Take2 Eierschalensollbruchstellenverursacher Testbericht

Take2-eierschalensollbruchstellenverursacher
ab 19,31
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2004
5 Sterne
(0)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Funktionalität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von saboger

Ei, ich brech Dich!

2
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Funktionalität:  sehr gut

Pro:

Witzig, schönes Design

Kontra:

Überteuert, eigentlich nutzlos

Empfehlung:

Nein

Der Eierschalensollbruchstellenverursacher ist eine Erfindung von zwei Designern namens Markus Roling und Volker Zitzmann (Take2). Sie wollen - laut ihrer Website -
"mit innovativen Produktideen Möglichkeiten anbieten, welche alltägliche Gewohnheiten und Handlungen in kleine Erlebnisüberraschungen verwandeln helfen [...] einfache physikalische Prinzipien wiederentdecken und unter Verwendung geeigneter Materialien alternative und praktische Gegenstände für den täglichen Gebrauch schaffen". Besser kann man es wohl nicht ausdrücken.
Der Eierschalensollbruchstellenverursacher ist bis auf die Holzkugel am oberen Ende aus Edelstahl. Auf einer Stange mit ca. 3mm Durchmesser ist eine Edelstahlkugel beweglich gelagert - unten begrenzt durch die Sollbruchstellenverursacherkappe und oben durch eben jene Holzkugel.

Ich bekam ihn zum Geburtstag - den Eierschalensollbruchstellenverursacher Clack von Take2. Verpackt in einem länglichen Karton erregte er mein Aufsehen. Was soll das denn sein? fragte ich mich. Nach kurzem Lesen der Bedienungsanleitung war mir klar - es ist eigentlich nutzlos, wird aber sicherlich mein Wochenendefrühstück erheitern.

Und so ist es auch nach zwei Jahren noch. Das Frühstück ist bereitet, die Eier stehen in ihren Eierbechern auf dem Tisch und das Frühstück kann beginnen. Wie geht das nun? Ich habe mich gerade eben mal selber beobachtet, um die Benutzung hier authentisch niederzuschrieben. Und weil es gerade heute so ein tolles Ergebnis gab, gibt es auch noch ein Foto dazu.

Ich nehme also das Ei in meine linke Hand, den Eierschalensollbruchstellenverursacher in die rechte und setze es auf das Ei. Ich nehme das Ei deshalb aus dem Eierbecher, weil das Stoßprinzip bei den Spiralbecher nicht geht und es bei stabilen Eierbechern unter Umständen zu einem Doppelbruch kommen kann (einmal da, wo es wirklich brechen soll, und einmal dort, wo das Ei am Eierbecher aufliegt). Mitr der linken kann ich nun das Ei samt der Kappe des Eierschalensollbruchstellenverursachers halten und mit der rechten führe ich die Edelstahlkugel bis zum Anschlag nach oben, um sie gleich wieder nach unten fallen zu lassen. Meistens mache ich das zweimal - und dann gibt es nach dem Abnehmen des "Gerätes" drei mögliche Ergebnisse:

1) Das Ei bekommt eine schöne, exakt kreisrunde Bruchstelle, der Deckel des Eis bleibt aber an Ort und Stelle. Nun muß man mit einem Messer in diese Bruchstelle und die Kappe abhebeln. Das geht nun sehr leicht.

2) Die Eikappe samt Eiweiß bleibt im Eierschalensollbruchstellenverursacher. Nun muss man den einen Teil des Eis aus dem Eierschalensollbruchstellenverursacher herauslöffeln und kann sich dann über den Rest des Eis hermachen. Etwas blöd ist es dann, die verbleibende Eierschale wieder aus dem Eierschalensollbruchstellenverursacher rauszubekommen - das geht nur mit zerstören....

3) Die Eierschale deer Eikappe löst sich vom Ei und fällt gleich wieder aus dem Eierschalensollbruchstellenverursacher heraus. Das ist mein Lieblingsresultat - siehe Bild! Nun muß man mit einem Messer das noch unversehrte Ei anschlitzen und kann dann das Frühstücksei genießen.


Sehr nett und vor allem physikalisch beschreiben wurde das Teil im Schwäbischen Tagblatt:
„...Dann hebt der Weichei-Esser die 70 Gramm schwere Kugel mit zwei Fingern bis zum Anschlag und lässt sie fallen. In 0,181 Sekunden saust sie die 16 Zentimeter kurze Strecke hinunter und trifft mit einer Geschwindigkeit von 1,77 Meter pro Sekunde und einer Kraft von 0,6867 Newton auf die Stahlkappe, die - wie der Name suggeriert - eine Sollbruchstelle eier-rund in die Schale ritzt...“

~~~FAZIT~~~
Eine witzige Idee, aber definitiv unnötig und dafür wiederum zu teuer..


Für yopi & ciao

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Rose2005

    08.04.2005, 00:05 Uhr von Rose2005
    Bewertung: sehr hilfreich

    was es nicht alles gibt! Gruss, Rose2005