Am letzten Wochenende schaute ich mit ein paar Freunden den neusten Star Trek Film. Ich bin zwar kein eingefleischter Star Trek-Fan, dennoch schaue ich die Filme immer wieder gerne und somit gehörte auch der neuste Streifen zum Pflichtprogramm. Hier also nun mein Urteil.
ALLGEMEINE DATEN ==================== Länge: 120 Minuten Originaltitel: Star Trek 11 Drehbuch: J. J. Abrams, Alex Kurtzman Produzent: Roberto Orci, Alex Kurtzman USA 2008 ab 12 Jahre
INHALT ==================== Zu Beginn des Films trifft die ein Raumschiff der Sternenflotte auf ein riesiges unbekanntes Raumschiff. Nachdem das Schiff der Sternenflotte schwer beschädigt wurde, wird der Captain an Bord des unbekannten Schiffs geholt und dort getötet. Der stellvertretende Captain Kirk, lässt daraufhin das Schiff evakuieren, nicht zuletzt um seine in den Wehen liegende Frau und ihr Kind in Sicherheit zu bringen. Um sie jedoch vor dem feindlich gesinnten Raumschiff zu schützen, geht er auf Kollisionskurs und opfert sich so selbst. Während dessen kommt sein Sohn James Tiberius Kirk zur Welt. Dieser lebt einige Jahre später ein recht zügelloses Leben, liebt schnelle Autos und Motorräder ebenso wie schöne Frauen. Als er in eine Schlägerei mit einigen Vertretern der Sterneflotte gerät, wird Captain Pike auf ihn aufmerksam und lädt ihn ein, der Sternenflotte beizutreten. Nicht ganz überzeugt folgt Kirk dem Aufruf und begibt sich zur Raumstation. Auf diesem Flug lernt er Pille kennen. Auf der Akademie scheint sich Kirk nicht viel verändert zu haben. Er ist nach wie vor der Draufgänger und ein Schlitzohr zugleich. So besteht er einen Test, den bislang noch keiner bestanden hat. Doch er hat hierbei ein wenig geschummelt und muss vor einer Versammlung dem Entwickler des Tests gegenüber treten. Dieser ist Spok. Doch ehe es zu einem Schuldspruch Kirks kommt, werden aufgrund einer Notsituation alle Kadetten auf ihre Schiffe berufen. Auch Kirk gelingt es, trotzdem er nicht erwünscht ist, auf die Enterprise zu kommen. Die Berichte über die Notsituation rufen bei ihm Schilderungen über den Untergang seines Vaters hervor und so gelingt es ihm, Captain Spike zu warnen. Dennoch geraten sie in die Falle und so stehen sie demselben Raumschiff gegenüber, dem Kirks Vater schon vor 20 Jahren gegenübergestanden hat. Und auch dieses Mal muss der Captain an Bord des anderen Schiffes, wo er gefangen genommen wird. Hier erfährt er, dass die Romulaner an Bord des Schiffes Rache nehmen wollen, für die Zerstörung eines ihres Planeten, der jedoch nach Bekunden von Captain Spike noch existiert. Während Spike gefangen gehalten wird, arbeitet das Schiff daran, ein Loch in den Planet Vulkan zu bohren. Zwar gelingt es Kirk den Bohrer zu stoppen, jedoch ist es zu spät. Den Romulanern gelingt es eine besondere Materie in den Planeten einzuführen, die im Innern ein Schwarzes Loch erzeugt, in das der gesamte Planet verschwindet und somit nahezu alle Vulkanier ausgerottet werden. Im Anschluss hieran streiten Spok und Kirk über das weitere Vorgehen. Spok behält die Überhand und setzt Kirk auf einem einsamen Planeten aus. Hier trifft Kirk auf einen ebenfalls Ausgesetzten. Nämlich einem gealterten Spok, der aus der Zukunft kommt. Er klärt Kirk auf, was es mit dem romulanischen Raumschiff auf sich hat. Auch dieses Raumschiff kommt aus der Zukunft durch dieselbe Anomalie, durch die auch pok gekommen ist. Und sie wollen Rache nehmen für die Vernichtung ihres Planeten, die Spok in der Zukunft nicht verhindern konnte.
DARSTELLER ==================== Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Darsteller überwiegend fremd waren. Zwar habe ich bei meinen Recherchen im Internet gelesen, dass die meisten Darsteller bereits in anderen Filmen aufgetaucht sind, dennoch waren mir nur wenige davon bekannt. Das muss aber nicht heißen, dass dies dem Film geschadet hätte. Ganz im Gegenteil. Mir haben die Darsteller ausnahmslos gefallen und meine Erwartungen an die Rolle wurden im Grunde ausnahmslos erfüllt. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Rollen des J.T. Kirk und Spok. Kirk wird gespielt von Chris Pine, während Zachary Quinto die Rolle von Spok spielt. Quinto spielt den jungen draufgängerischen Kirk im Grunde genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Lockeres Auftreten, coole Sprüche und schnelles Aufbrausen, wenn etwas nicht so läuft, wie er es sich vorstellt. All dies wird sehr überzeugend dargestellt, wobei man jedoch auch sagen muss, dass dies nicht allzu schwer ist. Spok ist hingegen anders, als ich ihn erwartet hätte. Zwar ist er die überwiegende Zeit sehr souverän, jedoch zeigt er schon sehr viele Regungen. Das möchte ich aber nicht dem Darsteller anlasten, sondern diese liegt wohl an einer anderen Interpretation der Rolle im Vergleich zu den Vorgänger-Folgen. Trotz der etwas anderen Interpretation der Rolle fand ich die Besetzung dennoch sehr gelungen. Und ohne, dass ich auf die weiteren Darsteller im Einzelnen eingehen möchte, kann ich auch hier nur sagen, dass ich die Darsteller allesamt sehr gut gewählt und durchaus überzeugend fand. Dies gilt für den sympathischen Stotterer Chekov ebenso, wie für die Jungfassung von Ohura oder den jungen Sulu.
