Heute mal einen Bericht über meinen W-Lan USB-Stick von Netgear
Wozu brauche ich den eigentlich?
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Bei uns im Haus, haben wir die Telefonanlage im Wohnzimmer stehen, also auch den W-Lan Router des Telefonanbieters. Macht zusätzlich Sinn, weil im Wohnzimmer die Playstation 3 und das Notebook stehen. Beide sind per W-Lan verbunden.
Aber nun zu meinem PC. Dieser steht im Erdgeschoss und brauch natürlich auch eine Verbindung. Da ich kein Kabel durch Treppenhaus legen wollte und Bohren, Kabelkanäle usw. nicht in Frage kommen, da das Haus nur gemietet ist, kam ich um einen W-Lan USB-Stick nicht herum.
Mein Stick
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Am Tag als mein PC kam, sollte es schnell gehen, also bin ich mit meinem Vater zu Pro-Markt und da haben wir schnell den Netgear WG 111 gegriffen. Mein Vater ist Netzwerkadministrator einer großen Universität bzw. Krankenhaus, so dass ich an seiner Wahl keine Zweifel hegte.
Preis bei Pro-Markt lag bei etwa 26 Euro.
Technische Details
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Unterstützung des IEEE 802.11g-Standards mit bis zu 54 MBit/s Datendurchsatz
Kompatibel zu 802.11b und 802.11g Access-Points
40-, 64- und 128-Bit WEP-Verschlüsselung
Software-Upgrade via Flash-Memory
2 Jahre Garantie
Die Verarbeitung samt Zubehör macht einen guten Eindruck. Der Stick ist schön stabil und sieht so aus, als wenn man auch mal drauftreten könnte. Ausprobieren? Lieber nicht. Sieht wie gesagt, nur so aus.
Installation
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Im Lieferumfang ist ein USB-Verlängerungskabel von etwa 1 m Länge enthalten. Dieses wird in einen freien USB-Port gesteckt und ans Ende natürlich der Stick. Wenn man will, kann man noch eine Befestigung zwischen stecken, um den Stick später irgendwo festzukleben. Das geschieht nach dem guten alten Tesa-Powerstrip-Verfahren.
Anbei ist natürlich auch eine CD enthalten. Einfach CD einlegen, einstecken und den PC starten. Danach geht die Installation ganz leicht von statten. Zur Verbindung startet man fortan das Programm von Netgear. Hiermit lassen sich Netzwerke mit entsprechenden Einstellungen in Profilen speichern und natürlich ändern. Einstellungen und Empfang werden natürlich angezeigt.
In meinem Fall bedeutete das natürlich, dass ich noch meinen WEP-Schlüssel eingeben musste, um überhaupt in mein Netzwerk zu gelangen.
Gleich nachdem Start wurden mir auch schon drei Netzwerke angezeigt. Einfach geklickt und bestätigt, und schon drin. Ging beim ersten Mal super einfach.
Empfang
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Am ersten Tag lief alles super, doch als ich meinen PC das zweite Mal mit USB-Stick startete, war der Empfang irgendwie komplett weg. Ich bin dann hoch ins Wohnzimmer habe den W-Lan Router soweit in Richtung Tür gezogen wie es ging. Dazu alle Türen auf und den Stick im Arbeitszimmer auch noch soweit herausgezogen, wie es ging, und schon war der Empfang wieder da.
Seit diesem Tag kämpfe ich aber leider immer wieder mit dem Empfang, obwohl nicht allzu viel Metall in unserem Haus verbaut ist. Zwischendurch bricht der Empfang auch ab und zu ab, was natürlich bei Downloads ziemlich nervig ist.
Ich weiß zudem, dass es auch anders geht, da mein Notebook selbst draußen oder in der Küche, unterm Wohnzimmer gelegen, keinerlei Probleme mit dem Empfang hat. Da wäre die Lösung Notebook ins Arbeitszimmer und PC ins Wohnzimmer wohl nahe liegend, doch ich will keinen Tower im Wohnzimmer stehen haben und natürlich ist es mit dem Tower nicht getan. Ich müsste auch noch Monitor, Tastatur, Boxen usw. aufstellen. Mhm.....also habe ich wohl keine Wahl und muss mit dem Empfang immer wieder den Kampf aufnehmen.
Um das Problem zu beheben, werde ich wohl bald noch ein USB-Verlängerungskabel anschließen und wenn das nicht hilft, dann werde ich das Netzwerkkabel für den jeweiligen Gebrauch über die Treppe nach unten ziehen, mit dem Thema W-Lan bin ich bald durch.
Die Entfernung in Luftlinie gesehen beträgt übrigens etwa 6 bis 8 m.
Fazit
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Netgear ist ein Hersteller mit gutem Ruf, umso enttäuschter war ich natürlich von diesem Produkt. Der Empfang ist meist eher bescheiden und ich komme mir schon vor, wie Al Bundy, der im Wohnzimmer Kleiderbügel an die Decke hält, um Fernsehprogramme zu empfangen.
So, bleibe ich meistens doch am Notebook im Wohnzimmer kleben, na ja, ist auch im Strom sparsamer, von daher ist es nicht das schlechteste.
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