Einige von Euch kennen das sicher auch – da hat man gut gegessen und evtl. auch getrunken und kurze Zeit später spürt man dieses lästige Brennen in der Speiseröhre. Wer das kennt, weiß, wie unangenehm das sein kann – Sodbrennen. Nun gibt es sicher viele Mittelchen dagegen – ich habe jedoch für mich eins entdeckt, ohne zur „chemischen Keule“ gegriffen zu haben.
Um dieses Mittel geht´s im heutigen Bericht.
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1. Das Produkt
2. Kaufentscheidung
3. Einkauf + Preis
4. Hersteller – Kontakt
5. Inhalt und Aussehen der Verpackung
6. Zusammensetzung
7. Art und Dauer der Anwendung
8. Überdosierung – Anwendungsfehler
9. Wechselwirkungen – Nebenwirkungen
10. Wichtige Hinweise
11. Eigene Erfahrung
12. Mein Gesamturteil
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*=*=*=*=*= 1. Das Produkt *=*=*=*=*=
Vielen von Euch ist es sicher ein Begriff, es geht nämlich um ein traditionelles Arzneimittel – die Original Bullrich SALZ – Magentabletten gegen Sodbrennen.
Sie werden angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden.
*=*=*=*=*= 2. Kaufentscheidung *=*=*=*=*=
Leider habe ich auch hin und wieder mit Sodbrennen zu kämpfen. Das ist zum einen sehr unangenehm und kann je nach Intensität sogar ziemlich schmerzhaft werden. Diese Tabletten kannte ich von meinem Vater, er hat das gleiche Problem und nimmt sie schon sehr lange. Deshalb entschloß ich mich bei meinem letzten Online-Einkauf, gleich eine Packung davon mitzubestellen.
*=*=*=*=*= 3. Einkauf + Preis *=*=*=*=*=
Generell bekommt man die Tabletten in jeder bekannten Drogerie – man findet sie bei den Nahrungsergänzungsmitteln und Vitamin-Präparaten. Meines Wissens nach gibt es sie auch in Apotheken, ich bin mir aber nicht ganz sicher.
Ich habe sie bei Schlecker online bestellt – zum Preis von 3,59 EUR. Für die Menge ein akzeptabler Preis, denke ich.
*=*=*=*=*= 4. Hersteller *=*=*=*=*=
Jacobi Pharma Service GmbH & Co. KG
64646 Heppenheim
Pharmazeutischer Unternehmer:
delta pronatura KG
63329 Egelsbach
*=*=*=*=*= 5. Inhalt und Aussehen der Verpackung *=*=*=*=*=
Verpackt sind die Tabletten in einer viereckigen Plastikdose, die an den Seiten abgerundet ist. Sie ist mit einem dunkelblauen Deckel verschlossen, der eine separate Klappe zum Hochdrücken hat – so kann man die Tabletten entnehmen, ohne die Packung vollständig zu öffnen.
Unten gibt´s ein Foto, auf dem man die Packung recht gut erkennen kann.
Eine solche Dose enthält 180 Tabletten sowie ein kleines, verschließbares Plastikröhrchen, in das man die Tabletten hereinstecken kann – zum Mitnehmen für die Handtasche beispielsweise.
Die Packung habe ich vor ca. 4 Wochen gekauft – sie ist bis November 2008 haltbar.
*=*=*=*=*= 6. Zusammensetzung *=*=*=*=*=
1 Tablette enthält: Natriumhydrogencarbonat 0,85 g
Weitere Bestandteile: Talkum, Maisstärke
*=*=*=*=*= 7. Art und Dauer der Anwendung *=*=*=*=*=
Soweit nicht anders verordnet:
Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahren: nach Bedarf 1-2 Tabletten
Gegebenenfalls bei Bedarf wiederholen.
Eine Gesamtmenge von 4 Tabletten pro Tag darf nicht überschritten werden.
Zwischen der Einnahme sollte ein Abstand von 1-2 Stunden eingehalten werden.
Die Tabletten sollten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.
Sehr selten (1 oder weniger von 10.000 Behandelten) sind bei missbräuchlich hohen Dosierungen Risse der Magenwand beobachtet worden.
Bei Überdosierung kann es zu einer Alkalose des Blutes mit Symptomen wie Muskelschwäche, Abgeschlagenheit, flacher Atmung kommen.
In solchen Fällen ist ärztliche Abklärung zwingend erforderlich!
*=*=*=*=*= 9. Wechselwirkungen – Nebenwirkungen
Wechselwirkungen:
Wegen des stark alkalischen pH-Wertes ist Natriumhydrogencarbonat mit den meisten Arzneimitteln inkompatibel.
