Nuclear Strike hab ich mir mit den Spielepack Play the Games vor gut 11 Jahren für so 70DM besorgt gehabt. Bei Nuclear Strike handelt es sich meines Wissens um den 3 Teil der Strike Serie des Vorgänger Jungle Strike und Deserst Strike waren. In allen Teilen wird ein Helikoptern aus der Draufsicht gesteuert, während die Vorgänger reine 2D Spiele waren kommt in Nuclear Strike die 3 Dimension hinzu. Das Spiel ist ein Arcade Shooter und keine Simulation.
Geschichte:
Die Vorgeschichte aus den Spiel stellt eins der meinst befürchteten Szenarien der amerikanischen Politik dar, ein wahnsinniger Diktator hat eine Nuklearwaffe und will sie gegen die USA einsetzen. Dies soll natürlich der Spieler verhindern. Die Vorgeschichte wird in einen knapp in einen kurzen Intro mit Schauspielern präsentiert, welcher mehr an einen Musikclip erinnert, und damit schon in Vorfeld die Ernsthaftigkeit aus den Spiel nimmt. Die Sprachausgabe und die Texte im Spiel sind alle auf deutsch.
Systemanforderungen:
Man braucht mindestens Windows 95, ich hatte unter Windows XP SP3 große Probleme das Spiel zum laufen zu bringen. Einen PC mit 133Mhz mit eine Pentium, Cyrix 6x86 oder AMD K6 Prozessor mit 16MB Arbeitsspeicher und mindestens 115 MB freier Festplattenspeicher. Auf gut deutsch heißt es, dass diese Anforderung fast jeder PC der nicht älter als 12 Jahre ist diese erfüllt.
Anleitung:
Die Anleitung, welche im Spielepack nur als PDF auf der CD vorlag, ist einfach und verständlich und handelt hauptsächlich davon wie man das Spiel auf den Rechnern vom Jahr 1997 zum laufen bringt.
Der andere Teil der Anleitung erklärt einen ganz gut die Steuerung und die Bildschirmanzeigen.
Hersteller:
Das Spiel ist von Electronic Arts und aus dem Jahr 1997. Bei Problemen kann man sehr gut Lösungen ergoogeln, was ich ein paar mal machen musste.
Installation:
Das Spiel Installation ist Prinzipiell recht einfach, wenn man einen alten PC der mit Windows 95 arbeitet und noch eine 3DFX Grafikkarte hat. Der Autostart bringt einen in ein Menü wo man das Spiel installieren kann und während der Installation muss man eigentlich nur das Verzeichnis auswählen. Während der Installation wurde ich darauf hingewiesen das die Direkt X Version zu alt ist was aber bei mir Blödsinn war, da ich Direkt X 8 hab und das Spiel erkennt Direkt X 2 und will dann Direkt X 5 installieren was man aber ablehnen kann. Auf alten Rechner kann man nun einfach das Spiel mit den Icon im Startmenü starten bei modernen Rechnern friert das Spiel beim starten ein. Um das Spiel zu starten braucht man einen OpenGL Emulator ich hab es mit den Glide wrapper probiert und tatsächlich das Spiel auf meinen Aspire One zum laufen gebraucht. Leider hat die Grafik im Spiel bei mir etwas geflimmert, wodurch ich immer nur recht kurz Nuclear Strike gespielt hab.
Grafik:
Nuclear Strike gehört zu den Spielen der ersten Voodoo-Grafikkarten Generation was bedeutet, das es zwar keine groben Pixel mehr gibt aber die gesamten Texturen sehr verwaschen sind, da der damalige Texturspeicher auf 4MB begrenzt war. Nuclear Strike unterstützt Auflösungen von 320x240 über 640x480 und 800x600. Die Landschaft ist relativ eckig. Die Fahrzeuge und Fluggerätschaften sind auch eckig aber nicht ganz so schlimm. Das Spiel hat auch schon einfache Transparent und Lichteffekte die ganz nett aussehen, vor allen bei den Explosionen. Die kleinen Männchen, welche im Spiel herumlaufen sind nur aus Bitmaps (2D Bilder).
