Der aktuellste Neuzugang im Lego-Sortiment macht kleine Baumeister jetzt auf spielerische Weise mit den ganz natürlichen Dingen des Lebens vertraut: Menschenhandel, sexuelle Ausbeutung, organisiertes Verbrechen.
Mit dem neuen Lego-Bausatz „Stundenhotel“ setzt der dänische Spielzeug-Hersteller ein neues Highlight, das in der Vorweihnachtszeit 2007 auf den Wunschzetteln vieler kleiner Baumeister landen dürfte. Das mehrgeschossige Bauwerk besticht durch ungeheuren Detailreichtum. Das fängt bei der Außenreklame des Hauses an, die sich mit nicht im Lieferumfang enthaltenen Batterien beleuchten lässt, setzt sich im angemessen schummrig gehaltenen Rotlicht der Flur- und Zimmerbeleuchtung fort und findet schließlich seinen krönenden Abschluss in der ungeheuren Sorgfalt, mit der die neuartigen Figuren gearbeitet sind, die LEGO mit diesem Bausatz erstmalig der Öffentlichkeit vorstellt.
So bietet der „Stundenhotel“-Bausatz nicht nur ein halbes Dutzend leichtgschürzter Lebedamen, sondern außerdem zahlreiche Freier, einen Luden im Pelzmantel und viele, viele andere Halbwelt-Gestalten, mit denen Kinder ab 12 tolle Kiez-Schießereien nachspielen oder eigene Milieu-Geschichten erfinden können. Gegebenenfalls kann der Detailreichtum des Bausatzes mit seinen zahlreichen Interieur-Details wie Liebesschaukeln, Peitschen und anderen fein gearbeiteten Ausstattungsmerkmalen kleinere Baumeister aber wohl überfordern: Das Lego-Stundenhotel hat einfach viel zu viele Kleinteile, an denen Kleinkinder sich verschlucken könnten, als dass es eine gute Empfehlung für Kinder unter 10 Jahren wäre. Die Altersempfehlung „ab 12 Jahren“ ist also allein schon mit Blick auf architektonische Details angemessen: Kinder, die sich am Lego-Stundenhotel versuchen möchten, sollten bereits über erste Erfahrungen im Umgang mit den Lego-Systembausteinen verfügen.
Ist diese Voraussetzung erst berücksichtigt, steht dem großen Bauvergnügen aber nichts mehr im Wege.
Das Lego-Stundenhotel ist seinen großen Vorbildern bis ins Kleinste sehr gut nachempfunden worden. An der Fassade des Gebäudes läst sich ein Zigarettenautomat anbringen, in den hohen Fenstern der Gebäudeseiten, die das Ensemble zum kleinen Kontakthof hin öffnen, dürfen selbst Miniatur-Barstühle nicht fehlen, auf denen kleine Lego-Gunstgewerblerinnen Einblicke bieten, wie es sie bisher in der Lego-Welt so noch nicht gegeben hat.
Die Inbetriebnahme der elektrischen Beleuchtung ist altersgerecht sehr einfach gehalten: drei AAA-Batterien ins Batteriefach einlegen, Schalter umlegen – und schon erstrahlen „St. Pauli-Pils“-Leuchtreklame, „Club 69“-Ausleger und die roten Laternchen in den Fenstern der Mieterinnen.
R e s ü m e e
Kleine Baumeister ab 12, die bereits andere Lego-Bausätze aus der Serie „Die Lego-Amüsiermeile“ zusammengesetzt haben, dürfen sich jetzt über eine neue Herausforderung freuen: das Lego-Stundenhotel ist eine längst überfällige Ergänzung, die mit tollen Details glänzt.
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