Epiphone ist eine Marke von der Firma "Chicago Musical Instrument Company", die auch unter anderem Eigentümer von Gibson ist. Epiphone ist dafür bekannt billige und autorisierte Gibson-Kopien herzustellen, die aber dennoch generell gut Verarbeitet sind. "Les Paul" ist eine speziellE Gitarre, die Ursprünglich von Gibson stammt. Bekannt wurde dieses Modell durch Musiker wie ACDC, Guns N' Roses, Paul McCartney und usw.
Kauf:
Ich habe diese Gitarre bei Thomann gekauft um 169 Euro. Gründe gab es reichlich. Zum einen weil sie zu den Topseller bei Thomann gehörte, billig ist und gute Bewertungen bekommen hatte. Die Epiphone war meine zweite E-Gitarre, die ich mir gekauft hatte. Da ich schon eine Stratocaster E-Gitarre besaß, wollte ich unbedingt ein "Les Paul" Modell. Wenn es um Musikprodukte geht ist Thomann mein Lieblings Versandhaus, die Sachen kommen immer schnell, zu verlässlich und gut verpackt, außerdem sind die Preise auch top. Die Gitarre kam in zwei Schachteln verpackt. Leider war der Inhalt des Paketes etwas dürftig, außer der Gitarre war nur noch ein Kabel für den Anschluss an einen Verstärker dabei. Sie war auch mit Saiten bespannt, das ist aber Pflicht. Eine Gitarre sollte niemals ohne Saiten gelagert werden, das schadet laut diversen Angaben den Gitarrenhals. Besonders schade finde ich, dass kein Gitarrengurt dabei war (war leider bei keinen meiner Gitarren je dabei).
Features:
* Erle-/Ahornkorpus
* aufgeschraubter Mahagonihals
* Griffbrett: Palisander
* 22 Bünde
* 2 Open Coil Humbucker
* Punkt Einlagen
* 648 mm Mensur
* 43 mm Sattelbreite
* 1 x Volumen-, 1 x Tone-Regler
* 3-Weg Toggle Switch
* Chrome Hardware
* Gesammtgröße: 1 Meter , maximal Breite: 33cm
* Gewicht: 3,7 kg
Spielerlebnis:
Ich zwar nicht gerade ein Profi was Gitarre spielen an geht, trotzdem hatte ich viel Spaß mit der Epiphone. Der Sound ist grundlegend anders, wie der meiner Stratocaster E-Gitarre. Dieser Punktet besonders bei der Rhythmischen Spielweise, sprich hauptsächlich das spielen von Chords, besser gesagt Power-Chords. Stark verzerrt und mit dem Tone-Regler auf dem Maximum gibt sie einiges her, auch "clean" klingt sie akzeptabel, aber ein bisschen blass. Der Halspickup eignet sich am Besten für warmen Cleanen Sound, wohingegen der Stegpickup für schärfere Solos geeignet ist. Leider fühle ich mich merkwürdiger weise mit den Instrument aber nicht so wohl, das liegt wahrscheinlich daran das sie mit Gurt einfach nicht so gut sitzt, wie mein Stratocaster. Sie neigt daran vor zu kippen. Wenn es um Solos geht ist die Stratocaster besser, durch den Tremolohebel und Sound. Im Großen und Ganzen verwende ich die Epiphone am Liebsten für Punk-Lieder, im Gegensatz dazu die Stratocaster für Metal-Songs. Schlechte Erfahrungen in Sachen mangelnde Verarbeitung habe ich noch nicht gemacht.
Fazit:
* Für Profis ist die "EPIPHONE LES PAUL SPECIAL II" eher nicht zu empfehlen, denn perfekt ist der Sound allemal nicht.
* Für Anfänger gerade richtig, besonders der geringen Preis ist ein großer Pluspunkt. Der Sound ist ausreichend und ein bisschen "Les Paul" feeling kommt schon auf.
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