Atari Unreal II - The Awakening
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Atari Unreal II - The Awakening
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Testbericht Atari Unreal II - The Awakening

 Xbox Spiel
(2,4 von 5)
Platz 385 in der Kategorie "Xbox Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 2,40 / 5,00 (2,4 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über Atari Unreal II - The Awakening

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Donnerwetter

erstellt am: 08.07.2007, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Empfehlung:nein
Pro:Spaßiger Online-Multiplayer, brachialer Actionspaß durch sattes Waffenarsenal, dichte Science-Fiction-Atmosphäre
Kontra:Größtenteils stupide Ballerorgie, Zweispielermodus offline technisch schwach, auch bei der Solokampagne üble Grafikruckler, matschige Texturen und schlappe Animationen, selten dämliche deutsche Sprachausgabe, auf Dauer einfach nicht spannend
Detaillierte Bewertung
Bedienung: Bedienung von Unreal II - The Awakening: 4,0  gut
Mulitplayer: Mulitplayer von Unreal II - The Awakening: 5,0  ausgezeichnet
Suchtfaktor: Suchtfaktor von Unreal II - The Awakening: 2,0  in Maßen
Wird langweilig: Wird langweilig von Unreal II - The Awakening: 3,0  nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab: Geeignet für Spieler ab von Unreal II - The Awakening: 4,0  12 Jahre
Spielanleitung: Spielanleitung von Unreal II - The Awakening: 3,0  mittelmäßig
Grafik: Grafik von Unreal II - The Awakening: 2,0  schlecht
Sound: Sound von Unreal II - The Awakening: 1,0  sehr schlecht
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Kompromisslose Ballerspiele, die keine Verschnaufpause zulassen, tosende Action bieten, allerdings auch wenig Anspruch bzw. Tiefgang aufweisen... wieso eigentlich nicht? Zumindest ab und an macht es schließlich Laune, ohne viel Grübelei einfach einmal unbeschwert ordentlich Dampf ablassen zu können, schätze ich. Im Fall von „Unreal 2 – The Awakening“ liegt der Schwerpunkt eben auf der krachenden Action, was im Genre der Egoshooter – denn zu diesem zählt der vorliegende X-Box-Titel zweifellos – ja auch grundsätzlich völlig in Ordnung ginge. Wer jedoch die PC-Fassung kennt, wird von dieser Konsolenumsetzung maßlos enttäuscht sein, es herrscht (mindestens) ein Klassenunterschied zwischen diese beiden Versionen. Einziger Trost ist der launige Multiplayerpart, der ausreichend beachtet wird: zu zweit an einer Konsole, zu zwölft via Linkkabel an mehreren Konsolen und nicht zuletzt ebenfalls zu zwölft gleichzeitig online, das hat was und ist (zumindest in diesem Punkt) der Langzeitmotivation sehr förderlich. Die Solokampagne enttäuscht jedoch durch eine eher lieblos wirkende Umsetzung mit der ein oder anderen technischen Macke. Insgesamt ist selbst für Genre-Fans – und nur diese werden sich wirklich für dieses Game interessieren, schätze ich – die Luft viel zu schnell raus. Bis auf den Mehrspielermodus, wie gesagt.


In „Unreal 2 – The Awakening“ ballern wir uns in Egoperspektive durch ein Science-Fiction-Szenario, welches in ferner Zukunft spielt. Die menschliche Rasse hat wieder einmal – wie so oft in jenen futuristischen Abenteuern – ein ernsthaftes Problem: die Überbevölkerung zwingt sie zur Expansion und zwar in Richtung der unendlichen Weiten des Alls. Dass jene Erkundungstouren – um es noch milde auszudrücken – nicht ohne Konfliktsituationen ablaufen, dürfte halbwegs nachvollziehbar sein, denn selbstverständlich stoßen wir schon sehr bald auf uns wenig freundlich gesinnte Außerirdische. Insofern finden wir nicht wirklich eine originelle Story vor, schätze ich, doch diese ist im Egoshootergenre traditionsgemäß ohnehin nebensächlicher Natur. Schließlich machen wir die Bekanntschaft unseres Protagonisten, dessen Kontrolle wir sehr bald übernehmen dürfen: John Dalton ist der werte Name und ist seines Zeichens als Weltall-Sheriff unterwegs. Oder so ähnlich. Jener alte Haudegen stößt schließlich auf sehr mysteriöse Artefakte, die selbstverständlich extraterrestrischer Natur sind und – die ist weitaus wichtiger – heißbegehrte Beute für unterschiedliche Gruppierungen im näheren Umkreis sind. Wer denkt, dass das Gameplay etwas innovativer daherkommen könne als die triviale Story, sieht sich alsbald getäuscht.


