Das Mainboard M848A von der Firma PCChips kann sicher nicht mit neueren Mainboards mithalten. Da wäre zum Beispiel der fehlende PCI-Express-Anschluss, der in jedem neuen Mainboard zu finden ist, und der niedrige FrontSideBus von 400 Mhz, durch den man schnell an seine Grenzen stößt. Für Konsumenten wie mich, die ein passendes Mainboard für ihren Athlon/Duron-oder Sempron-Prozessor suchen, ist dieses Mainboard aber genau richtig! Das M848A ist ein Sockel-A-Mainboard, sodass eine bessere CPU gar nicht eingebaut werden kann. So ist dieses Mainboard für meinen AMD Athlon XP 2800+ genau richtig abgestimmt.
Genauere Daten über die Anschlüsse:
-1 A-Sockel für alle Athlon-, Duron- oder Sempron-Prozessor.
-2 IDE-Anschlüsse für CD/DVD-Laufwerke und Festplatten
-1 Floppy-Anschlus für Diskettenlaufwerke
-1 CPU-Lüfter-Anschluss und 2 weitere Lüfteranschlüsse
-1 ATX-Stecker für das Netzteil
-3 DDR SDRAM-Steckplätze für bis zu 1 GB pro Steckplatz und
maximal 3GB Arbeits-Speicher gesamt bei 266/333/400 Mhz.
-1 AGP-Steckplatz für AGP-Grafikkarten mit AGP 8x/4x/2x, also
abwärtskompatibel.
-5 PCI 2.2-Steckplätze für Soundkarten, LANkarten,
PCI-Grafikkarten, TV-Karten und, und, und...
-1 CNR-Anschluss für Modemkarten
-4 USB 2.0-Steckplätze
-1 Eingeabuter LAN-Anschluss für bis zu 100Mbit-Übertragungen
-1 LTP-Druckeranschluss
-2 PS/2-Schnittstellen für Maus und Tastatur
-AC '97-Audioanschlüsse (Line In, Center und Mikrofon für 6
Kanal
Audioausgabe)
-1 Gameport-Anschluss für ältere Gamepads oder Joysticks
Zum Lieferumfang gehört:
-Das Mainboard
-Ein Bandkabel für Diskettenlaufwerke
-Ein Bandkabel für IDE-Laufwerke wie CD-/DVD-Laufwerke oder
Festplatten
-Eine Installations-CD-ROM
-I/O-Anschlussabdeckung für die Rückwand
-Ein Benutzerhandbuch (6-sprachige Funktionsbeschreibung,
englische Installationsanweisungen)
--------------------- ------EINBAUEN--------------------------
Das Mainboard ist für ATX-Gehäuse gefertigt. Sobald man das Mainboard an die Innenwand des Gehäuses angschraubt hat, muss man zunächst Die Gehäusestecker für die LED-Anzeigen und die Schalter anschließen, was einem nicht schwer fällt, da die Anschlüsse farbig markiert und beschriftet sind, was das Einbauen einfacher macht, ansonsten hilft einem die Anleitung, sofern man über Englischkenntnisse verfügt ;), aber wie bei allen Mainboards ist dies auch hier eine ziemliche Fummelarbeit für geschickte Hände. Zudem muss man den Speaker-Anschluss anschließen, was dadurch erschwert wird, dass der Anschluss am Rand des Mainboards liegt und die Gehäusewand im Weg liegt.
Die Front-USB-Anschlüsse sind ein wirklich harter Brocken, wenn bereits Hardware installiert ist ist das anschließen nicht möglich, zudem muss man 9 gleichaussehende Stecker dort anschließen, doch auch hier hilft wieder die Anleitung.
Das Einbauen der Hardware (RAM, PCI, IDE) ist einfach, allerdings muss man bei größeren AGP-Grafikkarten oder PCI-Karten auf den einen oder anderen PCI-Steckplatz verzichten, da diese wirklich dicht beieinander liegen.
Die CPU ist ebenfalls leicht einbaubar, einfach den Hebel hochklappen, CPU einsetzen und den Hebel wieder herunterdrücken. Dann muss man den CPU-Kühler anschließen, der liegt praktischerweise nahe der CPU-Anschlussstelle.
Andere Kühle anzuschließen ist da schon schwerer, da die Kühler-Steckplätze sehr dicht am Rand und an den PCI-Schnittstellen liegen.
Zuletzt muss man einfach den Stecker für das Netzteil am ATX-Steckplatz anschließen, was einem nicht allzu schwer fallen sollte.
Das Einbauen ist wie gesagt ein ziemlicher Fummelkram, wem das zu gefährlich ist sollte zu einem Fachmann gehen und es sich dort einbauen lassen.
----------------------------BIOS------- ---------------------
Das BIOS ist von AMIBIOS, mit dem ich vorher eigentlich keine guten Erfahrungen machte, da FSB-Enstellungen fehlten, doch diese sind bei diesem Mainboard wieder vorhanden. Hardware wird wirklich gut erkannt, man kann die Zeit einstellen, die Onboard-Funktionen einschränken, PCI und AGP konfigurieren, Den FSB verstellen, die Geschwindigkeit und Temperatur der Lüfter einsehen und viele weitere standardmäßige Funktionen sind zu finden. Ein wirklich gutes BIOS, auch wenn das verändern des FSB doch sehr eingschränkt ist.
Für diejenigen, die nicht viel Ahnung davon haben, gibt es voreingestellte Einstellungen, die "Optimal Settings" und die "Fail-Safe-Settings". Außerdem kann man zum Schutz eine Anti-Virus-Funktion für die Laufwerke einstellen und die Einstellung durch ein Passwort schützen.
Falls man eine falsche Einstellung gemacht hat und der Computer nicht mehr hochgefahren werden kann, kann man den BIOS-Jumper zurücksetzen, dieser liegt am Rand des Mainboards, einfach ein paar Sekunden auf eine andere Position stellen, wieder auf die Standardposition setzen und die BIOS-Einstellungen werden gelöscht, doch auch hier wieder: Fingerspitzengefühl wird gebraucht!!
--------------INSTALLATION AUF DEM BETRIEBSSYSTEM-------------
Nachdem man das Board richtig eingeschraubt, angeschlossen und eingestellt hat, sollte man die Onboard-Hardware auf dem Betriebssystem installieren. Dazu legt man die mitgelieferte CD in das Laufwerk und startet das Setup. Onboard-Funktionen wie Sound-und USB 2.0-Treiber sollten unbedingt installiert werden. Installiert man die USB 2.0-Treiber nicht, wird der USB-Anschluss nur als USB 1.1 erkannt!
Was mich ärgerte: USB 2.0-Treiber musste ich aus dem Internet herunterladen, da von der CD die Fehlermeldung kam: "Please install SP2".
--------------------------FAZIT--------- ---------------------
Eben ein Durschschnitts-Sockel A-Mainboard für viele älteren AMD-CPUs, das Einbauen ist nicht allzu schwer, und die Funktionen sind wirklich gut, sofern man mit dem PC nicht die neueste Hardware betreiben will, man stößt wirklich schnell an seine Grenzen, aber für Menschen wie mich mit einem Athlon XP 2800+ Prozessor bei 2,2 Ghz und 256 MB RAM halt genau richtig!
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