denn wer sagt mir, daß ich in vielleicht 30 Jahren auch wirklich meine Rente bekomme?
Die Idee
Die Idee der Riester-Rente mag ja noch einigermassen gut sein, aber eines hat niemand bedacht: Schon jetzt sind viele Bundesbürger an der Grenze der Ausgaben angelangt. Viele haben Existenzängste und müssen vielleicht sogar um ihren Job bangen. Gerade in dieser Zeit soll nun jeder auch noch etwas für seine eigene Rente einzahlen. Ich sehe mich jedenfalls nach anderen Möglichkeiten um, um später vielleicht eine erträgliche Rente zu bekommen.
Die Idee des Werbespots finde ich allerdings recht gut umgesetzt. Der Zuschauer sieht an diesem Beispiel sehr genau, was passiert, wenn die gesetzliche Altersversorgung auf einmal in ihren Grundmauern zusammenbricht und man muß etwas tun, um sie wieder zu stabilisieren.
Mein Fazit
Von der Werbestrategie mag die Idee ja noch einigermassen schlüssig sein, aber für die meisten Bundesbürger trifft die Riester-Rente wohl eher nicht zu. Die Werbe-Idee mit den zusammengefallenen Bücherstapel fand ich im grossen und ganzen recht gut umgesetzt, denn so sieht der Zuschauer sofort, auf welch wackeligen Füssen die Altersversorgung steht. Jeder sollte etwas für seine Altersversorgung tun, aber für jeden einzelnen wird es sicherlich eine andere Lösung geben. Und gerade die jungen Arbeitnehmer denken bestimmt jetzt noch nicht über ihre Altersversorgung nach. Sie wollen eher jetzt das Leben geniessen, aber in ein paar Jahren kann es dafür schon zu spät sein.
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