Sound:
Der Sound ging bei mir erst wie ich das Hauptmenü verlassen hab. Sonst kann man aber nicht an der Qualität etwas bemängeln.
Spielinhalt:
In Nuclear Strike steuert man wie in seinen Vorgänger mit einen Hubschrauber über eine Karte und muss verschiedene Missionen erledigen. Der Helikopter in eine Super Apache. Naja den Hubschrauber hat man in der ersten Mission aber später darf man auch an Flugzeuge und Panzer ran in der Steuerung sind das aber nur geringe unterscheide, der Panzer kann z. B. seinen Turm noch drehen.
Die Missionen sind recht vielfältig von einfachen ein Ziel platt machen über Rettungsmissionen, wo man auch die Leute in seinen Gefährt aufnehmen muss gibt es noch Missionen in denen man z.B. nur Begleitschutz geben muss. Auf einer Karte finden immer mehrere kleine Missionen statt. Eine dynamische Kampagne wie bei Flugsimulationen gibt es aber nicht.
Die Munition, der Treibstoff und die Panzerung sind begrenzt, man kann aber wieder Munition und Treibstoff aufsammeln und sich hin und wieder bei einer Mission reparieren lassen. Die Extras an Munition und Co findet man meist in den Resten von zerstörten Gebäuden, daher lohnt es ich in der Regel kleine Dörfer auszuradieren.
Speichern:
Man kann das Spiel zwischen den Karten 6 speichern oder sich ein Passwort aufschreiben. Das Speichern in den Missionen ist nicht möglich.
Steuerung:
Das Spiel kann mit der Tastatur oder über einen Joystick bedient werden.
Ich hab das Spiel über die Tastatur gesteuert gehabt was ganz gut geht. Zum steuern nimmt man den Nummernblock her und nicht die Pfeiltasten was bei den Notebooks ohne eigenen Nummernblock ein Nachteil ist. Man kann aber die Tastenbelegung auch ändern.
Für verschiedene Aktionen muss man immer eine andere Taste drücken, z.B. hat jedes Waffensystem ihre eigene Taste mit der sie abgefeuert werden kann.
Meinung:
Die Zwischensequenzen mit Schauspielern versuchen meiner Meinung etwas zu sehr „Cool“ zu sein. Die Schnitte sind sehr kurz und die Dialoge sind auch kurz gehalten, und die Kommentare sind relativ bissig.
Ein glaubhaftes eintauchen in ein Kriegsgeschehen kam bei mir dabei aber nicht auf, was ich aber auch besser finde, da ich beim Spielen ja nur Spaß will und mich nicht ernsthaft in ethische Gewiesenkonflikte geraten.
Die Steuerung ist für einen Arcade Shooter fast ein wenig überladen, es vergehen schon ein paar Spielstunden bis man jede Aktion blind (ohne auf die Tasten zu schauen) anwenden kann.
Da man auch noch ein paar Leben während einer Mission hat ist eigentlich der Schwierigkeitsgrad fair wobei ich immer auf einfach gespielt hab, wodurch mein Spritverbrauch auch geringer war. Auf den normalen Schwierigkeitsgrads hab ich schon mal eine Mission eben wegen Spritmangel nicht geschafft was dann doch frustriert war da man die Mission von Anfang an neu machen muss da man nur zwischen diesen Speichern kann.
Obwohl es eine Übsichtskarte gibt hab ich es hin und wieder geschafft mich für ein paar Minuten zu verfliegen um an nächste Missionsziel zu gelangen.
Mir hat das Spiel früher immer ein paar Stunden lang Spaß gemacht, da es einfach und abwechslungsreich war.
Nach ein paar mal Starten hat den das Spiel sich dann immer im Menü abgestürzt auf meinen acer aspire one, nach 5 Startversuchen hatte ich dann keine Lust mehr auf das Spiel und hab es deinstalliert. Früher ist Nuclear Strike auf meinen alten P200 MMX sehr stabil gelaufen.
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