Von der Firma wird mir seit zwei Jahren ein Laptop zur Verfügung gestellt. Eigentlich bin ich mit diesem Laptop sehr zufrieden, aber einen entscheidenden Nachteil hat dieses Gerät: Es verfügt über kein Diskettenlaufwerk mehr. Mein erstes Notebook hatte immerhin noch ein eingebautes Diskettenlaufwerk, das man allerdings nicht zusammen mit dem CD-Laufwerk betreiben musste.
Wenn ich ehrlich bin, nutze ich ein Diskettenlaufwerk eigentlich überhaupt nicht mehr und seit der Verbreitung von Windows XP ist es eigentlich überflüssig geworden. Doch jetzt bin ich in einem Projekt eingesetzt, wo es sehr wichtig ist, dass man auch einmal Startdisketten erstellen kann. Wo bekomme ich nun ein preiswertes Diskettenlaufwerk her. Externe Geräte für ein Notebook sind nicht gerade billig und es sollte auch ein gutes Gerät sein, das man leicht bedienen kann.
Die Produktrecherche
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Bei der Recherche bin ich sehr schnell auf die USB-Schnittstelle gestoßen, die das externe Diskettenlaufwerk auch gleich mit Strom versorgt. Diese Alternative fand ich sehr interessant und auf diesem Gebiet habe ich mich gleich einmal umgeschaut, doch der Preis von 30 Euro fand ich doch ein wenig teuer.
Die nächste Anlaufstelle war natürlich ebay und hier habe ich doch tatsächlich ein Gerät entdeckt, das mit Versandkosten um die 20 Euro lag. Bei diesem Preis habe ich natürlich zugeschlagen und nach wenigen Tagen hatte ich mein externes Diskettenlaufwerk in den Händen.
Der Lieferumfang
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Zum Lieferumfang gehörte leider nur eine Mini-CD und das Diskettenlaufwerk mit einem USB-Stecker. Auf der Mini-CD befinden sich ein elektronisches Handbuch sowie die entsprechenden Treiber für Windows 95 und Windows 98 sowie Windows ME. Windows 2000 und XP erkennen das externe Diskettenlaufwerk automatisch, so dass hier keinerlei CD benötigt wird.
Die Installation
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Die Installation war sehr einfach: Man brauchte bei Windows XP das externe Laufwerk nur an die USB-Schnittstelle anschliessen und schon erkennt das Betriebssystem das externe Laufwerk. Nach wenigen Minuten habe ich als zusätzliches Laufwerk den Laufwerksbuchstaben "A" bekommen. Einfacher geht es fast nicht mehr und selbst für Neulinge dürfte die Installation eines externen Diskettenlaufwerkes keine Probleme darstellen.
Der Betrieb
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Als ich eine unformatierte Diskette in das Diskettenlaufwerk einschob, war ich zunächst überrascht, denn das Laufwerk wollte einfach nicht erkennen, dass ich eine Diskette einlegte. Selbst nachdem ich diverse andere Disketten ausprobierte, wollte es mir einfach nicht gelingen. Ich dachte schon, dass ich ein defektes Gerät bekommen hatte, aber die Lösung des Problems war denkbar einfach: Ich brauchte das Gerät nur einmal von der USB-Schnittstelle entfernen und wieder einschieben. Und schon funktionierte das Diskettenlaufwerk einwandfrei und erkannte alle Disketten auch ohne Probleme.
Von der Geschwindigkeit her muss ich sagen, dass das externe Diskettenlaufwerk keinerlei Nachteile gegenüber einem eingebauten Diskettenlaufwerk hat. Leseprobleme hatte ich mit diesem Produkt bislang noch gar nicht und ich bin mit meiner neuen Errungenschaft sehr zufrieden.
Der Preis
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Ich habe für dieses externe Diskettenlaufwerk mit Versandkosten gerade einmal 20 Euro bezahlt, was ich für sehr günstig halte. Privat benötige ich zwar sehr selten ein Diskettenlaufwerk, aber für die wenigen Verwendungen ist der Preis durchaus annehmbar.
Dieser Preis ist umso überraschender, weil man bei diversen Online-Händler fast immer noch 50 Euro für dieses Produkt bezahlt.
Vorteile
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Viele Rechner werden heutzutage leider nicht mehr mit Diskettenlaufwerk ausgestattet. Ich muss ja auch zugeben, dass ich ein Diskettenlaufwerk nur sehr selten nutze, aber wenn man mal eins braucht, ist dann keines vorhanden. So finde ich es gut, dass es auch die Möglichkeit gibt, über die USB-Schnittstelle auch externe Diskettenlaufwerke anzuschließen.
Sehr gut finde ich auch, dass die Lesegeräusche sehr leise sind und dass es somit fast ideal für Notebooks ist. Viele Notebooks haben einfach keine Diskettenlaufwerke mehr und irgendwie möchte man ja auch noch die alten Disketten lesen können.
Meine Meinung
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Das externe Diskettenlaufwerk hat bei mir seinen Härtetest bestanden und ab und zu verwende ich es überraschenderweise doch. Das Einsatzgebiet wird zwar immer weniger, aber das Erstellen von Startdisketten ist sehr einfach möglich. Ob aber über dieses externe Diskettenlaufwerk auch Startdisketten gelesen werden können, wage ich zu bezweifeln, weil das BIOS keine Informationen besitzt, dass ein externes Diskettenlaufwerk angeschlossen ist. Ich habe aber schon von BIOS-Versionen gehört, bei denen man USB-Geräte auch die Bootreihenfolge einstellen kann und dann müsste es mit diesem externen Diskettenlaufwerk auch klappen. Aber bislang habe ich mit diesem externen Diskettenlaufwerk nur Startdisketten für andere Rechner erstellt und einen Ausfall gab es bislang nicht.
Wegen der sehr guten Eigenschaften und der leichten Installation gebe ich diesem Gerät die Note "Gut". Abzüge gibt es nur, wegen der Tatsache, weil das Gerät nach dem Installieren des Treibers nicht funktionierte. Und nur durch Re-Initialisierung des Treibers konnte das Problem beseitigt werden. Wenn man dies weiß, wird man sehr viel Freude mit dem Gerät haben. Wenn man aber auf diesen Fehler nicht kommt, ist die Verzweiflung groß.
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An die kurze Leine gelegt! :) (NB.3), 01.12.2005 An die kurze Leine gelegt! :) (NB.3)
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Yopi-Autor:
mswmsw
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