eingebaut im PC

viele Anschlüsse

Infos auf dem Karton

Rasurbo GaminX & Power GAP 656
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Rasurbo GaminX & Power GAP 656
Rasurbo GaminX & Power GAP 656
Rasurbo GaminX & Power GAP 656

Testbericht Rasurbo GaminX & Power GAP 656

 Netzteil
(3,0 von 5)
Platz 274 in der Kategorie "Netzteile".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3,0 von 5)
Meinungen:
Preisvergleich: 68,18 € - 79,00 €
Bester Preis: 68,18 € bei Amazon Marketplace ¹

Testbericht über Rasurbo GaminX & Power GAP 656

Mittelprächtig

erstellt am: 11.12.2009, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Empfehlung:ja
Pro:650W, 4x SATA, 2x PCIe 16x
Kontra:schief, Anschlüsse unlogisch
Detaillierte Bewertung
Verarbeitung: Verarbeitung von GaminX & Power GAP 656: 4,0  gut
Laufgeräusch: Laufgeräusch von GaminX & Power GAP 656: 4,0  leise
Installation: Installation von GaminX & Power GAP 656: 3,0  durchschnittlich
Als ich aus den USA heimkam, war Murphy bei mir zu Besuch und mein PC sprang nicht mehr an. Schlussendlich, nach bereits 3 ausgetauschten Komponenten, fand ich den Übeltäter: das Netzteil hatte den Geist aufgegeben. Nargs.
Nun hiess es schnell Ersatz besorgen. In der Familie gab es keinen, da alle noch vorhandenen Netzteile entweder bereits in festen Gebrauch oder einfach zu leistungsschwach sind.


Es sollte durchaus Leistung haben, eine Mindestanzahl von Anschlüssen und trotzdem möglichst kein Vermögen kosten. Bei Amazon war ich da schon mal Fehl am Platze. Ich sah mich bei Winner Computer um, die unweit meiner Wohnung eine Filiale haben, fand ein paar mögliche Kandidaten und fuhr kurzerhand hin und liess mir ein paar zeigen.


Da mein PC Platz für vier Festplatten hat und ich diese auch mal iwann ausgefüllt haben will, wollte ich wenigstens 4 direkte SATA-Stromanschlüsse haben, um nicht wieder mit Extrakabeln und Splitterkabeln und Adaptern noch mehr Strippenchaos und vor allem Schwachstellen einzubauen.


Man zeigte mir ein orangenes Netzteil der Firma Rasurbo, welches für 49,99€ und 550W mit 4x SATA Strom zu haben war. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn: das Netzteil war falsch ausgepreist als GAP 565, es war aber das GAP 656 mit 650 Watt drin.

Der Mensch freut sich, ich mich auch und bastelte das Netzteil ins Gehäuse...



===Rasurbo GAPSeries GaminX & Power GAP 656===



Die harten Fakten:


* schwarz-orange lackiertes Gehäuse
* 650 Watt
* 20/4 Pin Atx Kombistecker
* ATX 12 V Version 2.2
* 4x SATA Stecker
* 2 PCIe-Stecker
* 4x4 Pin Pentium 4 Stecker
* Floppy Anschluss
* 6x HDD Stromstecker
* Green & Power Stromsparmodus
* 12cm Lüfter mit nur 17dB
* Schutz vor Überspannung, Überlastung und Kurzschluss
* On/Off Schalter
* Stromkabel



Mehr Informationen findet ihr hier: http://www.Rasurbo.com/GAP656.html


Im Karton findet sich neben dem blanken Netzteil nur das Stromkabel. Kein Papier zu den 2 Jahren Garantie, keine Hinweise (die man bei einem Stromgerät erwartet, gehen ja doch auch Gefahren von aus), nicht mal Werbung für eigene Produkte oder den Green Power Dings.


===Power her!===


Ich habe mich für ein deutlich stärkeres Netzteil entschieden, da ich einfach auf Nummer sicher gehen will. Ich spiele zwar nicht, aber neben Mainboard und Prozessor hängen in meinem PC 2 DVD Brenner, aktuell 2 SATA Festplatten (werden schlussendlich mal 4 sein) und 5 Gehäuselüfter, weiterhin ist mein neues Gehäuse zusätzlich beleuchtet und benötigt Strom für die Frontanzeigen.



