Dr. Oetker Marmorkuchen Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von Anonym127

Wenn Lars mit Rührschüssel und Mixer handtiert...

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Am letzten Wochenende kam ich auf die Idee mal wieder einen Zitronenkuchen mit Hilfe der Dr. Oetker Backmischung zu backen. Und ich schreibe jetzt keinesfalls in der falschen Kategorie, denn auch an diesem Wochenende verspürte ich den Drang nach einem Kuchen. Verständlicherweise hatte ich keine große Lust noch mal einen Zitronenkuchen zu essen, und so kam ich auf die Idee, mal einen Marmorkuchen zu backen.


Die Verpackung:

Die Backmischung befindet sich zunächst in einem Pappkarton, auf dessen Vorderseite der fertig gebackene Marmorkuchen abgebildet ist. Außerdem findet man über dieser Abbildung in dicken weißen Buchstaben die Bezeichnung „MARMOR KUCHEN“ und am oberen Rand das Hersteller-Logo. Das Design dieser Verpackung ist übrigens orange gehalten, man kann deshalb diesen Karton im Regal kaum übersehen. Auf der Rückseite befinden sich eine Auflistung der Inhaltsstoffe der Backmischung, eine Liste der noch benötigten Zutaten, und eine leicht verständliche Anleitung mit Abbildungen. Am unteren Rand steht des Weiteren ein Rezeptvorschlag.
Im Pappkarton befinden sich in zwei Papiertüten, zum einen die Backmischung selbst und natürlich eine kleine Menge Kakao, um den dunklen Teig bereiten zu können.


Die Zubereitung:

Bevor man den eigentlichen Teig bereiten kann, muss man zuerst einige Vorbereitungen treffen. Als erstes sollte man den Backofen wie folgt vorheizen: Ober-/Unterhitze: etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C und Gas Stufe 2-3. Dann muss man im weiteren Verlauf eine Kastenform (25 X 11 cm) einfetten und einmehlen, damit sich der Kuchen nach dem Backen auch noch aus der Form lösen lässt.
Und nun kann man sich der Teigzubereitung widmen. Dazu gibt man die Backmischung und zusätzlich 150 g weiche Margarine oder Butter, 3 Eier (Größe M) und 100 ml Milch in eine Rührschüssel. Diese Zutaten muss man nun ca. 3 Minuten mit einem Mixer zu einem glatten Teig verrühren, es sollten also keine Klumpen mehr sichtbar sein. Ich persönlich rühre meistens ca. 4-5 Minuten, um sicher zu gehen, dass der Teig auch vernünftig glatt gerührt ist. Wenn der Teig soweit vorbereitet ist gibt man nun ca. 2/3 des Teiges in die vorbereitete Form. Hierbei kann man selbstverständlich nicht immer genau 2/3 abmessen, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Zu restlichen Teig gibt man nun den Kakao aus der zweiten Tüte und einen Esslöffel Milch hinzu. Hier reicht es, wenn man den Kakao und die Milch kurz ca. 1 Minute mit dem Mixer verrührt. Diesen dunklen Teig verteilt man schließlich gleichmäßig auf dem hellen, und um ein Muster entstehen zu lassen durchzieht man mit einer Gabel den Teig spiralförmig.
Der Kuchen ist jetzt bereit für den Ofen und soll erst einmal 15 Minuten bei oben angegebener Temperatur gebacken werden. Nach 15 Minuten soll man den Kuchen in der Mitte mit einem Messer der Länger nach ca. 1 cm tief einschneiden. Nach dem das passiert ist muss der Kuchen noch weitere 45 Minuten backen, sodass eine Gesamtbackzeit von 1 Stunde entsteht. An dieser Stelle empfehle ich den Kuchen noch ein paar Minuten im Ofen bei offener Klappe stehen zu lassen, damit er nicht direkt in einander fällt. Danach soll der Kuchen noch 10 Minuten außerhalb des Ofens abkühlen, bevor man ihn schließlich aus der Form lösen kann.

