Erfahrungsbericht von Mr_Beauty
ASUS P4T-E, das derzeit beste Motherboard für den INTEL Pentium 4 (Socket 478)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich habe baue meine Rechner seit Jahren selbst und habe im Lauf der Zeit schon einige Motherboards ausprobiert. Trotz Versuche mit anderen Herstellern bin ich bekennender ASUS-Fan. Die Boards sind preislich meist in die Oberklasse einzuordnen, überzeugen aber durch guten Support (BIOS Updates unter www.asuscom.de oder meist etwas aktueller unter www.asus.com ), sehr gute Perfomance und eine ausgezeichnete Stabilität.
Allgemeines:
************
Mit diesen Eigenschaften kann auch das P4T-E überzeugen. Es handelt sich um ein Pentium 4 Board mit i 850 Chipsatz. In diesem Mainboard muss zwingend sogenannter RAMBUS-RAM (Arbeitsspeicher) verwendet werden. RAMBUS ist der Arbeitsspeicher mit der derzeit besten Leistung, leider ist es auch die teuerste Lösung ein Motherboard mit RAM auszustatten.
Der Prozessorsockel ist ein sogenannter Socket 478 (eine Bezeichnung für INTEL Sockel Prozessoren der Baureihe Pentium 4 / Northwood . Vorgänger war eine Sockel CPU mit der Bezeichnung Socket 423, diese ist aber nicht kompatibel zu Socket 478).
Mit dem P4T-E können alle heute gängigen INTEL Pentium 4 Prozessoren betrieben werden (Socket 423, eine von INTEL eingeführte Zwischenlösung ist heute praktisch nicht mehr im Handel, ist nicht kompatibel).
Die Ausstattung und die Möglichkeiten zur Konfiguration lassen fast keine Wünsche offen, der Lieferumfang ist sehr gut.
Technische Daten:
*****************
Ein vollständiges Datenblatt ist im Web unter den oben genannten Adressen zu bekommen, ich gehe hier auf die wichtigsten Features ein:
• Socket 478 für Pentium 4 von 1.4 GHz bis 2.2 GHz
• 4 RIMM Bänke für RAMBUS-RAM (bis max. 2 GB RAM)
• 2 x 2 IDE-Connectors (je ein Primary und Secondary Master/Slave)
• UDMA 100
• AGP Pro Slot
• 5 PCI Slots
• 4 USB Ports
• 2 x seriell, 1 x parallel
• Audio (AC97) onboard
• PS2 Mouse und Keyboard
• CNR Slot
Vorteile:
*********
Das ASUS P4T-E ist meiner Meinung nach das beste Pentium 4 Board auf dem Markt.
In gewohnt guter ASUS Qualität ist sowohl die Verarbeitung, als auch der Lieferumfang. Neben den IDE-Kabeln und dem Floppy-Kabel liegt auch ein USB Connector bei, mit dem die 2 fest am Board befindlichen Ports durch 2 weitere USB Ports ergänzt werden können, indem das mitgelieferte Slotblech anstatt einer Steckkarte eingesetzt wird (mehr dazu unter Tipps).
Neben einem deutschen Kurzhandbuch findet Ihr ein ausführliches englisches Handbuch und eine CD mit diversen Utilities (wir z.B. PC Probe, einem Softwaretool das u.a. auch warnt wenn eingestellte Maximaltemperaturen von CPU oder Mainboard überschritten werden, Chipsatztreibern und mehr).
Der Einbau und die Konfiguration ist völlig unproblematisch und die möglichen Einstellungen im BIOS sind umfassend. Meine CPU wurde fehlerfrei erkannt und das Board lief vom ersten Booten an stabil.
Die Möglichkeiten zum Uebertakten sind alle komfortabel über das BIOS einstellbar (z.B CPU Voltage oder FSB Takt).
Neben der wirklich sehr guten Performance ist die hervorragende Stabilität dieses Boards ganz besonders hervorzuheben. In den 4 Monaten in denen ich dieses im (fast täglichen) Einsatz habe, hatte ich keinerlei Probleme mit dem P4T-E.
Nachteile:
**********
Kein Licht ohne Schatten, so auch hier. Der wichtigste Kritikpunkt ist sicherlich der hohe Preis. Das Board liegt (je nach Händler und Ausstattung (es gibt auch Modelle mit zusätzlichem LAN oder Firewire, meine Aussagen beziehen sich auf ein Board ohne) bei ca. 200 – 250 €. Hinzu kommen der teurere RAMBUS RAM und eine CPU die preislich über den Modellen von AMD liegt.
