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Nikon F55
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Testbericht Nikon F55

 analoge SLR
(5,0 von 5)
Platz 40 in der Kategorie "SLR analog".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5,0 von 5)
Meinungen:
Preisvergleich: nicht verfügbar

Testbericht über Nikon F55

Zum Fotografieren braucht man Zeit. Wer keine Zeit hat, kann ja knipsen.

Letzte Aktualisierung am: 10.01.2007, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Pro:siehe Bericht!
Kontra:siehe Bericht!
Zum Fotografieren braucht man Zeit. Wer keine Zeit hat, kann ja knipsen.

NIKON F55 Spiegelreflexkamera
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Einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit elektronisch gesteuertem Blitzgerät und Schlitzverschluss.

Da ich es schöner finde "richtige Fotos" zu machen und für meine Ausbildung im Fach Fotografie sowieso eine richtige Kamera brauchte, fiel meine Wahl auf die Nikon F55 und in einem Angebot bei Karstadt bekam ich diese schon für 200 Euro.

Was ist eine Spiegelreflexkamera:
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Der Vorteil einer Spiegelreflexkamera gegenüber normalen Sucherkameras ist, dass sie keinen Parallaxenfehler hat: das zu fotografierende Objekt wird durch einen eingebauten Schwenkspiegel direkt auf die der Mattscheibe sichtbar > Sucherbild und Aufnahmebild stimmen zu 100% überein, was bei einer einfachen Kamera nicht gegeben ist. Ein weiterer Vorteil ist die Vielseitigkeit an Zubehör: es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Objektiven, Filtern, Blitzgeräten, etc. - eine normale Kamera bietet kaum und selten weiteres Zubehör an und kann in diesem Sinne nicht "aufgerüstet" werden. Ein Nachteil ist natürlich der Preis, die Größe und Gewicht, eine Spiegelreflexkamera passt mal nicht eben in die Handtasche und man überlegt schon ob man sie mit auf eine etwas "feuchtere Party" mitnimmt.

Lieferumfang:
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Das Kameragehäuse selber ist in Silber gehalten, an diesem wird das Objektiv (NIKON AF Nikkor 28 - 80mm 1:3.3-5.6 G) angeschraubt und der Deckel aufgesetzt um dieses zu schützen. Seitlich am Gehäuse befinden sich Riemenösen durch die der Schulterriemen befestigt wird. Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten (zwei Lithium-Batterien 3V CR2) und ein Film natürlich auch nicht (normaler Kleinbildfilm 24 mm x 36 mm). Ferner ist es sinnvoll sich eine Kameratasche zu kaufen damit die Kamera beim Transport nicht beschädigt wird.

Teilebezeichnungen:
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Zubehörschuh:
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Hierauf können externe Blitzgeräte befestigt werden.

LCD-Feld:
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Dieses kleine Display zeigt die Verschlusszeit, die Blitzsynchronisation, das AF-Messfeld, die Belichtungskorrektur, den Bildzähler, den Batteriezustand, die Arbeitsblende, Mehrfachbelichtungen, den Selbstauslöser und die Belichtungsreihen an. Beim ersten Blick darauf wirkt diese Vielzahl verwirrend, aber wenn man eine Weile mit der NIKON F55 gearbeitet hat, erkennt man auf den ersten Blick die wichtigen Daten und außerdem werden nicht alle gleichzeitig angezeigt.

Hauptschalter:
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Du rch Drehen wird die Kamera an- oder ausgeschaltet.

Auslöser:
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Der Auslöser wird angetippt um das automatische Messsystem einzuschalten, ein voller Druck fotografiert. Bei der Autofokus-Einstellung wird mit leichtem Druck auf den Auslöser das Bild automatisch scharf gestellt.

