Alete Kinder Keks Testbericht
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- Geschmack:
- Bekömmlichkeit:
- Anteil Vitamine & Mineralstoffe:
- Konservierungsstoffe:
- Aus biologischer Erzeugung:
Erfahrungsbericht von ClaudiaRetzmann
Ein "Leckerli" für zwischendurch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn ich da so an meine eigene Kindheit zurückdenke, kann ich mich daran erinnern, dass meine Mutter uns Kindern oft die Löffelbisquits gegeben hat. Jaa, die waren lecker und die gibt es ja auch heute noch. Nur wenn ich da an den ganzen zusätzlichen Zucker obendrauf denke... Sicher nicht besonders empfehlenswert für die Zähne, zumal diese „Plätzchen“ schon mehr als genug Zucker an sich beinhalten.
Aber trotzdem wollte ich nicht ganz darauf verzichten, meinen Sohn hin und wieder mal mit einem Keks zu belohnen und stieß dabei auf den „Kinderkeks“ von Alete.
DIE VERPACKUNG:
Diese Kinderkekse von Alete befinden sich in einem rechteckigen Karton, dessen Hintergrundfarbe ein sehr schwaches „Weizengelb“ trägt.
Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite des Kartons sieht man die Köpfe von Donald Duck und Daisy sowie in großer blauer Schrift den Namen „Alete“, darunter in rot „KinderKeks“ und in weißer Schrift in einem blauen Quadrat den Firmennamen „Nestlé“. Zudem liest man noch, dass es sich um einen Keks für die kleine Hand handelt, und zwar für Kekse mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.
Auf den Seitenrändern des Kartons findet man die Zutaten, die Zusammensetzung, den Herstellernamen, einen Hinweis zu „Umwelt und Verpackung bei Alete“, sowie den Hinweis, dass man sein Kind beim Knabbern beobachten soll und die Kekse nicht im Liegen geben darf, damit sich das Kind nicht daran verschluckt. Letztendlich befindet sich dort noch die Angabe, dass diese Kekse ab dem 6. Lebensmonat gegeben werden dürfen.
Im Karton selber befinden sich dann nochmals zwei Folienverpackungen, in denen dann letztendlich insgesamt 200 g der Kekse zu finden sind.
DIE ZUTATEN:
Weizenmehl, Zucker, Magermilchpulver, Palmöl, Ei, Malz, Backtriebmittel (E 502, E 500, E 336), Butter, Kochsalz, Calciumcarbonat (250 mg/100g), Vanillin, Eisenfumarat (10 mg/100 g), Niacin, Vitamin B1, Vitamin B6 und Vitamin B2.
Auf die Aufzählung der Zusammensetzung verzichte ich und gebe hier nur die Brennwerte an, die für 100 g nämlich 417 kcal betragen, bzw. für einen Keks 23 kcal.
Die Angabe wieviel Zucker nun insgesamt in der Packung bzw. in einem Keks enthalten sind, fehlt hier leider. Aber da die Kekse doch schon ein wenig süß schmecken, denke ich mal, es wird wohl leider nicht zu wenig sein.
DER HERSTELLER:
Hergestellt werden diese Kekse von der Fa. Nestlé Alete GmbH in München (Nestlé Österreich in Wien).
Bei Fragen kann man sich an den Baby-Service wenden:
81662 München, Tel.: 0180/2344944 (Österreich: 1051 Wien, Tel.: 0800/501022) oder aber im Internet unter www.alete.de
DER PREIS:
Diese Kekse findet man im Regal bei der Babynahrung. Der Preis schwankt von Geschäft zu Geschäft. Bei Schlecker habe ich 1,53 € dafür bezahlt.
MEINE ERFAHRUNG/MEIN FAZIT:
Wie gesagt befürworte ich das Vollstopfen von Babys und Kindern mit diversen Süßigkeiten keinesfalls, denke aber persönlich, dass ein komplettes Verbot auch nicht das wahre ist. Ein goldener Mittelweg, den letztendlich jede Mutter bzw. jeder Vater für sich selbst (für seine Kinder *g*) finden muß, ist da wohl angebracht.
