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Iny Lorentz:  Die Rose von Asturien
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Testbericht Iny Lorentz: Die Rose von Asturien

 (gebundene Ausgabe)
(4,0 von 5)
Platz 552 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4,0 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über Iny Lorentz: Die Rose von Asturien

Die Geschichte einer Rose

erstellt am: 05.02.2010, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Empfehlung:ja
Pro:leicht zu lesen
Kontra:etwas zu ausschmückend und dadurch in die Länge gezogen
Da ich aufgrund meiner Schwangerschaftsbeschwerden krank geschrieben wurde, habe ich nun viel Zeit zum lesen.
Und den ersten dicken Wälzer möchte ich Euch nun vorstellen.

Die Autoren:
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Hinter dem Autorennamen steht eigentlich das Ehepaar Iny und Elmar Lorentz, die zusammen die Bücher verfassen. Beide sind wohnhaft in München. Beide haben schon einige historische Bücher verfasst.

Daten zum Buch:
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Gebundene Ausgabe: 789 Seiten
Verlag: Knaur
Erschienen: 21.08.09
ISBN-10: 3426662434
ISBN-13: 978-3426662434
Größe: 22 x 15 x 5,6 cm

Rückentext:
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Asturien im anbrechenden Mittelalter: Einst hat Graf Roderich einen Rivalen getötet und dessen Tochter Maite gefangen genommen. Zwar konnte das Mädchen damals fliehen, doch ihr Hass auf den Grafen und seine Sippe ist seither nie erloschen. Als Maite erfährt, dass Roderichs Tochter heiraten soll, ersinnt sie einen raffinierten Plan. Zunächst gelingt ihre Rache, doch dann geschieht etwas, womit Maite niemals gerechnet hätte …

Leseprobe:
***********
Sie hatten die Franken tatsächlich überrascht. Maite sah auf die kopflos umherrennenden Männer herab, schwang ihre Schleuder und zählte zufrieden die Treffer. Auch wenn die Rüstungen und Helme verhinderten, dass sie ihre Opfer auf Anhieb tötete, so sanken sie doch bewusstlos oder vor Schmerzen schreiend nieder und konnten nicht mehr kämpfen.
Ein Trupp beim Tross war jedoch nicht in die allgemeine Panik verfallen. Ihr Anführer hatte seine Männer fest im Griff, und er bewies Übersicht, indem der die nutzlosen Karren zurückließ und versuchte, mit seinem Leuten zur Spitze des Zuges zu gelangen.
Maites Blick suchte den Mann, während sie einen besonders runden Stein in die Schleuder legte. Sie schwang bereits die Waffe, als die ihn erkannte. Es war Konrad.

Kurzzusammenfassung:
***************** **********
Vom Titel her könnte man meinen das Buch dreht sich im Großen und Ganzen nur um die eine Person und zwar die sogenannte Rose von Asturien Emergilda. Aber eigentlich wird in diesem Buch über mehrere Geschichten und Schicksale berichtet, die sich dann auf fast 800 Seiten ineinander schlingen. Dies macht dieses Buch daher auch so umfangreich.
Zum einem erzählt es eben die Geschichte von Maite, die eben als kleines Mädchen gefangen wurde und nach ihrer Flucht auf Rache sinnt. Und als Ihr Plan zu funktionieren scheint, wird sie selbst Teil einer arglistigen Täuschung und muss sich dann mit ihrem Feind verbünden. Für mich war sie die eigentliche Hauptperson, denn von ihr geht die meiste Handlung aus und ist auch die dominierende Person.

Die Geschichte der Emergilda ist komplex und empfand ich eher als beischmückender Hintergrund, der durch die anderen Geschichten zu einer eigenen wurde.

Dann sind da noch Konrad und Philibert. Beide dienen im Heer von Kaiser Karl und sind unsterblich in Emergilda verliebt und würden Himmel und Hölle bewegen, damit ihre Liebe erwidert wird.

Meinung:
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Ich gebe es ja zu, solche wahrlich dicke Schinken schrecken mich eher ab, denn in der Regel sind diese sehr langatmig und man könnte meistens auf einige Seiten getrost verzichten. Diese Erfahrung hatte ich auch bei dem letztem Iny Lorentz Buch gemacht. Als Fan ihrer Bücher wollte ich dieses Buch zwar unbedingt lesen, hatte aber Angst das dieses Buch wieder solch ein langweiliges Buch wird.
Nachdem ich nun dieses Machtwerk an gedruckten Wörtern durch bin, kann ich nun sagen – langweilig war es nicht, aber fesseln tut es einem auch nicht komplett.
Die Geschichte plätschert so dahin und immer wieder werden Dinge zu ausschmückend geschildert. Auch die Personen und deren vielen kleinen Geschichten machen das Buch zu umfangreich. Wäre es noch ausführlicher geworden, hätte man schon den Stoff für zwei Bücher locker zusammen gehabt.
Der Schreibstil selbst ist einfach gehalten und lässt sich sehr leicht lesen und daher kam ich auch mühelos vorwärts beim lesen.
Ich finde es zwar auf der einen Seite gut, dass man sich an historische Fakten oder landschaftliche Gegebenheiten hält und diese auch in seine Handlungen einbezieht. Lesen soll ja bekanntlich bilden, aber als Romanleser will man unterhalten werden und kein Geschichts- oder Geografiekurs belegen. Eine knappere Schilderung würde es tun und würde die Spannung steigern. Dass dies Iny Lorentz beherrscht, weiß man als Leser ihrer Bücher ja durch die ersten Wanderhuren- Bücher.

Fazit:
******
Das Buch war nicht schlecht hat mich aber auch nicht vom Hocker gerissen. Es ist eine dahin plätschernde Geschichte mit einem fast vorhersehbaren Ende. Persönlich würde ich dieses Buch jenen empfehlen, die grundsätzlich diese Art von Bücher mögen oder Leuten mit viel Zeit. Ich vergebe diesem Buch knappe vier Sterne und bin dann mal auf das nächste Buch des Autorenpaares gespannt.

Liebe Grüße,
Micha
micha2006
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
Der neueste Kommentar
morla
morla, 05.02.2010

wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
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