Der CNR Slot ist überflüssig, hier wäre mir ein weiterer PCI Slot lieber gewesen.
Auch die Möglichkeit das sogeannte ASUS iPanel anzuschliessen fehlt. Das iPanel wird in einen freien 5 ¼ Slot an der Frontseite des Gehäuses eingebaut. Neben 2 USB Ports gibt es eine Digitalanzeige in der während des Bootes verschiedene Statusinformationen angezeigt werden (zur Fehlerdiagnose einsetzbar). Im laufenden Betrieb kann zwischen ganz verschiedenen Informationen umgeschaltet werden, u.a. der Geschwindigkeit der verschiedenen Lüfter, der CPU Taktfrequenz, der CPU- und Motherboardtemperatur usw. Dies ist wie gesagt im P4T-E nicht möglich.
Die beiden USB Ports können allerdings betrieben werden. Da es sehr bequem ist, an der Frontseite des Rechners 2 zusätzliche USB-Ports zu haben (z.B. Gamepad, Digitalkamera usw.) habe ich iPanel trotzdem eingebaut und nutze lediglich die USB Ports.
Trotz des hohen Verkaufspreises fehlt ein RAID Controller, schade eigentlich.
Noch ein Wort zum Support von ASUS, der ist (leider) himmeltrauig. Normalerweise bekommt man im Schnitt erst auf das dritte mail eine Antwort, telefonisch kann man gleich vergessen (tüttüt, immer besetzt). Zum Glück sind die FAQ wirklich umfassend und die Treiber und BIOS Files werden sehr häufig ersetzt.
Ein Wort zu RAMBUS:
*******************
RAMBUS muss immer paarweise betrieben werden, das ist allgemein bekannt. In der Regel werden 2 Speichermodule gekauft, die anderen beiden (noch freien Slots) müssen zwingend mit den von ASUS beigelegten DUMMY-Modulen bestückt werden.
Wenn zu einem späteren Zeitpunkt der Arbeitsspeicher erweitert werden soll, darauf achten das Module derselben Grösse eingesetzt werden. Sonst geht es leider nicht. D.h. wenn 2 * 128 MB drin sind, kann nicht mit 2 * 256 MB erweitert werden.
Ich rate bei der Erstausstattung zu
WIN 9x und ME: 2 * 128 MB, mehr als insgesamt 256 MB RAM verlangsamen diese Betriebssysteme
WIN NT / 2000 / XP: 2 * 256 MB, ein Arbeitsspeicher von 512 MB ist für fast alle Zwecke ausreichend.
Meine Konfiguration:
********************
INTEL P4 1.8 GHz (512), 2 * 256 MB RAMBUS, ATI Radeon 8500, IBM 120 GPX 60 GB 7200 U/min, SB Live Player 5.1, Fritz ISDN PCI 2.0, 3 com 3C905-TX 10/100 MBIT LAN, Adaptec SCSI 2904, Pioneer DVD 16x, Plextor 24/12/40 CD-RW, Plextor 40x SCSI CD ROM. Verwendetes Betriebssystem ist WIN XP Pro und ich habe trotz diverser anderer Peripherie mit all den Treibern (Chipkartenleser, Scanner, Printer, Teledat 2 a/b usw.) und viel installierter Software wirklich keinerlei Probleme mit Stabilität, Blue Screens oder ähnlichem.
Fazit:
******
AMD ist günstiger, klar. Preis / Leistung stimmen bei den INTEL CPU’s im direkten Vergleich nicht – ich bin trotzdem bekennender INTELianer.
Leistung ist eben nicht alles, es kommt auf die Summe der Kriterien an. Obwohl sich bei AMD viel positives getan hat, sind INTEL Rechner i. d. Regel einfach ein bisschen unkomplizierter. Die PC laufen auch ohne diverse Tipps und Tricks von der ersten Minute an problemlos und sind im laufenden Betrieb neben einer besseren Wärmeabstrahlung (AMD wird einfach wärmer) auch hinsichtlich der Stabilität (ich weiss, dieses Wort habe ich im Artikel häufig benutzt – es ist aber eines der wichtigsten Kriterien beim betreiben eines PC) ein Quentchen besser.
Wer für seine INTEL CPU ein wirklich gutes Board sucht, wer auf beste Performance und wirklich sehr gute Stabilität Wert legt und wer es sich leisten kann, ein paar Euro mehr auszugeben, der sollte zum P4T-E greifen.
