Wer gerne Saft trinkt und vor allem frischen und nicht diese angeblich 100%igen aus den Discountern, der kommt nicht herum, sich einen
Entsafter zuzulegen.
Für mich ist dieses Küchengerät eines der am meisten benutzten Geräte überhaupt.
Tagtäglich kann ich mir frei nach meiner Wahl und meinem Verlangen einen Saft pressen, welcher garantiert 100%ig ist.
Generell kann man nicht sagen, dass selbst gepresster Saft gesünder ist.
Der große Vorteil von selbst gepresstem Saft ist, man weiß sicher, was darin ist.
So nutze ich derartige Geräte seit einigen Jahren und ihr könnt mir glauben, die Säfte sind einfach nur lecker und schreiben nach mehr.
Auch weiß ich, was ich trinke, da ich die Früchte ja selbst aussuchen kann, welche ich auspressen möchte und vor allem kommen auch keine Zusatzstoffe mit hinein und die Gefahr der Überzuckerung besteht auch nicht.
Das ist vor allem ein Grund, dass ich einen Entsafter für unentbehrlich halte in einem Haushalt, in dem man Wert legt auf gesunde Ernährung.
Nun gibt es aber immer mal auch Geräte, bei denen man nicht erwarten kann, dass sie ihren Geist aufgeben, weil sie einfach die Erwartungen nicht erfüllen. Dazu später mehr.
In meinem Haushalt befindet sich leider zur Zeit der
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Philips Comfort HR 1821
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welchen ich mir über ebay ersteigert habe als Ablösung seines tollen Vorgängers.
Ich habe das Gerät für unter 20 Euro erstanden, im Handel kann man es für knapp 50 Euro erhalten. Genauer gesagt z.B. bei Amazon für 49,95 Euro (beachtet auch die weiteren Angebote).
Der Handel bietet ja eine Menge an Geräten an, so ist die Wahl auch oft schwer, jedoch jeder hat so seine Vorstellungen, was das Gerät bieten muss an Funktionen und wie es zu händeln ist.
Zum Philips Comfort gibt es folgendes zu sagen:
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Überblick über die technischen Details:
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- Abmessungen (B x H x T): 190 x 278 x 220 mm
- Farben: weiss/grün
- Fassungsvermögen : 0.5 l
- Gewicht: 2.3 kg
- Kabelverwahrung: Kabelstaufach
- Motorleistung : 220 W
- 12.400 U/min,
Geeignet ist das Gerät für alle Frucht- und Gemüsesorten.
Es besitzt/hat einen
- Automatischen Resteauswurf,
- Hohe Saftausbeute,
- Geräuscharm,
- Abnehmbarer Fruchtfleischbehälter (500 ml),
- Restebehälter mit Abtropfsystem,
- 2-faches Sicherheitssystem,
- Transparenter Deckel,
- Abnehmbare Auslauftülle,
- Separaten Saftbehälter für 400 ml,
- Kabelaufwicklung,
- Stopfer
Der Entsafter wir geliefert in einem Pappkarton in welchem sich die Teile ordentlich einzelverpackt befinden. Zudem bekommt man eine Gebrauchsanleitung mitgeliefert, welche sehr übersichtlich geschrieben ist.
Auf das Gerät erhält man 2 Jahre Garantie.
Das Gerät besteht aus genau 7 Teilen:
- Das Gerätemotorteil
- Der Restbehälter
- Aufsatz mir integriertem Sieb
- Deckel mit Einfüllstutzen
- Düse
- Auffangbecher
- Stopfer
Der Zusammenbau des Gerätes ist nicht schwer.
Die einzelnen Kunststoffzubehörteile werden übereinander gesetzt
Als erstes kommt natürlich die Basisstation. Diese ist mit Gummifüßen – eine Art Saugnäpfe - ausgestattet, das macht sie rutschfest und vor allem standfest
So kann man auch sicher sein, dass das Gerät bei der Arbeit nicht wandert.
