Hersteller: Hergestellt wird die Kamera von der Firma Casio, die eigentlich aus Japan kommt, die Kamera wird aber in China hergestellt. Casio gehört bei den digitalen Kameras zu den bedeutendsten Herstellern, Konkurrenten stellen beispielsweise Sony, Nikon und Samsung dar. In Deutschland ist Casio bereits seit 1972 vertreten, der Hersteller ist auch durch seine Taschenrechner und Armbanduhren sehr bekannt. Adresse: Casio Europe GmbH Casio-Platz 1 22848 Norderstedt Telefon: 040528650
Verpackung: Die Verpackung ist nicht allzu groß für eine so teure Kamera, aber das muss ja nichts schlechtes bedeuten. Farblich ist die Verpackung in den Farben rot und schwarz gehalten, auf der Schachtel abgebildet findet sich ein Bild der Kamera in der silbernen Version. Welche Farbvariante in der Verpackung steckt erkennt man an einem kleinen Aufkleber. Auf der Unterseite finden sich ein paar sehr grobe Angaben, viel mehr als die kompatiblen Betriebssysteme ist da nicht herauszulesen, zudem fehlt dort die deutsche Sprache. Auf der Schachtel finden sich sonst noch ein paar Daten, so die Auflösung von 12,1 Megapixeln (wobei auf der Kamera auf einmal von 12,0 gesprochen wird, was mich schon gewundert hat), wie auch die Bildschirmgröße von 2,7 Zoll, welche für die Größe des Gerätes schon sehr ordentlich ist. In der Schachtel finden sich dann unter der Anleitung sämtliche Kabel, die Kamera und der Akku sind in extra Bereichen, so ist alles empfindliche gut geschützt.
Verarbeitung: Hier ein ganz großes Lob, die Kamera ist einfach nur genial Verarbeitet. Es wackelt nichts, es scheppert nichts, alles wirkt edel und es wurde viel Metall verwendet. Die Kamera ist eindeutig auch auf Design und Größe ausgelegt worden, liefert aber dennoch auch prima Fotos.
Farben: Die Kamera ist in den Farben pink, schwarz, silber und grün erhältlich. Silber und schwarz wirken sehr edel, die Farbe pink sollte meiner Meinung nach eher zartrosa heißen, sie ist nicht knallig sondern sehr dezent, auch die grüne Farbrichtung ist sehr elegant, da sie recht dunkel ist. Silber gefällt mir am besten, da man sofort erkennt das die Kamera ein edles Metallgehäuse trägt und sehr elegant wirkt.
Ausstattung: Neben der Kamera und der Betriebsanleitung, auf die ich noch zurückkommen werde, ist auch eine CD mit Software und der kompletten Betriebsanleitung, der Akku, Ladegerät mit entsprechendem Kabel, USB-Kabel, AV-Kabel für den Anschluss an den Fernseher und eine Handschlaufe enthalten. Vermisst habe ich eine Tasche und eine Speicherkarte.
Bedienungsanleitung: Eine kurze Bedienungsanleitung wird in gedruckter Form mitgeliefert, hier wird aber nur das wichtigste erklärt, sprich Akku einsetzen, Tipps gegen Verwackeln und andere grundlegende Dinge. Die "richtige" Anleitung findet sich auf der mitgelieferten CD, diese ist extrem ausführlich, da bleiben keine Wünsche offen.
Bildqualität: Wenn man sie sorgfältig scharfstellt und viel mit den Modi macht, also bei Personen auf Portrait umstellt usw., der macht mit der Kamera sehr gute Bilder. Die 12 Megapixel sind genial, nur der 3-fach Zoom ist nicht mehr ganz so zeitgemäß, aber ok.
Schnelligkeit: Hier möchte ich ein wenig darauf eingehen, wie schnell die Kamera auslöst. Sie ist keine High-Speed-Kamera, die es ja auch zu kaufen gibt, aber doch relativ schnell, habe die Kamera geschüttelt und dennoch sind die Bilder noch ok, es sind lediglich leichte Verwischungen zu erkennen. Auslösen tut die Kamera also schnell, man sollte aber auch die Zeit zum Scharfstellen mit einrechnen, das klappt nicht immer sofort und braucht schon Bruchteile einer Sekunde.
