wird zu Recht von sämtlichen Kritikern in der Luft zerrissen (und auch von Amateur Kritikern etwa auf ciao wo es nur negative Berichte gibt - ein Erfolg wird er dank Nicolas Cage und gutem Marketing dennoch werden...
Mein Bericht zu Knowing ist eigentlich mehr eine Warnung: Schaut euch diesen Film nicht an! Tut euch den Gehirnschmerz nicht an ! Ich spürte am Schluß förmlich wie mein Gehirn schrumpft je unlogischer und wirrer dieser Schmarrn von einem ungenießbaren Filmmix wurde...
Knowing ist für mich der Favorit auf die Goldene Himbeere für den schlechtesten Film des Jahres.
Dabei fing der Film sehr interessant an.
(siehe auch Trailer: http://www.trailerseite.de/
archiv/trailer-2009/9540-knowing-film-trailer.ht m l )
Eine Lehrerin erklärt ihrer Klasse dass die Idee einer Schülerin realisiert wird. Die Schülerin hatte die Idee eine Zeitkapsel zu vergraben und 50 Jahre später durch die Grundschüler der Zukunft ausgraben zu lassen. Als die Zeitkapsel 50 Jahre später ausgegraben wird (in Anwesenheit der ergrauten Lehrerin) gibt es für die Grundschüler eine Menge Zeichnungen, nur der Sohn von Astrophysiker John Coestler erhält eine Anordnung von Zahlenreihen. Als sich dieser mit den Zahlenreihen auseinandersetzt erkennt er dass sie dutzende Unglücke der Vergangenheit vorausnahmen. Dabei ist die Liste jedoch noch nicht zu Ende. Coestler erzählt dies seinem Kollegen der ihn nicht ernst nimmt, daraufhin versucht er die zukünftigen Ereignisse zu enträtseln. Er kommt dabei zu einem Flugzeugunglück und einem U-Bahn Unfall.
Soweit so gut, dazu gibts Nicolas Cage und der Regisseur von I, Robot.
Da habe ich mir wirklich nicht solch einen Schwachsinn erwartet der mir da präsentiert wurde.
Hier brauchts keinen Spoiler - den Film sollte niemand ansehen oder wenn dann nur mit einer Spulfunktion.
In erster Linie ist der Film nämlich langatmig. Cage spielt den gebrochenen Witwer mit wenig Elan vor allem aber ziehen sich die Szenen unendlich langsam dahin. Es passiert 2/3 des Films eigentlich gar nichts außer dass auf Pseudo Horror gemacht wird und einem ein Möchtegern-Familiendramafilm vorgesetzt wird. Pseudo Horror da der Sohn von Coestler Stimmen hört und von merkwürdigen Gestalten (die ihm einen schwarzen Stein geben etc.) besucht wird. Coestler ruft natürlich nicht die Polizei sondern geht mit dem Baseballschläger auf eine Gestalt los...
Das der 11. September vorherbestimmt sein soll wie ein Vulkanausbruch ist natürlich auch kompletter Blödsinn. Als ob man die Handlungen von Al-Quaida als Naturereignis ansehen könnte. Wie dem auch sei der Film ist in allen Punkten misslungen.
Er will Familiendrama sein und versucht krampfhaft zu zeigen wie der schwere Schicksalsschlag des Verlustes der Frau und Mutter sich auf die Coestlers auswirkt. Er will Horrorfilm sein (mit der entsprechenden Musik etc.) wobei schnell klar ist dass die merkwürdigen Gestalten den Menschen helfen wollen - wie auch immer. Er will religiöser Mystery Thriller bzw. Science Fiction sein und scheitert hier komplett. Nicht mal die eigene Logik hält der Film ein, von richtiger Logik ganz zu schweigen. Coestler fasst etwa in Flammen und hat keinerlei Blessur.
Am Schluß kommt raus dass die Erde durch eine Sonneneruption zerstört wird (was man im Zahlencode findet aber was man natürlich nicht verhindern kann) und Aliens oder Engel (oder auch beides in einem) Kinder von der Erde auf andere Planeten evakuieren. Ein absurderes Finale als bei Knowing habe ich noch nie gesehen - und möchte ich auch nie mehr sehen.
Die vorletzte Szene zeigt Coestler wie er zu seinem Vater fährt um dort zu sterben (da die Engel bzw. Aliens ihn nicht mitnahmen aber seinen Sohn retteten). Fast alle Menschen rundherum plündern natürlich oder rennen panisch umher, ja die Welt ist schlecht und gehört zerstört. Das passiert dann auch und dann die letzte Szene Alien Schiffe mit den Kindern an Bord,
Kinder die zu einem Baum der Erkenntnis auf einem anderen Planeten zurennen, uff.
Nicolas Cage scheint ja wirklich gewaltige Finanzprobleme zu haben wenn er sich in einen solchen Film verirrt (er hätte lieber noch eine Immobilie verkaufen sollen). Ich habe mich nur geärgert 2 Stunden meiner Lebenszeit für einen solchen Stumpfsinn verschwendet zu haben. Wenn es den Zahlencode geben würde wäre der Erscheinungstag von Knowing sicher drin!
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Weitere Testberichte über Knowing
Genialer Sci-Fi Film, 20.07.2010
Ein absolut genialer Sci-Fi Film, der viele unberechtigte schlechte Kritiken erhielt. Die Story weiss zu überzeugen genau so wie die Hauptdarsteller. Der Film konzentriert sich schnurgerade auf die Story und wird nicht durch zu viele Nebenhandlungen in die Länge gezogen. Die DVD erhält auch noch Bonus Material.
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Filmkritik: Knowing, 25.04.2009
Nicolas Cage erweist sich für diesen Stoff als Idealbesetzung, gerade weil er den Typus des arglosen Helden, der seine private Passionsgeschichte durchmacht, in den letzten Jahren verfeinert hat. Diesem Duo gelingt ein packendes Beispiel für Mainstream-Kino, das gleichzeitig die Regeln des Mainstreams auf den Kopf stellt.“
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Yopi-Autor:
Tuvok
Bewertung:
Diesen Film muss man nicht kennen, 25.04.2009
Die Grundidee des Films finde ich sehr gut, aber an der Umsetzung hapert es gewaltig. "Knowing" ist zwar stellenweise wirklich sehr spannend und mysteriös, aber die Auflösung am Schluss ist einfach nur schlecht und lässt auch die guten Ansätze sehr schnell vergessen.
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