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John Irving: The Imaginary Girlfriend
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John Irving: The Imaginary Girlfriend
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Testbericht John Irving: The Imaginary Girlfriend

 (Taschenbuch)
(5,0 von 5)
Platz 14 in der Kategorie "Bücher Importe, Fremdsprachige Literatur - T".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5,0 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über John Irving: The Imaginary Girlfriend

John Irving als Ringer und Schreiber

Letzte Aktualisierung am: 17.01.2010, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Pro:ein paar Infos bekam ich doch,...die Legasthenie, die Lehrtätigkeit, seine Studenten zB Boyle...
Kontra:etwas mehr über den Privatmann, die Schriftstellerei selbst....
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John Irving
The imaginary girlfriend
Die imaginäre Freundin
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Von Irving habe ich eigentlich alle Bücher gelesen, Filme gesehn und auch ein Hörbuch über eine Lesung in Berlin zuhause. Dieses Buch habe ich mir vom amazon Gutschein des yopi Adventkalenders besorgt. Autobiografische Skizzen klang interessant. Wenn mann so viele Bücher eines Autors kennt, möchte ich zumindest mehr über die Person erfahren, wenn möglich auch aus der Sicht des Autors selbst…

Buchdetails
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Ich habe die
Englische Version TB mit 192 Seiten
Im Ballantine Books Verlag 2002 erschienen
ISBN-10: 0345458265
Kostet 9,77
Und auf Deutsch gibt’s das Ganze auch

Ebenfalls als TB mit 163 Seiten
Diogenes Verlag;
ISBN-10: 3257233086
ISBN-13: 978-3257233087
Um 8,90 €

Kurzinfo
°°°°°°°°°°
Vom Ringen und Schreiben
Aus dem Englischen von Irene Rumler
Von der Vorliebe für dicke Bücher und ihren verheerenden Folgen für den Schulbesuch, vom unwirtlichen Wien, von literarischen Wegbegleitern aller Art, von Irvings Frauen und Söhnen und immer wieder vom Ringen erzählt dieses amüsante, reich bebilderte Selbstportrait für alle Irving-Fans.

Cover
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John Irving ist hier am Cover der englischen Taschenbuchausgabe im Dress eines Exeter Ringers als einer von vielen eines Gruppenbildes abgebildet…
Weiters gibt’s die Info, dass diese Kurzbiografie zuerst in „Trying to save Piggy Sneed“ erschien. Und die Denver Post lobt das Buch als einen Einblick in die kreativen Gedanken eines der phantasiereichsten amerikanischen Autoren…


Verlagsinfo über den Autor
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John Irving, 1942 in Exeter, New Hampshire, geboren, wusste als 19-Jähriger genau, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. Bis zum Durchbruch von ›Garp‹ trainierte er an amerikanischen Universitäten Ringermannschaften und zukünftige Schriftsteller. Im Jahre 2000 erhielt John Irving den Oscar für die beste Drehbuchadaption für den Film ›Gottes Werk und Teufels Beitrag‹. 2001 wurde er als Mitglied in die ›American Academy of Arts and Letters‹ aufgenommen. Er lebt heute im südlichen Vermont.

Inhalt etwas länger
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John Irvin ist ein „Faculty brat“, ein Junger Mann, der wegen der Tätigkeit seines Vaters trotz seiner eher mauen Leistungen und seiner Legasthenie, in Exeter aufgenommen wurde…Der hatte in Harvard in Slawischen Sprachen und Literatur abgeschlossen und war der erste Lehrer, der russische Geschichte in Exeter lehrte…
Aber Irving tut sich schwer, als Beispiel gibt er zB an, dass er der erste Student war, dessen Fruchtfliegen Experiment schiefging…der Biolehrer vergab ihm nur deshalb, weil er in der Stadt wohnte und deshalb ein Gewehr haben durfte und der Biologe brauchte Tauben (tote) für seine Studenten…erst als er ein Loch in dessen Stalldach schießt gibt’s ärger …
Die Sprachtherapie war ein weiterer schwacher beschämender Punkt in Exeter… (Legasthenie gabs als Diagnose in den 50er Jahren nicht) und als der erfolg ausbleibt, geht’s zum Schulpsychologen…

