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Testbericht Knowing

 (DVD) Fantasyfilm
(1,9 von 5)
Platz 43 in der Kategorie "Fantasyfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 1,90 / 5,00 (1,9 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über Knowing

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Das Zahlenblatt wurde gefunden! Ein Vater ermittelt!

erstellt am: 26.04.2009, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Empfehlung:nein
Pro:Idee, Effekte, evtl. Nicolas Cage
Kontra:der Rest
Das waren noch Zeiten

Die Karriere eines Nicolas Cage´s ist momentan ziemlich angeschlagen und immer öfter sieht man ihn in eher billigen Filmen die nicht wirklich viel drauf haben. Entweder Cage versucht es mit einem typischen 08/15 Muster wie man es in "Bangkok Dangerous" sieht, das hierzulande gar nicht im Kino lief, sondern gleich auf DVD erschien. Nicolas Cage kann auch anders und so versucht er sich im Genre Drama und zwar im Film "World Trade Center" wo er einen Polizisten spielt, der während des 11. Septembers 2001 verschüttet wird. Dann kommen dann noch richtig miese Filme wie "Next" wo gar nichts stimmt. Cage spielt hier glaube einen Magier der in die Zukunft blicken kann (ich kann mich nicht mehr genau erinnern). Dann gibt´s da noch die Remake von dem damals mit Christopher Lee Top-Film "The Wicker Man" die auch wirklich richtig scheiße war.
Vergessen sind also die großen Cage Zeiten, wo er in Filmen wie "Con Air", "The Rock" oder in "Spiel auf Zeit" das Action-Genre mit regierte. Aber auch Komödien wie "Tricks" waren gelungen und "Lord of War" war auch ziemlich gut, aber nach diesen Film, hörte es irgendwie auf. Diese komischen 2 "Vermächtniss" Filme waren auch nur meist billige Kopien anderer Filme.
Obwohl ich immer ein großer Fan von Nicolas Cage war, waren seine letzten Filme ganz großer Mist. Sicherlich werden auch diese Filme Fans gefunden haben, aber wirklich innovative Filme gab´s von Cage in letzter Zeit nicht.

Sein neuester Film "Knowing" hört sich auf den Papier gar nicht mal schlecht an. Man wählt hier einen interessanten aber nichtssagenden Titel (Knowing = [das] Wissen ). Noch dazu lässt der gelungene Trailer, in dem man nur sieht, dass ein Flugzeug auf eine Autobahn kracht auf einen spannenden Film hoffen.
Doch bevor ich meine Meinung zum Film sage, werde ich euch erstmal die Story etwas näher bringen.

Story

Wir schreiben das Jahr 1959 im US-Bundestaat Massachusetts und sind im Ort Lexington. Die Schule des Ortes steht vor einem großen Ereignis... und zwar will diese eine Zeitkapsel in die Erde vergraben.
Doch bevor dies passiert, müssen alle Schüler Bilder malen, wie sie sich die Zukunft in 50 Jahren vorstellen. Denn genau nach 50 Jahren (was für ein Zufall da ist 2009) wird diese Kapsel wieder ausgegraben.
Alle Kinder malen auch wie vorgesagt Bilder der Zukunft mit Raumschiffen oder Robotern. Nur die kleine Lucinda tanzt aus der Reihe und malt scheinbar hunderte von nichtssagenden Zahlen auf ihr Papier.
Die Lehrerin findet das gar nicht witzig und nimmt ihr das Papier weg, bevor sie ihr Zahlenbild fertigstellen konnte.
50 Jahre später. Der Moment der Wahrheit ist gekommen. Die Zeitkapsel wird aus der Erde geholt und jeder Schüler bekommt einen Briefumschlag. Caleb, das Kind des Astrophysikers John ist auch dabei. So weit so gut. Doch Caleb bekommt das Bild von Lucinda...
Wo er nur Zahlen auf seinen Blatt stehen sieht ist er enttäuscht. Zuhause entdeckt dann Vater John das Zahlenblatt. Zuerst scheint es nur ein Blatt zu sein. Doch nachdem John sich einen angesoffen hat, sieht er, dass auf dem Blatt alle Anschläge und alle Katastrophen der letzten 50 Jahre stehen. Noch dazu gibt´s ne Extrawurst und zwar hat Lucinda noch die genauen Todesopfer und die *** dieser Anschläge/Katastrophen auf das Blatt geschrieben. Doch dann kommt´s 3 Daten liegen noch in der Zukunft. Nach diesem Schock denkt sich John erstmal ... "Einer geht noch, einer geht noch rein."
Natürlich erzählt John es gleich seinen Kollegen. Doch dann erlebt er eine Überraschung... Niemand scheint ihm zu glauben (na was ein Wunder). Doch als dann eine Katastrophe wirklich passiert, schlägt die Stimmung um.
Doch die Katastrophen sind nicht John´s einziges Problem. Dunkle gekleidete Männer mit blonden Haaren tauchen immer wieder in "Caleb´s" Nähe auf und als dann auch noch schwarze Steine auftauchen wird´s zu viel für den Familienvater und er dreht durch... Und nun stellt er Nachforschungen an und er entdeckt auch zuletzt noch "Aliens". Ach du lieber Schreck, was geht hier nur ab.