Ich halte es eben so, dass ich meinem Sprößling hin und wieder einen oder zwei dieser Kekse (ok, ich bin ehrlich manchmal gibt es auch mehr *g*) gebe.
Nachdem man nun den Karton geöffnet hat, findet man – wie oben erwähnt – zwei separate Folienverpackungen, in denen sich die Kekse befinden. Dies finde ich persönlich recht gut, da diese Folienverpackungen licht- und luftundurchlässig sind. Somit bleibt zumindest ein Teil der Kekse (nämlich die in der ungeöffneten Verpackung) weiterhin schön frisch. Doch auch, wenn man eine Verpackung geöffnet hat, halten sich diese Kekse recht lange frisch, sie werden weder zu trocken, noch schmecken sie nach längerer Zeit irgendwie mürbe.
Die Kekse an sich ähneln in der Form den bekannten Löffelbisquits. Allerdings sind sie viel flacher als diese und von der Konsistenz her auch fester und natürlich besitzen sie obendrauf keinen zusätzlichen Zuckerfilm.
Ein einzelner Keks ist 8,5 cm lang, 2,5 cm breit und ca. 0,5 cm hoch. Somit ist es wirklich ein Keks „für die kleine Hand“, da er nicht zu groß und wuchtig ist. Selbst mit 6 Monaten (vorausgesetzt man will dann schon mit der Gabe von Plätzchen beginnen) kann ein Baby diesen Keks alleine in der Hand halten.
Die etwas festere Konsistenz dieses Kekses halte ich auch für sehr gut. Denn er läßt sich nicht so leicht in der Hand zerbröseln und zermatscht dadurch natürlich auch nicht.
Fängt man mit diesem Keks bereits im 6. Lebensmonat des Babys an, dann weiß man, dass die meisten Babys in diesem Alter kaum oder nur vereinzelt ein paar Zähnchen haben. Alles was sie in den Mund bekommen, wird erst einmal gelutscht.
Hier habe ich festgestellt, dass der Keks sich im Mund selber sehr schnell auflöst und ganz weich wird. So dass die Gefahr eines Verschluckens an festen Krümeln eher gering ist. Trotzdem sollte man als Eltern natürlich immer in der Nähe des Kindes sein, wenn dieses einen Keks lutscht. Denn je nach dem, wie fest das Baby daran lutscht können ja auch schon mal größere Stückchen aufgeweicht werden, mit deren Herunterschlucken die Kleinen dann doch noch ihre Schwierigkeiten haben!
Sind die Kleinen etwas älter, dann reicht ihnen das herumlutschen natürlich nicht mehr aus. Sie werden mutiger und manchmal auch gieriger *g* und beißen in den Keks hinein. Hier werden dann natürlich größere Brocken abgebissen. Doch im Mund selber lösen sie sich in Verbindung mit dem Speichel wiederum recht schnell auf. Aber auch hier gilt: Immer in der Nähe des Kindes bleiben, auch wenn sie älter sind, können sie sich noch verschlucken!!!
Natürlich habe auch ich einen Geschmackstest gemacht. Die Kekse schmecken süßlich, eben wie Plätzchen:-). Für mein Befinden aber nicht zu süß. Ein wenig erinnern sie mich an Kaffeeplätzchen, also die, die man im Café schon mal zu einer Tasse Kaffee gereicht bekommt. Zunächst einmal sind sie eben hart, doch sobald man ein Stück im Mund hat, beginnt sich dieses schnell aufzulösen. Also, ich muß sagen, mir schmecken sie *g* und ich hab schon mal den ein oder anderen Keks bei einer Tasse Kaffee gegessen. (Man kann diese Kekse auch schön im Kaffee tunken, sollte sie aber nicht zu lange eintauchen, sonst verschwinden sie im Kaffeebecher *gg*).
