Neue Freunde bringen immer etwas tolles mit sich. Mein bester Freund schafft es immer wieder, mich Abends mal vom Lernen wegzulocken... Das ist echt toll. So oft, wie ich im Kino war, seit wir uns kennen, war ich vorher noch nie im Kino. Da wir beide Biologen sind, kamen wir um einen Film natürlich nicht herum:
Unsere Erde - der Film ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Okay, Dokumentarfilm im Kino, das klingt ja erstmal vielleicht nicht so spannend, doch die Bilder von diesem Film auf der großen Leinwand waren echt beeindruckend...
Zunächst einmal die Randdaten: Deutscher Titel: Unsere Erde - Der Film Originaltitel: Earth Produktionsland: Großbritannien, Deutschland Erscheinungsjahr: 2007 Länge (PAL-DVD): 99 Minuten Originalsprache: Englisch Altersfreigabe: FSK 6
Stab Regie: Alastair Fothergill, Mark Linfield Drehbuch: David Attenborough, Leslie Megahey, Alastair Fothergill, Mark Linfield Produktion: Sophokles Tasioulis, Alix Tidmarsh Musik: George Fenton, Anggun (Song: Un Jour Sur Terre) Kamera: Richard Brooks Burton, Andrew Shillabeer Schnitt: Martin Elsbury
Inhalt ^^^^^^^^^^^^ Die Reise in die Tierwelt beginnt mit einem beeindruckenden Bild aus dem Weltall auf unsere Erde. Es beginnt eine Reise in die beeindruckende Welt der Tiere mit Bildern, die man soooo noch nie gesehen hat. Von dort geht es dann in eine Gegend 1200 km südlich des Nordpols. Ende März, wenn die Polarnacht endet, verlässt eine Eisbärenmutter mit ihren beiden Jungen das erste Mal ihre Höhle. Das Männchen ist schon längst auf der Reise und sucht auf den wackeligen Eisschollen Nahrung.
Die Reise geht weiter. 400 km südlich, in der Tundra verfolgt ein Rudel Wölfe eine Herde Maribus auf der Jagd nach Nahrung. In der Taiga sieht man Luchse und einen extrem seltenen Leopard.
Schließlich geht es nach Mitteleuropa. Es werden die Tiere der gemäßigten Laubwaldzone gezeigt. Von hier geht es in den Himalaya, wo Kraniche ihren Flug über 8000 m überstehen müssen, um in den Süden zum Futter zu gelangen.
Weiter geht die Reise nach Süden. Man kann Paradiesvögel bei der Balz beobachten. In der Wüste Kalahari wird eine Elefantenherde auf der beschwerlichen Wanderung zu den Wassergründen des Okawango verfolgt. Dabei werden die Elefanten von Löwenherden verfolgt. Die Jagd ist bei Nacht schließlich erfolgreich. Es wird eine Elefantenmutter mit ihrem Jungen angegriffen.
Schließlich wird das Land verlassen. Es geht ins Meer, wo ein weißer Hai bei der Robbenjagd verfolgt wird. Außerdem wird ein Schwarm Fächerfische verfolgt und eine Buckelwalmutter mit ihrem Jungen auf dem Weg nach Süden zu den Krillreichen Gewässern. Am Ende schließt sich der Kreis. Es geht wieder nach Norden zu den Eisbären. Das Männchen ist schon zu lange auf der Jagd. Er unternimmt einen letzten Versuch. Er greift eine Walroßherde an - doch er ist erfolglos und stirbt an Entkräftung.
Am Ende gibt es noch einen Appell, die Natur, die so beeindruckend ist, zu schützen.
Fazit ^^^^^^^^^^^^ Wow, die Bilder sind wirklich beeindruckend. Dementsprechend aufwendig wurde auch produziert. 40 Kamerateams waren rund um die Erde unterwegs, um diese beeindruckenden Bilder in teils abgelegenen Regionen zu drehen. Der Film ist mit einem Budget von 30 Millionen US-Dollar einer der aufwendigsten Naturfilme.
Und es lohnt sich wirklich, diesen Film im Kino zu sehen. Alleine der Flug über den Wasserfall ist so beeindruckend, das kann kein kleiner Fernseher rüberbringen. Wir waren beide wie gefesselt von den absolut beeindruckenden Bildern - seit dem wissen wir wieder, warum wir Biologen geworden sind (bzw. werden), um diese beeindruckende Schöpfung zu verstehen.
Teils sah man Bilder von Tieren, die man kennt, die aber dennoch so beeindruckend sind, dass sie einem den Atem rauben. Teils gab es auch Tiere, die man so noch nie gesehen hat - wie die Paradiesvögel... Was mich allerdings geärgert hat - Eltern haben ihren 4jährigen Jungen mitgenommen. Für kleine Kinder ist der Film nicht geeignet, weil teils heftige Jagdszenen zu sehen sind - so dass das Kind immer mal gefragt hat, ob der Elefant nun tot ist... Also ich denke, ab 10 ist der Film okay, früher sollte man ihn Kindern nicht zeigen...
Von mir gibt es 5 Sterne - besser geht nicht! Wenn's ihn noch irgendwo im Kino gibt - unbedingt reingehen! In diesem Sinne
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So hast Du die Welt noch nie gesehen..., 09.02.2009
Eine Idee, ein Budget von über 40 Mio US-Dollar, fünf Jahre Drehzeit mit etwa 4000 Drehtagen (davon 250 Tage für Luftaufnahmen), über 200 verschiedene Drehorte in 26 Ländern der Erde, das Wissen und Können der 40 Kamerateams und Spezialisten und neueste Kameratechniken brachten in etwa 1000 Stunden Filmmaterial hervor.
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Josi354
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...spektakulär..., 26.01.2009
„Würden wir diesen Film in zehn oder 20 Jahren drehen, könnten wir viele dieser außergewöhnlichen Bilder, die wir jetzt auf der großen Leinwand zeigen, gar nicht mehr einfangen. “ sagt der Regisseur Alastair Fothergill – und ich befürchte, das ser mit dieser Prognose recht hat.
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Vom Goldenen Herbst zum Ewigen EIs! , 26.10.2008
Die Bilder und Aufnahmen sind eine Faszination. Nicht nur wegen der modernsten Technik, die dazu verwendet wurde, diese wunderschönen Aufnahmen zu machen, sondern auch, weil unsere Welt eigentlich wirklich wunderschön ist.
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