Die Natur schlägt zurück! Aus dem Regenwald kommt das Virus NSD und rafft in kürzester Zeit einen beträchtliche Teil der Menschheit dahin. Wer überleben will, braucht das Medikament "Absolon". Dieses Medikament heilt nicht, schützt aber vor dem Virus bei regelmäßiger Einnahme. Dazu ist "Absolon" nur begrenzt verfügbar und reicht nicht für alle. "Absolon" heißt Lebenszeit kaufen und wird zum Lebensmittelpunkt. Die neue Währung heißt Lebensstunden, die man sich mit "Absolon" zusätzlich verschafft.
Das sind die Rahmenbedingungen, bei denen der Film einsetzt. Es wird ein Wissenschaftler ermordet und der Fahnder Norman Scott (Christopher Lambert) auf den Fall angesetzt. Von einem Assistenten erfährt er schon bald, dass dieser Wissenschaftler an einem Heilmittel für NSD gearbeitet. Da aber therapieren langfristig mehr bringt als heilen, hat der Chef des Pharmakonzerns, der Absolon produziert, natürlich gewisse Einwände. Auch der Assistent stirbt. Vorher kann er aber noch Scott die eine Hälfte des Medikaments verabreichen. Scott muss aber in kurzer Zeit auch die zweite Hälfte des Medikaments finden, wenn er überleben will. Er begibt sich auf die Suche, gejagt von den Schergen des Pharmakonzerns, die kein Interesse daran haben, dass das Medikament in Scott weiterlebt...
Mehr soll über die Handlung an dieser Stelle nicht vorab verraten werden. Es sei nur verraten, dass sie relativ leicht vorhersehbar ist.
Bei dem Film handelt es sich um ein Low-Budget-Werk. Er spielt nicht in einer fernen Zukunft, sondern im Jahr 2007. (Gedreht wurde der Film 2003.) Das hat einen sehr großen Vorteil: Man braucht kein teures Zukunftsequipment, sondern man kann an ganz normalen Drehplätzen wie Straßen in normaler Kleidung drehen, ohne dass es auffällt. Außerdem braucht man keine Phaser, sondern es reichen handelsübliche Pistolen aus dem nächsten "Store".
Hauptdarsteller des Films sind Ex-Tarzan und Ex-Highländer Christopher Lambert sowie das Ex-Seite 3-Modell Kelly Brock. Lambert spielt seine Rolle eher lustlos. Er wirkt müde und fast schon abgehalftert. Wesentlich mehr gefällt da schon seine Partnerin Kelly Brock - zumindest optisch.
Die Handlung ist von der "Stange" und auch teilweise konstruiert. Das fällt vor allem am Schluß auf, als alles eigentlich schon aufgelöst ist und dann noch völlig unsinnig ein Schlußkampf zwischen Scott und einem der "Hauptbösewichter" konstruiert wird. Der Regisseur ist ein echtes Sparwunder. Leider merkt man dass dann doch etlichen Szenen an.
Ich möchte den Film aber nicht ganz runter machen. Für eine Low-Budget-Produktion ist er eigentlich ganz ok und leidlich spannend. Auch ist er ganz gut gefilmt. Der "Sparminator" hat sich eher an Stunt-Szenen und Ausstattung ausgetobt. Die Handlung hätte man aber durchaus origineller und abwechlungsreicher gestalten können. Denn gute Ideen kosten nichts.
Die Fakten:
Darsteller: Christopher Lambert, Ron Perlman, Kelly Brook Regisseur: David Barto Format: Dolby, PAL, Surround Sound Sprache: Deutsch, Englisch Bildseitenformat: 16:9 FSK: ab 16 Spieldauer: 92 Minuten
Fazit: Für einen Low-Budget-Film ordentlich. Mehr aber auch nicht.
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