Darauf setzt man dann den Saftbehälter. Hier muss man darauf achten, dass er auch richtig einrastet. Jetzt kann man den durchsichtigen Deckel aufsetzen, an welchem sich auch der Einfüllstutzen befindet. Seitlich befinden sich so eine Art Schnellverschlüsse, welche die einzelnen Teile zusammenhalten.
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Meine Erfahrung und Meinung zu diesem Gerät
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Was den Einfüllstutzen betrifft muss ich sagen, ist er relativ schmal, so dass man schon gezwungen ist, das Obst oder Gemüse relativ klein zu schneiden, was ich aber nicht als großes Problem ansehe.
Jedoch bei Früchten wie Apfelsinen und ähnlichen geht beim Zuschneiden bereits einiges an Saft verloren.
Mit Hilfe des Stopfers kann man eh das Obst oder Gemüse besser in den Einflüllstutzen pressen, wenn es in kleineren Stücken eingefüllt ist. So meine Erfahrungen auch mit früheren Geräten. Man muss jedoch bei dem Gerät aufpassen, dass man mit dem Stopfer nicht so weit runter drückt, dass man das Sieb berührt, denn dann gibt der Entsafter sehr eigenartige nervige Geräusche von sich.
Jedoch hat dieses hier so einiges anderes an Nachteilen zu bieten.
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Was habe ich zu meckern?
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1.
Dieses Gerät ist nicht geeignet, Obst, welche nicht geschält ist, auszupressen. Der Hersteller jedoch meint, dass dies kein Problem sei. Ich habe es versucht, aber dir Rückstände der Schalen haben den Fruchtfleischbehälter und den Auslauf sozusagen verstopft. Zum anderen sind die Rückstände – der Abfall – bedeutend höher, wenn ich nicht schäle.
Also, wer sich für dieses Gerät entscheidet sollte sich damit abfinden, dass man Obst mit harter Schale, wie eben Äpfel vorher schälen muss.
Das wäre der 1. Nachteil des Gerätes, welchen ich erwähnen möchte.
2.
Des weiteren finde ich besonders den gepressten Apfelsaft immer relativ dünnflüssig. Nicht, dass er nicht schmeckt, er sieht einfach sehr wässrig aus. Zum Gemüsesaft kann ich sagen, der ist okay.
Ich bevorzugte es meist, was die Äpfel betrifft, die weichen, meiner Meinung nach saftigeren Sorten zu kaufen. So dachte ich halt auch, dass genau diese mir den besseren Saft bringen würden. Aber das ist falsch, und nun das Witzige an der Sache. Wenn man sich wirklich die Zeit nimmt, die Bedienungsanleitung detailliert durchzulesen findet man auch die Stelle, wo der Hersteller daraufhin weist, dass man beim Kauf der Äpfel, die im Entsafter landen sollen die richtige Sorte auswählen muss. Nämlich genau das Gegenteil von dem, was ich bevorzugte.
Eine Maschine also, die auch noch wählerisch ist, welche Früchte sie zu gutem Saft verarbeiten möchte.
Diese Tatsache wurde mir auch bestätigt, als ich meine eigene Ernte aus dem Garten auspresste. Diese Äpfel sind relativ hart aber brachten einen guten Saft.
Äußerst seltsames Gerät, das mir vorschreibt, was ich entsaften darf, um wirklich guten Saft zu bekommen.
Das trifft aber nur auf Äpfel zu, denn Tomaten z.B. haben ja äußerst viel Saft in ihrem Inneren, hier jedoch ist der Saft im Geschmack erstklassig.
Das soll nun einer verstehen.
3.
Nun war ich ja dabei, die Gebrauchsanleitung genauestens unter die Lupe zu nehmen und fand noch diesen Hinweis:
„Bitte stecken sie keine Stärkehaltigen Früchte wie Bananen, Mangos, oder ähnliches in den Entsafter sondern zerstückeln Sie sie vorher mit einem Stabmixer.“
Es eignet sich der Entsafter nicht zum Verarbeiten von besonders hartem, faserigem und stärkehaltigem Obst und Gemüse (z. B. karamellisierte Bananen oder Mangos).“
Nun braucht das Gerät auch noch einen Buttler, der ihm die zu verarbeitenden Früchte mundgerecht zureicht. Nein danke, das wäre nun der 3. Nachteil.
