USB - Drive 8 GB
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Testbericht USB - Drive 8 GB

(5,0 von 5)
Platz 4 in der Kategorie "sonstige Speichermedien".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5,0 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über USB - Drive 8 GB

Hammer, was da alles drauf passt!

erstellt am: 29.01.2008, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Pro:tolle Qualität, schnell, Preis - Leistungs - Verhältnis stimmt
Kontra:nichts
Ein herzliches Hallo an alle!

So ein Memory – Stick ist schon was Feines! Ohne einen CD – Rohling brennen zu müssen, kann man kurzweilige wichtige Daten bequem speichern, lagern oder auch handlich transportieren. Was war ich froh, als ich mir vor ein paar Jahren einen 512 Megabyte – Stick zugelegt habe. Schluss mit dem lästigen Brennen einer CD nur für ein paar Daten! Und so was spart auf Dauer nicht nur Geld!


=== „…Was soll man da als Halbwissender glauben? “ ===

Doch die zu speichernden Medien werden immer größer und umfangreicher. So wollte ich vor zwei Jahren noch das ein oder andere perfekt geschossene Foto meinen Liebsten im Süden Deutschlands präsentieren, so ist es heute ein ganzes Fotoalbum, mit allem Pi - Pa – Po. Und so was schluckt natürlich auch Speicher. Sicher, ich könnte alles auch auf eine DVD brennen, doch was nützt es mir, wenn ich das Ganze nur einmalig benötige und die Bilder oder Dokumente im Rechner meiner Freunde verbleiben? Und wie das Ganze nun mal so ist, bekomme ich natürlich auch Familienfotos der Gegenseite zurück, so dass hier mindestens zwei Rohlinge verbraucht werden müssten! Hey, da kommt mein innerer Naturschutz – Schweinehund ins Spiel: So ein Stick kann zum Umweltschutz beitragen! Und nebenher also auch zum Schutz des Kontos…grins…

Nun gut, wie schon oben erwähnt fressen die heutigen Daten ungeheuren Speicherplatz, so dass mein „alter“ Memory – Stick immer öfter anzeigen muss, dass er völlig überlastet ist und keinen Platz mehr für über die Hälfte der zu verarbeitenden Daten hat! So was kann echt nerven! Und so beschloss ich letzte Woche, mir einen neuen Stick zuzulegen.

Die Überlegung war natürlich, von 512 Megabyte auf zwei Gigabyte umzusteigen, was nach den Aussagen meiner viel wissenden Freunde und Bekannten „voll der Quatsch“ sei! Zwei Megabyte überspringen und sofort auf einen Vier – Megabyte – Stick gehen! Das ist die Zukunft! Tja, was soll ich sagen, und es macht Sinn! Jede Zeitschrift belächelt mittlerweile die 2 GB – Memory – Sticks, da sich die Daten demnächst so ausweiten werden, dass ein Vier – Megabyte – Stick schon angesagt wäre. Also gut! Ich lass doch mit mir reden!

In einem großen, bekannten Elektronik – Markt stieß ich also auf jede Menge der begehrten Memory – Sticks. Boh, ist das ´ne Auswahl. Natürlich war wieder einmal kein Verkäufer in der Nähe, den man vielleicht einmal hätte fragen können und so stand ich vor den Dinger „wie blöd“! Und ich begann sie regelrecht zu studieren. Jedes für sich. Doch nicht dass mich dies jemals weiter gebracht hätte. Jeder der zig Anbieter erzählte einem dasselbe. Alle sind kompatibel mit „XP“, „Vista“ oder „Apple“, ebenfalls harmonieren sie mit 1.0 & 2.0 – USB – Ports und jedes einzelne ist einfach nur großartig! Was soll man da als Halbwissender glauben?


=== „…Wie schaut das gute Stück denn überhaupt aus? “ ===

Nun, es nützt nichts. Ich bin keine 30 Kilometer gefahren, um ohne einen Stick nach Hause zu kurven und deprimiert mich weiter den alten Stick benutzen zu sehen. Nein… und so schaute ich weiter und…Aha! Sie mal einer an, die nächste Generation der Speicher – Sticks ist angebrochen. Satte 8 GB hangen vor mir. Fein säuberlich verpackt, umrahmt von erfreulichen Ansagen des Herstellers (siehe oben). Einzig und allein der Preis hielt mich vom sofortigen Zugriff ab: € 80,00. Boh, aber 8 Gigabyte, Wahnsinn! Alle Sorgen haben ein Ende! Und ich hörte meine wissenden Freunde noch sagen: „4 GB sind nicht genug, die Zukunft liegt weeeeit höher!“ Und schon stand ich draußen vor meinem Auto, stolzer Besitzer eines neuen, ultra hochmodernen Speicher – Sticks und um € 80,00 ärmer. Doch es sollte sich lohnen!

Wie schaut das gute Stück denn überhaupt aus?

