Ich möchte heute über das Thema Stottern schreiben. Jeder kennt es in etwa und der ein oder andere stellt sich die Frage: Darüber kann man einen Bericht schreiben? Klares Ja, denn es ist mehr als eine Störung!
Ursachen?
Die Froschung ist leider noch nicht so weit, die Frage eindeutig zu beantworten. Stottern kann als Grundlage organische (Hirnschaden...), psychische (emotionale Instabilität) oder eine entwicklungsbedingt Komponente zur Grundlage haben. Letzteres geschieht während des Spracherwerbs unter besonderen Situationen. DAzu gehört auch, dass Eltern unwissentlich Druck ausüben und das Stotten manifestieren. Kindliches stottern (3-6 Jahre) ist unter Umständen regressiv und bedarf keiner direkten Therapie. Eine Elternberatung wäre wirksamer. Wie gehe ich mit Unflüssigkeiten des Kindes um? Das Kind nicht zeitlich beim Sprechen unter Druck setzen, es nicht auffordern langsam und dadurch kontrolliert zu reden, Sätze wie "atme mal tief durch" fokusieren das Kind auf sein Sprechverhalten und lösen Störungsbewusstsein aus. Der Inhalt tritt in den Hintergrund und Sprechen wird als unangenehm empfunden. Es ist kein Vorwurf an ELtern, sondern eine Darlegung der unbewussten Mechanismen. Sprache soll Spaß machen, es braucht Zuhörer, die ihn dabei auch anschauen, mit ihm spielen. Selbstgespräche sind in der Entwicklung wichtig und ebenso Kontakte zu anderen Kindern. Völlig daneben ist es, das Kind aufzufodern zu sprechen: Los sag mal, Sprich mal etc. Sprache ist Interaktion, was mit Handlung verknüpft wird. dDas geht idealerweise in den ersten Jahren durch Rollenspiele...
Erscheinungsbild
Es gibt vordergründliche Symptome
-Rot werden
-Schwitzen
-Zittern
-Angst
-Verspannen
-aus dem Blickkontakt gehen
etc
und es gibt Kernsymptome
-Wiederholungen (PPPPapa)
-verbale Verkrampfungen (P..........Papa)
Warum ist es so umfassend?
Stottern kann man am besten mit einer Nuss beschreiben.
Der Kern ist das Hauptproblem und alles drumherum muss weg um daran zu kommen. Die Schale ist das was wir sofort sehen.
Derjenige macht es, weil er es kaschieren möchte unbewusst. WEnn etwas zu schwierig ist auszusprechen nimmt er ein Synonym. Er sucht sich Aktivitäten wo er wenig sprechen muss. Reizen würde ihn das Gegenteil. Er setzt alles dran unentdeckt zu bleiben und all seine Mühe fordert Lebensqualität.
Was hilft?
Definitiv nicht die Therapie nach Delferro, die der hagere Jauch immer wieer zum Thema hat in seiner unseriösen Sendung. Das so ein Mensch sich für so etwas hergibt, ist der pure Wahnsinn, aber das führt zu weit jetzt...
Eine seriöse Therapie erkennt man an der Dauer, der Beratung und Transparenz und dem langfristigen Nutzen.
Bewährt hat sich die Therapie nach van Riper.
Viele aktuelle Stottertherapeuten richten sich nach diesem Menschen und modifizieren die Vorgehensweise.
Therapieüberblick nach van Riper
Identifikationsphase
-Herausfinden was derjenige wie macht und es als Teil von sich akzeptieren um es verädern zu können in späteren Phasen der Therapie!
Desensibilisierungsphase
-Widerstandsf ähigkeit gegen äußere und innere Reize üben
-Handlungsfähigkeit üben. Er ist nicht hilflos ausgeliefert!
Modifikation
-Normal-flüssiges spontanes Sprechen
Danach werden die Inhalte gefestigt und es finden regelmäßige Zwischenuntersuchungen statt.
Mein Interesse
Natürlich beruflicher Natur, aber auch weil es sich übetragen läßt auf andere Bereich im Leben. Besonders die Therapie nach van Riper kann man auf ähnliche Situationen als Herangehensweise verstehen. Man kann Muster und Mechanismen auf diese Weise lösen und entmachten. Es ist simpel, aber sehr effektiv. Ich wollte euch jetzt nicht mit dem Thema überwältigen, da es sonst zu fachspezifisch sein könnte. Es war mir lediglich ein Bedrüfnis es grob anzusprechen und möglichst einsichtig zu beschreiben. Ich hoffe es ist mir gelungen...
Liebe Grüße,
Schrift
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Später steht man dann vor der Frage: Soll ich mich wieder vermählen oder nicht. Das heißt soll ich eine Stieffamilie gründen oder nicht.
Diesen Themenbereich haben wir im fach Pädagogig durchgenommen.
Hier sind nun meine Ergebnisse zum Themenbereich: Stieffamilie ja oder nein?
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