DeLonghi ESAM 3100
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DeLonghi ESAM 3100
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DeLonghi ESAM 3100

Testbericht DeLonghi ESAM 3100

 Espressomaschine
(5,0 von 5)
Platz 217 in der Kategorie "Espressomaschinen".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5,0 von 5)
Meinungen:
Preisvergleich: nicht verfügbar

Testbericht über DeLonghi ESAM 3100

richtig leckeren Kaffee zuhause wie in einem guten Cafe schlürf schlürf

erstellt am: 11.04.2005, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Pro:leckerer, heißer, immer frischer Kaffee, P/L des Automaten
Kontra:nichts
Detaillierte Bewertung
Bedienungsanleitung: Bedienungsanleitung von ESAM 3100: 3,0  verständlich
Design: Design von ESAM 3100: 5,0  ausgezeichnet
Handhabung / Komfort: Handhabung / Komfort von ESAM 3100: 5,0  ausgezeichnet
Qualität / Verarbeitung: Qualität / Verarbeitung von ESAM 3100: 5,0  ausgezeichnet
Qualität des Endproduktes: Qualität des Endproduktes von ESAM 3100: 5,0  ausgezeichnet
Besitzen Sie das Produkt?: ja
Heute ein Bericht über ein sehr wichtiges Haushaltsgerät in unserem Besitz, unser Kaffeevollautomat.

Als wieder einmal die Kaffeemaschine nur noch lauwarmen, nicht besonders wohlschmeckenden Kaffee produzierte, obwohl es die mittlerweile xte Maschine war, die bei uns nicht sonderlich lange durchgehalten hatte, reifte der Entschluss, einen „richtigen“ Kaffeeautomaten zu kaufen.
Zwar schrecken die hohen Preise einen erst mal ab, aber in der Hoffnung, dass dieses Gerät doch mal ein paar Jährchen durchhält, denn ist es ja gar nicht so teuer in der Summerierung unser bisherigen Kaffeemaschinen gesehen, so dachten wir.
Mal abgesehen davon, dass der Kaffee im Geschmack natürlich unvergleichlich besser ist.
Und morgens aufstehen, Knöpfchen drücken und nur kurz warten und dann köstlich riechenden Kaffee zu haben und überhaupt am Wochenende auch immer frischen, statt abgestandenen, das hatte schon jede Menge Argumente für sich. Also dann mal im Internet gestöbert und durch die Kaufhäuser geschlendert.

Kaufentscheidung
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Das eine Jura für uns nicht in Frage kam, war von vornherein klar. Diese Firma ist mir einfach zu hochpreisig. Außerdem sind die Jura-Maschinen eher als Espressoautomaten denn als Kaffeemaschinen gedacht.
Auf der Arbeit haben wir eine Jura, von daher kann ich mich auch mit dieser Marke nicht anfreunden, da ich ihre Tücken kenne und auch die Reparaturkosten. Man soll ja nicht meinen, dass man so en teil nicht 10 Jahre lang funktionstüchtig hättE.
Als nächstes kam Saecco in Betracht. Die Firma hat zwar durchaus einige für den Normalsterblichen zu bezahlende Automaten im Sortiment, aber vor Ort in Augenschein genommen, sahen diese Teile meiner Meinung nach einfach billig aus und waren es vom Material auch (z.B. die Ablaufgitter über dem Wasserauffangbehälter aus Plastik).
Nach Sichten der anderen Marken haben wir uns dann für die DeLonghi entschieden, weil sie uns auch optisch gut gefiel (wir haben allerdings nicht die silberne, sondern die schwarze Variante, in Bild könnt ihr euch in dem vorherigen Erfahrungsbericht anschauen).
Behalt haben wir dann 419 €, mittlerweile dürfte die Maschine bestimmt auch für 20 € billiger zu haben sein.