Eigentlich hat der Stick nichts Besonderes an sich, was ich vielleicht als künstlerisch dominant bezeichnen würde. Er ist flach, einen Zentimeter dick, silbern und der Rand präsentiert sich in einem dicken Schwarz. Der Hersteller „INTENSO“ präsentiert sich dick und breit auf der Oberschale, an dessen Seite sich ein kleines rot leuchtendes Lämpchen befindet. Lediglich auf der Rückseite ist ein klitzekleiner Aufdruck, der an den Speicher erinnert „8GB“. Ein kleines Häkchen wurde auch nicht vergessen, falls sich der Nutzer ein Bändchen drum wickeln möchte, zum leichteren Transportieren. Um den Stick auch an einen USB – Port des Computers anzuschließen, wäre es sinnvoll, wenn sich ein gleiches Gegenstück am Speicher – Medium befände. Erfahrene User wissen natürlich: Jeder Stick hat so was, doch jeder Hersteller versteckt ihn woanders! So hat mein „Alter“ eine Art Schubvorrichtung, die bei Benutzung den Anschluss – Stecker zum Vorschein bringt. Hier ist’s ein kleiner Deckel, der diesen Auftrag erfüllt. Ich hoffe nur, dass sich dieser nicht irgendwann mal in Luft auflöst…

Eine Benutzerbeschreibung ist nicht vorhanden. Scheinbar ist es mittlerweile allen Usern klar, wie man solche neuen Errungenschaften bedient. Auch gut! Gut, allerdings ist es ja nicht allzu schwer, denn im Grunde genommen ist in der allgemeinen Benutzung dieser Dinger keine Schwierigkeit. Auf der raren Verpackung standen allerdings noch (in sämtlichen Sprachen) die technischen Gereimtheiten beschrieben, auf die ich im Laufe des Berichts noch ein wenig eingehen werde.


=== „INTENSO“ steht im Italienischen für „Stark“…“ ===

Vielleicht wäre es hier noch einmal erwähnenswert, wer überhaupt der Hersteller des Sticks ist und was es mit ihm auf sich hat.

Obwohl ich der Meinung bin, wesentlich früher etwas von dieser Marke vernommen zu haben, hat sich die Firma „INTENSO“ erst 1998 gegründet und ihren Firmensitz im niedersächsischen Vechta erobert. „INTENSO“ steht im Italienischen für „Stark“, womit das Unternehmen wohl weltweit seine Philosophie kundtun möchte. Die Firma hat sich auf Speichermedien spezialisiert und begann mit der Produktion von Disketten und CD – Rohlingen. Und dies im recht guten Preis – Leistungs – Verhältnis. Auch ich kann mich erinnern, dass ich meine ersten Rohlinge tatsächlich von INTENSO hatte und ich eigentlich begeistert war. Vom Produkt, sowie vom Preis!
Im Laufe der Jahre wurden weitere Medien entwickelt, die das Unternehmen zu neuen Produkten zwangen, was man sehr erfolgreich umsetzen konnte. Neben den gewohnten CD – Rohlingen auch Festplatten und Memory – Sticks der Produktion hinzu. Aus der normalen CD wurde eine DVD, die vom Medium her immer mehr an Eleganz und Eigenheit gewann.
Um selbigen auch die gewohnte Aufbewahrung zu ermöglichen, wurden Spindelboxen in die Produktpalette integriert, sowie CD – Aufbewahrungscases, die mit dem so genannten „Kick -Out – Archivsystem“ ausgestattet sind.
Heute ist „INTENSO“ der Marktführer in Sachen Speichermedien (im CD – und DVD – Bereich). Dank der speziellen Testverfahren, denen die Qualität der Produkte unterliegen, stellt „INTENSO“ wirklich optimale und hochqualitative Produkte her – das kann ich bestätigen. Ob immer Preiswert, wage ich zu bezweifeln…grins…


=== „Einen Test muss ich einfach noch vollziehen …“ ===

Nun, dann werde ich doch mal wieder meine kritischen Blicke anwerfen und meine neuste Anschaffung mal durchtesten.
Laut der Verpackungsangabe, handelt es sich bei diesem Speicher – Stick um ein „IHQ“. Nichts Besonderes, wie mir schwant, denn darunter steht des Rätsels Lösung: „Intenso High Quality“. Gut, denn was auch immer das für eine technische Bezeichnung gewesen wäre, ich wäre Ahnungslos gewesen.
„Plug & Play“ verspricht der Hersteller, und diesen Begriff kenne ich sehr gut, denn auch mein Monitor hat dieses Feature: Ohne eine störende Installation ist der Stick beim Einstecken in den USB – Kanal sofort einsatzbereit. Auch hier kann ich von keiner Neuerung sprechen, allerdings von einer angenehmen Funktion!
Und es stimmt! Der Stick wird beim Einstecken sofort vom PC erkannt und das recht fix! Ob es nun am PC liegt, am Stick oder an beidem – hmm…keine Ahnung, aber es funktioniert und das ist wichtig! Sofort geht ein Kasten auf, der den Inhalt (im Moment noch leer) präsentiert. Noch! Der 0,3 Gramm leichte Stick animiert mich zu einem ersten fröhlichen Grinsen!