Ich stopfte also das Netzteil an seinen vorgesehenen Platz und fluchte. Die Löcher stimmten nicht überein, aber ich schob es auf mein 08/15-Gehäuse. Fehlanzeige. Beim Einbau ins neue, vernünftige Gehäuse wieder das gleiche. Das Netzteil sitzt erkennbar schief und bildet damit eine Spalte für das Eindringen von Dreck und im neuen Gehäuse saß nur ein Loch auf Anhieb an der richtigen Stelle. Mit Gehäusedeckel entfernen und drücken und schieben, bekam ich dann alle 4 Schrauben ordnungsgemäß dran, aber schön ist das natürlich nicht. Im alten Gehäuse hing es schief und die letzten zwei Schrauben war nur halb und ziemlich schräg reingepresst. Obwohl an den Gehäuserückseiten bereits großzügige, längliche Löcher angebracht sind, war es eine ziemliche Friemelei, es einzupassen. Dabei verschwand dann auch der entstandene Spalt. Schön ist das allerdings nicht, weil der Einbau dadurch ziemlich zäh von Statten geht. Besitzer von teuren Gehäusen werden sich hier natürlich ärgern, wenn sie damit ihre Rückwandlöcher ausfransen müssen, weil es nicht passt.


Nachdem dieser Akt erfolgreich beendet war, begann ich, die Stromanschlüsse zu verteilen und stiess alsbald auf unlogische Planung. Ich benötigte zwei Standardströmlinge für die DVD Brenner und 2 SATA Anschlüsse. Theoretisch hätte ich das wirklich mit einem Strang abdecken können, einer verfügt über 3x Standard und 2x SATA. Geht aber nicht, da es einfach zu kurz ist. Ich müsste die Brenner auf Höhe des Floppy-Einschubs anbringen, damit dieses Vorhaben realisierbar wäre. Also für die unteren Festplatten nun den Extrastrang. Baue ich nachher die anderen beiden ein, werde ich wohl oder übel dann doch einen Adapter oder eine Verlängerung brauchen, sonst kann bei extremer Spannung auf Stecker und Kabel direkt mal Kabelbruch entstehen. Da frag ich mich ernsthaft, wer diese Dinger konzipiert, dass ein durchschnittlicher MidiTower schon fast 60cm hoch ist und das Netzteil auch noch von vorn nach hinten die Strippen bereitstellen muss, sollte doch nun mittlerweile hinreichend bekannt sein. Was machen denn dann Big Tower-Besitzer, was bei Gaming Rechnern keine Seltenheit ist, mit diesem Netzteil? Fragen über Fragen...


Der 20/4 ATX Strom läßt sich dank eines jeweils kleinen Klipsers einfach anbringen und lösen. Den 4poligen kann man abmachen, muss ich auch, da mein 4Pol-Stecker auf dem Board woanders sitzt. Binder auf dem Kabel nach hinten schieben und die Kabelstränge vorsichtig voneinander lösen durch sachtes Ziehen.


Für Lüfter und Frontpanel brauche ich weitere normale Stromanschlüsse. Hier kann ich den übriggebliebenen unter den Brennern mit verwerten, da die Lüfter alle Adapterkabel mit Durchschleifung besitzen und ich somit eine lange, verwundene Konstruktion bauen kann, ohne einen weiteren Kabelstrang vom Netzteil ziehen zu müssen. Ebenso werden die normalen Anschlüsse des zweiten Strangs, der an den SATA Platten hängt, auch gleich mit verwertet.


Den Pentium 4 Stecker sowie die beiden PCIe-Stecker benötige ich nicht. Die PCIe Stecker sind Stromversorgung für entsprechende leistungsstarke Grafikkarten, man kann hier also zwei von dieser Sorte im Verbund betreiben, ohne auf ein Stromproblem zu treffen. Da ich in naher Zukunft noch meine Grafikkarte austauschen möchte, kann ich also beruhigt eine mit eigener Stromversorgung nehmen, jetzt hab ich ja einen Anschluss. Einen Floppystecker brauch ich natürlich auch nicht - denn ich habe schon seit Jahren kein Floppy mehr in meinen Rechnern.


