Bis vor einer Woche kannte ich digitales Fotografieren nur vom Erzählen – naja und von meinem Handy. Aber bei meinem letzten Besuch bei Cosmos – eigentlich wollte ich mir nur ein Speicherkartenlesegerät kaufen – hat mich eine digitale Kamera samt ihrem Preis (€ 129,--) so sehr angelacht dass ich einfach nicht widerstehen konnte.
Ich bin ja kein As in Punkto Technik und so glaubte ich beim Verkaufsgespräch dem netten Herrn der mir diese Kamera ausführlichst erklärte, verstanden hab ich eh nicht so viel, aber er wirkte so überzeugend auf mich dass ich mich nun tatsächlich zum Kauf der Samsung Digimax A400 entschied.
Der Verkäufer wollte mir auch noch eine Speicherkarte „andrehen“ jedoch wollte ich es mal bei der Cam belassen, da diese ohnehin 14 MB Speicher besitzt und ich zur Zeit kaum Außenaufnahmen mache. Die meisten Dinge die meine Samsung zu sehen bekommt sind Artikel die ich bei eBay einstelle und da ich diese Aufnahmen sofort auf den Computer übertrage, ist der Speicher immer leer.
Das Aussehen
Meine Digimax A400 hat meiner Meinung nach ein wirklich sehr ansprechendes Design, nicht diese viereckigen Dinger die ich bis dato gesehen hab. Natürlich sind Geschmäcker verschieden und so kann es sein dass sie jemandem auch nicht gefällt, aber ich finde sie einfach bildhübsch – Foto oben ansehen ;-)
Auf der Vorderseite der Cam befindet sich natürlich die Linse, die beim Einschalten automatisch ausfährt und beim Abschalten oder Verbinden mit dem Computer wieder von selbst einfährt und verschließt. Somit ist die Linse immer geschützt. Weiters findet man hier den Blitz, die Selbstauslöser-Leuchte und einen Minispiegel für Selbstportraits – etwas dass ich noch nie zuvor gesehen hatte.
An der Oberseite der Kamera – von rechts nach links – befindet sich ein Mikrofon, dann der Ein- Ausschalter, der Modusschalter und der Auslöser.
An der Rückseite findet man den LCD-Monitor den ich für außergewöhnlich halte, denn bis jetzt habe ich immer nur so kleine Monitore gesehen an denen ich mich „blindgeguckt“ hatte – da musste ich schon die Brille zur Hilfe nehmen. Bei diesem hier sieht man alles wunderbar, hat er doch die Maße 4,4cm x 3,4cm. Weiters befindet sich hier die Taste für das Menü samt Steuerkreuz, der Kippschalter für Zoom, sowie die Tasten für Wiedergabemodus, LCD und zum Löschen etwaiger verwackelter Bilder.
An der linken Seite von hinten gesehen ist unter einem Gummiknöpfchen der Stecker für das USB-Kabel angebracht und rechts findet man dann noch das Batteriefach samt Einschubmöglichkeit für Speicherkarten.
Zu guter Letzt findet man an der Unterseite noch die Stativbuchse.
Was meine Samsung alles kann
Wie eingangs bereits erwähnt bin ich ja kein Experte und somit behaupte ich mal diese Cam lässt kaum Wünsche offen, zumindest nicht für jemanden wie mich, ein Mensch der eigentlich nur mal schnell ein Foto machen möchte.
Bis jetzt habe ich nur innerhalb der Wohnung fotografiert und hier ist es eine Frage des Lichtes wie gut oder schlecht das Ergebnis ist. Hat man den Blitz auf Automatik gestellt so sollte man darauf achten dass man innerhalb der Lichtweite des Blitzes (bis drei Meter) fotografiert und dass das Motiv nicht reflektiert. Möchte man ein Foto bei Dunkelheit machen, gibt es die Möglichkeit auf den Nachtmodus umzuschalten was eine automatische Änderung der Belichtung ergibt nach sich zieht und der Blitz automatisch funktioniert. Bei solchen Aufnahmen ist die Cam besonders empfindlich und Verwacklungen können sehr leicht passieren – dies wird bei halb gedrückter Auslöser-Taste mit einer Hand im Monitor angezeigt. Ausser dem Nachtmodus kann man noch weitere Szenen wie Porträt, Landschaft, Text und Feuerwerk im Menü einstellen. Bei ganz normalen Aufnahmen stellt man auf Automatik und die Cam macht quasi alles von selbst.