MEIN EINDRUCK ==================== Klasse. Das war mein Eindruck beim Verlassen des Kinos. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Der Film bietet eigentlich alles, was ich von einem guten Film erwarte. Das beginnt bei einer schlüssigen Story, geht über gut portionierte Action und gute Darsteller bis hin zu einer guten Prise Humor. Und davon bietet der Film reichlich. Doch eins nach dem anderen. Fangen wir bei der Story an. Diese finde ich wirklich gelungen. Die Idee ist einfach klasse und auch bei der nachfolgenden eingehenden Erörterung derselben im Biergarten konnten meine Begleiter und ich keine wirklichen Unstimmigkeiten ausmachen. Hierbei wird immer wieder an Gegebenheiten und Personen aus anderen Start Trek-Teilen angeknüpft und auch hierbei konnte ich keine Widersprüche zu anderen Star Trek-Filmen ausmachen. Kommen wir als nächstes zur Action. Da es sich hier ohnehin um ein Science Fiction-Abenteuer handelt ist natürlich einiges mehr möglich, als sonst. Was mir jedoch ausgezeichnet gefällt, ist der Umstand, dass der Film nicht zur reinen Materialschlacht und Effekthascherei verkommt. Sicher gibt es faszinierende Explosionen und es gibt auch tolle spacige Gerätschaften etc. Das alles nimmt jedoch nicht überhand sondern lässt der Story und den Darstellern Raum sich zu entwickeln. Das finde ich sehr positiv. Im positiven Sinne beeinflussend mag hierbei auch der Umstand gewirkt haben, dass zu dolle technische Mätzchen aufgrund der Zeit, zu der der Film spielt, nicht drin waren, will man sich nicht den Hass und die Kritik alt eingesessener Star Trek-Fans zuziehen. Schließlich befindet man sich wieder im Zeitalter der Enterprise und hier ist ja Vieles technisch noch nicht möglich, was in nachfolgenden Star Trek Filmen zu sehen war. Dennoch gelingt es, den Zuschauer mit dem einen oder anderen Effekt zu faszinieren, ohne dabei unglaubwürdig zu werden. Zu den Darstellern möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen, da ich hierauf bereits in dem gesonderten Kapitel eingegangen bin. Daher also gleich weiter zum Humor in der Handlung. Dieser kommt nicht zu kurz, sei es durch kesse Sprüche oder einfach nur durch nette Anspielungen. Immer wieder entlädt sich so die Spannung ein wenig und der Film wird so ein wenig aufgelockert. Dabei wirkt das alles nicht aufgesetzt oder an den Haaren herbei gezogen. Ganz im Gegenteil. Der Witz wird innerhalb des Films gut eingesetzt und hat mir ausgesprochen gut gefallen.
FAZIT ==================== Nun, denjenigen, der bis hier her gelesen hat, mag es nicht überraschen, dass ich eine klare Empfehlung für den Film ausspreche. Für mich bietet der Film alles, was ich von einem guten SciFi-Film erwarte. Ich hab mich in der Zeit bestens unterhalten gefühlt und die 9,30 € fürs Kino nicht im Geringsten bedauert. Daher sei dieser Film jedem, der etwas mit Science Fiction anfangen kann, wärmstens ans Herz gelegt. Es lohnt sich.
Der Film war nicht schlecht, aber als Star-Trek-Fan habe ich recht viele Unstimmigkeiten gefunden, z.B. warum kann Uhura ein cardassianisches Getränk bestellen? Der erste Kontakt liegt noch lange in der Zukunft. Die durch Nero veränderte Zeitlinie kann ja nicht alles erklären. Aber letztendlich wurde ich gut unterhalten.
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Filmkritik: Star Trek 11, 18.05.2009
Und dass wir hier erst am Beginn einer ganzen Reihe von Abenteuern der neuen, alten Enterprise-Crew stehen, scheint so gut wie sicher. Schön, denn es gibt noch so viel zu entdecken zwischen Neutraler Zone und dem Alpha-Quadranten.
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Yopi-Autor:
Tuvok
Bewertung:
Für alle echten Trekkies ziemlich enttäuschend..., 18.05.2009
Die Darstellung des Raumschiffs an sich kommt in keinster Weise an das Original aus den 1960er Jahren heran. Viel zu künstlich und steril. Wenn "roter Alarm" ausgerufen wird, war ich es bisher gewohnt, dass sämtliche Lichter z. B. auf der Brücke auf ein Mindestmaß gedimmt
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