Fokussierschalter:
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- Autofokus: Antippen des Auslösers führt zur automatischen Scharfeinstellung und die Kamera erkennt die Bewegungscharakteristik des Objekts (statisch oder bewegt)
- manuelle Fokussierung: hierbei muss der Entfernungsring am Objektiv manuelle gedreht werden bis das Objekt scharf erscheint. Eine Auslösung ist im Gegensatz zum Autofokus auch bei einer unscharfen Einstellung möglich

Taste für Belichtungsreihen, Mehrfachbelichtungen und Filmrückspulung:
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- Belichtungsreihen: diese Funktion ermöglicht drei aufeinander folgende Aufnahmen mit einer Streuung der Belichtung
- Mehrfachbelichtungen: mit dieser Funktion lassen sich zwei oder mehr Belichtungen auf einem Filmstück vereinen
- Filmrückspulung: Rückspulung von teilbelichteten Filmen, ansonsten funktioniert das automatisch

Blitztaste und Synchrontaste:
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- Blitztaste: das eingebaute Blitzgerät wird durch Druck auf die Blitztaste ausgeklappt
- Synchrontaste: bei Einsatz eines externen Blitzgerätes kann man zwischen verschiedenen Blitzsynchronisationen wählen

Betriebsartenschalter:
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Allgemeiner benutzergesteuerter Bereich:
- Multi-Programmautomatik: die Kamera steuert Verschlusszeit und Blende automatisch
- Blendenautomatik: Verschlusszeit wird manuell gewählt und Kamera wählt eine geeignete Blende
- Zeitautomatik: die Blende wird manuell gewählt und die Kamera wählt eine geeignete Verschlusszeit
- Manueller Abgleich: manuelle Einstellung von Verschlusszeit und Blende

Vollautomatischer Bereich:
- Vollautomatik: Belichtung wird automatisch geregelt, dadurch kann jeder fotografieren
- Porträtprogramm: Untergrund wird unscharf gestellt damit sich die Person plastisch abhebt
- Landschaftsprogramm: Fernaufnahmen mit großer schärfentiefe
- Nahaufnahmeprogramm: Nahaufnahme von Blumen oder Kleintieren
- Sportprogramm: friert schnelle Objektbewegungen ein und erlaubt Reihenaufnahmen
- Nachtporträt: Personenaufnahmen vor einem dunklen Hintergrund

Eingebautes Blitzgerät:
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Bei dunklen oder Gegenlichtmotiven klappt in den vollautomatischen Programmen das Blitzgerät automatisch aus, wenn man den Auslöser antippt.

Selbstauslösertaste:
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Wenn man selbst mit auf das Bild möchte oder Verwacklungsunschärfe vermeiden will, kann man den Selbstauslöser drücken. Nach zehn Sekunden wird das Bild fotografiert.

Taste für Blende und Belichtungskorrektur:
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- Blende: bei Druck auf diese Taste kann mit dem Einstellrad die Blende gewählt werden
- Belichtungskorrektur: damit lassen sich besondere Effekte wie Über- oder Unterbelichtung erzielen

Dioptrieneinstellung:
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Das Sucherokular ist so einstellbar, dass auch Kurz- oder weitsichtige ohne Brille ein scharfes Sucherbild sehen können (-1,5 bis 0,8 dpt)

Einstellrad:
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Hiermit lassen sich manuell die Blende und Beichtungszeit einstellen, die jeweilige Einstellung wird im Sucher angezeigt.

Objektivkompatibilität:
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Die NIKON F55 ist für die Verwendung von CPU-Nikkoren (mit Ausnahme der IX-Nikkore) konstruiert. Mit AF-Nikkoren vom G- und D-Typ sind sämtliche Funktionen nutzbar.
Die NIKON F55 hat ein F-Bajonett mit AF-Kupplung und Kontakten.

weitere wichtige Daten:
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- Sucher: feststehender Dachkantenprismensucher mit Dioptrieneinstellung
- Lager der Austrittspupille: 17 mm hinter Augenlinse
- Einstellscheibe: Vollmattscheibe V, Typ B, mit AF-Messfeldern
- Suchergesichtsfeld: ca. 89%
- Blende: Springblende
- Autofokus: TTL-Phasenerkennung, Nikon-Autofokus-Modul Multi-CAM530
- Belichtungsmesserkupplung: CPU
- Automatische Belichtungsreihen: Streubereich ± 2 LW; drei Aufnahmen; Streuwerte: 0.5, 1, 1.5 und 2 LW
- Filmempfindlichkeit: automatisch nach DX-Code und Bereich DX: ISO 25/15° - 5000/38°
- Verschluss: elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
- Stativbuchse: ¼" Gewinde (ISO 1222)
- Abmessungen: 130 x 92 x 65 mm (B/H/T)
- Gewicht: circa 350 g ohne Batterien

