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Der Sternenwanderer
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Testbericht Der Sternenwanderer

 (DVD) Fantasyfilm
(4,0 von 5)
Platz 31 in der Kategorie "Fantasyfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4,0 von 5)
Meinungen:
Preisvergleich: 3,25 € - 14,59 €
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Testbericht über Der Sternenwanderer

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Ausflug in eine phantastische Welt

erstellt am: 16.10.2008, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Empfehlung:ja
Pro:alles
Kontra:nix
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D er Sternwanderer

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Im TV kam immer wieder der Trailer zu diesem Film, weshalb ich einen Kino-Besuch eingeplant hatte. Doch der Film kam nicht, was für eine Enttäuschung! Völlig unverständlich! Nun gut, habe ich mir also letztens via Internet die DVD für CHF 18.00 besorgt, bezahlt habe ich aber nichts, ich hatte einen Gutschein.

Hier nun mehr zu dem tollen Fantasy-Streifen:



Infos zur DVD:
******************
Darsteller: Claire Danes, Charlie Cox, Robert De Niro, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer, Peter O’Toole, Rupert Everett

Regisseur: Matthew Vaughn

Komponist: Ilan Eshkeri

Format: Dolby, PAL, Surround Sound

Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch

Region: Region 2

Bildseitenformat: 16:9

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Produktionsjahr: 2007

Spieldauer: 122 Minuten



Story:
*******
In einem abgelegenen Eckchen Englands liegt das Dörfchen Wall. Seinen Namen verdankt es einer alten und grauen Steinmauer, die sich über viele Kilometer entlang zieht. Diese Mauer schützt den Durchgang zu einer anderen Welt und wird von einem 80-jährigen Mann mit ungeahnten kämpferischen Fähigkeiten beschützt. Niemand darf die andere Welt betreten.
Eines Tages – es ist zur Zeit des viktorianischen Zeitalters - wagt sich der junge Dunstan (kurze Rolle von Prinz Caspian-Darsteller Ben Barnes) verbotenerweise durch die einzige Lücke in der Mauer und taucht auf der anderen Seite in die magische Welt des Königreichs Stormhold ein. Er verguckt sich in eine Sklavin, die behauptet eine gefangen genommene Prinzessin zu sein. Sie verbringen zusammen eine Liebesnacht. Daraus entspringt ein Kind, ein Sohn mit dem Namen Tristan, welcher Dunstan dann vor die Türe gestellt worden ist. Er zieht den Jungen alleine auf.

Jahre später:
In Stormhold liegt der alte König (Peter O’Toole) im Sterben. Er hat einige Söhne die nix taugen und sich gegenseitig umbringen. Der nach Geburtsrecht nächste König (Rupert Everett) wird kurzer hand von seinen Brüdern aus dem Fenster geworfen. Der König hat es leid und gibt den restlichen Söhnen einen Auftrag auf. Sie müssen den Rubin aus der Familienkette wieder besorgen. Der der es schafft wird König. Doch das ist nicht einfach. Die Kette zischt magischerweise ins All und zurück und landet im Krater eines gefallenen Sterns. Die Jagd beginnt.

Tristan ist Landengehilfe und unsterblich in Viktoria (Sienna Miller) verliebt. Er will sie heiraten und verspricht ihr, innert Wochenfrist den gefallenen Stern den sie zusammen beim nächtlichen Picknick gesehen haben zu bringen. Sie verspricht ihm, wenn es ihm gelingt ja zu sagen. Tristan erzählt dies seinem Vater und erfährt seine Herkunft und Geschichte. Er bekommt von seinem alten Herrn einen Brief und Geschenke die seine Mutter damals in den Korb gelegt hat. Unter anderem auch eine Babylonische Kerze mit dieser man reisen kann. Kaum angezündet, landet Tristan in Krater, wo der Stern eingeschlagen ist. Nur ist hier kein Stern sonder eine junge hübsche Frau zu finden, welche sich dann als fleischgewordener Stern vorstellt. Tristan will sie trotzdem mitnehmen. Der Stern namens Yvaine muss zwangsläufig mit.
Was sie nicht wissen ist, dass die böse Hexe Lamia (Michelle Pfeifer) ebenfalls hinter dem Stern her ist, um ihr das Herz zu entreissen, damit sie wieder jung, schön und vor allem unsterblich wird.
Eine Flucht und Hetzjagd beginnt. Auf ihrem Irrweg landen sie sogar in den Wolken und werden von Blitzpiraten und ihrem Kapitän Shakespeare (Robert de Niro) aufgegriffen. Nach anfänglichem Misstrauen entwickelt sich schnell eine Freundschaft. Der Luftpirat bringt Tristan das Fechten bei und macht aus ihm einen hübschen und erwachsenen Kerl. So ausstaffiert geht die Reise weiter. Tristan und Yvaine kommen sich näher und verbringen eine Nacht zusammen. Nun weiss der Junge dass der Stern seine grosse Liebe ist und will das mit Viktoria klären. Yvaine versteht seinen Abgang falsch und läuft frustriert in die Arme von Lamia. Diese nimmt sie gefangen. Tristan erfährt dies, kündigt Viktoria seine Liebe und rennt zur Befreiung seines Sterns.