Akku: Der Akku ist leider nicht unbedingt die Stärke der Kamera, es lassen sich zwar einige Bilder knipsen und vieles Betrachten, was natürlich viel Strom braucht, gerade wenn der Blitz verwendet wird und ständig das große Display läuft, für längere Ausflüge und Urlaubsreisen sollte aber unbedingt ein Zweitakku angeschafft werden. Aufladen geht dafür ziemlich flott, bereits nach einer Stunde ist der Akku wieder aufgeladen. Lobenswert ist auch, dass der Akku selbst in die Ladestation gesteckt wird, man kann also mit einem Zweitakku fotografieren, während der andere Akku lädt. Schade ist, dass wenn der erste Strich vom Akkuladezustand an der Kamera verschwindet, nur noch wenig Akku verbleibt, es kommt auch nicht eine Meldung mit "noch 20 Prozent Akku" oder soetwas, man steht also schnell mit einer nicht mehr einsatzbereiten Kamera da.
Bedienung: Ein kleiner Nachteil der Kamera, da sie sich mit einer Hand nicht sehr gut halten und bedienen lässt. Die Tasten sind zudem, mit Ausnahme der Auslösetaste, recht klein und lassen sich nicht immer optimal bedienen.
Installation: Wer eine Kamera kauft will die Fotos natürlich auch mit dem PC verwalten, in Photoshop bearbeiten, auf CD brennen usw. Drucken kann man zwar via Pictbridge oder Speicherkartenslot an vielen Druckern, quasi allen Geräten der namhaften Hersteller, aber der PC bietet doch viele Vorteile. Die Kamera funktioniert mit Vista, XP, Windows 200 und auch mit Mac OS X. Nicht kompatibel ist sie zu Mac OS 9. Die mitgelieferte Software, also z.B. den Youtube Uploader, nutze ich persönlich nicht, ich benötige die CD also nur wegen der genauen Anleitung. Bei Vista steckt man die Kamera einfach an, sie wird sofort als Wechseldatenträger erkannt. Alternativ kann man auch die SD-Karte in den Speicherkartenslot am PC stecken, das macht dann keinen großen Unterschied mehr. Die Installation ist also kinderleicht, zumindest unter Windows Vista.
Design: Das Design ist sehr flach und edel, das Display fügt sich gut in die Rückseite ein, auch wenn die Tasten durch die enorme Größe des Displays im Vergleich zur Gesamtgröße sehr klein werden. Die Kamera ist in der Farbrichtung silber matt gehalten, an den Seiten ist ein glänzender Metallstreifen zu finden. Um das Objektiv herum findet sich ein Metallring, dieser hat eine Struktur und wirkt ebenfalls sehr edel. Der Bereich Design gehört sicherlich zu den stärken der Kamera.
technische Daten: Auflösung---12.1 Megapixel Sensor---1/2.3 Zoll CCD-Chip Speichermedien---Speicherkartenslot für SD-/SDHC, MMC-/MMCplus und Eye-Fi Wireless Speicherkarten Objektivkonstruktion---6 Linsen in 5 Gruppen, inkl. asphärischer Linse Blendenwerte---F2.8 (W) - F5.3 (T) Brennweite---f=6,3 bis 18,9 mm Zoom---3-fach optisch, 4-fach digital, 12-fach total Make-up-shot 41 Best-Shot-Programme Gesichtserkennung Weltzeituhr 112 Gramm ohne Akku und Zubehör
das sind jetzt die meiner Meinung nach wichtigsten technischen Daten, genauer Nachzulesen ist das alles hier: http://de.exilim.eu/de/exilimcard/exs12/spec ifications/
Speicher: Die Kamera besitzt selbst nur sehr wenig Speicher, vor allem in der maximalen Auflösung von 12 Megapixeln lassen sich so kaum Fotos machen. Der Kauf einer Speicherkarte ist also quasi fast zwingend erforderlich, Speicherkarten sind mitlerweile aber zum Glück recht günstig. Eine SanDisk Speicherkarte mit 8GB kostet derzeit rund 17 Euro, für 4 Euro sind bereits Karten mit 2GB erhältlich. Für den Urlaub kann man sich ja mehrere Karten mitnehmen oder eine große, Speicher ist also kein allzu großes Problem, SD Karten sind zudem eh wohl die günstigsten und dennoch können kleine Geräte gebaut werden. Für einen Memory Stick micro mit 8GB muss man deutlich mehr hinlegen, der Einsatz solcher Karten macht eigentlich nur bei Handys und anderen extremst kleinen Geräten Sinn.