Nun mögen manche vielleicht sagen, dass ich vieles verraten hätte, aber ich glaube das ist besser so. Denn wirklich viele Infos wurden im Vorfeld nicht genannt und von Aliens war nie die Rede. Ich will also nur helfen. Hätte ich persönlich gewusst, dass da auch noch Aliens auftreten... ich wäre nicht ins Kino gegangen.
Mal ganz ehrlich. Wer wäre noch ins Kino gegangen, hätte man gewusst, dass putzige "blonde Männer" + Aliens auftauchen.
Doch man muss es auch mal positiv sehen. Nicht oft bekommt man das alles in einem Paket.

Schauspieler

DIE WICHTIGSTEN

Nicolas Cage = John Koestler
Chandler Canterburry = Caleb Koestler
Rose Byrne = Diana Wayland
Lara Robinson = Lucinda Embry / Abby Wayland
Ben Mendelsohn = Phil Bergmann
Nadia Townsend = Grace Koestler
Danielle Carter = Mrs. Taylor
Adrienne Pickering = Alison
Schauspielerisch darf man hier keine "Wunder" erwarten. Nicolas Cage bleibt ganz klar hinter seinen Möglichkeiten und kann nur in der ersten Hälfte überzeugen. Später verliert er sich in einem Katz und Maus Spiel und spielt meist lächerlich lahm.
Chandler Canterburry, spielt den Sohn von John und spielt meist recht gut. Manchmal vielleicht noch etwas unmotiviert, aber er macht seine Sache echt nicht schlecht.
Rose Byrne spielte Diana. Diese lernt John im Laufe des Filmes kennen und schauspielerisch ist sie ne Niete. Besonders in der zweiten Hälfte ist sie nur noch am brüllen und heulen, was meinen Ohren und Kopf aua getan hat. Das sind so die Momente, wo man sich wünscht, man hätte eine Fernbedienung und könnte umschalten. Ich hätte sogar freiwillig kurz auf eine "Florian Silbereisen" Show umgeschalten.
Die restlichen Schauspieler sind dann nur noch böse gesagt "Abfall". Wer mich noch bisschen überzeugen konnte war Danielle Carter als Mrs. Taylor aber sonst... Einfach nur schlecht.


Effekte und Sounds

Der Film bietet leider nur wenig. Oft verlieren sich die Darsteller in Dialogen. Wirkliche Action besitzt der Film nur in den eintretenden Ereignissen. Aber wenn es mal Effekte gibt, dann sind diese richtig gut. Es sieht wirklich genial aus, wenn ein Flugzeug auf die Autobahn kracht und das mit einem unglaublichen "Wumms" in Szene gesetzt wird. Die Katastrophen sehen wirklich alle klasse aus und schwächeln nie.
Was Sound betrifft, so bekommt man hier bei Explosionen ganz großes Kino. Bei der eigentlichen Musik aber eher ganz kleines Kino. Ich finde es einfach nicht passend, das man kurz vor dem *** mit irgendwelcher Oper ähnlichen Musik begleitet wird, die noch dazu nervig ist. Sowas zerstört die Atmosphäre.
Was mir auch etwas negativ aufgefallen ist, ist die deutsche Synchronisation. Und zwar die von Rose Byrne und die von Nadia Townsend. Da kann aber eigentlich der Film nicht viel dafür. Das liegt einfach an meinen persönlichen Geschmack.

