Daewoo Electronics CMC 901D
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Testbericht Daewoo Electronics CMC 901D

 Röhrenmonitor
Platz 13 in der Kategorie "CRT-Monitore / Röhrenmonitore".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5,0 von 5)
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Testbericht über Daewoo Electronics CMC 901D

Wenn Daewoo ebenso gute Autos bauen würde...

erstellt am: 27.03.2002, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Vor mehr als 2 ½ Jahren tauschte ich meinen kleinen kaputten 15“ – CTX – Monitor gegen einen damals sehr teuren 19“ – Monitor der Firma Daewoo ein. Da Daewoo für die Produktion jeglicher Verbrauchsgüter steht, dachte ich an einen günstigen, aber dennoch leistungsmäßig überzeugenden Bildschirm.

Für geschlagene 830 DM suchte ich mir mehr oder minder durch Vergleichtests einen akzeptablen Preis – Leistungssieger heraus. In einer Computerbild von damals stieß ich auf den 17“ – Bruder mit einer Trophäe auf dem Haupte. Mir persönlich behagte 17“ allerdings schon nicht mehr, ein 19 Zöllner sollte es schon sein.
Seit dem Kauf, habe ich diese Mehrausgabe keineswegs bereut, bin ehrlich gesagt überrascht, dass bislang keine Schwierigkeiten aufgetreten sind.

Produktspezifisches
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In einem schlichten „computergrau“ gehalten, ziert dieses knapp 28 kg schwere Ungetüm meinen Schreibtisch. Für einen ausreichenden Platz nach hinten muss gesorgt werden, da ein halber Meter Tiefe keineswegs unerheblich sind. Der Kathodenstrahl wird nicht wie bei den neueren Modellen in einem anderen Winkel abgelenkt, was die Bauweise um einiges verkleinert. Ein TFT – Vertreter ist hierbei ebenso genügsamer, spart man sich doch die „Überlänge“ der Bildröhre.

An der Vorderseite sind bis auf insgesamt 4 Knöpfe & dem sichtbaren Monitorbereich keinerlei andere Spielereien zum Einstellen der Monitor - & Bildeigenschaften.

An der Rückseite befinden sich neben dem allgemeinen Standarteingang der Grafikkarte (D – Sub ) & der Stromversorgung noch BNC – Anschlüsse, die für eine bessere Bildqualität bürgen sollen. Ich habe bis heute noch keinen Gebrauch damit gemacht, da die dazu separat erhältlichen Kabel in meinen Augen nur unnützliches Geld kosten. Als früher die 3D – Zusatzkarten der Firma 3DFX „in“ waren, konnte man diesen Anschluss sinnvoll nutzen. Heutzutage bekommen die Heimanwender bei dem immer beliebter werdenden TFT – Displays gleich einen digitalen Anschluss, wo eine aufgeteilte Bildinformationsübertragung via BNC – Stecker entfällt.

Die Stromversorgung wird einzeln aus der Steckdose geholt, da eine Leistungsaufnahme von max. 130 Watt keineswegs gering ist.

Bildeigenschaften
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Typisch für einen 19 – Zöllner ist eine Auflösung von 1600x1280 Bildpunkten bei 75 Hz Bildwiederholungsfrequenz. Dies macht eine horizontale Abtastfrequenz von 95 KHz möglich, wobei dies unter diesen Voraussetzungen „nur“ die kleinste Fassung bei einem möglichen Monitorneukauf darstellen sollte. Darunter ergeben sich nur geringere Bildauflösungen & geringere Bildwiederholfrequenzen – hierbei ist also beim Neukauf drauf zu achten.

Mit bis zu 160 Hz kann das Bild in einer Auflösung von 640x480 Pixel angezeigt werden. Wichtig ist dieser Aspekt für die Nutzer von so genannten 3D – Shutterbrillen, wie sie ELSA & Asus verausgab(t)en. Bei deren Funktionsweise musste der gesamte Bildschirminhalt auf 2 Gläser verteilt werden, um den ganzen Effekt möglichst plastisch darstellen zu können. Negativ daran war allerdings die Aufteilung der Bildrate. So wurden aus 100 Hz – flimmerfrei – eben nur 2x 50 Hz – was wie bei einem Fernseher ohne 100 Hz – Technik nach einer gewissen Zeit auf die Augen geht. 160 Hz waren an dieser Stelle schon gesünder – 2x 80 Hz sind flimmerfrei.

Bildröhre
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Die Standartbildröhre – nähere Details liegen nicht vor – wirft ihr Bild auf einen 18 Zoll sichtbaren Bereich. Die Mattscheibe ist antistatisch – lässt den Betrachter dementsprechend keine elektrische Entladung abbekommen. Die ganze Sache wird aufgrund der Einhaltung der Vorschriften MPR2 & TCO 95 strahlungsarm.

Funktionsumfang des OSD ( On – Screen – Display )
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Mit den 3 genannten Tasten an der Vorderseite des Monitors lassen sich alle Einstellungen bequem erreichen & regeln. Neben Grundeinstellungen für die Bildgröße, Helligkeit, Positionierung & Kontrast, findet der Benutzer in weiteren Karteien Einstellmöglichkeiten für die Bildgeometrie.

Trapez, Kissen, Parallelogramm & Rotation sind nur einige der Features. Die Bildtemperatur, der BNC – Anschluss ( jeweils separat !) sind ebenso konfigurierbar, wie ausgefalleneres - bsp - weise die Linearität & Moiré.

Im Großen & Ganzen lässt sich der gesamt Bildschirminhalt an die jeweilige Auflösung anpassen, wobei per DDC ( Plug & Play ) die Daten des Bildschirms an das Betriebssystem übermittelt werden & in der Regel die gewünschte Auflösung nach einer Anwahl auch im geforderten Umfang zur Verfügung steht.

Lieferumfang
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Neben dem beiden Kabeln für die Stromversorgung sowie die Verbindung zur Grafikkarten, befanden sich noch der Monitorfuß, das Handbuch ( 4-sprachig )& eine Garantiekarte im Pappkarton.

Bislang blieb ich Gott sei Dank von einer gesonderten Nutzung jeglicher Garantieansprüche bewahrt. In der Regel ist es nach 3 Jahren dann eh vorbei – hab’ ich also noch ein halbes…

Fazit
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Mit diesem 19 – Zöllner bin ich seit dem Kauf auf jeden Fall besser gefahren, als mit dem kleineren Vorgänger aus dem Hause CTX. Dieser steig schon nach 2 Jahren Betrieb aus, das Bild fiel immer in sich zusammen – eine Reparatur hätte sich in diesem Falle nicht als lohnend erwiesen. Für die damaligen 830 DM machte in meiner Ansicht nach einen guten Fang, den ich bis heute nicht bereut habe.

Gruss
Jens
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