Stephen King's The Stand - Das letzte Gefecht (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Icedragon2807
Das Ende der Welt ist erst der Anfang
Pro:
-Spannung -Schauspieler
Kontra:
-nichts für Menschen mit schwachen Nerven
Empfehlung:
Ja
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Eckdaten:
Titel: The Stand - Das letzte Gefecht (das Ende der Welt ist erst der Anfang)
nach einem Roman von: Stephen King (er hat auch das Drehbuch geschrieben)
Regie: Mick Garris
Produktion: Mitchell Galin
Inhalt: 2 DVDs
Lauflänge: insgesamt ca. 360 Minuten
Erscheinungsjahr: 1993 (im US-amerikanischen Fernsehen)
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
FSK: freigegeben ab 16
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Stephen King:
Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland (Maine) geboren. Er ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller und der Meister des Horros.
Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg "Carrie", machte ihn dann aber richtig berühmt und erlaubte es ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen und so seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Seitdem hat er weltweit ca. 400 Millionen Bücher verkauft.
2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
Privat ist er seit 1971 mit seiner Frau Tabitha verheiratet, welche er bereits während seines englisch-Studiums kennenlernte. Sie und viele Freunde waren es auch, welche ihm aus seiner Alkoholsucht und den Drogenproblemen herausholten.
Doch er verfasste Bücher nicht nur unter seinem richtigen Namen, sondern auch unter einem Pseudonym: Richard Bachmann. Damit wollte er herausfinden, ob seine Bücher nur wegen seinem Namen, oder wirklich wegen den Geschichten gekauft wurden.
Seine Bücher fanden großen Zuspruch in der Leserwelt und aus diesem Grund wurden viele seiner Bücher auch verfilmt.
Die bekanntesten sind Stanley Kubricks - Shining (mit der King nicht zufrieden war und selbst ein neues Drehbuch schrieb) und die Verfilmung von "ES" (ungeschlagen mit Tim Curry als Pennywise), sowie dem hier vorgestellten "The Stand".
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Die DVD:
Die DVD-Hülle ist dem Thema entsprechend sehr düster gehalten. Im oberen Drittel bildet ein rotes Wetterleuchten den Hintergrund für den Titel des Films. Darunter eine öde Landschaft in deren Hintergrund ein Atompilz in die Luft steigt. Im Vordergrund sitzt ein Rabe auf einem abgestorbenen Baum.
Dieser Rabe ist auch auf der Rückseite zu sehen. Allerdings sitzt er hier auf einer Straße, welche auf eine Stadt zuführt, deren Silhuette man im Hintergrund erkennen kann. Weiter sieht man den Schatten eines Menschen, über den ein Schwarm Vögel fliegt.
Die DVDs im Inneren sind leider nicht so schön herausgeputzt, sie kommen in schlichtem grau daher.
Ein Booklet gibt es für diesen Film nicht.
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Das Buch:
"The Stand" erschien zum ersten mal 1978 allerdings in gekürzter Form, da der Verlag der Meinung war, dass sich ein zu dickes Buch nicht verkaufen lasse. 1990 mussten sie sich jedoch eines Besseren belehren lassen, denn in diesem Jahr erschien die Originalversion mit sage und schreibe 1227 Seiten und fand auf dem Markt reißenden Absatz.
Der Film:
Der Film wurde 1993 als vierteilige Fernsehserie im US-amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt. Diese Vierteilung hat man auf die DVD übernommen.
Teil 1: Die Epidemi
Teil 2: Träume
Teil 3: Der Verrat
Teil 4: Das letzte Gefecht
Die Handlung:
In einem amerikanischen Labor werden biologische Kampfstoffe erforscht. Bei einem Unfall entweichen diese. Der gesamte Komplex wird verriegelt, alle sterben. Na gut, bis auf einen Wachmann, der vorher noch mit seiner Familie fliehen kann. Allerdings sind auch sie bereits infiziert und mit ihnen findet der Virus seinen Weg in die Welt.
In kurzer Zeit stirbt eine Großteil der amerikanischen Bevölkerung, nur eine kleine Gruppe Menschen überlebt die Seuche. Diese Menschen werden in ihren Träumen von einer alten Frau, Abigaile Freemantle, besucht und zu ihrer Farm, später nach Boulder (Colorado) eingeladen. Zeitgleich sammel aber auch Randall Flagg (der Anführer der Bösen) seine Leute in Las Vegas um sich auf den Kampf Gut gegen Böse vorzubereiten.
Die Guten in Boulder schicken eine Gruppe Boten, unter ihnen Stu Redman, einer der Hauptcharaktere, nach Las Vegas um eine Katastrophe zu verhindern.