Wenn ich mir morgens einen netten Saft bereiten will muss ich 2 Stunden früher aufstehen, um am Ende ein Glas leckeren Saft trinken zu können. Also ehrlich mal, irgendwo hört der Spaß auf.
4.
Nun ist es ja so, dass man oft nicht allein gierig darauf ist, ein Gläschen Gesundheit zu sich zu nehmen. Aber hier ist Anstellen angesagt, denn hat man den Auffangbecher voll, eine Menge, die für 2 Personengenügt, es sei denn man möchte nur einen kleinen Schluck trinken nach dem großen Aufwand, verlangt das Gerät nach Abkühlung.
30 Minuten Vorbereitung - 2 Minuten Entsaften – 2 Minuten Abkühlen.
Die Ausbeute an Saft ist durchschnittlich. Wie vermisse ich doch meinen Domo, der zwar seinen Preis hatte, jedoch die eben aufgelisteten „Sonderwünsche“ in der Vorbereitung und der Obstauswahl nicht hatte.
2 Äpfel ergeben ungefähr 250 ml Saft, nur welche Sorte?
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Und warum ist das Fruchtfleisch so feucht?
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Antwort von Philips:
„Abhängig von den Früchten und Gemüsesorten sowie von der Menge
der Fasern, werden die Löcher des Siebs verdeckt oder blockiert.
Reinigen Sie das Sieb zwischendurch, um dies zu vermeiden.“
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Und was mache ich nun, wenn der Filter verstopft ist?
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Na Arbeit mache ich mir, indem ich das gerät ausschalte, die Einfüllöffnung und den Filter reinige und in Zukunft kleinere mengen als der Einfüllstutzen eigentlich aufnimmt, verarbeitete.
Wenn dies jetzt ironisch klang war das beabsichtigt.
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Auch der Mikrosiebfilter
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soll te regelmässig gewechselt werden. Der Filter ist nicht wartungsfrei, Philips bittet darum, einen neuen Filter im Servicenter zu bestellen.
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Geruchsentwicklung
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Bei manchen neuen Geräten tritt bei Erstbenutzung eine Geruchsentwicklung auf, so auch bei diesem Gerät.
Aber bei diesem kann sogar eine leichte Rauchentwicklung entstehen, die man aber nicht so ernst nehmen sollte lt. Hersteller.
ABER:
Bei zu langer Nutzung können diese Nebenerscheinungen auch nach mehrmaligem gebrauch noch auftreten, dann muss man es auf alle Fälle eine ganze Stunde abkühlen lassen.
Wie ich ja oben schon erwähnte 2 Minuten Saft pressen, 2 Minuten abkühlen lassen, da kommt Freude auf.
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Positiv ist
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Zum mitgelieferten Auffangbehälter gibt es mal was Positives zu sagen, dieser ist so gestaltet, dass er beim Ausschenken den Schaum zurückbehält.
Viele mögen den ja nicht. Mit dem Schaumfilter in der Saftkanne kann man zwischen klarem und trübem Saft wählen.
Stellt man ein Glas unter den Saftauslauf geht das natürlich nicht, da gibt es nur trüben Saft.
Das Gerät hat einen Sicherheitsschutz, eine Sicherung die mich daran hindert, das Gerät einzuschalten, wenn es nicht richtig geschlossen ist.
Was ich bestätigen kann ist ein relativ leises Arbeiten mit dem Gerät, es sei denn, wie erwähnt, man kommt mit dem Stopfer auf das Sieb.
Aber das wiegt die Nachteile bei Weitem nicht auf.
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Die Reinigung
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Auch die Reinigung des Gerätes, die ja nach jedem Gebrauch von Nöten ist, aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen auch immer vollzogen werden sollte, ist auch sehr aufwendig.