Nun wollte ich es wissen: Um euch auch ein Foto bei Tageslicht zu präsentieren habe ich zwei Aufnahmen aus dem Fenster gemacht und obwohl vor meinem Fenster ein Netz gespannt ist (weil Baustelle und Gerüst) sind die Fotos für meine Begriffe einwandfrei geworden. Dafür habe ich die Kamera auf Automatik gestellt.
Die gesamte Menüführung hier niederzuschreiben würde wohl den Bericht sprengen, denn dieses Ding kann so viel dass auch ich manchmal damit überfordert bin.
Wie benutze ich meine Cam
Ganz einfach, wie jede Kamera hat auch diese hier einen Ein- Ausschalter mit dem ich durch nicht zu kurzes Drücken das Gerät aktiviere, am Display erscheint kurz – fast wie beim Handy – der Herstellername und es ertönt ein Pieper (diese „Begrüßung“ kann man auch abstellen). Dabei fährt auch noch das Objektiv aus und sofort ist die Cam betriebsbereit. Im Display sind jetzt Informationen wie Modus, verfügbare Anzahl von Bildern, Bildqualität und Batterie angezeigt. Sofern man es eingestellt hat erscheint auch Datum und Uhrzeit, welche man jedoch auch abstellen kann wenn man es nicht haben möchte.
Nun ist meine Digimax betriebsbereit, nur noch das Motiv anvisieren und auf den Auslöser drücken – schon ist ein Bild geschossen.
Um mir eine Fotografie noch mal anzusehen drücke ich die Wiedergabemodus Taste und kann das Bild bei Bedarf mit der Löschtaste wieder entfernen. So spare ich bei Verwacklungen Speicherplatz.
Absolut genial und witzig finde ich die Möglichkeit meine Bilder mit einem „Bilderrahmen“ zu schmücken. Dies geschieht direkt an der Kamera und es bedarf keiner Nachbearbeitung – einfach ein lustiger Zusatz, der echt Spaß macht.
Beim Kauf der Cam wurde mir vom Verkäufer geraten dass ich nicht normale Batterien (1,5V AA) verwenden sondern eher auf Akkus zurück greifen sollte, da bei den vieles Spielereien und bei Verwendung des Blitzes die Energie der Batterien schnell aufgebraucht ist. Da ich ein Ladegerät samt Akkus besitze habe ich diesen Rat auch befolgt.
Weiters gibt es noch die Videofunktion zum Aufnehmen kurzer Sequenzen in beweglichen Bildern samt Ton zu erwähnen, jedoch auch darüber kann ich keine Erfahrungswerte abgeben, da mir das ehrlich gesagt für den Anfang zu kompliziert ist und ich mich dann erst damit beschäftigen möchte wenn ich die Cam „blind“ beherrsche.
Wenn ich Fotos für eBay mache verwende ich ein kleines Stativ, dass ich mir zusätzlich geleistet hab, da bei Innenaufnahmen die Gefahr der Verwacklung – wie bereits erwähnt – gegeben ist.
Um sich selbst fotografieren zu können verwendet man entweder den winzigen Spiegel an der Vorderseite oder die Selbstauslöserfunktion
Meine Fotos am PC
Nun, wie ich die Bilder auf den Computer übertrage habe ich ja bereits erwähnt. Weiters gibt es noch zu sagen, dass auf der Software-CD meiner Kamera Programme mitgeliefert werden die eine Nachbearbeitung der Bilder zulässt. Ehrlich gesagt habe ich das noch nicht ausprobiert, aber ich denke Bildbearbeitungsprogramme gibt es tausende und jeder hat so etwas schon mal gesehen und verwendet, sei es wenn man einen Scanner benutzt oder sich eben eine Digicam angeschafft hat.
Die Fotos die nun auf meiner Festplatte schlummern werde ich euch so präsentieren wie ich sie geknipst habe, einfach um euch zu zeigen wie was aussieht ohne bearbeitet und „verunstaltet“ geworden zu sein.
Schnell noch etwas erzählt bevor ich es vergesse: Da ich ein Handy der Marke 6230i besitze kam ich in den „Gratisgenuss“ einer 32MB Speicherkarte (das Handy hat so was schon *g*) und ich habe einfach aus Spaß probiert ob die in die Cam passt – sie tut es, also hab ich zumindest mal die 32MB zur Verfügung falls ich doch einmal mehr Bilder machen möchte – das Handy hab ich ja sowieso immer mit… Das Einlegen der Speicherkarte funktioniert ganz einfach, Batteriefach öffnen, Speicherkarte in die dafür vorgesehene Öffnung schieben und einrasten lassen, möchte man sie wieder entfernen so genügt ein leichter Druck auf die Karte und schon kann man sie heraus nehmen.
