Was ist ein Computer ohne Monitor? Nichts. So einfach ist das, und da nun mittlerweile einige Generationen an TFT-Monitoren auf dem Markt sind ist die Anzahl der verfügbaren Angebote mittlerweile ins unendliche gewachsen.
Es ist wirklich nicht leicht sich für einen Monitor zu entscheiden, doch wenn es dann passiert, dass der eigene den Geist aufgibt und man nun dasitzt und schnell einen Ersatz benötigt, dann geht man plötzlich ganz anders an den Kauf.
Ich für meinen Teil musste mich wirklich schleunigst entscheiden, denn ohne Monitor konnte eben nicht gearbeitet werden. Gerade mal 200,- EUR waren in der Computerkasse, also musste das zum Kauf eines neuen TFTs ausreichen.
Also auf ins Getümmel und verwunderlicher Weise hatte ich bereits nach kurzer Zeit schone einen neune TFT, den ich für sage und schreibe 189,- EUR nach Hause tragen konnte. OK, ich habe mich blindlings auf die Empfehlung meines Händlers verlassen, doch der hat eigentlich noch nie daneben gelegen. Nach einem kurzen Blick auf das ausgestellte Vorführmodell und einigen Testanwendungen konnte ich bei dem Preis nicht nein sagen.
Bildschirmdiagonale: 17" Zoll
Pixel: 0.2464mm
Blickwinkel: 16° Grad vertikal, 160° Grad horizontal
Auflösung: 1280 x 1024 Pixel
Heligkeit: 400:1
Farbe: Silber/grau
Klar, es gibt immer besseres, doch für meine Zwecke sollte dieser Monitor ausreichen.
Ausgepackt macht der Monitor einen schicken Eindruck. Eine solide und wertige Verarbeitung lassen hier den günstigen Preis nicht durchblicken. Was allerdings etwas auffällt ist die ziemlich große Ein-/Ausschalttaste, die in der Mitte der Vorderseite zu sehen ist. Ansonsten sind die Tasten dezent angebracht und alles in allem ist lässt das äußerliche des Monitors absolut keinerlei Meckerei zu.
Der Standfuß des TFT ist fest angebracht, kann aber mit Leichtigkeit zum Transport umgeknickt werden, und auch die Einstellungen im Stand lassen sich problemlos vollziehen. Auch hier gibt es keinerlei Beanstandungen.
Das Netzteil fällt ziemlich klein aus, kein klobiger Stecker sondern eine einfache Lösung wie es bei z.B. Notebook üblich ist. Sämtliche Kabelei für Strom, Headset, Sound/Boxen und PC, befinden sich auf der Rückseite und sind leicht zugänglich. Die Kabel selber werden durch eine Vorrichtung im Standfuß zusammengehalten und verhindern einen Kabelsalat.
Schnell ist alles angeschlossen und der Monitor wird eingeschaltet. Jetzt wird ersichtlich wieso es so eine große Ein-/Ausschalttaste gibt, diese leuchtet mit voller stärke in einem blau (was momentan in der Computerwelt anscheinend der letzte Schrei ist), rot bei nicht angeschlossenem Monitor und orange/rosa bei synchronisation mit dem PC.
Unter Windows XP gab es bei der Erkennung und Einrichtung keinerlei Probleme, sofort wurden alle Einstellungen übernommen und das Bild automatisch angepasst. So soll es auch sein, anschließen, einschalten und loslegen.
Nach einigen Tagen kann ich nun getrost behaupten, dass der Monitor für Internetanwendungen, Officearbeiten und sogar für Grafikaufgaben mehr als geeignet ist. Bisher habe ich keinerlei Probleme ausmachen können, Farbgebung und Bildschärfe sind spitzenklasse und auch bei hellem Hintergrund (Textverarbeitung und Internet) kann man getrost einige Stunden am TFT verbringen. Alles in allem ist der Sampo S1722 ein wirklich bürotauglicher TFT-Monitor.
Die integrierten Boxen bieten vollkommen ausreichenden Klang, der auch für Musik (natürlich in Bürolautstärke) und z.B. Radioübertragungen ebenfalls spitzenklasse ist. Die Standarteinstellung der Lautstärke ist allerdings ziemlich laut, die ersten Sounderlebnisse werden also zu kurzen Schrecksekunden.
Ein OnScreen-Display lässt eventuell vorzunehmende Einstellungen schnell und problemlos vornehmen, ich für meinen Teil habe bisher außer der Lautstärke absolut nichts verändern müssen.
Zuguterletzt noch einen kurzen Zusatz zu Spielefreunden, hierzu kann ich leider keinerlei Testergebnisse liefern, da der Monitor ausschließlich als Büromonitor benutzt wird und keinerlei Spiele vorhanden sind. Denke das im Spielebereich sowieso gänzlich andere Anforderungen an einen TFT gestellt werden.
Für den täglichen Gebrauch im Büro oder zuhause für Bürotätigkeiten ist der Montor jedenfalls zu empfehlen. Es lohnt sich hier entsprechende Preisvergleiche vorzunehmen, da es bei diesem Modell enorme Preisunterschiede gibt.
Da ich mich selber immer als ein praktischorientierten Käufer sehe, und nicht viel Wert auf Hersteller oder Prestige lege, war es mir wirklich wichtig einen einfach nützlichen Montor zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen und das erfüllt der Sampo in allen Punkten. Man sollte dennoch Monitor wenn möglich wirklich vor Ort testen, denn nicht jeder hat einen Händler dem er blindlings vertrauen kann (und da bin ich auch ziemlich froh drüber das ich einen habe).
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