Auch was den Spielverlauf betrifft, finden wir wenig Überraschendes vor: als hochtalentierter Waffenspezialist ballern wir quasi aus allen Rohren auf alles, was auch nur im Entferntesten nach einem Alien aussehen könnte. Eine Sensation dürfte es dabei sicher nicht sein, dass wir alle paar Meter auf genau solch geartetes feindliches Gesocks stoßen. Da wir keinen Wert auf eine gepflegte Konversation legen, schießen wir die Brut schlichtweg über den Haufen, wenn möglich in Bruchteilen von Sekunden, versteht sich. Unzählige Monsterhorden stellen sich uns auf insgesamt dreizehn Planeten in den Weg, wobei wir uns so ganz nebenbei auch auf Schlüsselsuche begeben, ohne die es – auch das ist nicht wirklich neu – kein Weiterkommen geben würde. Es geht doch schließlich nichts über ein gutes Alibi hinsichtlich des Ausübens eines Fließband-Massakers, versteht sich. Nun ja, damit nicht nur das Actionherz höher schlägt, sondern auch abwechslungsreiche Momente Einzug ins Gameplay halten dürfen, wird nicht nur blind drauflosgedonnert: Eskortierungs- und Verteidigungsmissionen sind ebenso dabei wie fette Obermotze als kleines aber feines Highlight vom Massenschlachtenalltag. Dass wir alias Mr.Dalton uns auf mächtige Wummen verstehen, versteht sich quasi von selbst, MG, Snipergewehr, Schrotflinte, Bazooka und Flammenwerfer kommen natürlich zum Einsatz. Doch das ist noch nicht alles: zusätzlich zu den nicht uninteressanten Verteidigungsaufträgen, in denen wir beispielsweise Zäune befestigen oder Selbstschussanlagen installieren, nehmen wir ab und an auch Platz in einem fahrbaren Untersatz, wobei es uns speziell die dicken Kampfpanzer oder ein Jeep offensichtlich regelmäßig angetan haben. Dass hier nahezu unentwegt aus allen Rohren geballert wird, ist daher keine Untertreibung.


Der Mehrspielermodus ist die Stärke dieses Egoshooters, (nur) hier kommt der Genre-Fan auf seine Kosten: in erster Linie stechen hierbei der Koop-Modus zu zweit via Splitscreen und das Match via X-Box-Live mit bis zu zwölf Spielern ins Auge. Während der Offline-Modus zu zweit auf einem horizontal geteilten Bildschirm insbesondere durch die miese Bildrate enttäuscht und die Spielfreude erheblich dämpft, macht es mächtig Laune, sich auf X-Box-Live in 2 6er-Teams gegenseitig die Hölle heiß zu machen. Im Grunde läuft somit ein nur sehr durchschnittlicher X-Box-Titel online auf einmal zu Höchstform auf. Dass die Solokampagne eine große Enttäuschung ist, liegt zudem am langweiligen Leveldesign und trotz vorgegaukelter unterschiedlicher Missionsinhalte am sehr ähnlichen Prozedere. Mag Letzteres bei einem brachialen Egoshooter noch halbwegs zu entschuldigen sein, so sind die vereinzelten kleineren und auch größeren Patzer im Hinblick auf die Präsentation praktisch unverzeihlich, insbesondere wenn man die hervorragende PC-Version von „Unreal 2“ kennt.


Könnte die Urfassung für den PC speziell in punkto Grafik die Höchstwertung für sich beanspruchen, so sieht es hier auf der X-Box schon ganz anders aus. Und zwar ziemlich traurig, um ehrlich zu sein. Matschige Texturen, schlappe Animationen der Feinde und viele Ruckeleinlagen verursachen miese Stimmung. Lediglich die Licht- und Feuereffekte (man beachte hier den Flammenwerfer) sowie die großen Fahrzeuge (Jeep, Panzer) und der oftmals weite Horizont wissen zu gefallen. Dass ein 60-Hz-Modus und deutsche Bildschirmtexte wenigstens existieren, geht angesichts der teils ernüchternden Optik fast völlig unter, das 16:9-Breitbildformat finden wir im Übrigen auch nicht vor. Die Soundkulisse ist schließlich auch nicht die, welche wir uns bei einem krachenden Egoshooter erhoffen. Zugegeben, die Außengeräusche gehen völlig in Ordnung und das phasenweise auftretende Gedudel im Hintergrund ist passend gewählt, wenn auch insgesamt zu unspektakulär. Doch in erster Linie entstehen große Sorgenfalten, lauscht man der nicht selten ganz schön vergurkten deutschen Sprachausgabe, die in steter Regelmäßigkeit nicht nur unpassend sondern peinlich rüberkommt. Unglaublich, dass diese miese Synchro das Okay erhielt bzw. dieser X-Box-Titel so in Produktion gegeben wurde.


Alles in allem staunen wir über teils dicke Patzer: andauerndes Grafikruckeln, verschwommene Texturen, peinliche deutsche Synchro, abwechslungsarmes und größtenteils niveauloses Gameplay und zudem noch – fast hätte ich es vergessen – unfaire Passagen (zuweilen rollen die Feindeshorden unaufhörlich nach und dies in absolut unverhältnismäßiger Art und Weise) lassen den Spielspaß bedrohlich nach unten sinken. Dass dieses Game für die X-Box nicht völlig absumpft, liegt letztlich an der dichten Spielatmosphäre, die sich trotz der Mängel breit macht, am mächtigen Waffeninventar, mit dem es sich sehr ordentlich durch die Gegend donnern lässt und zu guter letzt am sehr guten Multiplayermodus, online wohlgemerkt. Ob ich Euch dieses Game empfehle kann? Online ja, offline nein. Gemessen an den Ansprüchen, die man im Jahr 2004 an einen X-Box-Titel stellen durfte, erschrecken insbesondere die teils derben Mängel bei der Präsentation und Spieltechnik, so dass ich eher in Richtung negativen Bereich tendiere. Spielspaßwertung: 52%.
sinfortuna
Yopi Autor - sinfortuna
Wer nicht Sehr Hilfreich bewertet, darf geblockt werden? Und das bei einem MEINUNGSFORUM? Muahahahahahahahaaaa.
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Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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ChiChi
ChiChi, 08.07.2007

!sh
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Sweeteye88 Multiplayerhit, 11.06.2004
Nach dem gutem ersten Teil von Unreal für die xBox habe ich mir den zweiten Teil auch nicht entgehen lassen. Zudem Unreal 2 the awakening auch über einen Online Funktionen verfügt und im Gegensatz zum ersten Teil einen Storymodus mit sich bringt… ***Story*** Die Story ist schnell erklärt und leicht...
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Yopi-Autor:Sweeteye88
Bewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00
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