Das Aroma:

Schon während des Backens und vor allem, wenn man den Kuchen gerade aus dem Ofen genommen hat tritt ein sehr appetitanregendes Aroma auf. Dieses Aroma ist eine Mischung aus Kakao und auch aus einem undefinierbaren süßlichen Aroma, das vom hellen Teil des Kuchens stammt. Wenn man seine Nase etwas bemüht kann man einen Hauch von Vanille erahnen, aber wie gesagt lässt sich das Aroma nicht ganz so gut beschreiben. Auf jeden Fall ist es sehr angenehm, und es stört auch nicht, wenn etwas davon in andere Zimmer zieht.


Der Geschmack:

Natürlich schmeckt der Kuchen erst richtig gut, wenn er ein paar Stunden gestanden hat, denn dann ist er richtig kalt und durchgezogen. Allerdings ist er auch direkt nach dem Backen richtig gut. Auf der Verpackung ist angegeben, dass er „extra saftig und locker“ sei, und das kann ich nur bestätigen. Dieser Kuchen ist keinesfalls trocken und/oder pappig. Der helle Teil des Kuchens schmeckt dabei ein wenig nach Vanille aber im Wesentlichen so ähnlich, wie ein normaler Gugelhupf. Hierbei schmeckt man auch deutlich, dass Milch im Kuchen enthalten ist, denn sonst würde der helle Teil eher wie ein Sandkuchen schmecken. Beim dunklen Teil kommt sehr deutlich der Kakao hervor, so wie man es von einem richtigen Marmorkuchen auch gewöhnt ist. Zusammen mit dem hellen Teil bildet der dunkle einen perfekten Einklang, aber man merkt trotzdem, dass der dunkle Teil dominiert und, zwar nicht wirklich bitter, aber auch etwas strenger schmeckt. Insgesamt kann mich der Geschmack aber auf jeden Fall überzeugen, denn diesen Kuchen habe ich bisher nicht nur einmal gegessen, und ich fand ihn bisher immer wieder lecker.


Die Zutaten:

Weizenmehl, Zucker, Weizenstärke, fettarmer Kakao (3%), Backpulver (Backtriebmittel Dinatriumdiphosphat und Natriumhydrogencarbonat), Reisstärke, Emulgator (E 475, E 471, E 433), Kochsalz, Aroma


Der Hersteller:

Dr. August Oetker
Nahrungsmittel KG
33547 Bielefeld
Deutschland


Das Fazit:

Selbstverständlich nimmt die Zubereitung mit allem drum und dran etwas Zeit in Anspruch, aber dafür hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt, denn das Ergebnis ist einfach klasse. Schon beim Backen bekommt man Lust darauf den Kuchen zu verspeisen. Und nach ca. 2 Stunden Arbeit (mit vorbereiten und aufräumen) hat man es sich auch richtig verdient den Kuchen zu probieren. Der Kuchen schmeckt zwar erst richtig gut, wenn er ein paar Stunden gestanden hat, aber bereits nach dem Abkühlen ist er genießbar. Und sogar das Versprechen der Verpackung wird eingehalten, denn der Kuchen ist weder pappig noch trocken wie ein Sandkuchen. Heller und dunkler Teig bilden eine perfekte Einheit. Nach ein paar Tagen wird auch dieser Kuchen trocken, allerdings hält er im Normalfall gar nicht so lange, denn meistens ist er bereits am nächsten Tag schon verspeist.
Insgesamt kann ich sagen, dass die Zubereitung des Kuchen wirklich nicht schwer ist, und dass sich die investierten 2,09 € bisher immer gelohnt haben.

27 Bewertungen, 1 Kommentar

  • novit

    08.05.2005, 19:25 Uhr von novit
    Bewertung: sehr hilfreich

    hehe will mir den jetzt auch kaufen :p aber sonst sehr schöner testbericht "sehr nützlich"