...hallo liebe Leser, heute schreibe ich mal über ein etwas älteres Produkt, den EIZO FlexScan F77S.
An meinem Arbeitsplatz hatte ich die letzten 4 Jahre einen wundervollen Monitor, eben den F77S, der mich seither nie im Stich gelassen hatte.
Liebevoll hatte ich es damals mein großes Baby genannt, wenn man die Größe und das Gewicht des Monitors so betrachtet nicht einmal so abwegig, der Kosename.
Wo wir schon beim Gewicht sind, der Monitor wiegt gut und gerne stolze 25 kg.
Jetzt, nachdem das Gerät abgeschrieben ist tauscht meine Firma alle CRT-Monitore in Flachbildschirme um. Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines FlexScan L685, auch von EIZO.
Jetzt aber zu meinem Baby.
Der F77S ist/war das Paradepferd von Eizo in der gehobenen Klasse, sprich 21 Zoll Monitore.
Ein absolut flimmerfreies und sehr sauberes Bild sprechen für sich. Ich habe selten bei einem Monitor
ein so klares und farbreines Bild gesehen.
Selbst in den Ecken, normalerweise für Monitore eine Problemzone zeigt sich keine Verzerrung.
Hier einmal ein paar technische Daten :
Bildschirmdiagonale: 55 cm ( 21 inch )
sichtbare Bildgröße : 50,1 cm ( 19,7 inches)
0,28 Dot Pitch CRT
Auflösung von 1280 * 1024 Punkten mit 102 Hz (!!)
Auflösung von 1600 * 1200 Punkten mit 85 Hz
Horizontale Frequenz
ursprünglich 30 – 95 kHz, neuere Modelle wurden auf 110 kHz erweitert
Vertikale Frequenz
50 – 160 Hz
Strahlungsarm nach der MPR II Norm
Sehr gut gefällt mir das Quick Set Control Pad for Screenmanager, hiermit lässt sich der Monitor auf einfachste Weise den Bedürfnissen seines Benutzers anpassen.
Der Screenmanager hat mehrere Ebenen, die sich wie folgt aufteilen:
angefangen über die normalen Screeneinstellungen
wie z.Bsp. Kontrast, Größe (horizontal/vertikal), Position des Bildes, Kissenverzerrung, Trapezverzerrung, Bildneigung, Konvergenz und Moiréreduzierung
Farbmodus, hier kann entweder Standard oder eigene Einstellung gewählt werden
Farbtemperatur von 4000 k – 10000 k, wobei sich bei mir 9300 Kelvin als optimal erwiesen hat.
im Powermanagement kann zwischen Vesa DPMS oder dem speziellen Eizo MPMS gewählt werden. Oder man schaltet das PM komplett aus.
unter andere Funktionen gibt es die Möglichkeit des Entmagnetisierens, Einstellung der Signal-Priorität, hier gibt´s D-SUB, oder BNC
Signalton ein oder aus, Menü-Position, Menükontrast und ganz wichtig, die Möglichkeit alles auf Werkseinstellung zurückzusetzen.
In der Informationsebene können die aktuellen Einstellungen abgefragt werden.
Letzdendlich gibt es nach eine Ebene, in der die Dialogsprache ausgewählt werden kann, angeboten wird ausser deutsch und englisch noch französisch,
spanisch, italienisch und schwedisch.
Die optimale Auflösung für diesen Monitor ist meines Erachtens 1280 * 1024 Punkte bei den Officeanwendungen.
Bei CAD und Grafikanwendungen, wie AutoCad oder
CorelDraw bevorzuge ich persönlich ein Stufe höher, also 1600 * 1200 Punkte, da ich hier eine etwas größere Fläche zum Bearbeiten vorfinde.
Aber dies ist immer subjektiv zu sehen.
Ein kleiner Nachteil des F77S ist sein Platzbedarf, was jedoch bei seiner Größe nicht verwunderlich ist. Aber damit kann man leben.
Was ihn auch noch in eine Spitzenposition bringt ist natürlich sein extrem hoher Preis von seinerzeit ca. 3000 – 3500 DM.
Damit blieb dieser Monitor hauptsächlich Firmen und kleineren Unternehmen vorbehalten.
Ich denke einfach, daß so ein Preis das Budget eines Heimanwenders doch etwas sprengen würde.
Alles in allem würde ich den Eizo als ein Gerät der absoluten Spitzenklasse einstufen.
Und dieses Teil haben sie mir jetzt weggenommen, schade drum.
Über meinen neuen Monitor, den Flachbildschirm FlexScan L685 werde ich berichten, wenn ich einige Zeit damit gearbeitet habe.
Der erste Eindruck ist auf jedenfall positiv, ich denke Eizo ist auch hier ein großer Wurf gelungen
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