NUK Genius Testbericht

Nuk-genius
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Jakini

Endlich nicht mehr Mama´s Finger

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Meine jüngste Tochter ist nun schon fast fünf Monate alt, und endlich hat sie sich an den Schnuller gewöhnt, denn anfangs stand sie nur auf Brust oder Mama´s kleinen Finger!!! Und da sie voll gestillt wird, möglichst das erste halbe Jahr lang, war dies auch besser so, denn ein Schnuller, der unter der sechsten Woche gegeben wird, der könnte dazu führen, daß das Kind eine Saugverwirrung bekommt und nicht mehr an der Brust trinken kann.

Nun gibt es bei den Schnullern verschiedenen Ausführungen, einmal in der Form:

Es gibt Schnuller in der sog. Kirschform, die aussehen, wie die Brustwarze der Mutter. Damit das Kind nicht verlernt bei der Mutter zu trinken ist diese Form eine praktische Sache, aus diesem Grund hatte unser Sohn vor vier Jahren nur solche Schnuller, auch noch als es mit dem Stillen nicht mehr geklappt hatte. Einen anderen Schnuller als die Kirschform wollte er nicht!!! Er war eben etwas ganz besonderes.

Für unsere zweite Tochter, die dann sechs Monate gestillt wurde, hatte ich zu Beginn auch diese Schnullerform, doch die Kinderärztin riet davon ab, da diese zu schiefen Zähnen führen könnten und es eben schwer ist, dem Kind diese Form abzugewöhnen, die Kieferngerechten Schnuller haben also durchaus ihren Sinn und Zweck. Also wurde unsere Tochter vor zwei Jahren schnell umgewöhnt, auf die NUK Beruhigungsauger in Kieferform. NUK führt übrigens keine anderen Formen, soweit mir bekannt ist, die Kirschformsauger konnten wir immer nur in der Apotheke kaufen, in Drogerien wo die NUK Sauger gehandelt werden, gab es nur kieferngerechte Formen. Kann aber sein, daß dies eben nur bei uns in Norddeutschland so üblich ist.
Doch auch bei den kiefergeformten Saugern gibt es noch wieder Unterschiede in den Materialien, zum einen gibt es Latexsauer, Silikonsauger und teilweise auch noch Kautschucksauger.

Unsere dritte Tochter, die nun nächste Woche schon drei Monate alt wird, bekommt nun seit ca. 2 Wochen endlich einen Schnuller. Um keine Saugverwirrung zu bekommen gab es zum Einschlafen immer den kleinen frisch gewaschenen Finger zum Nuckeln, den sie sehr genossen hat. Mir tat das natürlich nach einer gewissen Zeit weh und es kostete mich auch einiges an Zeit.
Nun wurde sie umgewöhnt auf den NUK Beruhigungssauger aus Latex mit Kiefernform.

Warum aber der NUK Beruhigungsauger aus Latex?

Hierfür zähle ich einfach mal die Nachteile der anderen beiden Materialien auf:

Kautschuk soll Schadstoffe enthalten, ob dies stimmt mag ich nicht nachvollziehen. Da es diese Sauger aber kaum noch auf dem Markt zu kaufen gibt, scheint dies zu stimmen. Auf jeden Fall werden die Sauger schnell weich und beim Saugen konnte man sie langziehen wie ein Gummi, schnell sind sie nicht mehr zu gebrauchen. Diese Erfahrung habe ich bei den Flaschensaugern gemacht, die meine erste Tochter hatte, somit habe ich die aus dem Grund nicht mehr gekauft.


Silikon ist haltbarer und leichter zu reinigen als Latex, außerdem gibt es Kinder mit einer Latexallergie für die diese Sauger eine optimale Lösung ist, für mich aber nicht, da Silikon brechen kann. Bekommt man dies nicht mit, besteht eine Verletzungsfahr für das Kind, das sich an dem Sauger schneiden könnte. Bei einem Flaschensauger hat man eine gute Kontrolle, da dieser regelmäßig abgewaschen wird, da nutzen wir nur Silikon, doch bei den Schnullern ist mir dies zu gefährlich, die liegen überall herum und sind schnell im Mund, ohne Kontrolle auf Bruchstellen.

Also haben wir uns, da in unserer Familien keine Latexallergien bekannt sind, für Latexsauger entschieden.

Da unsere Tochter unter 6 Monate alt ist, gibt es für sie die Größe 1 für Kinder von 0-6 Monaten. Es gibt die Sauger aber noch in der Größe 2 für Kinder von 6 bis 18 Monaten und Größe 3 für Kinder ab 18 Monaten.

Bestehen tut der Schnuller aus dem Latexsauger in Kiefernform und einem Plastikteil, dessen Form sicher jedem bekannt ist. Das Plastikteil dient dazu, daß der Sauger nicht verschluckt wird, hat das Kind den Sauger im Mund, könnte man fast meinen, es hätte eine Sperre davor. In diesem Plastikteil sind zwei Löcher, die für eine Belüftung sorgen. Desweiteren ist noch ein Ring an dem Schnuller angebracht, an dem man eine Schnullerkette befestigen kann. Diese wird mit dem zweiten Ende am Strampler befestigt, so geht der Schnuller nicht so schnell verloren. Zu Hause lasse ich die Schnullerkette weg, doch für unterwegs ist sie einfach praktisch, denn fällt der Schnuller in den Dreck, kann das Kind ihn nicht wieder nutzen ehe er nicht abgespült, besser noch ausgekocht wurde.

Anfangs fand meine Kleine den Schnuller nicht so schön und kuckte merkwürdig, spuckte ihn immer wieder aus, inzwischen sucht sie aber schon danach, wenn sie satt ist und hat akzeptiert, daß zum Nuckeln der Schnuller da ist und nicht die Mama.

Von der Qualität der NUK Sauger bin ich auf jeden Fall überzeugt, auch wenn meine Kleine die Sauger erst seit zwei Wochen nutzt, sie ist ja nicht mein erstes Kind. Die Kirschsauger meines Sohnes mußten einmal im Monat ersetzt werden, da diese auseinander gefallen sind, so etwas habe ich mit NUK Saugern noch nicht erlebt.

Meine Große hatte auch NUK Sauger, ebenfalls in Kiefernform, die sind nie auseinander gefallen, mußten nur erneuert werden, wenn sie verschwunden waren, zu klein wurden oder wenn das Latex nicht mehr schön aussah und dunkel wurde, dann mochte ich ihr den nicht mehr geben, doch das ist ein natürlicher Verschleiß, der nach ca. 2 Monaten Gebrauch zu erwarten ist. Somit sind die Sauger also wirklich schön stabil, gerade wenn es um Babys geht, sollte jede Gefahr, daß sie etwas verschlucken könnten, weil es kaputt geht, vermieden werden.

Ich ziehe übrigens den Schnuller dem Daumen vor, da dieser ebenfalls zu schieben Zähnen führen kann, wie es leider bei mir der Fall ist. Außerdem kann man den Schnuller besser abgewöhnen, bei meinen ersten beiden Töchtern klappte dies ohne Probleme, ich hoffe bei der Kleinen geht es ebenso gut.

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