Die Spannungswerte liegen laut Everest vollkommen im Normbereich, ein physikalisches Testgerät besitze ich nicht. Im Gegensatz zu meinem alten Rechner habe ich allerdings schon das Gefühl, es fliesst insgesamt mehr Strom. Mein alter PC klang manchmal regelrecht träge und lahm, als ob nicht genug Strom da wäre, um die Lüfter alle zu versorgen (was bei diesen Niedrigverbrauchern zwar Einbildung sein kann, aber man weiss ja nie), jetzt habe ich 250 Watt mehr und alles schnurrt hörbar zuverlässig und konstant. Da ich wie gesagt auch eine neue Grafik haben möchte, die für Video und Bildbearbeitung gut was leisten muss, steht auch hierfür jetzt ausreichend Strom zur Verfügung.


Laut Herstellerseite bestzt das Netzteil einen Green Power Modus, leider aber finde ich nirgends Hinweise darauf, was genau das ist und wie er arbeitet. Im Standby jedenfalls soll das Netzteil unter 1 Watt brauchen. Standby? Wenn ich meinen PC mal runterfahre, ist er aus und dann direkt stromlos, weil ich ihn ausknipse. Also brauch ich das offenbar nicht wirklich.


A propos ausknipsen. Der Powerschalter am Netzteil sitzt direkt UNTER dem Stromstecker. Ich muss also, wenn ich ihn dort abschalten will, zwangsweise um den Tisch laufen. Denn einfach hintergreifen ist nicht, weil man den Schalter blind nicht findet oder erreichen kann, weil das Kabel im Weg ist. Intelligente Konstrukteure hätten den Schalter daneben angebracht und nicht press unterm Stecker.


Der Lüfter hingegen ist tatsächlich extra leise. Während am alten der Eindruck eines startendenden Kleinfliegers entstand, hört man das Netzteil hier nur leise vor sich hin surren. Okay, ich hab einige Lüfter im Gehäuse, aber da freut man sich erst recht, wenn man eher ein homogenes, nicht so lautes Rauschen vernimmt, als 3 oder 4 verschiedene Rausch- und Surrfrequenzen durcheinander in unterschiedlichen Lautstärken.


Erstaunlicherweise ist der Stromverbrauch ggü meinem alten Netzteil tatsächlich geringer, ob es an den neuen anderen Komponenten oder tatsächlich am Green Dingsbums liegt - es bleibt ein Geheimnis. Meine gesamte Anlage verbraucht jetzt rund 15-20 Watt weniger als vorher - was mich natürlich freut und meinen Stromzähler ebenso. Trotz neuem Gehäuse mit noch mehr Licht und Lüftern!


===FAZIT===


Durch eine falsche Auszeichnung habe ich das Netzteil günstiger bekommen, der Normalpreis lag im Laden bei 69,99€ - ich hab also glücklicherweise 20 Euro gespart. Ganz ehrlich? Mehr ist das Ding auch nicht wert. Es liefert viel Strom, hat einen wirklich leisen Lüfter und besitzt ausreichend Anschlüsse - allerdings stört die schiefe Bohrlochkonstruktion und der dümmlich angebrachte Schalter doch immens, dazu kommen die zu kurzen Kabelstränge. Für 70 Euro hätte ich es wohl zurück in den Laden gebracht, für 50 Euro find ich es okay. Vielleicht hatte ich einfach nur Pech und es ist eins von 10.000, was so schief konstruiert ist, aber das Netzteil empfehle ich deswegen nur mit Einschränkung für diejenigen, die aus Geldmangel (so wie ich....) kein Highend-Netzteil kaufen können, aber trotzdem ausreichend Strom und Anschlüsse haben möchten und sich nicht scheuen, beim Einbau etwas länger rumzufummeln. Zu kurze Kabelstränge kann man mit Adapterkabeln erweitern, das ist Pfennigkram und daher verkraftbar. Es gibt trotzdem nur 3 Sterne, denkt euch noch einen halben dazu, den kann ich hier leider nicht hinmalen. 3 Wäre einen Ticken zu schlecht bewertet, aber für 4 reichts halt in meinen Augen doch nicht.


KingSparko ciao.de/LittleSparko yopi.de
LittleSparko
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
Der neueste Kommentar
topfmops
topfmops, 11.12.2009

AHA . . . . und ich sage und schreibe immer AHA, wenn ich wieder etwas Neues erfahren habe.
Und bei diesem Bericht habe ich einiges für mich Neues erfahren.
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die Verpackung
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