Weihnachtszeit – Ferienzeit – Spielezeit. Das bedeutet vor allem auch neue Spiele ausprobieren. Unsere Jungs haben das Spiel des Jahres 2008 geschenkt bekommen, das ich Euch vorstellen will:
Keltis:
Das Spiel ist im Kosmos Verlag erschienen, hat ursprünglich mal um die 25 Euro gekostet. Vor Weihnachten gab es das Spiel aber häufig im Angebot für ca. 15 Euro. Verpackt ist das Spiel in einem großen, sehr stabilen quadratischen Karton. Das Spiel ist für 2-4 Spieler und wird ab einem Alter von 10 Jahren empfohlen. Der Autor des Spieles ist Reiner Knizia, der schon einige bekannte Spiele erfunden hat.
Spielidee:
Der Untertitel des Spieles heißt „Der Weg der Steine“. Man muss in diesem Spiel seine Spielfiguren auf Steinpfaden vorwärts bringen und dabei unterwegs Punkte und Wunschsteine einsammeln, die am Ende auch wieder Punkte bringen.
Inhalt des Spieles:
In der Packung befinden sich ein Spielplan, 20 Spielfiguren, 110 Karten, 25 Wegekärtchen, 4 Zählsteine und eine Anleitung.
Aufmachung des Spieles, Aufbau des Spieles:
Der große Spielplan lässt sich auseinander falten. Er besteht aus einem großen Anfangsfeld in Form eines Steines, von dem fünf Steinpfade abgehen. Jedem Steinpfad ist eine Farbe bzw. ein Symbol zugeordnet, dieses bunte Spielsymbol findet man auch wieder auf den Spielkarten. Die Symbole stellen keltische Zeichen dar. Auf einige Steine der Pfade kommen Wegekärtchen, die man in beliebiger Reihenfolge auflegt. Der Aufbau ist in der Anleitung gut erklärt und schon beim zweiten Mal spielen braucht man dazu keine Anleitung mehr.
Spielverlauf:
Jeder Spieler erhält fünf Spielfiguren (vier kleine und eine große Figur), einen Zählstein und acht Karten auf die Hand. Die Spielregeln dafür sind einfach und schnell erklärt und man kommt schnell in den Spielfluss. Jeder Spieler muss pro Zug eine Karte ablegen, wenn möglich eine Figur vorwärts ziehen und eine Karte nachziehen. Je nach dem in welcher Farbe man eine Karte ablegt, darf man auf dem dazu gehörenden Steinpfad vorwärts ziehen. Je weiter man auf den Steinpfaden vorwärts kommt, desto mehr Punkte bekommt man in der Endabrechnung. Unterwegs kann man Wunschsteine sammeln oder auch Punkte von einem Wegekärtchen bekommen. Am Anfang eines jeden Steinpfades bekommt man Minuspunkte, je weiter man vorwärts kommt, erhält man mehr und mehr Pluspunkte.
Besonderheit:
Man darf nicht nur einfach Karten in einer beliebigen Reihenfolge ablegen. Man muss Karten entweder von niedrig nach hoch oder umgekehrt ablegen. Man beginnt zum Beispiel mit einer zehn, muss danach entweder eine weitere zehn oder eine niedrigere Karte legen. Ober man beginnt eben bei einer niedrigen Zahl (z.B. 0, 1, 2) und steigt dann nach oben. Beim Nachziehen der Karten – man muss immer acht Karten auf der Hand haben – zieht man dann entweder passende Karten oder eben auch mal eine zu hohe oder zu niedrige Karte, die man dann nicht mehr für einen Zug verwenden kann. Diese kann man einzeln ablegen und gegen eine neue Karte tauschen, kann dafür aber auch nicht vorwärts kommen. Und wer weiß, ob man beim Ziehen eine bessere Karte bekommt.
Ziel des Spieles:
Ziel des Spieles ist es, so viele wie möglich Punkte zu machen. Gewertet wird am Ende, wo sich eine Spielfigur jeweils befindet. Die kleinen Spielfiguren werden einfach, die große sogar mit doppelten Punkten bewertet. Natürlichen werden dann auch Minuspunkte verdoppelt.
Wie sind die Spielregeln?
Für mich gibt es bei einem Spiel nichts Schlimmeres, als dass man stundenlang erklären muss, keiner so richtig alles versteht und das Spiel dann beim ersten Mal noch gar keinen Spaß macht. Das Ergebnis ist doch nur, dass man beim ersten Mal schon die Lust verliert und das Spiel in der Ecke landet. Das ist bei Keltis nicht der Fall. Ich habe es an Weihnachten zum ersten Mal mit meinen älteren Söhnen (8 und 10) gespielt. Nach wenigen Minuten Aufbau- und Erklärungszeit ging es los. Das Spiel hat von Anfang an Spaß gemacht. Die Spielregeln sind zum einen nicht schwer, zum anderen in der Anleitung einfach und übersichtlich erklärt.
Welche Art von Spiel ist Keltis?
Keltis ist eine Mischung aus Strategie- und Taktikspiel, bei dem man auch noch Glück braucht. Die beste Taktik nützt nichts, wenn nicht die passenden Karten gezogen werden.
Meine persönliche Meinung:
Das Spiel des Jahres hat meiner Meinung nach die Auszeichnung zu Recht verdient. Es ist ein gelungenes Spiel, das wirklich Spaß macht und abwechslungsreich ist.
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Weitere Testberichte über Kosmos Keltis - Der Weg der Steine
Keltis-Reise in die Vergangenheit, 26.10.2008
Ein sehr schönes Familienspiel, mit ansprechender Optik, dass eigentlich nie langweilig wird, weil es immer anders ist.
Auf den ersten Blick zwar kompliziert, hält es nach dem ersten Spielen den auf der Verpackung versprochenen Slogan: Kurze Regel, Einfach Spielen
Lg: freeky94
Testbericht über Kosmos Keltis - Der Weg der Steine lesen
Yopi-Autor:
freeky94
Bewertung:
Lost Cities auf Keltisch, 25.09.2008
"Keltis" verspricht Spielspaß für 2-4 Personen. Wer "Lost Cities" liebt, wird auch dieses Spiel mögen. Wer sich von einem Spiel des Jahres aber ausgefuchstere Regeln erwartet, sollte sich eher unter den Vorgängern umsehen. Aber gerade die Einfachheit macht es möglich, dass auch ältere
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