Tasche: Bei einem solch edlem Gerät sind ein paar Euros für eine Tasche sicherlich gut investiert. Es gibt auch günstige Taschen für 5-10 Euro, eine passende Casio-Tasche ist etwas teuer, sie kostet rund 20 Euro. Da sicherlich viele mit dem Gedanken spielen werden, sich das "EX-CASE20" zuzulegen, möchte ich es nun kurz vorstellen: Ich habe es für einen Preis von 20 Euro bei Saturn in München erworben, Grund hierfür war natürlich der Schutz der edlen Kamera. Die Kamera wird nur ein wenig vor Nässe geschützt, auch vor Stößen wird sie kaum geschützt, hierfür sind spezielle Schalen im Handel erhältlich. Besonders gut gefällt mir, dass die Tasche aus hochwertigem Leder hergestellt wurde und ein edles Metallelement mit der Aufschrift "Exilim", also die Serie des Herstellers Casio, darauf zu finden ist. Man muss auch nicht ständig einen Klettverschluss oder einen Reißverschluss öffnen, der gerne kaputt geht, sondern klappt die Tasche einfach auf, da ein Magnet eingearbeitet wurde. Die Tasche ist gut vernäht, an der Seite befindet sich eine Schlaufe mit Knopf. Störend finde ich, neben dem hohen Preis, die Tatsache, dass man sich die Kamera nicht an den Gürtel hängen kann, so wie das eigentlich Stand der Technik ist.
was man unbedingt kaufen sollte: Eine Speicherkarte ist eine Pflichtanschaffung bei einer solchen Kamera, da sich sonst, vor allem in der maximalen Qualität von 12 Megapixeln, nur wenige Bilder speichern lassen. Die Preise für eine solche Karte variieren stark, derzeit kostet eine Karte mit 8GB ca. 17 Euro. Auch ist eine Tasche sehr wichtig, um den Bildschirm vor Kratzern und das Objektiv vor dem Verstauben zu schützen. Ein Zweitakku kann gerade bei Urlaubsreisen nicht schaden, dieser kostet ca. 30 Euro.
Preis: Bei Saturn kostet die Kamera derzeit 240 Euro, online ist sie ein wenig günstiger und der Preis bei technischen Geräten verändert sich recht schnell, deshalb sollte man sich, falls man die Kaufansicht für dieses Produkt hat, unbedingt bei Seiten wie ciao oder einem anderen Preisvergleich informieren. Der Preis ist ok, zwar nicht günstig, aber dafür erhält man ein geniales Gerät. Mit einplanen sollte man auf jeden Fall eine Speicherkarte, eine Tasche und wenn man oft verreist auch noch einen weiteren Akku, um nicht von Steckdosen abhängig zu sein.
Garantie: Casio gibt auf die Kamera eine Gewährleistung von 2 Jahren, Artikel mit beschränkter Haltbarkeit wie das Gehäuse (!) und natürlich die Akkus sind dabei ausgenommen. Bei manchen Händlern wie z.B. Saturn lässt sich die Garantie gegen Aufpreis noch verlängern.
Fazit: Ich bin mit der Kamera sehr zufrieden, die hohe Auflösung macht viel Spaß da man auch nachträglich noch viel zoomen kann und selbst kleinste Details erkennt. Die Größe ist ein ganz klares Kaufargument für die Digitalkamera, man kann sie überall hin mitnehmen und sie macht dennoch super Bilder. Zum Kaufpreis muss man aber unbedingt noch Speicherkarte und vllt. auch noch eine Tasche und einen Zweitakku einrechnen, man hat also kein Problem die 300-Euro-Marke zu durchbrechen.
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