Ich liebe die Abenteuer des nicht mehr so kleinen Zauberlehrling. In dem 6. Teil konnte ich das erste mal die Filmbrisanz mit die des Buches vergleichen. Mir war von vorn herein klar, das gekürzt würde. Dem entsprechend war ich darauf vorbereitet.
Inhalt:
Schnell wird klar - Hogwarts ist kein sicherer Ort mehr. Das Böse ist innerhalb der Mauern. Harry wird von Dumbeldore auf den Krieg vorbereitet. Teil des Plans ist es, Professor Horace Slughorn nach Hogwart zu holen. Sein Wissen ist von größer Wichtigkeit für Harrys Kampf mit Voldemord. Außerdem reisen Harry und Dambeldore an verschiedenen Orte, um die Vergangenheit des dunklen Lords zu durchleuchten. Neben der Gefahr, die von Voldemort ausgeht, sind die pubertären Jugendlichen voll von ihren Hormonen besessen, was zu lustigen Situationen führt.. Ron hat eine neue Freundin, Helmine kocht vor Eifersucht und Harry kommt endlich Gini näher.
Meinung und Interpretation
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Ande rs als die vorherigen Teile, bezieht sich dieser nicht zu sehr auf die Action, sondern auf die emotionale Atmosphäre. Somit kommt der 6. Film dem Buch, nach meiner Meinung, sehr nahe. Die Entwicklung der Charaktere bieten dem Zuschauer eine gelungene Vorstellung. Denn die Probleme als Teenager bleiben auch hier nicht aus. Die Hormone spielen verrückt und bieten zahlreiche Schmunzelaugenblicke. Sei es ein missglückter Liebestrank bei Ron, die allgemeine Eifersucht von Helmine oder das verlieben an sich bei Harry. Die einzelnen Szenen werden von witzigen Schulalltagsaugenblicken gekennzeichnet. Aber das Hauptaugenmerk bleibt beim Kampf gegen das Böse. Doch auch hier gibt es zum Schluss wieder Opfer...
Auch in diesem Teil kommen wieder neue Charaktere hinzu. Horace Slughorn wird Lehrer der Zaubertränke und löst dabei Snape ab. Dieser bekommt wiederum den Posten als Lehrer gegen die dunklen Künste, ein Fach, dass er seit Jahren anstrebte. Der Film nimmt einen mit in die Vergangenheit. Dabei werden wenige Augenblicke aus dem Buch herausgenommen und in den Film transportiert. Das beste Beispiel hierfür, sind die Eltern Harrys. Viele Szenen, die ich für den 7. Band als Wichtig empfinde, kommen gar nicht erst zum Einsatz. Nur Dialoge weisen auf Lilly und James hin und ihre Rolle im Ganzen. Die Reise in die Vergangenheit dient nur allein dazu, Antworten für die Gegenwart und Zukunft zu finden.
Doch der 6. Teil ist wie erwartet sehr dunkel, wahrscheinlich der düsterste Film von allen. Nur die Schwärmerein der Jugendlichen, die sich in Hogwarts abspielen, bringen Euphorie in den Film. In diesem Film kommen auch altbekannte Züge zum Vorschein. Schon am Anfang wird dies deutlich. Harry kommt mit Dumbeldor aus dem Ministerium, blutüberströmt. Wenig später findet man ihn dann bei den Wisleys wieder, wo er eine süße Begegnung mit Gini hat. Doch zuvor übertreffen sich die Darsteller mit einem regen und lustigen Wortspiel. Diese großartige Leistung zeigt für mich die Entwicklung der einzelnen Schauspieler. Nicht nur die Fantasiefiguren werden erwachsenen.
Leider wurde auch wie in den anderen Teilen zuvor viel Handlung herausgenommen. Schade, dass man erst zum 7. Teil die Geschichte in zwei splittert. Nach meiner Ansicht wäre das der Story schon hier zu Gute gekommen. Im Vergleich zum Buch muss man sagen, dass die Umsetzung gut gemacht wurde. Mir haben alle Schauspielleistungen gefallen, vor allem aber von Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint. Die drei Hauptdarsteller stellen ihre Fantasiefiguren noch besser da, als die fünf folgenden.
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Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint
Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
20. November 2009
Produktionsjahr: 2009
Die DVDs hat einen fantastische Klang und Bildqualität. Hier gibt es nicht zu meckern.
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Fazit:
Die Schauspielleistung sind wie in jedem Film erstklassig. Auch an Spezialeffekte und Action mangelt es nicht. Die verschiedenen Szenen kommen einwandfrei zur Geltung und erreichen Höchstleistung. Wenn man das Buch bereits gelesen hat, sollte man sich auf Einsparungen der Handlung vorbereiten. Denn vor allem die emotionalen Szenen mit der Mutter fehlen. Der Preis ist erstklassig. Daher volle Punktzahl
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