So, bis hierhin erzähle ich mal, mehr ist nicht gut, denn es kommen noch ein paar Schlüsselszenen und dann der Schluss und den will ich nicht verraten!



Darsteller:
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Claire Danes als Yvaine: Danes hat schon eine leicht ätherische Ausstrahlung und passt deshalb gut in die Rolle des Sternes. Sie macht ihre Sache gut aber nicht überragend.

Charlie Cox als Tristan: Der noch unbekannte Darsteller wurde hier gut eingesetzt. Er stellt die Metamorphose vom Looser zum Helden gut dar und ist sehr sympathisch.

Robert De Niro Kapitän Shakespeare: Der spielt den nach aussen hin raubeinigen Kapitän, welcher sich dann als weichherzige Tunte herausstellt einfach herrlich! Eine ungewohnte Rolle für De Niro, aber absolut toll umgesetzt, es war ein heiden Spass ihm zu zu sehen!

Sienna Miller als Viktoria: Sienna Miller ist eine der Darstellerinnen die so was von fade sind und keine Rolle richtig hinbekommt, jedenfalls habe ich so einen Eindruck von ihr. Auch hier ist sie farblos und langweilig. Klar, ihr Rollencharakter ist oberflächlich und doof aber man kann das ganze besser spielen.

Michelle Pfeiffer als Hexe Lamia: Eine Überraschung! Sie zeigt viel Mut zur Hässlichkeit, denn Lamia ist zuerst alt und hässlich, dann jung und schön und wird dann wieder alt und hässlich. Pfeiffer spielt die Hexe mit einem schönen Schuss Humor und Ironie. Toll gemacht!

Peter O’Toole als der König: Er hat nur eine sehr kurze Nebenrolle, liegt und stirbt im Bett. Deshalb kann ich zur Leistung nicht viel sagen.

Rupert Everett als einer der Söhne: Auch er ist nur 2 Minuten zu sehen, dann wird er aus dem Fenster geworfen. Jedoch erscheint er dann mit seinen anderen ermordeten Brüdern zusammen als Geister die bei jedem Ereignis ihren Senf auf witzige Art dazu geben.



Mein Eindruck vom Film:
****************************
Die Story ist toll und wurde von Vaughn sehr gut umgesetzt. Tolle Effekte, schöne Bilder, fantastische Schauplätze und Kulissen sowie ein gelungener Einsatz der Musik machen den Film zu einem sehenswerten Abenteuer.

Witzige Ideen wie die Geister der ermordeten Königssöhne als Zuschauer dabei zu haben lockern den Film zusätzlich auf.

Toll gecastete Darsteller – diese auch noch hochkarätig – bringen dem Film zusätzliche Qualität.

Witzige Sprüche und unerwartete Wendungen machen den Film zusätzlich noch spannend und abwechslungsreich.



Sonstiges:
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Die Menüsteuerung ist problemlos und gut zu verstehen, nicht zuviel Schnick-Schnack. Da ich die Einzel-DVD besorgt habe, gab es eigentlich auch fast keine Features, weshalb ich dazu nicht viel sagen kann.

Alle anderen Dinge die auf der DVD angeboten werden sind im Minimalbereich, die Sprachen sowie eben die Features.

Bild und Ton haben eine gute Qualität.

Als Vorschau gab es ein paar Kinderfilme wie die Spiderwicks etc.

Im DVD-Cover liegt noch ein Heftchen bei, das die Geschichte als Comic erzählt, jedoch sind die Zeichnungen nicht besonders schön, der Stil ist hässlich. Das hätte man sich sparen können.



Mein Fazit:
*************
Es ist eine Schande, dass der Film in den hiesigen Kinos (in der Schweiz) überhaupt keine Beachtung gefunden hat. Er ist witzig, unterhaltsam, hat Tempo, gute Darsteller und Regie und ein tolles Ende.

Er erinnert in der Machart an Filme wie Narnia oder der Goldene Kompass, jedoch findet man keinen Massenauflauf an magischen Wesen und es wird sich auch keine Schlacht geliefert. Der Film kommt problemlos ohne brutale Szenen aus und verliert doch nicht an Tempo.

Jeder der Fantasy-Filme mag, sollte sich den Film anschauen, er ist wirklich sehenswert und macht viel Spass! Von mir gibt es die volle Punktzahl!


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Sommergirl
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
Der neueste Kommentar
morla
morla, 16.10.2008

lg.............petra
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