meine Erfahrungen:
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Ich nutze die NIKON F55 jetzt schon seit drei Jahren regelmäßig. Am Anfang war ich völlig verwirrt und verunsichert von der Vielzahl an Funktionen und Einstellungen, doch die Bedienungsanleitung ist zwar dick aber einfach und verständlich aufgebaut. Sie gliedert sich in drei Teile: Kurzanleitung für vollautomatisches Fotografieren, Anleitung für die Motivprogramme und Techniken für Fortgeschrittene. Dadurch kann man sich Stück für Stück intensiver mit der Kamera auseinandersetzen. Und lernt langsam die verschiedenen Möglichkeiten kennen.
Da ich mir diese Spiegelreflexkamera für den Fotografie-Unterricht kaufen musste, wurde mir natürlich vieles beigebracht was ich vielleicht von alleine nie ausprobiert hätte. Ich habe mit sämtlichen manuellen Einstellungen und Motivprogrammen fotografiert und wenn man einmal in der Materie drin steckt, macht es großen Spaß auch verrückte Sachen auszuprobieren, denn mehr als dass das Foto nichts wird, kann ja schließlich nicht passieren.
Nach meiner Ausbildung habe ich die NIKON F55 sogar für Katalogaufnahmen in meiner Firma genutzt, diese wurden dann vom Fotolabor gleich mit auf CD gebrannt und dadurch ist es auch möglich am Computer die Bilder zu bearbeiten. Die Bilder sind einwandfrei geworden und zieren nun sogar einen Produktkatalog, der wahrscheinlich das zehnfache gekostet hätte, hätte man ihn von einem "richtigen Fotografen" machen lassen.
In meiner Freizeit wird die NIKON F55 im Übrigen genauso intensiv genutzt - egal ob für Babybilder, Naturaufnahmen oder Urlaubsbilder - die Kamera macht einfach super Bilder. Und um ehrlich zu sein, inzwischen nutze ich nur noch die automatischen Einstellungen und die Motivprogramme. dadurch stellt sich alles von selber ein und man muss nur noch auf den Auslöser drücken. Wirklich sehr einfach und ich finde von der Qualität kann man die Fotos nicht mit einer einfachen oder Digitalkamera vergleichen.
Ausgerüstet mit einem Stativ und eventuell weiterem Zubehör wie ein Makroobjektiv kann man in seiner Freizeit wunderschöne Naturaufnahmen machen und kann stolz seine Hobbyfotografien zeigen. Außerdem ist es klasse, wenn man seine Bilder noch im Fotoladen oder in der Drogerie abholen kann und gespannt die Bilder anschaut.

Fazit:
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Die NIKON F55 ist so vielseitig in ihren Funktion, dass ich nicht auf alles eingehen konnte. Ich habe mich hoffentlich auf die wesentlichen Merkmale konzentrieren können und versucht einen kleinen Überblick zu schaffen, denn wenn man vor dem Kauf einer Spiegelreflexkamera steht, ist es erstmal mehr als schwierig sich durch das reichhaltige Angebot "durchzukämpfen".
Ich empfehle die NIKON F55 Hobbyfotografen, die etwas Hochwertiges suchen aber nicht unbedingt professionelle Fotografie betreiben wollen. Durch die Möglichkeit auf automatische Einstellungen und Motivprogramme zu wechseln, kann auch ein Laie tolle Bilder machen, die sich sehen lassen können. Ich hab zum Beispiel schon tolle schwarz/weiß Aufnahmen von meinem Mann und meiner Tochter gemacht, die bei einem Fotografen sicher ein kleines Vermögen gekostet hätten - man kann hochwertige Bilder einfach und unkompliziert "knipsen". Die Nikon ist einfach zu bedienen, da die Knöpfe und Tasten auch verständlich bebildert sind und ist nicht zu teuer in der Anschaffung. 200 Euro bezahlt man auch für eine hochwertige Digitalkamera und wer auf die inzwischen leider "altmodische" Art fotografieren will, wird an dieser Spiegelreflexkamera seine wahre Freude haben. Auch nach drei Jahren und weit über hundert Filmen, kann ich keinerlei Mängel feststellen - es ist nichts zerkratzt oder kaputt, die Batterien halten wirklich lange und trotz Stürzen funktioniert sie wie am ersten Tag einwandfrei! Fünf von fünf Sternen und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung - keine Macht der digitalen Fotografie ;o))))

Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. (Helmut Newton)
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Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
krullinchen
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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andrea30b
andrea30b, 07.01.2007

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