Thomas Katzenstreu
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Testbericht Thomas Katzenstreu

(2,8 von 5)
Platz 30 in der Kategorie "Katzenstreu".
Bewertung: Kundenbewertung 2,80 / 5,00 (2,8 von 5)
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Testbericht über Thomas Katzenstreu

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Es stinkt nichts mehr zum Himmel

erstellt am: 18.03.2002, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Empfehlung:ja
Seit nunmehr über einem Jahr bin ich Katzenbesitzer und gewähre Cleo, der Hauskatze einer lieben Freundin, die bei mir wohl für längere Zeit ihre Zelte aufgeschlagen hat, in meiner bescheiden Wohnung Obdach. Damit dieses Zusammenleben von zwei respektive drei Individualisten reibungslos funktionieren kann, sind einige Dinge notwendig, damit das neue Glück sich nicht an Kleinigkeiten wie z.B. den wirklich extrem stinkenden Ausscheidungen der Katze stoßen und vermeidbare Streitereien die Harmonie gefährden.

Meine Freundin ist oft längere Zeit unterwegs, studiert sie schließlich noch weit ab von ihrem neuen Zuhause und hat mir deshalb quasi eine Gebrauchsanweisung speziell für den Umgang mit Cleo aufgeschrieben, wobei sie auch nicht vergessen hatte, mir die Besonderheiten dieser Katze mitzuteilen und mir gleichzeitig ans Herz legte, den Trennungsschmerz der Katze dadurch zu lindern, daß ich ihr besondere Aufmerksamkeit zukommen lasse und ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen werde!

Gesagt getan, und die ersten Wochen verliefen recht harmonisch und hat uns beiden auch schon so manchen schönen Augenblick beschert. Was ich unschwer aus der Zutraulichkeit und dem Vertrauen ableiten kann, daß mir Cleo entgegenbringt. (Die Freundin natürlich auch, aber darum soll’s hier mal nicht gehen)


Doch dann, eines schönen Samstags Vormittags, dringt plötzlich zu einer vollkommen ungewohnten Zeit Cleos lautstarken Miauen an mein Ohr, das mir bekundet, daß es ihr an irgend etwas fehlen muß.

Nun, da ich natürlich sofort von einem schlechten Gewissen geplagt wurde, hatte mir meine Freundin doch eine detaillierte Katzengebrauchsanweisung mit samt dem Katzenklo und den anderen lebenswichtigen Utensilien meines Gastes übergeben, inspizierte ich der Reihenfolge Gebrauchsanweisung nach die Möglichkeiten, die den Grund für dieses Beschwerde Miauen darstellte.

Die Situation war eindeutig zu erkennen, da die Katze vor ihrem Katzenklo in der Küche hockt, das selbe anstarrt und ich meine auch ihre Nase rümpfte. Also ans Werk, auf allen Vieren hocke ich nun auch vor diesem 30x50cm großen und 15 cm hohem Plastikgefäß und starre ebenfalls hinein. Mein Geruchssinn verheißt mir nichts ungewöhnliches, aber ich erspähe dAS, was die Katze allmorgendlich an Feststoffen hinterläßt um es anschließend sorgsam zu verbuddeln, was hier nun der Grund für das eingangs erwähnte Miauen darstellen mußte.

Bei ihrem heutigen Gang zum Örtchen hat die arme Katze nämlich beim verbuddeln gleichzeitig etwas ausgebuddelt, was ich unschwer als Katzenkot identifiziere. Wenn ich das verhalten von Cleo richtig deute, zeigt sie mir damit an, daß sie unmöglich ein derart verunreinigtes Örtchen gehen kann um ihr nächstes Geschäft zu verrichten, was ich absolut nachvollziehen kann.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, rufe ich mich selber zur Ordnung und mache mich daran, das Granulat durchzusieben, also die Dinge wieder ans Tageslicht respektive in die grüne Tonne zu befördern, die von Cleo so mühevoll versteckt wurden.

Nun könnte ich natürlich den gesamten Inhalt des Katzenklos einfach in die grüne Mülltonne (steht für kompostierbare Abfälle) befördern und neues Granulat einfüllen, aber so einfach ist das nun auch wieder nicht, denn laut Gebrauchsanweisung muß ich nun das Granulat mit einer Minigartenhacke durchkämmen, wodurch sich die Spreu vom Weizen trennen soll. Denn meine Freundin schrieb mir noch mahnend als Schlußsatz unter die Gebrauchsanweisung, daß in der Natur quasi alles recycelt und verwertet wird und niemals etwas noch brauchbares einfach weggeworfen würde.

Also mache ich mich ans Werk und beginne nun das gesamte Katzenklo zu durchsieben, was zu meinem Erstaunen eigentlich recht schnell und unkompliziert von der Hand geht. Als besonders bemerkenswert empfinde ich, daß nichts an dem dazu benutzten Werkzeug, meiner Gartenhacke in Balkonkastengröße, sichtbar hängenbleibt und weder bräunlichen Ablagerungen noch ein verräterischer Geruch nach abschließender Begutachtung festzustellen ist.