In Zweifelsfällen wird auch hier geraten, einen Arzt oder Apotheker zu befragen.
Nebenwirkungen:
Häufig (mehr als 1 von 100 Behandelten) ist nach der Einnahme Völlegefühl oder Aufstoßen aufgetreten.
Langanhaltender Gebrauch kann die Bildung von Calcium-oder Magnesiumphosphatsteinen in der Niere begünstigen.
Hier gilt gleiches wie oben – gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen.
*=*=*=*=*= 10. Wichtige Hinweise *=*=*=*=*=
Kinder:
Da bei Kindern keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, sollte das Präparat bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Schwangerschaft:
Hier liegen ebenfalls noch keine ausreichenden Untersuchungen vor, deshalb wird von der Anwendung während einer Schwangerschaft abgeraten.
Aufbewahrung:
Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Nicht mehr nach Ablauf des Verfallsdatums anwenden.
*=*=*=*=*= 11. Eigene Erfahrung *=*=*=*=*=
Ach ja, an die erste Einnahme kann ich mich noch sehr gut erinnern – ich hab die Tablette nämlich in hohem Bogen wieder ausgespuckt...
Das kommt davon, wenn man sich die Verpackungsanweisungen nicht richtig durchliest. Ich dachte nämlich, die wären zum Lutschen. Der „Geschmack“ war so widerlich, total salzig und eklig. Ein Fehler, den ich nur 1x gemacht habe...
Ansonsten nehme ich immer 2 Tabletten nach Bedarf mit einem Glas Wasser. Nach Bedarf bedeutet, immer wenn dieses fiese Sodbrennen kommt. Meistens habe ich es Montagmorgen, wenn wir Sonntagabend viel gegessen + dazu Wein getrunken haben. Außerdem nach sämtlichen Speisen, in denen Branntweinessig enthalten ist, z.B. saure Gurken, Fleischsalat o.ä. Auch nach manchen Rotweinsorten kann ich drauf warten. Man hat echt das Gefühl, dass das Brennen einem in der Speiseröhre hoch und runter läuft...
Aber gottseidank hab ich ja jetzt die Lösung, denn nachdem ich mir 2 von den Tabletten eingeholfen habe, dauert es ´ne knappe halbe Stunde und das Brennen ist wie weggeblasen. Bei mir reichen 2 Stück auch voll und ganz.
Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten konnte ich bei mir keine feststellen.
Somit ist dieses Präparat für mich genau das richtige. Und falls es mich mal im Büro überfällt, habe ich das Röhrchen mit den Tabletten dabei.
Insgesamt also ein wirksames UND kostengünstiges Präparat, denn wenn man es nicht jeden Tag braucht, reicht man sicher ein ganzes Jahr mit einer Packung.
Allerdings – auch hier wird darauf hingewiesen, dass bei länger andauernden und/oder häufigen Magenbeschwerden ein Arzt aufgesucht werden sollte.
*=*=*=*=*= 12. Mein Gesamturteil *=*=*=*=*=
Ein Arzneimittel weiterzuempfehlen ist immer so ´ne Sache, aber da es sich hier um ein rezeptfreies Mittel handelt, kann ich die Tabletten wirklich jedem empfehlen, der sich mit Sodbrennen herumplagt, denn sie schaffen in kurzer Zeit Abhilfe und man fühlt sich wieder besser. Natürlich sollte man sich trotzdem alle Hinweise auf der Verpackung durchlesen und selbst entscheiden.
Sehr positiv ist auch der Preis und die lange Haltbarkeit, so dass ich an diesem Produkt nichts negatives feststellen konnte und die Höchstnote vergebe.
Also in diesem Sinne – lasst es Euch schmecken, wenn Ihr mit Bullrich-Salz „bewaffnet“ seid.:-)
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Weitere Testberichte über Bullrich Salz Magentabletten
Jetzt bin ich nicht mehr sauer, 30.03.2006
Ich verwende das Bullrichsalz schon seit einigen Jahren, und habe bisher keine Nebenwirkungen oder Blutbildveränderungen gehabt.
Die Wirkung ist sehr zuverlässig.
Naja, der Geschmack, falls mal eine im Mund kleben bleibt ist nicht sehr angenehm, aber nicht so widerlich, als wenn es Speisesalz wäre.
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Yopi-Autor:
Flute
Bewertung:
Der Neutralisator, 17.09.2005 Hallo liebe Yopi Leserinnen und Leser.
Langsam, aber sicher, so steigt es meistens auf. Das Gefühl, wieder gesündigt zu haben und dafür bestraft zu werden. Genauso langsam, allerdings manchmal auch schlagartig, kommt der Schmerz. Er frißt sich durch den Körper. Vom Magen herauf bis zum Hals. Manchmal kommt es...
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