Wichtiger ist aber natürlich, wie sie meinem Wonneproppen schmecken. Nun leider kann ich hier kein Foto von ihm mit einbringen. Aber sein Gesicht strahlt wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich mit einem dieser Kekse auf ihn zukomme. Mittlerweile ist mein Kleiner 1 Jahr alt und aus dem „Lutschalter“ fast heraus. Sobald er den Keks in Händen hält wird sogleich ein Stück abgebissen und genüßlich im Mund zerstampft. Dabei macht er ein äußerst zufriedenes glückliches Gesicht, woraus ich schließe, dass ihm die Kekse sehr gut schmecken. Hat er seinen Keks verputzt, schaut er mich mit großen Augen erwartungsvoll an, so nach dem Motto „Hey Mama, wo bleibt der Nachschub??“ Reagiere ich nicht darauf, dann folgen meist Laute in Form von: „Unga unga“. Ich übersetze dies einfach mal mit „hunger“ *gg*.
Seit ein paar Wochen ist er des Krabbelns mächtig. Bis vor kurzem hatte ich die Kekspackung immer in einem offenen Regal unter meiner Arbeitsplatte. Als es vor ein paar Tagen mal wieder verdächtig leise war, schaute ich nach, wo sich Junior versteckt hat. Er saß überglücklich unter der Arbeitsplatte, in der Hand den Karton mit den Alete Kinderkeksen und versuchte emsig, die Kekse aus ihrer Gefangenschaft zu befreien.
Wieder ein Zeichen dafür, dass sie ihm wohl recht gut schmecken:-)
Über die Bekömmlichkeit läßt sich nichts negatives berichten. Die Kekse haben geschmeckt und keinerlei Beschwerden verursacht.
Bei der Gesamtbeurteilung der Plätzchen habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht. Denn Fakt ist ja schon, dass Süßigkeiten allgemein (auch Kekse) nicht unbedingt gesundheitsförderlich sind, vor allem ist ein Zuviel von Zucker immer schlecht für die kleinen und großen Zähne – kann ich ein solches Produkt dann wirklich empfehlen??
Nun, wie bereits gesagt, sollte man als Elternteil bei der Vergabe von Süßigkeiten den goldenen Mittelweg finden. Auf der Verpackung steht zwar „mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen“, doch weiß ich, dass ich diese meinem Kind natürlich auch auf gesündere Art und Weise zukommen lassen kann.
Dieses Wissen und die Tatsache, dass die Kekse eben Zucker enthalten (ich denke man muß für die Süße nicht unbedingt normalen Zucker verwenden!) führen jedoch lediglich zu einem einzigen Punktabzug.
Alles in allem haben mich die Alete Kinderkekse aber doch positiv gestimmt. So dass ich sie unter dem Vorbehalt, dass Mama und Papa die Vergabe und auch das Essen kontrollieren sollten, doch weiterempfehlen kann und hier 4 Sterne vergebe.
(So, die Packung mit den Keksen hatte ich nun die ganze Zeit neben mir liegen, um alles wichtige mitteilen zu können. Ein Keks liegt angebissen vor mir, damit ich den Geschmack beurteilen konnte und nun hat Sohnemann sie entdeckt und verlangt lautstark „Unga, unga“. Ausnahmsweise darf er den angebissenen Keks nun essen *g*)
Copyright by Claudia Retzmann 2002
32 Bewertungen, 5 Kommentare
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18.04.2002, 12:16 Uhr von schweitzman
Bewertung: sehr hilfreichLeckerlis kenn ich nur aus dem Heimtierjargon...:-) *Wuff*
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16.04.2002, 21:06 Uhr von bavariangirl
Bewertung: sehr hilfreichDie muss ich wohl mal meiner Schwester und Ihren 2 Knirpsen mitbringen....Guter Beitrag, Susanne
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16.04.2002, 20:52 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichRichtig guter Bericht, da sollt sich jeder mal nen Beispiel dran nehmen
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16.04.2002, 11:35 Uhr von Dorfmaus
Bewertung: sehr hilfreichIch weiß noch, wie verklebt die Schnuten und Hände bei meinen Sprößlingen danach war. Hat ihnen warscheinlich auch geschmeckt. LG, Katrin
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16.04.2002, 11:25 Uhr von Jakini
Bewertung: sehr hilfreichHier genauso gut, wie auf ciao
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