Dies ist das Spielfeld des Spiels.
Kosmos Keltis - Der Weg der Steine
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Kosmos Keltis - Der Weg der Steine
Kosmos Keltis - Der Weg der Steine
Kosmos Keltis - Der Weg der Steine

Testbericht Kosmos Keltis - Der Weg der Steine

 Gesellschaftsspiel
(4,8 von 5)
Platz 22 in der Kategorie "Gesellschaftsspiele & Brettspiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4,8 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über Kosmos Keltis - Der Weg der Steine

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Lost Cities auf Keltisch

erstellt am: 25.09.2008, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Empfehlung:ja
Pro:Nettes Spiel, leicht zu lernen, Design
Kontra:haut mich nicht vom Hocker
Detaillierte Bewertung
Spielanleitung: Spielanleitung von Keltis - Der Weg der Steine: 4,0  gut
Wird langweilig: Wird langweilig von Keltis - Der Weg der Steine: 4,0  nach wenigen Monaten
Spieldauer: Spieldauer von Keltis - Der Weg der Steine: 4,0  kurz, unter 30 Minuten
Präsentation: Präsentation von Keltis - Der Weg der Steine: 4,0  gut
Schwierigkeitsgrad: Schwierigkeitsgrad von Keltis - Der Weg der Steine: 4,0  leicht
Spaßfaktor: Spaßfaktor von Keltis - Der Weg der Steine: 4,0  hoch
Das Spiel für: Familie
Spielerzahl: ab 2
Ich habe bereits über das Kinderspiel des Jahres 2008 berichtet, nun folgt ein Bericht über das "normale" Spiel des Jahres 2008. Das Spiel nennt sich "Keltis" und ist im Kosmos Verlag erschienen. Gekostet hat es knappe 30€, nicht wenig für ein Spiel. Der Autor ist der Erfolgsautor Reiner Knizia. Von ihm stammt auch das Kinderspiel des Jahres 2008 "Wer war's?". Außerdem schrieb er unter anderem Spiele wie Lost Cities, Einfach genial, Amun-Re und Blue Moon City.

Spielinfos:

Spieler: 2-4
Alter: ab 10
Dauer: ca. 20 Minuten

Verlaginfos:

KOSMOS Verlag
Postfach 106011
D-70049 Stuttgart
Web: www.Kosmos.de
e-mail: info@kosmos.de

Aufmachung

Schon der Name des Spiels ruft Assoziationen mit den Kelten hervor. Das Design des Spiels ist auch sehr keltisch gehalten. Die Schachtel sieht vorne recht schlicht, aber sehr ansehlich aus. Man sieht einen Stein mit einem keltischen Zeichen vor einem schönen tiefgrünen Hintergrund.
Auch das Spielfeld und die Karten weisen viele keltische Elemente auf.
Insgesamt ist das Design sehr schön, dem ganzen Spiel wurde ein keltischer Touch verliehen, eine besondere Rolle bis aufs Design spielt die keltische Kultur aber nicht.

Spielinhalt:
- 20 Spielfiguren in 5 Farben
- 110 Karten in 5 Farben
- 25 Wegekärtchen
- 4 Zählsteine
- Spielplan
- Anleitung

Angaben des Hersteller

Für die Pfade des Lebens gilt die alte keltische Weisheit: Jeder Mensch beginnt im Negativen, aber mit jedem Schritt voran gelangt er ins Positive.
Mit passenden Karten schicken Sie Ihre Spielfiguren auf die verschiedenen Steinpfade. Je weiter Ihre Figuren kommen, desto mehr Punkte bringen sie am Ende ein. Jedes Mal müssen Sie entscheiden, eine Kartenreihe fortzuführen, eine neue zu beginnen oder einfach eine Karte abzuwerfen. Doch Karten, die Sie abwerfen, können Ihren Mitspielern nutzen. Und sobald fünf Figuren im Ziel sind, endet das Spiel. Daher müssen Sie stets abwägen, ob Sie noch eine neue Figur auf den Weg bringen. Denn, wenn Sie nicht weit genug kommen, kassieren Sie Minuspunkte.

