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| erstellt am: |
26.04.2005, von mikiworld |
| Produktbewertung: |
5
5 |
| Empfehlung: | ja |
| Pro: | transportabilität, Klang, Qualität, Design |
| Kontra: | Kein Netzteil im Lieferumfang |
Das EMI ist eine externe Soundkarte mit einer Qualität, die sich in der Preislage kaum übertreffen lässt. Ich persönlich benutze es fürs Homerecording, aber auch für größere Aufnahmen mit unsrer Band z.B.. Hier benötigen wir allerdings noch zusätzliche Geräte, die parallel laufen, da sonst die 6 Eingänge, welche das EMI bietet nicht ausreichen würden. Mit den 6 eingängen wär bei uns nicht mal das Schlagzeug abgenommen...
Das Gerät wird also über USB 2.0 an den PC angeschlossen. Achtung! unter 2.0 läufts nicht! Jedenfalls nicht, wie sies gerne hätten. Außerdem ist empfehlenswert einen PC mit Windows XP zu besitzen, da das Gerät sonst in wenigen Funktionen eingeschränkt ist. Insbesondere betrifft dies die MIDI funktion, welche für viele Musiker, welche aufnehmen oder auch live mit dem Gerät arbeiten wollen, von großer Bedeutung ist.
Diese Gerät ermöglicht das spielen von Audioinstrumenten, welche in den Jeweiligen Tonstudioprogrammen integriert sind, fast in Echtzeit. Kleinere Verzögerungen treten leider auf, welche auch durchaus die Spielfreude trüben. Man kann die Verzögerungen zwar auf kosten von Störgeräuschen senken, aber das ist insbesondere für Aufnahmen sehr unangebracht. Wenn sie allerdings aufnehmen, tritt die Verzögerung nur bei der direkten Wiedergabe auf. Das heißt die Aufnahme ist nicht von den Verzögerungen betroffen. Deshalb kann man damit leben "blind" aufzunehmen. Wer genug feingefühl hat, sollte damit keine Probleme haben.
Ein großer Mangel, den ich feststellen musste, war das fehlende Netzteil. Es war also nicht im normalen Lieferumfang enthalten. Das Gerät konnte zwar benutzt werden, wies aber ein störendes Piepen auf, welches Leuten, die aufnehmen, starkes Kopfzerbrechen bereitet, wenn diese nicht wissen, dass es daran liegt... ich selbst musste diese Erfahrung über mich ergehen lassen. Das heißt also: Aufpassen! Wenn sie das Gerät bestellen sollten, auf jeden Fall das Netzteil mitbestellen. Auch wenn es 21.95 € kostet. Es erspart jede Menge Stress und schlaflose Nächte!!! Ich habe in meinem Haushalt übrigens kein anderes Netzteil gefunden, welches in den Stecker vom EMI passte, und bin eigenlich ziemlich davon überzeugt, dass es mit Absicht 'ne Sonderanfertigung ist. Naja. Die wolln halt das Geld an jeder Ecke aus den Taschen ziehn. Sind wir ja als Musiker nich anders gewöhnt... Wir armen Schw.... *g*
Jedenfalls. Mit dem Netzteil besitzt das Gerät einen Glasklaren Ton. Keine Störgeräusche mehr. Kein Rauschen, kein Piepen.
Der Kopfhörerausgang am Gerät besitzt auch einen sehr guten, klaren Sound, welcher sich zum Abmischen sehr gut eignet. Ich muss leider ziemlich viel mit Kopfhörern arbeiten, da ich keine Studioboxen besitze, sondern nur 'ne HIFI Anlage von Panasonic, welche leider alles gut klingen lässt *g*. Zum Musikhörn natürlich genialer Klang, aber zum Mixen der Tod... Man mischt tagelang, brennts auf CD, legts inner Wohnstube in die andre Anlage, noch aus der DDR und hört nur noch Mulm. Genauso im Küchenradio. Also. Da sollte man unbedingt aufpassen. Ich werde Wahrscheinlich demnächst auch wieder investieren in bessere Gerätschaften.
