Bildwinkel (hor., vert., diag.) 29° - 10°, 19°30' - 7°, 34° - 12° Optischer Aufbau (Linsen/Glieder) 16/13
Anzahl Blendenlamellen 8
Kleinste Blende 32
Naheinstellgrenze (m) ca. 1,2
Größter Abbildungsmaßstab 0,21 (at 200mm)
AF Motor USM (Ultraschallmotor)
Filter Durchmesser (mm) 67
Max. Durchmesser x Länge (mm) ca. 76 x 172
Gewicht (g) ca. 705
Gegenlichtblende ET-74
## Was spricht für das 70-200/4? ##
Zu allererst ist es leichter und kleiner als das 70-200/2.8, es wiegt immerhin beachtliche 500g weniger, im Vergleich zum IS Modell vom 2.8 sogar 800g!
Dem F4 wird eine sehr hohe Abbildungsleistung nachgesagt, also scharfe und saubere Fotos über die gesamte Brennweite bereits bei Offenblende - die bei diesem ja durchgehend Blende 4 ist.
Das Objektiv hat, wie heute die meisten L Optiken von Canon, einen leisen und schnellen USM Antrieb.
Das Handling des Objektives gefiel mir, die Verarbeitung ist qualitativ sehr hoch, das Objektiv ist sehr robust - dafür steht die L Serie von Canon ja auch.
Ebenso ist es auch bei diesem Exemplar möglich, jederzeit manuell in den Autofokus einzugreifen, ohne auf Manuell umschalten zu müssen, wie es bei dem lichtstarken Bruder auch der Fall ist.
Die Abbildungsleistung ist wirklich sehr gut, die Bilder, die ich damit machte, passten auf Anhieb, waren scharf und sauber auch bei Offenblende.
## Was spricht dagegen? ##
Das ist natürlich rein subjektiv aus meiner Sicht vorwiegend.
Ich merkte an meiner damaligen 300D schnell, dass die Blende 4 einfach zu dunkel ist für mich. Da ich bei der 300D nicht wie gewünscht mit hohen ISO gegensteuern konnte, fehlte für passable Auslösezeiten eine Menge Licht - vor allem bei meinen Einsatzgebieten Konzert und ähnliche schwere Lichtverhältnisse.
Hinzukommt, dass im letzten Jahr eine extrem hohe Serienstreuung bei diesem Objektiv auftrat.
Nahezu jedes zweite Objektiv war von einem bösen Front- oder Backfokus (Schärfe liegt erkennbar vor oder hinter dem fokussierten Punkt) befallen, der vor allem bei den Amateur und Semiprofi Modellen der EOS Kameras deutlich wurde, bei den Profimodellen hielt es sich wohl im Rahmen, da diese mit präziseren Techniken ausgestattet sind.
Viele Käufer mussten entweder ständig umtauschen oder ewig auf ihr bestelltes Objektiv warten, weil die wenigen guten dauernd vergriffen waren. Dafür 600 Euro ausgeben, für ein Objektiv, das man gar nicht hat, weil man wartet, es umtauscht oder es gerade bei der Justage ist? Nein danke.
Dazu stellte ich bei dem von mir genutzten Exemplar fest, dass der Fokus bei schwachem Licht erhebliche Probleme hatte und häufig nicht auf Anhieb korrekt fokussierte.
## Fazit ##
Es stand für mich bald fest, dass dieses Objektiv aus meiner engeren Wahl wieder rauspurzelte. Für meinen vorgesehenen Einsatzzweck war es mir zu dunkel und der Fokus war mir zu unsicher. Ebenso die damals bestehenden Probleme schreckten mich ab, mich weiter für dieses Objektiv zu interessieren.
Die Entscheidung, dass es definitiv ein 2.8er sein sollte ist also aufgrund der Testerfahrungen ganz schnell gefallen.
Wer weniger unter schwierigen Lichtverhältnissen, sondern eher in der freien Natur bei gutem Licht oder im Studio arbeitet, hat hier ein sehr gutes Objektiv mit einer klasse Abbildungsleistung und einem durchaus anständigen Preis-Leistungsverhältnis.
Gute gebrauchte Exemplar sind schon um 450 zu haben, aber auch der Strassenpreis um 600 bis 700 ist für die hohe Verarbeitungsqualität der L Serie durchaus ein angemessener Preis.
Für den Preis bekommt man auch meistens die Gegenlichtblende und die Stativschelle mit dabei. Köcher, Beutel und dergleichen können natürlich extra erworben werden.
Von mir erhält das Objektiv 4 Sterne und eine Empfehlung für oben genannte Einsatzgebiete.
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Ein wirklich tragbares Edelzoom, hervorragend für alles DLRS der Canon EOS-Reihe geeignet, bei den digitalen Spiegelreflex mit einem Verlängerungsfaktor von 1,6 habe ich ein 320mm-Zoom bei Lichtstärke F/4 und ist auch noch kombinierbar mit den von Canon angebotenen Telekonverter bei vollem Erhalt aller Funktionen.
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Als zweites Zoomobjektiv stelle...
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Liebe interessierte,
Im folgenden möchte ich meine Erfahrungen mit dem Canon EF 70-200/4 L USM darstellen. Angefangen hat alles mit dem tief verwurzelten Bewusstsein, zuerst mal günstig zu probieren und dann zu schauen was noch sein muss. Den Schritt hätte ich mir allerdings sparen können.
Nach dem Kauf und...
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