Bravo denke ich so für mich, was nicht als Lob für mich selbst gedacht war, sondern in Richtung Hersteller des Katzenstreus geht. Meine Neugierde ist natürlich schon lange geweckt und die Idee meine Erfahrungen und Erlebnisse als Katzenpapa in einen Erfahrungsbericht oder eine Produktbewertung einfließen zu lassen, kam mir schon vor ein paar Tagen, nur irgendwie fehlte noch der rechte Impuls für einen Erfahrungsbericht, auf diesem für mich total neuen Gebiet, wobei meine Weiterentwicklung zu einem Katzenfachmann aber unaufhaltsam voranschreiten. Den Beweis dafür lieferte mir nach erfolgter Reinigung des Katzenklos Cleo, die mein Treiben natürlich aus einem gebührenden Abstand aufmerksam beobachtet hatte und gleich nach Abschluß meiner Tätigkeit ihrerseits meine Arbeit inspizierte und erneut etwas dort im nun frischen Granulat zu verbuddeln begann, was einer positiven Bewertung meiner Arbeit gleichzusetzen ist.

Nach getaner Arbeit sehe ich mir nun den gelben Foliensack mit 30 Litern Inhalt, den ich damals für 11,98 dm im real erworben habe genauer an um vor allem auch festzustellen, was denn nun von den in roten Buchstaben aufgedruckten Produkteigenschaften zutrifft:

Thomas Katzenstreu ist ein Produkt, das von der Firma Effem GmbH aus Verden an der Aller hergestellt wird. Der Hersteller gibt an, daß sein Katzenstreu ein reines Naturprodukt ist, was mich zunächst nicht weiter interessierte, da es hier ja um ein, sagen wir mal anrüchiges Thema geht über das zumindest in unserm Kulturkreis eher geschwiegen wird.


° besonders saugstark:
stimmt, nach wenigen Sekunden ist von dem kleinen Geschäft der Katze nichts mehr zu sehen

° hemmt zuverlässig unangenehme Gerüche:
stimmt auch, sobald die Katze ihr Geschäft beendet und verbuddelt hat, ist nichts mehr zu riechen.

Ist ein reines Naturprodukt:
Kann ich nicht beurteilen, da mir die technische Einrichtung zur Durchführung einer Stoffanalyse nicht zur Verfügung steht. Eine Sichtkontrolle ergibt jedoch, daß es sich wahrscheinlich um eine Art Gestein mit sehr geringer Dichte handeln muß.

° bleibt nicht an Fell und Pfoten hängen:
stimmt auch, abgesehen von einigen wenigen Gesteinsbrocken, die meine Testperson beim verbuddeln aus puren Übermut über den Rand des Katzenklos hinausschleudert, ist meine Wohnung frei von Katzenstreu.

Preis Leistungsverhältnis:
Bewerte ich als sehr ausgewogen, da der von mir erworbene 30 Litersack für mindestens 2 Monate ausreichen dürfte, was aber hauptsächlich davon abhängig ist, wie gründlich das benutzte Granulat durchgesiebt wird.

Mein Fazit:
Unter Berücksichtigung des sehr positiven Preis Leistungsverhältnisses bei der von mir gewählten Gebinde ist eine leichte Staubentwicklung beim auffüllen des Katzenklos in Kauf zu nehmen. Aufgrund der sofortigen Akzeptanz von Cleo, gehe ich davon aus, das wirklich keine chemischen Stoffe enthalten sind, welche die Gesundheit von Tier und Mensch beeinträchtigen könnte.

Unter Berücksichtigung aller angesprochenen Faktoren beurteile ich das Produkt als absolut positiv und kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Eine rundum sauber Sache

Meine Katze würde es noch heute kaufen, gäbe es da nicht noch etwas besseres

Das Vergnügen, das der Arbeit folgen sollte, stellt übrigens das schreiben dieses Erfahrungsberichtes dar, der Euch hoffentlich beim Lesen genauso viel Vergnügen bereiten wird, was sich wiederum in Euren Haltungsnoten ausdrücken wird. Danke fürs lesen und bewerten sagen Cleo und Ingo

© Skorpion99

PS. Den heutigen Preis in Euro kann ich Euch nicht aus eigener Erfahrung nennen, da wir inzwischen das Katzenstreu gewechselt haben, aber dazu später mehr, falls Interesse daran besteht.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-18 08:44:09 mit dem Titel Skorpions Weisheit letzter Schluß (vorerst)?!

In meinem Beitrag über das gleichnamige Katzenstreu habe ich schon ausführlich erklärt, wofür oder wozu Katzen überhaupt ein Streu oder Granulat benötigen. Katzen haben nun einmal das Bedürfnis ihre Hinterlassenschaft zu vergraben, weil ihnen wahrscheinlich selber dieser Geruch oder besser gesagt Gestank, der von diesen Häufchen ausgeht, arg schwer in der Nase liegt.