Genug vom Thema abgeschweift. Ich kanns einfach nich lassen.
Große Vorteile des Geräts sind natürlich die Transporttablität. Sie können das Gerät wunderbar mit einem Notebook benutzen und so auch z.B. bei live auftritten einen Mitschnitt tätigen, welcher eine sehr gute Qualität hat. Meist muss das Notebook zwar mit Netzteil betrieben werden, und außerdem die Masse abgeklemmt werden, aber das macht ja in der Regel keine großen Probleme.
Die ein und ausgänge sind Chinchstecker, sowie die MIDI/Digital in und outs. Zwischen MIDI und digital lässt sich vorn an einem Schalter umschalten. Leider muss das Gerät dazu kurz vom PC abgezogen und wieder angesteckt werden, aber ich denke auch dies ist vertretbar. Kein Gerät ist nunmal perfekt. Die Übersetzungsstücke von Chinch auf MIDI sind im Lieferumfang enthalten. Bei mir gehen sie zwar ziemlich schwer, aber bei neueren Versionen (das EMI heißt neuerdings nur noch a 6|2) ist dies aber nicht mehr gewesen. Wir haben bereits zwei Geräte. Wir wollten sie ursprünglich über einen PC benutzen, mussten jedoch feststellen, dass das Technisch nicht möglich ist. Also werden wir demnächst mit zwei PCs aufnehmen, und die Geräte über MIDI synchronisieren, was zu sehr Akzeptablen Ergebnissen fürn dürfte.
Die installation erfolgt relativ Problemlos. Sie dürfen das Gerät erst an den PC stecken, wenn dieser vollständig hochgefahren ist. Dann öffnet sich, wenn nicht anders eingestellt, die Hardware installation, und sie können relativ Problemlos die Treiber von der CD ziehn und das Gerät sofort benutzen. Über fehlende USB plätzte müssen sie sich keine Sorgen machen, denn das EMI hat selbst einen kleinen Verteiler, an welchen zwei Geräte angeschlossen werden können. Das heißt, wenn ihre Plätze zurzeit belegt sind, ziehen sie ein Gerät ab, schließen das EMI dort an und das Gerät dann wiederum ans EMI und sie haben zusätzlich noch einen Steckplatzt frei. Ganz nützlich, wenn sie vielleicht die Anschaffung eines USB verteilers in aussicht haben. Vielleicht brauchen sie ja nur einen zusätzlichen Platz. Dann können sie mit dem Gerät sparen. Natürlich nur, wenn sie das EMI auch benötigen, ganz klar. *g*
Audio Formate sind Wählbar zwischen 44,1 kHz, 48 kHz und 96 kHz Stereo. In der Regel benötigt man eigentlich nur 44,1 kHz.
Der Preis dieses Geräts sollte vor allen Dingen Bands aufmerksam machen, welche sich den teuren Gang ins Studio ersparen wolln. So wie wir z.B.. Natürlich ist das abmischen der Songs nicht wenig Arbeit, aber es lohnt sich. Der Preis von ca. 340 € ist durchaus nicht unbezahlbar, würde ich denken. Ich komme auch nicht aus den reichsten Verhältnissen und konnte durch viel sparen auch verschiedene Geräte erwerben.
Vielleicht noch was zum Design. Es ist flach, klein, man kann durch das blaue Plastik hinneinsehen und das USB-Kabel ist das Stylischste, was ich je gesehn hat. so silbern, glitzernd. Das Gerät macht im Zimmer auf jeden Fall einen teuren eleganten Eindruck.
Fazit: 6 Eingänge und 2 Ausgänge reichen für kleinere Dinge durchaus aus, bei größeren Sachen kann man im Notfall mehrere Geräte benutzen, allerdings nur mit mehreren PCs. Negativ fällt das fehlende Netzteil auf, sonst überzeugt das Gerät mit glasklarem Klang und transportabilität. Danke fürs lesen.
© Mikiworld (bei ciao miki-world)
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Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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