Ich ziehe mir per Maus ein paar einfache Daten auf den Stick, die der Gute locker flockig in sich aufsaugt. Ist eigentlich auch nicht schwierig, denn die paar Word – Dateien fressen ja kaum Arbeitsspeicher und dürften die acht Gigabyte wohl kaum anfressen und ein Schwitzen hervorholen würden.
Ich versuche mein Glück mit etwas Aufwendigerem, meiner Fotosammlung. Auch hier ist das Speicher – Monster gierig, zeigt keine Schwäche - Erscheinungen und zieht die Sammlung schnellstens in sich hinein. Hier schon etwas langsamer, doch sind zehn Sekunden für knappe 500 Bilder langsam? Ich weiß ja nicht!
Was „Flash – Drive“ bedeutet (es steht auf der Hinterseite der Verpackung) wird mir nun präsentiert. Nur aus Testzwecken lege ich eine normale Doppel – Musik – CD ins Laufwerk und kopiere mir (möge es mir die Herstellerfirma verzeihen) zu Testzwecken deren Inhalt auf den Stick. Gesagt getan. Ohne ein „Murren“ besteht meine Neuanschaffung auch diesen Test mit Bravour und bester Geschwindigkeit, und noch immer konnte ich den Speicherplatz nicht ausschöpfen. Ich versuche es, mit zwei DVD – Filmen (selbstverständlich alle im Originalzustand) deren Daten ich zu diesem Versuchszweck auf den PC geladen habe. Das ist für mich der Inbegriff von Daten. Und siehe da, man ist schon langsamer. Obwohl ich hier glaube, dass es weniger am Stick liegt, denn hier wird wohl der Arbeitsspeicher meines PC´s versagt haben. Macht nicht, dennoch habe ich mein Testziel erreicht und konnte den Speicherplatz ausschöpfen. Da ich den Stick natürlich nicht für irgendwelche Filme oder Musik brauche, sondern zum Transport von Daten, lösche ich die Filme und musikalischen Songs wieder vom Stick. Jepp, auch das geht locker vom Hocker, ohne irgendwelches Aufheben. Gut so!

Einen Test muss ich einfach noch vollziehen, es reizt mich dann doch. Wie verhält sich der 8 GB – Stick gegenüber einem schwächeren PC, der nur mit einem 1.0 – USB – Port versehen ist? Laut Hersteller dürfte es dort überhaupt keine Probleme geben!
Und wie der Zufall es so will, hat ein Freund einen solchen PC im Raume stehen. Ein recht altes Teil aus Anno Knips! Wieso auch immer er dieses Ding, was er seit Jahren nicht mehr angesehen hat, noch stehen hat weiß ich nicht (es wird mir jetzt erst klar, dass ich ihn mal danach fragen sollte…merkwürdig), aber für meine Testzwecke reicht´s allemal! Okay, vierzig Minuten später sitze ich bei einem Bierchen bei meinem Kumpel und wir warten darauf, dass der „Alte Herr“ seine Daten hochfährt. Boh, das das mal soooo lange gedauert hat, krass! Und irgendwann war es auch soweit und mein letzter Versuch konnte starten. Tja, mit leichten Verzögerungen nahm der PC meine Neuanschaffung auch an, doch um irgendwelche weiteren Tests durchzuführen, die mir noch so einfielen, reichte der Arbeitsspeicher des PC nicht aus, so dass ich den Test als „Bestanden“ beenden konnte!


=== „…“ ===

Auf das Fazit, fertig, los!

Der neue USB – Drive – Memory – Stick von INTENSO ist mit seinen acht Gigabyte ein absoluter Knaller! Wie es heutzutage zur Gewohnheit geworden ist, benötigt er keine dazugehörige Installations- - Software, sondern ist per USB – Einschub sofort einsatzbereit. Die Daten werden schnell und ideal vom PC auf den Stick übertragen, selbst diejenigen, die sich als „Speicherfresser“ betiteln lassen können.

Mit satten fünf Sternen und einer Kaufempfehlung kann ich euch den Intenso – Stick wärmstens empfehlen, wobei ich allerdings sagen muss, dass acht knallige Gigabyte Speicher heftig viel ist. Wer wirklich diesen Platz benötigt, sollte hier zuschlagen und die achtzig Euro investieren. Für alle anderen – wobei ich mich im Grunde genommen dazu zähle – genügen die geringeren Versionen von vier Gigabyte an Speichervolumen. Für mich war es wichtig, dass ich einen Memory – Stick habe, der schnell ist, gut in der Qualität und genügen Speicher zur Verfügung stellt.

Auch hier meine Empfehlung: Kaufen!


© knopfi.de´08
knopfi
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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Babajaga7
Babajaga7, 03.02.2008

LG. Christine
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