Habe ich letztes Mal noch sehr löblich über das Katzenstreu ausgelassen, so müßte ich nun sogar jubilieren, denn das Klumpstreu ist einfach noch mindestens eine ganze Klasse besser.

Die Gründe im Einzelnen:
Gerade der Urin von Katzen ist nach meiner Ansicht das größte Problem, das eine Katzentoilette zu bewältigen hat, da dieser Geruch ausgesprochen penetrant ist. Rinnt der Urin beim herkömmlichen Katzenstreu durch das Granulat, quasi so wie Wasser durch einen Sandfilter, gelangt immer auch ein Teil des Urins bis zum Boden des Gefäßes, das als Katzentoilette benutzt wird, und kann dort nicht mehr vom Katzenstreu gebunden, respektive aufgesogen werden. Dieser Urin tut als weiterhin genau das, was eben nicht eintreten soll, er stinkt weiter zum Himmel.

Ich hebe verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um diesen Effekt zu verhindern, wobei eine davon war, das Katzenklo bis zum Rand mit Granulat zu füllen. Nach meiner Berechnung hätte nun der gesamte Urin gebunden werden müssen und das Stinken hätte endgültig ein Ende gehabt , aber die Rechnung habe ich ohne Cleo (siehe Referenz 2) gemacht, die den Versuch dahingehend beukotierte, daß sie einen Großteil des nach ihrer Ansicht scheinbar überflüssigen Granulates in mühevoller Arbeit wieder herausgeschaufelt haben muß, denn am Morgen danach lag ca. 1/3 des Granulates rings um Katzenklo verstreut in der Küche,

Somit habe ich diesen Versuch als gescheitert eingestuft, da er neben der mangelnden Akzeptanz durch die Katzenklobenutzerin auch als sehr unökonomisch eingestuft werden muß, da einfach zu viel Katzenstreu notwendig wäre, um ein brauchbares Ergebnis zu erziehlen.

Die Lösung des Problems:

Nicht von mir erfunden, und eigentlich müßte ich hier jetzt noch den Autoren danken, die mich letztendlich darauf brachten:

Klumpstreu

heißt das Zauberwort.


Wie es genau funktioniert, möchte ich hier jetzt nicht allzu ausführlich untersuchen, aber vielleicht noch soviel dazu, daß durch einen chemischen oder biologischen Zusatz im Katzenstreu erreicht wird, daß die Körner des Granulates, die bereits Urin aufgesogen haben sich sofort mit ihren Kumpels in der unmittelbaren Umgebung Kontakten und eine lose Verbindung eingehen. So entsteht das, was diesem Katzenstreu seinen Namen gab, ein Klumpen.

Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe an einem solchen Klumpen gerochen und erstaunlicher Weise war fast nichts von dem sonst sofort die Nasenschleimhäute wegätzenden Gestank wahrzunehmen.

Dank dieser Klumpen ist das Katzenklo nun in kürzester Zeit zu reinigen und die zuvor schon als groß bezeichnete Ergiebigkeit des normalen Katzenstreues wird hier noch um ein vielfaches übertroffen.

Einen Preisvorteil erzielt der Verbraucher allerdings nicht durch die höhere Ergiebigkeit, da der geringere Verbrauch, der vornehmlich daraus resultiert, daß ein kompletter Austausch des Inhaltes vom Katzenklo nun in viel größeren Intervallen (ca. 6 Wochen sind bei täglicher Schnellreinigung durchaus möglich) erfolgen muß, durch einen den ca. 40% höheren Preis des Produktes kompensiert wird.


Alles zum Produkt in Kürze:

20 Liter Gebinde gibt es durchschnittlich für 8,99 Teuro im Handel
Die Verpackung, ein Papiersack der durch ein leuchtendes Orange ins Auge sticht ist praktisch (leicht zu öffnen und wieder zu verschließen) und zugleich Umweltfreundlich, aber leider sehr schwer.

Darum fällt mein Fazit nun so aus, daß ich selber diesem Katzenstreu (Klumpstreu) den Vorzug gegenüber herkömmlichen Katzenstreu gebe.

+ 1. Sehr gute Geruchsbindung
+ 2. Hohe Ergiebigkeit
+ 3. Gute Handhabung beim täglichen reinigen


- 1. Sehr hohes Gewicht (den 20 Liter Sack habe ich nur mit Mühe in den 3. Stock schleppen können)
- 2. Hoher Preis im direkten Vergleich mit herkömmlichen Katzenstreu

Im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller ist der Preis allerdings als relativ günstig einzustufen

©Skorpion99 (am 03.10.01 bei ciao bereits prämiert)
skorpion99
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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Babajaga7
Babajaga7, 18.03.2002

Prima! Bin gestern erst Katzenmutter geworden. 3 niedliche Babys. Meine Katze war mir schon schwanger zugelaufen. Jetzt brauch ich bald noch mehr Katzenstreu! :-
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