Es gibt derzeit kein besseres Board für den Pentium 4 auf dem Markt.
Um es nach Schulnoten zu bewerten, von mir bekommt das ASUS P4T-E eine glatte 1.5 !
Allgemeines:
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Mit diesen Eigenschaften kann auch das P4T-E überzeugen. Es handelt sich um ein Pentium 4 Board mit i 850 Chipsatz. In diesem Mainboard muss zwingend sogenannter RAMBUS-RAM (Arbeitsspeicher) verwendet werden. RAMBUS ist der Arbeitsspeicher mit der derzeit besten Leistung, leider ist es auch die teuerste Lösung ein Motherboard mit RAM auszustatten.
Der Prozessorsockel ist ein sogenannter Socket 478 (eine Bezeichnung für INTEL Sockel Prozessoren der Baureihe Pentium 4 / Northwood . Vorgänger war eine Sockel CPU mit der Bezeichnung Socket 423, diese ist aber nicht kompatibel zu Socket 478).
Mit dem P4T-E können alle heute gängigen INTEL Pentium 4 Prozessoren betrieben werden (Socket 423, eine von INTEL eingeführte Zwischenlösung ist heute praktisch nicht mehr im Handel, ist nicht kompatibel).
Die Ausstattung und die Möglichkeiten zur Konfiguration lassen fast keine Wünsche offen, der Lieferumfang ist sehr gut.
Technische Daten:
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Ein vollständiges Datenblatt ist im Web unter den oben genannten Adressen zu bekommen, ich gehe hier auf die wichtigsten Features ein:
• Socket 478 für Pentium 4 von 1.4 GHz bis 2.2 GHz
• 4 RIMM Bänke für RAMBUS-RAM (bis max. 2 GB RAM)
• 2 x 2 IDE-Connectors (je ein Primary und Secondary Master/Slave)
• UDMA 100
• AGP Pro Slot
• 5 PCI Slots
• 4 USB Ports
• 2 x seriell, 1 x parallel
• Audio (AC97) onboard
• PS2 Mouse und Keyboard
• CNR Slot
Vorteile:
*********
Das ASUS P4T-E ist meiner Meinung nach das beste Pentium 4 Board auf dem Markt.
In gewohnt guter ASUS Qualität ist sowohl die Verarbeitung, als auch der Lieferumfang. Neben den IDE-Kabeln und dem Floppy-Kabel liegt auch ein USB Connector bei, mit dem die 2 fest am Board befindlichen Ports durch 2 weitere USB Ports ergänzt werden können, indem das mitgelieferte Slotblech anstatt einer Steckkarte eingesetzt wird (mehr dazu unter Tipps).
Neben einem deutschen Kurzhandbuch findet Ihr ein ausführliches englisches Handbuch und eine CD mit diversen Utilities (wir z.B. PC Probe, einem Softwaretool das u.a. auch warnt wenn eingestellte Maximaltemperaturen von CPU oder Mainboard überschritten werden, Chipsatztreibern und mehr).
Der Einbau und die Konfiguration ist völlig unproblematisch und die möglichen Einstellungen im BIOS sind umfassend. Meine CPU wurde fehlerfrei erkannt und das Board lief vom ersten Booten an stabil.
Die Möglichkeiten zum Uebertakten sind alle komfortabel über das BIOS einstellbar (z.B CPU Voltage oder FSB Takt).
Neben der wirklich sehr guten Performance ist die hervorragende Stabilität dieses Boards ganz besonders hervorzuheben. In den 4 Monaten in denen ich dieses im (fast täglichen) Einsatz habe, hatte ich keinerlei Probleme mit dem P4T-E.
Nachteile:
**********
Kein Licht ohne Schatten, so auch hier. Der wichtigste Kritikpunkt ist sicherlich der hohe Preis. Das Board liegt (je nach Händler und Ausstattung (es gibt auch Modelle mit zusätzlichem LAN oder Firewire, meine Aussagen beziehen sich auf ein Board ohne) bei ca. 200 – 250 €. Hinzu kommen der teurere RAMBUS RAM und eine CPU die preislich über den Modellen von AMD liegt.
Der CNR Slot ist überflüssig, hier wäre mir ein weiterer PCI Slot lieber gewesen.
