Auf Befehl des Königs
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Testbericht Auf Befehl des Königs

 (gebundene Ausgabe)
(3,0 von 5)
Platz 191 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - A".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3,0 von 5)
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Testbericht über Auf Befehl des Königs

Das Buch-Cover täuscht

Letzte Aktualisierung am: 16.11.2010, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Empfehlung:ja
Pro:Manchmal witzige Situationen oder Gespräche. - Sehr gut geschrieben!
Kontra:Naives, schon fast doofes Verhalten der beiden Hauptprotagonisten und schnulzig bis zum Geht-nicht-Mehr *brech*
Auf Befehl des Königs
von
Julie Garwood


Buch - Infos:
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Festeinband
ISBN 3800092387
Neupreis: 14,95 Euro
493 Seiten
Ueberreuter - Verlag



Autorin:
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Julie Garwoods erster Roman wurde 1985 veröffentlicht. Heute beträgt die Gesamtauflage ihrer Bücher schon mehr als 30 Millionen Exemplare, und Julie Garwood belegt regelmäßig die Spitzenplätze auf der New-York-Times-Bestsellerliste.



Kurzbeschreibung:
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Nach dem Willen König Edgars von Schottland soll Alec Kincaid, Anführer eines mächtigen schottischen Clans, eine junge Engländerin zur Frau nehmen. Als er Jamie zum ersten Mal sieht, verwandelt sich Skepsis in Begehren. Doch die junge Frau hat sich geschworen, einem Schotten niemals ihre Liebe zu schenken.



Persönliche Meinung:
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Das Buchcover, das hier eingestellt ist, täuscht etwas, denn das Buch ist ein historischer Liebesroman der ganz schnulzigen Sorte.
Inhalt: Der gefürchtete schottische Krieger Kincaid muss seinem König zuliebe eine Engländerin zur Frau nehmen. Unnötig zu erwähnen, dass Schotten und Engländer sich zu der Zeit (der Roman spielt im Jahre 1100) spinnefeind waren und voneinander wenig hielten. Das auserwählte jungfräuliche Mädel aus England namens Jamie lebt mit ihrem Vater und den drei Schwestern zusammen. Obwohl sie die Jüngste ist, kümmert sie sich um alles und deshalb möchte ihr Vater sie ungern ziehen lassen. Doch trotzdem muss die hübsche Jamie mit dem ebenfalls gutaussenden Krieger nach Schottland und nach einer kurzen Hochzeit galoppieren sie Richtung Heimat. Dort angekommen, setzt sie ihr hübsches aber auch eigensinniges Köpfchen gerne durch und verursacht dadurch etwas Unruhe. Gefährlich wird es für sie als jemand versucht sie umzubringen. Zu diesem Zeitpunkt wissen aber Alec und Jamie schon was sie füreinander empfinden. Hach ja, seufz :)

Ich kann immer weniger mit diesen Liebesschnulzen anfangen je älter ich werde. Okay, der Lesestoff ist manchmal mit einigen netten Sexszenen garniert, aber der Inhalt ist einfach nur kitschig und teilweise richtig doof. Jamie möchte z.B. ihrem Mann - einem gefürchteten Krieger wohlgemerkt! - eine Freude machen und ein Schwert schenken, weil sie denkt dass er keines hat *kopfklatsch*. Nicht nur die beiden denken manchmal voneinander dass sie wenig Grips in der Birne haben, auch als Leser denkt man das zuweilen!
Sieht man über manch stumpfsinnige Reaktionen und Gespräche hinweg, gibt es doch hin und wieder einige nette oder gar witzige Wortgefechte und Situationen, wenn Jamie versucht Alec's Leben umzukrempeln. Fazit: Die Autorin hat eine sehr gute Schreibe, aber vom Inhalt darf man sich nicht allzu viel erwarten.
Von mir also 3 Sterne und eine Empfehlung nur für all jene, die gerne lesen wenn naive kleine Mädel auf gefürchtete Krieger treffen und die beiden sich dann wie die größten Liebestrottel aufführen... *augenverdreh*



Leseprobe:
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Henry wünschte ausdrücklich, daß Alec Kincaid zu den Lairds gehörte, die Engländerinnen ehelichen würden. Warum - das wußten sowohl Alec als auch Edgar. Kincaid, obwohl einer der jüngsten schottischen Clanführer, übte große Macht aus. Nach der Zählung unterstanden ihm etwa achthundert wackere Krieger, und dieses Heer konnte er noch verdoppeln, wenn er alle seine verläßlichen Verbündeten zu Hilfe rief. Kincaids Kampfkraft war in England eine geflüsterte Legende, im Hochland ein Triumpfschrei.
Henry wußte zudem, daß Alec die Engländer nicht besonders mochte. Und er hatte Edgar gegenüber die Hoffnung geäußert, diese Ehe würde die Einstellung des mächtigen Lairds ändern und vielleicht sogar zu einer gewissen Harmonie führen. Aber Edgar war klüger, als es der englische König vermutete und erriet dessen Bestreben, Alec auf seine Seite zu ziehen.
Alec und sein König amüsierten sich über Henrys Naivität. Aye, Edgar war Henrys Vasall, seit er vor dem englischen König au fden Knien gelegen und seinen Eid geleistet hatte, und außerdem am Londoner Hof aufgewachsen. Trotzdem sah er sich in erster Linie als schottischer König und zog seine treuen Clans allen anderen vor, insbesondere den Ausländern.
sabtau
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
Der neueste Kommentar
crazy_angel
crazy_angel, 10.08.2009

Liebe Grüße, Chrissy
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