• USB-Kabel mit integriertem Anschluss für den Fernseher um sich seine Bilder auch dort ansehen zu können.
• Zwei Batterien 1,5V AA
• Tasche
• Trageband zum selber montieren
• Eine CD mit Treiber und Bildbearbeitungsprogrammen
• Handbuch in deutsch und zusätzlich auch noch eines in englisch
Die Technik
Abmessung: 106 x 56.5 x 39 mm (L x H x B)
Gewicht: etwa 190 Gramm inkl. Akkus
Zoom: Optisch 2,8-fach, digital 4-fach
Objektiv : Samsung SHD Linse 5,8 bis 17,4mm
Bildsensor:1/2.5″ccd, 4.0 Megapixel
Die verschiedenen Bildauflösungen: 2272 x 1704, 2048 x 1536, 1600 x 1200, 1024 x 768, 640 x 480 Pixel;
Bei Videoaufnahmen mit Ton: 640 x 480 oder 320 x 240 Pixel – die Aufnahmezeit ist vom jeweiligen Speicher abhängig
Eingebauter Blitz, mit Autofunktion - Reichweite WW 0,23 bis 3m, Teleobjektiv 0,25 - 2,5m
Speicher: Interner Speicher 14 MB Flash-Speicher, externe Speicher SD-Karte bis 512MB oder MMC Karte
Software: Treiber für Windows98//98SE/2000/ME/XP und für Mac, sowie Photoimpression von ArcSoft und Digimax Viewer
Systemvoraussetzung
Windows: Mindestens Pentium MMX Prozessor 233 MHz, bei Win XP mindestens Pentium II 300 MHz
Windows 98/98SE/2000/ME/XP
Mindestens 32 MB RAM, bei Win XP 128 MB RAM
110 MB verfügbarer Festplattenspeicherplatz
USB Anschluss
CD/DVD-ROM Laufwerk
Die Angaben für den Mac könnt ihr gerne im Elektromarkt erfragen.
Samsung Cameras International Service Agent: Auflistung vieler Ländern Asiens, Europas, Mittlerer Osten und Amerika
Österreich: Leitz Austria – Michael von Rosen Vertriebsges.m.b.H. – Bäckenbrünnlgasse 7b, Postfach 41, in 1183 Wien – Tel: +43 1 470 1511; Fax: +43 1 479 3425
Reparatur & Servicestelle:
Kapsch BusinessCom AG
Wienerbergstrasse 53, in 1121 Wien
Tel: +43 50811 5555 (gebührenfreie Mehrwertnummer)
Email: mobile.support@kapsch.net
Infos im Internet: http://www.Samsung.com/at/index.htm
Meine Empfehlung
Wie ihr vielleicht bemerkt habt bin ich mit der Samsung Digimax A400 absolut zufrieden, sie kann all das was ich mir von eine Digicam erwarte (und auch nicht erwartet hab). Natürlich ist die Handhabung und all das Drumherum Neuland für mich, aber ich werde mich da mit Sicherheit weiter entwickeln. Für Hobbyfotografen ist sie auf jeden Fall ausreichend, professionelle Fotografen werden wohl eine andere Kamera wählen. Ich habe mir mit diesem Gerät wirklich selbst große Freude bereitet und hoffe dass die Digimax mich noch lange begleitet – was so viel heißt wie: 5 Sterne und eine Kaufempfehlung!
Bitte lächeln :o), 17.04.2006
Wer eine Kamera haben möchte, die eine tolle Bildqualität liefert, viele Einstellungsmöglichkeiten hat und auch manch schwierige Motive klar und deutlich wiedergibt, und sich dazu noch sehr einfach bedienen lässt, der ist mit der Digimax A400 von Samsung bestens bedient! Von mir
Testbericht über Samsung Digimax A400 lesen
Yopi-Autor:
Zuckermaus29
Bewertung:
Mein treuer und aufmerksamer Begleiter, 13.08.2005
Hallo,
Es wird Zeit, wieder etwas für yopi zu schreiben.
Seit Kurzem bin ich auch ein Anhänger der digitalen Fotografie geworden. Jahrelang habe ich auf die analoge Fotografie geschworen, brav meine Filme entwickeln lassen.
Ab Januar heisst nun es aber: Keinen Film mehr kaufen, keinen Film mehr einlegen müssen- oder...
Testbericht über Samsung Digimax A400 lesen
Yopi-Autor:
DerPrinz
Bewertung:
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