Sie werden jedoch von Flagg gefangen genommen und sollen hingerichtet werden, als Beispiel für alle, die sich ihm in den Weg stellen wollen.
Durch eine Explosion verursacht durch den "Mülltonnenmann" kann diese Hinrichtung aber verhindert werden.
Ein Mann aus der Gruppe kehrt nach Boulder zurück und erklärt das Geschehene. Haben die Guten doch nicht alle überlebt?
Auf jeden Fall bauen sie sich in Boulder ein neues Leben auf und Leben so gut es geht in Frieden.
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Die Schauspieler:
-Gary Sinise (u.a. Lt. Dan Taylor in Forrest Gump): Stu Redman
Stu ist ein Mann aus Arlette in Texas und befindet sich mit seinem Freund gerade an der Tankstelle, an welcher der einzige Flüchtling aus dem Labor zusammenbricht. Er wird vom Militär gefangen genommen, aber nach dem er sicher ist, den Virus nicht zu haben, kämpft er sich seinen Weg frei um sich auf die Suche nach einem Gegenmittel zu machen. Sein Weg führt ihn dank Mutter Abigail nach Boulder, wo er zu hohem Ansehen gelangt und zum Sprecher der Gruppe wird. Er ist auch der Anführer der Gruppe, die sich auf den Weg nach Las Vegas macht. Durch eine Verletzung kommt er jedoch nie dort an und kann nach seiner Rückkehr nur noch den Tod seiner Freunde verkünden.
Er ist auch einer der wenigen die nicht in Boulder bleiben, sondern nach Maine zurückkehren.
-Molly Ringwald (u.a. eine Rolle in "Medium): Frannie Goldsmith
Studierte vor der Katastrophe in New Hampshire und ist bereits zu Beginn des Filmes (Buches) schwanger. Allerdings stirbt jeder aus ihrem Heimatort bis auf sie und einen jungen Mann namens Harold Lauder. Mit ihm macht sie sich auf den Weg und schließt sich Stuart an. In Boulder bekommt sie ihr Kind, während die Boten in Las Vegas sind. Das Kind hat die Supergrippe, überlebt aber. Sie zieht am Ende mit Stu nach Maine zurück.
-Jamey Sheridan (u.a. James Deakins in Criminal Intent): Randall Flagg
Er ist ein Dämon, der in mehreren von Kings Werken auftaucht. Er ist eine Art Antichrist, der in Amerika eine Neugründung der Zivilisation nach der Supergrippe verhindern will. Flagg ist das personifizierte Böse, dem Mutter Abigail als das personifizierte Gute gegenübergestellt wird. Er sammelt seine Leute in Las Vegas. Durch die Explosion soll er angeblich ums Leben gekommen sein, doch gelang ihm die Flucht und er tauchte auf einer tropischen Insel wieder auf, wo er von Neuem beginnt seine Macht zu steigern.
-Ruby Dee: Abigail Freemantle
Sie ist eine 108 Jahre alte schwarze Frau aus Hemingford Home, Nebraska. Sie besitzt das zweite Gesicht (Shining) und steht für das Gute. Ihre Gruppe kämpft gegen Randall Flagg. Sie selbst verschwindet allerdings für kurze Zeit um dann vor ihrem Tod den Guten noch einmal die Richtung zu weisen.
-Rob Lowe (u.a. Nummer Zwei (1970er Jahre) in Austin Powers Goldständer): Nick Andros
Ist taub-stumm und überlebt die Grippe, während er ansehen muss, wie ein Sheriff, der ihn vor randalierenden Jugendlichen gerettet hat, und seine Frau sterben. Er nimmt sich des minderbemittelten Tom Cullen an und beide finden ihren Weg zu Mutter Abigaile.
Er findet leider einen frühen Tod, während eines Anschlages auf das Komitee der Guten, durch Harold Lauder, der später zu den Bösen wechselt.
außerdem spielen:
-Laura San Giacomo : Nadine Cross
-Miguel Ferrer: Lloyd Henreid
-Corin Nemec: Harold Lauder
-Kareem Abdul-Jabbar: Der "Monster-Schreier"(ist er im Buch, im Film müsste es eher Totenschreier heißen, denn er ruft "bringt eure Toten nach draußen" und nicht "die Monster kommen" wie im Buch.
-Ossie Davis: Der Mülltonnenmann
-Shawnee Smith: Julie Lawry
-Stephen King: Teddy Weizak
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Meine Meinung:
Man was für ein Film. Nach den 360 Minuten muss man erst mal wieder in die richtige Welt finden und sich bewusst machen, dass das alles gar nicht passiert ist, sondern nur ein Endzeitdrama par excellance von Stephen King ist.
