Blue Moon Swamp - John Fogerty Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von emmtie
Die Stimme und das Hirn von CCR ist zurück
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
John Fogerty, der Mann, der die Stimme und der Songwriter von Creedence Clearwater Revival (CCR) war, hat sich 1997 mit diesem Album eindrucksvoll zurück gemeldet; fast 30 Jahre nach CCR und 12 Jahre nach einigen weniger erfolgreichen Soloalben Mitte der 80er.
Dazwischen lag viele Rechtsstreitigkeiten, Probleme mit Plattenfirmen und Jahre der Erfolglosigkeit. Denn der Mann, der solche Hits wie „Bad moon rising“, Proud Mary“, „Who‘ll stop the rain“ und „Rocking all over the world“ geschrieben und mit seiner markanten Stimme unvergesslich gemacht hat, hatte aufgrund von Knebelverträgen, die er Ende der 60er als Neunzehnjähriger unterschrieben hatte, nicht die Rechte an seinen Songs, bekam keine Tantiemen und durfte sie, nachdem er im Streit von der Plattenfirma gegangen war, nicht mehr selbst spielen. Statt dessen stellte diese Plattenfirma Mitte der Neunziger, als Revivials in Mode kamen, eine Band unter dem Namen „Creedence Clearwater Revisted“ unter Beteiligung von 2 Leuten aus der alten Rhythmsection (Bass/Drums) von CCR zusammen, die mit den alten Titel nochmal „absahnen“ sollten. Zum Glück verhinderte Fogerty durch eine Gerichtsentscheidung, daß diese Band unter dem Kürzel CCR auftreten durfte und bekam auch wieder das Recht, seine Songs zu spielen.
Aber genug der Vorrede, kommen wir zu „Blue moon swamp“:
An dieser CD sieht man, daß CCR eigentlich immer nur John Fogerty war. Denn diese Scheibe würde problemlos als altes CCR-Werk durchgehen. Das bedeutet aber nicht, daß sie altmodisch ist. Ich würde es eher als zeitlos bezeichnen. Alles das, was den Sound von CCR ausmachte, findet sich hier wieder. Natürlich diese eindrucksvolle hohe, fast etwas nasale Stimme, die schleppenden, fast schläfrigen Gitarren, bei denen man fast die Mittagshitze in den Sumpfgebieten um New Orleans spürt (Kleine Anekdote am Rande: Fogerty ist aus Kalifornien), ein Soundmix aus Rock, Gospelparts, Blues und vieles mehr, was heute unter der Flagge Südstaatenrock läuft.
Gleich das erste Lied „Southern Streamline“ erzählt von einem Zug und die dominierende Steelguitar läßt den Zuhörer förmlich mitfahren. Weitere Höhepunkte sind m.E. „A hundred and ten in the shade“, ein langsamer Song, der von Text und Musik ein Arbeitssong schwarzer Sklaven auf den Baumwollfeldern nachempfunden wurde, „ Walking in a hurricane“, eine echter Rocksong, der sehr an Klassiker wie „Rocking over the world“ erinnert oder „Joy of my life“, ein langsamen, kaum instrumentiertes Liebeslied an seine Frau. Aber auch wenn ich hier nur einige Lieder nenne, sind alle Lieder dieser CD hervorragend. Das ganze wirkt wie aus einem Guß, trotz der Mischung aus Countrysongs, Blues, Anspielungen auf die Stones in „Rattlesnake highway“ und dem typischen, nicht beschreibbaren CCR-Feeling.
Diese CD ist ein absolutes Meisterwerk und einer meiner am meisten gespielten CDs.
Die Platte ist jetzt auch schon wieder über 4 Jahre alt und bis auf eine Live-CD („Premonition“) gibt es bisher noch keinen Nachfolger. Hoffentlich müssen wir nicht wieder so lange warten. Bis dahin hat meine CD trotz berührungsfreier Laserabtastung garantiert Schleifspuren :-)))
Dazwischen lag viele Rechtsstreitigkeiten, Probleme mit Plattenfirmen und Jahre der Erfolglosigkeit. Denn der Mann, der solche Hits wie „Bad moon rising“, Proud Mary“, „Who‘ll stop the rain“ und „Rocking all over the world“ geschrieben und mit seiner markanten Stimme unvergesslich gemacht hat, hatte aufgrund von Knebelverträgen, die er Ende der 60er als Neunzehnjähriger unterschrieben hatte, nicht die Rechte an seinen Songs, bekam keine Tantiemen und durfte sie, nachdem er im Streit von der Plattenfirma gegangen war, nicht mehr selbst spielen. Statt dessen stellte diese Plattenfirma Mitte der Neunziger, als Revivials in Mode kamen, eine Band unter dem Namen „Creedence Clearwater Revisted“ unter Beteiligung von 2 Leuten aus der alten Rhythmsection (Bass/Drums) von CCR zusammen, die mit den alten Titel nochmal „absahnen“ sollten. Zum Glück verhinderte Fogerty durch eine Gerichtsentscheidung, daß diese Band unter dem Kürzel CCR auftreten durfte und bekam auch wieder das Recht, seine Songs zu spielen.
Aber genug der Vorrede, kommen wir zu „Blue moon swamp“:
An dieser CD sieht man, daß CCR eigentlich immer nur John Fogerty war. Denn diese Scheibe würde problemlos als altes CCR-Werk durchgehen. Das bedeutet aber nicht, daß sie altmodisch ist. Ich würde es eher als zeitlos bezeichnen. Alles das, was den Sound von CCR ausmachte, findet sich hier wieder. Natürlich diese eindrucksvolle hohe, fast etwas nasale Stimme, die schleppenden, fast schläfrigen Gitarren, bei denen man fast die Mittagshitze in den Sumpfgebieten um New Orleans spürt (Kleine Anekdote am Rande: Fogerty ist aus Kalifornien), ein Soundmix aus Rock, Gospelparts, Blues und vieles mehr, was heute unter der Flagge Südstaatenrock läuft.
Gleich das erste Lied „Southern Streamline“ erzählt von einem Zug und die dominierende Steelguitar läßt den Zuhörer förmlich mitfahren. Weitere Höhepunkte sind m.E. „A hundred and ten in the shade“, ein langsamer Song, der von Text und Musik ein Arbeitssong schwarzer Sklaven auf den Baumwollfeldern nachempfunden wurde, „ Walking in a hurricane“, eine echter Rocksong, der sehr an Klassiker wie „Rocking over the world“ erinnert oder „Joy of my life“, ein langsamen, kaum instrumentiertes Liebeslied an seine Frau. Aber auch wenn ich hier nur einige Lieder nenne, sind alle Lieder dieser CD hervorragend. Das ganze wirkt wie aus einem Guß, trotz der Mischung aus Countrysongs, Blues, Anspielungen auf die Stones in „Rattlesnake highway“ und dem typischen, nicht beschreibbaren CCR-Feeling.
Diese CD ist ein absolutes Meisterwerk und einer meiner am meisten gespielten CDs.
Die Platte ist jetzt auch schon wieder über 4 Jahre alt und bis auf eine Live-CD („Premonition“) gibt es bisher noch keinen Nachfolger. Hoffentlich müssen wir nicht wieder so lange warten. Bis dahin hat meine CD trotz berührungsfreier Laserabtastung garantiert Schleifspuren :-)))
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