(Zitate)
Es geht dort so zu:
(Ich übersetze frei, da ich die engl. Version habe)
Hassen sie die Schule?
Nein (Ich war dort aufgewachsen)
Warum bezeichnen sie ihren Stiefvater als „Vater“
Weil ich ihn liebe und er der einzige „Vater“ ist, den ich je kannte.
Aber warum sind sie wütend?
„Weil ich nicht lesen kann „ (Spell ist hier mehr lesen+schreiben…
Und warum können sie das nicht?
Finden Sie es heraus.
Ist es schwierig ihren Stiefvater – also ihren Vater – als Lehrer zu haben?
Mein Vater ist erst seit 1 Jahr mein Lehrer, Probleme mit dem Lesen/Schreiben habe ich seit 5 Jahre….
Aber warum sind sie wütend?
(jetzt muss es im Original sein)
Because I can´t spell – and i have to see you…
We certainly are angry, aren´t we? The psychiatrist said.
I certainly are… so versuchte Irvin das Gespräch auf das Thema seiner Lese/schreibschwierigkeiten zurückzubringen…

Dann geht’s weiter mit seiner Karriere als Ringer in der Schulmannschaft. Dort wurde er nie wütend, vielleicht weil er sich dort wohl fühlte…
Irving war als Athlete nie besonders gut, Ballspiele hasste er regelrecht, Schifahren und Eislaufen sind ebenso nicht seine Sache (da er die Kälrte nicht mag)… Der Vorteil beim Ringen liegt im Vorteil gegen Leute der eigenen Gewichtsklasse zu kämpfen…und er bewunderte immer gewisse Regeln, zB die Verantwortlichkeit für die „Sichere Rückkehr zur Matte“ des Gegners…

Sein erster Trainer (Ted Seabrooke) warnt, dass Irving nur „halfway decent“ ist…wegen seiner athletischen Grenzen,…Es muss also nicht das Ende bedeuten, dass du weniger talentiert bist,…beruhigt ihn der Trainer…

Ich erfahre in diesem Buch viele Details über erlaubte und unerlaubte Manöver, Irvings aktive Taitigkeit als Ringer und später auch die als Schiedsrichter… Leider viel weniger über sein Leben außerhalb der Turnmatten…..
Kurz wird die Mutter seiner zwei Söhne beschrieben, oder das Schreiben selbst… und seine Schwierigkeit zwischen „allergy“ und „allegory“ zu Unterscheiden… (der Lektor hatte beim Korrigieren seiner Werke sicher viel Spaß)

Die Söhne kommen auch eher in ihrer Eigenschaft als Ringer vor…
Ein Buch über Ringer und der Titel kommt auch eher davon, dass sich Irving in einer Situation fürchtet wegen besserer Konkurrenz nicht ins Team aufgenommen zu werden und deshalb in Berufung auf die „Imaginäre Freundin“ seinen Abschied nimmt… In ein Auslands Studium Programm aufgenommen ging es nach Europa. Er war 12 Wochen in Deutschland (hatte dort aber Schwierigkeiten, wegen seiner Legasthenie der deuitschen komplizierten Grammatik zu folgen) In Wien lebte er in der Schwindgasse und teilte sich das Zimmer mit einem Jungen aus Chicago „Eric Ross“, der war groß blond athletisch und JUDE….
Irvin selbst war dunkel, klein und wurde oft in begleitung von Eric von Antisemiten bepöbelt…Anfangs war Irving (wegen seiner schlechten Deutschkenntnisse) oft unfähig feine Beleidigungen zu erkennen…dan half ihm Eric „You´re being treatet like a jew again---jetzt haben sie dich wieder wie einen Juden behandelt“ musste Eric weiterhelfen. Aber Irving schlägt bald zurück (He´s the Jew, you idiot – Er ist der Jude, du Idiot“
Und Etwas wird auch von seiner Lehrtätigkeit (Creatives Schreiben, nicht Ringen ) erzählt…Einer seiner Studenten war T.C Boyle… hier hätte ich definitiv mehr wissen wollen… aber Irving streift vieles nur… das Ringen ist wichtiger, jeder Kampf, jede Verletzung, jeder Partner im Ring wird beschrieben….
Einige Fotos gibt’s noch als Trainer und Ringer, Fotos seiner Söhne (beim Ringen) und sein jüngster der mit 3,5 wie ein „vielversprechendes Mittelgewicht“ wirkt…


Fazit
°°°°°°
Ich habe viel über Ringen erfahren, über die Überwindung eines Mittelmäßigen Talents, das durch eine gewisse Sturheit trotzdem Erfolge zeigt.
Die literarische Seite, oder die private, die mich zugegebenermaßen viel mehr interessiert hätten kommt für meine Bedürfnisse viel zu kurz… aber davon abgesehen hat mir das Buch, gefallen… aber einen Stern Abzug gibt’s trotzdem.
angela1968
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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mima007
mima007, 18.01.2010

Viele Gruesse, mima007
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John Irving: The Imaginary Girlfriend: Cover
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