Spielablauf

Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Punkte zu erreichen. Und das wird dadurch erreicht, dass man die 5 Steinpfaden möglichst weit nach oben "läuft".
Jeder Spieler erhält von einer Farbe 5 Spielfiguren, die er auf das Startfeld stellt. Außerdem gibt es noch für jeden einen Zählstein, der die Punkteskala am Rand des Spielfeldes entlangläuft. Die Karten werden gemischt und auf einen Stapel gelegt und jeder Spieler bekommt 9 Karten. Die 25 Wegekärtchen werden willkürlich auf den markierten Felder verteilt.
Dann gehts los. Es beginnt der Spieler, der als letztes in Irland war. Wenn man das nicht mehr weiß oder noch keiner in Irland war, der älteste. Der Spieler hat die Wahl, ob er eine Karte auslegt oder auf den allgemeinen Ablagestabel ablegt. Wenn er eine Karte auslegt, darf er auf dem entsprechenden Pfad ein Feld nach oben rücken. Zu jeder der 5 Farben auf den Karten gibt es einen entsprechenden Pfad. Und je weiter man auf den Pfaden nach oben wandert, umso mehr Punkte gibt das dann. Auf den untersten Feldern gibts noch Minuspunkte und die Punktezahl wächst immer weiter, je höher man kommt.
Wenn man eine Karte einer Farbe ausgelegt hat, dann muss man sich entscheiden, ob man die Karten anschließend aufsteigend oder absteigend anordnet. Das heißt, man kann erst eine 10 hinlegen, dann eine 9,8,8,7,4,2 usw. Also immer eine Karte mit niedrigerem oder gleichem Wert. Analog gehts, wenn man die Karten aufsteigend anordnen will. Also z.B. 0,3,3,5,7,8,10. Für jede Karte, die man ablegt, darf man auf dem entsprechenden Pfad wieder ein Feld nach vorne gehen. Natürlich darf man für jede Farbe blos einen Stapel haben.
Sobald man eine Karte gelegt hat, muss man sofort wieder eine vom Talon ziehen. Es ist auch möglich, statt auszulegen eine Karte auf den Ablagestapel zu legen. Auf einem Ablagestapel neben dem Spielfeld wird dann für jede Farbe ein separater Stapel gebildet. Es ist auch möglich, am Ende der Runde statt vom Talon eine oberste Karte der allgemeinen Ablagestapel zu nehmen.
Es gibt auf jedem Pfad mehrere Wegekärtchen:
- Wunschsteine: Wenn ein Spieler auf einem Feld mit einem Wunschstein landet, entfernt er das Kärtchen und behält den Wunschstein. Am Schluss gibts für die Wunschsteine auch Punkte für 0 Wunschsteine -4 Punkte und dann aufsteigend bis zu 10 Punkte bei 5 Wunschsteinen.
- Kleeblätter: Wer darauf landet, darf mit einer beliebigen Figur eins nach vorne ziehen. Diese Karten werden nicht entfernt
- Kärchten mit Zahlen: Die Werte gehen von 1-3 und der Spieler geht die entsprechende Zahl mit seinem Zählstein nach vorne. Auch diese werden nicht entfernt.
Jeder Spieler hat auch eine große Figur, sie wird genauso gezogen wie die "normalen", aber die Punktewerte werden verdoppelt.
Das Spiel ist beendet, wenn entweder der Stapel leer ist (was eher selten vorkommt) oder fünf Figuren im oberen Bereich (die letzten 3 Felder) stehen.
Dann wird gewertet. Die einzelnen Punktzahlen werden addiert und der Zählstein rückt die entsprechenden Felder nach vorne. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Tipps

Man sollte nicht mit zu vielen Farben anfangen, lieber auf einzelne konzentrieren, aber da ganz nach oben ziehen, das bringt im Endeffekt mehr Punkte. Man sollte sorgfältig überlegen, bei welcher Farbe man mit der großen Figur geht, das ist oft spielentscheidend. Außerdem ist immer drauf zu achten, welche Karten die anderen Spieler benötigen. Man sollte wenn möglich vermeiden, solche Karten abzulegen die der Mitspieler brauchen könnte. Außerdem ist es immer mal nützlich nachzusehen, welche Karten bereits gelegt sind. Wenn bei Rot bereits alle 2er und 3er gelegt worden sind, kann man den Sprung von 1 auf 4 ohne weiteres wagen. Diese weiten Sprünge sollten sonst vermieden werden, sonst kommt man nicht so leicht nach oben.
Und lieber mal abwarten und ein paar Karten auf den allgemeinen Stapel ablegen, als zu große Sprünge machen und es später bereuen.

Erfahrung

Das Spiel ist sehr leicht gelernt. Das Spielprinzip ähnelt sehr "Lost Cities", was auch von Reiner Knizia ist. Bei diesem Spiel muss man unterschiedliche Expeditionen wagen, die auch im Minusbereich beginnen. Als Unterschied gibt es bei Keltis mehr Möglichkeiten und Ereignisse. Das Spiel macht viel Spaß zu spielen, vor allem mit mehr Spielern, da hier die Konkurrenz um die Wunschsteine größer und spannender ist und auch die Karten sind besser verteilt.
Das Spiel verspricht trotz der einfach Regeln hohen Spielspaß und man kann es wegen seiner kurzen Spieldauer auch ein paar Mal hintereinander spielen.
Allerdings hatte ich vom Spiel des Jahres 2008 ein bisschen mehr erwartet, ganz vom Hocker reißt mich das Spiel jetzt nicht. Der Glückfaktor ist ziemlich hoch, die sonstiges Spiele des Jahres waren eigentlich immer Taktik- oder Strategiespiele, die viele Möglichkeiten lassen. Das trifft auf Keltis nicht zu, es ist ein einfaches, aber nettes Brettspiel

FAZIT:
"Keltis" verspricht Spielspaß für 2-4 Personen. Wer "Lost Cities" liebt, wird auch dieses Spiel mögen. Wer sich von einem Spiel des Jahres aber ausgefuchstere Regeln erwartet, sollte sich eher unter den Vorgängern umsehen. Aber gerade die Einfachheit macht es möglich, dass auch ältere Kinder das Spiel können.
Das Design mit dem keltischen Touch ist sehr gut gelungen und verleiht dem Spiel eine leicht mystische Note.
Insgesamt 4/5 Sternen und eine Kaufempfehlung, ganz umsonst ist es nicht Spiel des Jahres geworden.

Ich hoffe der Bericht hilft euch weiter, Danke fürs Lesen und Bewerten!
boggart
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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Kiki1988
Kiki1988, 26.09.2008

SH lg Kiki
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Yopi-Autor:freeky94
Bewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
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