Zum einen kann man die Teile nicht in die Spülmaschine stecken, zum anderen ist es teilweise schwierig mit der Bürste wirklich in alle Ecken und Rillen zu kommen.
Die Reinigung sollte auch sofort nach Gebrauch vorgenommen werden, da sich angetrocknetes Fruchtfleisch noch viel schwerer (ohne vorher Einzuweichen) entfernen lässt.
Was also bedeutet, sollte man morgens vor der Arbeit Lust auf Saft haben, den man ja nicht am Abend zuvor pressen sollte und im Kühlschrank aufbewahren sollte lt. Hersteller) muss man die Zeit für die Reinigung auch noch einplanen.
Besonders schwer ist das Sieb zu reinigen.
Eine sofortige Reinigung nach Nutzung wird vor allem für den Deckel empfohlen. Denn wenn man z.B. viel Möhren presst verfärbt sich der Deckel mit der Zeit. Aber ich muss dazu sagen, dass auch bei wirklich schneller Reinigung diese Verfärbungen nicht zu verhindern sind.
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Hersteller
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Philips GmbH
Postfach 100229
D-20001 Hamburg
Lübeckertordamm 5
D-20099 Hamburg
Tel. +49 (0)40 - 28 99 0
Fax.+49 (0)40 - 28 99 28 29
E-Mail: philipsgmbhpresse@
Philips.com
www.philips.de
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Nun verrat ich Euch noch ein paar Säfte/Saftmischungen, die ich besonders liebe
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1. Möhren, Äpfel, Orangen, Melone (mit Eiswürfel richtig lecker und erfrischend)
2. Banane, Möhre, ein Schuss Honig dazu (auch hier frischer mit Eiswürfel)
3. Kohlrabi, Birnen, Apfel (echt lecker) aber auch pur gesund der Kohlrabi
4. Apfel, Mango, Möhre
5. Holunder, Brombeere und schwarze Johannisbeere, (vorbeugend gegen Erkältung)
6. Sauerkrautsaft pur gut zur Entschlackung
7. Blumenkohlsaft
gemischt mit einer der folgenden Gemüse oder Obstsorten ist auch richtig lecker: Auch wenn es seltsam klingt probiert es. Tomaten, Melonen, Möhren, Ananas, Bananen, Zitronen.
Jedoch bedarf es bei der Herstellung meiner Lieblingssäfte mit diesem Gerät einen hohen Aufwand, der mich echt nervt.
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Mein Fazit
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Ich bin froh, dass ich dieses Gerät bei ebay für „nur“ knapp 20 Euro ersteigert habe, mehr war zum Zeitpunkt des Kaufes leider nicht drin. Nach den Erfahrungen nun mit dem Gerät muss ich jedoch sagen, hätte ich nur noch gewartet, noch ein bissel Euronen zusammengekratzt um dann ein Gerät zu erwerben, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Die Nachteile bei diesem Gerät stehen voll im Vordergrund und ich würde es nicht wieder kaufen.
Der Hohe Vorbereitungsaufwand und dann teilweise so schlechte Geschmackserlebnisse sind nicht mal die 20 Euro wert.
Dazu kommt noch der Aufwand bei der Reinigung dazu, ne danke, das muss ich nicht haben.
Der Obstverbrauch und das Restfruchtfleisch im Verhältnis zur Saftmenge ist definitiv zu hoch. Ich mag nun keine Äpfel essen, ich trinke lieber Apfelsaft, aber nicht den, welchen diese Maschine produziert.
Jetzt steht das Ding dumm rum bei mir, wird nur eingesetzt, wenn mein Enkel zu Besuch ist, er soll seine geliebten frischen Säfte weiter bekommen und eigentlich warte ich nur darauf, dass dieses Gerät bald das Zeitliche segnet.
Ich habe mir auch erlaubt, entsprechend per mail Philips meine Meinung zu diesem Gerät zu präsentieren, bis heute keine Reaktion :O)
Ich gebe für das Gerät keine Kaufempfehlung
Euer Mondlicht1957