Erste Schritte
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Die Kaffeebohnen werden links oben in ein Fach aufgefüllt, das nur aufgeklappt werden muss.
Der Wassertank mit 1,8 l Volumen wird an der rechten Seite der Maschine entnommen, aufgefüllt und wieder reingeschoben.
Aus dem Milchaufschäumer muss man noch Wasser austreten/dampfen lassen .
Mehr bedarf es dann nicht mehr. Nun haben wir die Tassengröße auf groß gestellt, mittlere Kaffeemenge eingestellt und los gings, auf’s An-Knöpfchen gedrückt und freudig und erregt gewartet. Erst mal muss die Maschine sich hochfahren und die Düsen spülen, bis sie dann bereit ist. Dies dauert ungefähr 3 Minuten. Dieser Prozeß ist allerdings nicht zu überhören, das bekommt man mit ;-), wann man zum Apparat stürzen kann


Der erste Kaffee
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Die Maschine besitzt 2 Auslaufzapfen, so dass man auch zwei Taschen gleichzeitig machen kann, dann dauert es nur entsprechend länger.
Also auf das 2 Tassen-Knöpchen gedrückt und um die Maschine herumgetanzt.
Die ersten Tropfen flossen und es verteilte sich schon ein herrlich aromatischer Geruch in der Küche.
Nach ca. 1,5 Minuten sind beide Tassen voll, wobei voll hier einer 2/3 Menge einer größeren Kaffeetasse entspricht.
Auf dem Kaffee ist die für einen guten Kaffeevollautomat typische Creme zu sehen, spich der Kaffee von oben hell aus, als wäre Milch drin. Macht es dann schwer zu unterscheiden, wenn wir beide Kaffee machen, wo meine Tasse mit Milch ist und welches der schwarze ist ;-)
Ja, Kaffee probiert und wollüstig aufgestöhnt und einstimmig: lecker gebrüllt.

Handling der Maschine
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Die Bedienung ist sehr einfach, schön ist, dass sich die Stärke des Kaffees in einem Knopf sichtbar regulieren lässt. Sollten beide den Kaffee unterschiedlich stark trinken wollen, muss man sich den Strich merken, an dem die Anzeige steht.
Muss die Maschine entkalkt werden, wird das durch eine Lampe angezeigt, die Maschine kann allerdings erst mal weiter genutzt werden. Des weiteren wird durch eine Lampe angezeigt, wenn Wasser nachgefüllt werden muss oder der Trester (= Kaffeesatzauffangbehälter) voll ist.

Bedienungsanleitung
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Diese ist halbwegs zu verstehen, man sollte sie allerdings griffbereit halten, da ich jedes Mal nachsehen muss, wenn die Maschine entkalkt werden muss, weil dann mehrere Schritte unternommen werden müssen, die ich mir nicht auswendig behalten kann.

Es werden zwei Seiten Hilfestellungen für mögliche Probleme gegeben, wenn was nicht richtig funktioniert, bevor man den Kundendienst rufen müsste. Die zwei Seiten sind aber mal wirklich hilfreich.

Dauerhafter Einsatz und die Erfahrungen
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Wir haben die Maschine jetzt mehrere Monate im Einsatz und sie hat bisher nur einmal rumgezickt. Da hat sie immer rumgemeckert, sie hätte kein Wasser, obwohl es ausreichend da war. Trotzdem ich den Wassertank rauszog und wieder reinsteckte, blieb die Anzeige. Maschine aus und wieder eingeschaltet, Anzeige blieb.
Na ja, das hab ich dann zwei oder 3 mal gemacht und irgendwann hat sie es dann geschnallt. Seitdem ist diese Macke aber nie wieder aufgetaucht.

Das Einzige, was ich vielleicht zu bemängeln hätte, ist, dass in dem Wassertank immer noch ungefähr 150 ml drin stecken, die die Maschine nicht ziehen kann und somit nur einen halben Kaffee macht, weil das Wasser nicht reicht und sie dann aufhört, obwohl eben noch Wasser im Tank ist. Das finde ich aber nicht so schrecklich.

Das Mahlwerk an sich ist etwas lauter als die Jura, so dass man nicht gerade neben der Maschine stehen und telefonieren kann, wenn sie eben malt, aber das wird sich ja noch verkraften lassen. Für die minimal geringere Geräuschkulisse einer Jura muss ich dann aber nicht 700 Euromehr ausgeben.

Tja, ehrlich gesagt, Espresso habe ich mit dieser Maschine noch nicht getestet, da wir sie als Kaffeemaschine gekauft haben. Auch Cappucino hab ich nur einmal mit der Milchaufschaumdüse zubereitet, das hat gut funktioniert und auch gut geschmeckt.