Auch die Möglichkeit das sogeannte ASUS iPanel anzuschliessen fehlt. Das iPanel wird in einen freien 5 ¼ Slot an der Frontseite des Gehäuses eingebaut. Neben 2 USB Ports gibt es eine Digitalanzeige in der während des Bootes verschiedene Statusinformationen angezeigt werden (zur Fehlerdiagnose einsetzbar). Im laufenden Betrieb kann zwischen ganz verschiedenen Informationen umgeschaltet werden, u.a. der Geschwindigkeit der verschiedenen Lüfter, der CPU Taktfrequenz, der CPU- und Motherboardtemperatur usw. Dies ist wie gesagt im P4T-E nicht möglich.
Die beiden USB Ports können allerdings betrieben werden. Da es sehr bequem ist, an der Frontseite des Rechners 2 zusätzliche USB-Ports zu haben (z.B. Gamepad, Digitalkamera usw.) habe ich iPanel trotzdem eingebaut und nutze lediglich die USB Ports.
Trotz des hohen Verkaufspreises fehlt ein RAID Controller, schade eigentlich.
Noch ein Wort zum Support von ASUS, der ist (leider) himmeltrauig. Normalerweise bekommt man im Schnitt erst auf das dritte mail eine Antwort, telefonisch kann man gleich vergessen (tüttüt, immer besetzt). Zum Glück sind die FAQ wirklich umfassend und die Treiber und BIOS Files werden sehr häufig ersetzt.
Ein Wort zu RAMBUS:
*******************
RAMBUS muss immer paarweise betrieben werden, das ist allgemein bekannt. In der Regel werden 2 Speichermodule gekauft, die anderen beiden (noch freien Slots) müssen zwingend mit den von ASUS beigelegten DUMMY-Modulen bestückt werden.
Wenn zu einem späteren Zeitpunkt der Arbeitsspeicher erweitert werden soll, darauf achten das Module derselben Grösse eingesetzt werden. Sonst geht es leider nicht. D.h. wenn 2 * 128 MB drin sind, kann nicht mit 2 * 256 MB erweitert werden.
Ich rate bei der Erstausstattung zu
WIN 9x und ME: 2 * 128 MB, mehr als insgesamt 256 MB RAM verlangsamen diese Betriebssysteme
WIN NT / 2000 / XP: 2 * 256 MB, ein Arbeitsspeicher von 512 MB ist für fast alle Zwecke ausreichend.
Meine Konfiguration:
********************
INTEL P4 1.8 GHz (512), 2 * 256 MB RAMBUS, ATI Radeon 8500, IBM 120 GPX 60 GB 7200 U/min, SB Live Player 5.1, Fritz ISDN PCI 2.0, 3 com 3C905-TX 10/100 MBIT LAN, Adaptec SCSI 2904, Pioneer DVD 16x, Plextor 24/12/40 CD-RW, Plextor 40x SCSI CD ROM. Verwendetes Betriebssystem ist WIN XP Pro und ich habe trotz diverser anderer Peripherie mit all den Treibern (Chipkartenleser, Scanner, Printer, Teledat 2 a/b usw.) und viel installierter Software wirklich keinerlei Probleme mit Stabilität, Blue Screens oder ähnlichem.
Fazit:
******
AMD ist günstiger, klar. Preis / Leistung stimmen bei den INTEL CPU’s im direkten Vergleich nicht – ich bin trotzdem bekennender INTELianer.
Leistung ist eben nicht alles, es kommt auf die Summe der Kriterien an. Obwohl sich bei AMD viel positives getan hat, sind INTEL Rechner i. d. Regel einfach ein bisschen unkomplizierter. Die PC laufen auch ohne diverse Tipps und Tricks von der ersten Minute an problemlos und sind im laufenden Betrieb neben einer besseren Wärmeabstrahlung (AMD wird einfach wärmer) auch hinsichtlich der Stabilität (ich weiss, dieses Wort habe ich im Artikel häufig benutzt – es ist aber eines der wichtigsten Kriterien beim betreiben eines PC) ein Quentchen besser.
Wer für seine INTEL CPU ein wirklich gutes Board sucht, wer auf beste Performance und wirklich sehr gute Stabilität Wert legt und wer es sich leisten kann, ein paar Euro mehr auszugeben, der sollte zum P4T-E greifen.
Es gibt derzeit kein besseres Board für den Pentium 4 auf dem Markt.
Um es nach Schulnoten zu bewerten, von mir bekommt das ASUS P4T-E eine glatte 1.5 !
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