Die Schauspielerauswahl ist grandios, die Rollen wirklich gut besetzt. Am beeindruckensten ist der Mülltonnenmann (Trash Can Man im englischen). Er ist derjenige, der immer alles in Brand stecken muss und am Ende für die Explosion sorgt, bei der die Bösen sterben. Sozusagen werden sie aus den eigenen Reihen ausgelöscht.
Ein echter Psychopat vor dem man Angst bekommt.
Ganz anders ist Randall Flagg, der den Großteil des Filmes als Rabe durch die Gegend fliegt und seine Gegner beobachtet. Er wirkt recht sympathisch und elegant und man hat wirklich das Gefühl ihn aus anderen King Büchern zu kennen.
Natürlich musste auch wieder Maine vorkommen, es wäre auch sehr schade gewesen, wenn diese schöne Gegend nicht erwähnt worden wäre.
Die Schauplätze sind auch ganz klar: Las Vegas als die lasterhafte Stadt als Sitz der Bösen und Boulder als eine Stadt des Friedens, in der schon Stephen King gelebt hat.
Man merkt übrigens, dass er das Drehbuch geschrieben hat, denn die Spannung bleibt bis zu letzt und wird nicht überreizt, so wie man es aus seinen Büchern kennt.
Die Stimmung und Atmosphäre sind den ganzen Film über gedrückt und angespannt. Man weiß nie, wann wieder jemand sterben muss und warum und vor allem, ob die Neugeborenen den Virus auch bekommen.
Doch anders als bei vielen anderen Endzeitdramen steht hier nicht der Kampf an sich und der Untergang der Welt im Vordergrund. Für mich sind es die Menschen, die dafür kämpfen, dass die Welt nicht untergeht, sondern wieder so schön wird wie früher.
Eine Frage ist mit dabei allerdings auch aufgekommen: Wie siehts denn in der restlichen Welt aus?
Die Frage wird leider so gut wie gar nicht beantwortet. Nur soviel, dass es wohl nicht viel anders ist. Also noch viel Platz für Flagg wieder Menschen zu sammeln und gegen das Gute zu ziehen.
Ich kann für mich sagen, der Film fesselt an den Bildschirm und steht dem Buch in nichts nach. Man leidet mit den Hauptcharakteren mit und fiebert mit.
Zum Glück kann ich den immer und immer wieder sehen. ^^
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Fazit:
Ein Film in vier Teilen, der eigentlich fürs Fernsehen bestimmt war. So kann man aber nach den einzelnen Teilen schön Pausen machen.
Wer Stephen Kings "The Stand" gelesen hat, wird das Buch auf jeden Fall in diesem Film wiedererkennen und lieben. Für alle Horroliebhaber auch auf jeden Fall zu empfehlen. Nur schwache Nerven sollte man trotzdem nicht haben, denn subtiler Horror ohne viel Blutgespritze ist doch was anderes als bloßes Gemetzel und darin liegt Kings Kunst.
Von mir gibts für den Film mit der klasse Besetzung und der Spannungsgarantie fünf Sterne.
52 Bewertungen, 15 Kommentare
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04.07.2009, 19:38 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER
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04.07.2009, 01:55 Uhr von tina08
Bewertung: besonders wertvollViele Grüße .... Tina
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29.06.2009, 16:38 Uhr von bambie34
Bewertung: sehr hilfreichNoch einen schönen Tag, Gruß Tanja
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27.06.2009, 12:50 Uhr von rob1980
Bewertung: sehr hilfreichtoller Bericht, gut geschrieben.. ich freue mich über Gegenlesung.. lg rob1980
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27.06.2009, 02:22 Uhr von AngelikaR
Bewertung: besonders wertvollBW. Ein sehr guter Bericht. Ich habe das Buch gelesen und den Film mehrfach gesehen. Ist wirklich nicht einfach, darüber zu schreiben, weil die Geschichte so komplex ist. LG
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26.06.2009, 22:12 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEin guter Bericht. LG
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26.06.2009, 21:56 Uhr von krullinchen
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße, Bine.
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26.06.2009, 21:42 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
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26.06.2009, 20:46 Uhr von Brittili70
Bewertung: sehr hilfreichToll geschrieben. Lg Brittili70
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26.06.2009, 16:18 Uhr von moneymaker2
Bewertung: sehr hilfreichschöne Grüße! gut geschrieben!
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26.06.2009, 16:00 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht, liebe Grüße
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26.06.2009, 14:57 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön geschrieben Lg Sigi
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26.06.2009, 13:50 Uhr von kleiner_engel
Bewertung: sehr hilfreichFreue mich auf deine Gegenlesung. Liebe Grüße, Christin
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26.06.2009, 13:30 Uhr von liebes35
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht. LG Steffi
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26.06.2009, 13:14 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön geschrieben. LG Marina
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