Fazit

Was bekommt man hier? Man bekommt hier ein Drehbuch in dem gar nichts stimmt. Es kann einfach nicht gut gehen, wenn man so vieles in einen Film packen will. Ein Flop jagd den nächsten und auch Logikfehler gibt es nicht selten. Es werden Fragen in den Film aufgeworfen, die nicht alle beantwortet werden. Im Drehbuch stimmt so gut wie nichts. Doch da frage ich mich ernsthaft, wie man eine eigentlich coole Idee so schlecht Umsetzen kann. Vielleicht... Nein... Bestimmt wäre der Film um einiges besser geworden, hätte man einige Elemente/Ideen entfernt.
Was mich gut unterhalten hat, sind die Effekte und die meist wirklich tollen Bilder. Auch wenn Cage schwächelt, ist er doch einer der Gründe warum man sich diesen Film überhaupt ansehen sollte. Doch wenn ein Drehbuch nicht stimmt, dann nutzt einen auch nicht ein etwas "vergessener" Hollywoodstar. Aber auch mit einem Will Smith oder Bruce Willis wäre hier nichts besseres rausgekommen. Ganz sicher.
Was übrig bleibt ist ein schlechter Mysterie-Sciene-Fiction-Horror-Film, der sich nicht so recht entscheiden kann, was er eigentlich sein will. Das lächerlichste ist aber das Ende... schon lange nicht mehr so ein Quatsch gesehen. Kein Wunder, dass die halben Kinobesucher nach Filmschluss gelacht haben.

Jetzt folgt ein Abschlusssatz, der möglicherweise ein Spoiler sein kann. Also für Leute die sich den Film ansehen wollen, die hören einfach auf zu lesen.

Ich kann nur hoffen, dass ich auch von den Aliens mitgenommen werde und zum Baum des Lebens gebracht werde. ;-)
hardway
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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Puppekaa
Puppekaa, 26.04.2009

sehr schöner Bericht
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Jari Genialer Sci-Fi Film, 20.07.2010
Ein absolut genialer Sci-Fi Film, der viele unberechtigte schlechte Kritiken erhielt. Die Story weiss zu überzeugen genau so wie die Hauptdarsteller. Der Film konzentriert sich schnurgerade auf die Story und wird nicht durch zu viele Nebenhandlungen in die Länge gezogen. Die DVD erhält auch noch Bonus Material.
Testbericht über Knowing lesen
Yopi-Autor:Jari
Bewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
templerthomas Katastrophenfilm im wahrsten Sinne des Wortes, 26.04.2009
Nicolas Cage scheint ja wirklich gewaltige Finanzprobleme zu haben wenn er sich in einen solchen Film verirrt Ich habe mich nur geärgert 2 Stunden meiner Lebenszeit für einen solchen Stumpfsinn verschwendet zu haben. Wenn es den Zahlencode geben würde wäre der Erscheinungstag von Knowing sicher drin
Testbericht über Knowing lesen
Yopi-Autor:templerthomas
Bewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00
Tuvok Filmkritik: Knowing, 25.04.2009
Nicolas Cage erweist sich für diesen Stoff als Idealbesetzung, gerade weil er den Typus des arglosen Helden, der seine private Passionsgeschichte durchmacht, in den letzten Jahren verfeinert hat. Diesem Duo gelingt ein packendes Beispiel für Mainstream-Kino, das gleichzeitig die Regeln des Mainstreams auf den Kopf stellt.“
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Yopi-Autor:Tuvok
Bewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00
DieEine Diesen Film muss man nicht kennen, 25.04.2009
Die Grundidee des Films finde ich sehr gut, aber an der Umsetzung hapert es gewaltig. "Knowing" ist zwar stellenweise wirklich sehr spannend und mysteriös, aber die Auflösung am Schluss ist einfach nur schlecht und lässt auch die guten Ansätze sehr schnell vergessen.
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Yopi-Autor:DieEine
Bewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00
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