Entkalkt muss etwa alle 3 -4 Monate werden, aber das hängt ja von der Wasserhärte ab.

Wir haben uns durch diverse Kaffeebohnen ausprobiert, am leckersten finden wir Segafredo. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache und sicherlich auch unterschiedlich, wie stark man den Kaffee trinken möchte.

Grundsätzlich möchte ich aber noch festhalten, dass der Kaffee – egal welche Sorte – grundsätzlich magenschonender ist, weil ich ganz deutlich den Unterschied vom Wochenende zu den Arbeitstagen merken kann (die Jura-Maschine auf der Arbeit ist schließlich für den Chef, für uns anderen gibt es eine normale Kaffeemaschine), so kann ich am Wochenende ohne Probleme 5 - 6 große Tassen trinken, ohne ein Magengrummeln zu verspüren.

Die Maschine schaltet sich selbständig ab, wenn die über längere Zeit nicht genutzt wurde.

Sonstige Extras
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Auf der Maschine kann man übrigens noch seine Tassen abstellen, sie werden dann angewärmt. Da ich aber meine Tassen für gewöhnlich aus dem Schrank und nicht dem Kühlschrank entnehme, benutze ich diese Wärmablage allerdings kaum.

Des weiteren kann man auch Kaffeepulver statt Bohnen einfüllen, aber das habe ich noch nie ausprobiert. Dies wird über einen separaten Knopf geregelt.


Wartung
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Diese entfiel bisher (Maschine > 6 Monate im Einsatz). Ich hoffe, sie tut das auch weiterhin (im Vergleich zur Jura).

Reinigung der Brüheinheit
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Auch im Unterschied zur Jura kann man die Brüheinheit selber entnehmen und reinigen, statt hier einen teuren Service in Anspruch nehmen zu müssen.

Was sonst noch
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Im Vergleich zu einer Jura enthält der Wassertank keinen extra Wasserfilter. Das mag derjenige nicht so gut finden, der extrem hartes Wasser hat, ich kann es meiner Erfahrung nur sagen, dass unsere Jura dauernd anzeigt, dass der Filter gewechselt werden muss, obwohl ich dies gerade getan habe. Da so ein Filter auch nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu haben ist, frage ich mich, wofür ich das Ding dann dareintue, und wie die Messung funktioniert, dass sie einen neuen Wasserfilter macht, wenn das Teil nicht kapiert, dass ich einen neuen Filter eingesetzt habe. Also überflüssig wie ein Kropf.

Technische Daten
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- Mahlgrad individuell einstellbar -
- regulierbare Kaffeemenge
- integriertes Kegelmahlwerk
- elektronische Temperaturkontrolle
- CappuccinoSystem
- höhenverstellbarer Kaffeeauslauf
- automatische Abschaltung
- leicht herausnehmbarer Wasserbehälter (1,8 Liter)
- regulierbare Dampfausgabe
- Vollautomatisches Entkalkungs- und Reinigungsprogramm
- Tassenwärmer

Letzte Tipps
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Kaffeebohnen im Ausland besorgen (lassen). Hier gibt es viel mehr Sorten, die um 1/3 bis ½ preiswerter sind als hier in Deutschland. Egal ob Niederlande, Luxembourg, Spanien…
(in Deutschland leben ist halt ein teures8und deshalb zweifelhaftes Vergnügen, meine lieben Herren Politiker)

und als ganz letztes
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ich habe gesehen, dass genau dieselbe Maschine jetzt bei Quelle unter deren Markenname privileg geführt wird für 399 Euro. Ob jetzt allerdings dann auch eine DeLonghi drin steckt, weiss ich natürlich nicht, aber vom Bild her ist es genau die Maschine.

Fazit
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wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Kaffeevollautomat zu kaufen, liegt ob das P/L Verhältnisses sicher richtig.
Wer allerdings explizit eine Espressomaschine sucht, sollte sich dann auch für eine solche entscheiden und dann wohl doch eher auf Jura oder Saecco zurückgreifen.

Ich hoffe, ich habe hier euch weiterhelfen können und freue mich auf Bewertungen und Kommentare.

P.S. Bericht wird auch unter meinem Namen LoewieLoew in Ciao veröffentlicht.
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Loewie
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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Annna13
Annna13, 19.06.2006

sh
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