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Testbericht Knowing

 (DVD) Fantasyfilm
(1,9 von 5)
Platz 43 in der Kategorie "Fantasyfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 1,90 / 5,00 (1,9 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über Knowing

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Wie ein klischeebelandenes Ende einen guten Film kaputt macht

erstellt am: 09.03.2010, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Empfehlung:ja
Pro:teilweise spannend, gute Story an sich, hin und wieder sogar humorvoll
Kontra:das Ende macht den an sich guten Film total kaputt
Es gibt gute Filme, es gibt weniger gute Filme - und es gibt Filme, die bis zu einem gewissen Punkt gut sind und zum Ende hin dann leider so wirken, als ob man fieberhaft nach einer Lösung gesucht hätte und einem nur abstruses oder einfallsloses Zeug in den Sinn gekommen ist.
Zu der letzten Kategorie gehört der 2009 erschienene Film _Knowing_, der vor allem wegen des an sich ansprechenden Beschreibungstextes und wegen Nicolas Cage, der oft ein Indiz für einen guten Film darstellt, im DVD-Regal meiner gewissen Person gelandet ist.

Die _Handlung_ lässt sich eigentlich in recht kurzer Form wiedergeben:
Im Jahr 2009 wird eine 50 Jahre zuvor von Grundschülern vergrabene Zeitkapsel bei den Feierlichkeiten einer Schule wieder ans Tageslicht gebracht. Neben mehr oder weniger sinnvollen Zeichnungen der Schüler, wie diese sich die Zukunft vorgestellt haben, findet sich auch ein Blatt, das nur mit einer Reihe von Zahlenkombinationen vollgeschrieben ist. Dieses Blatt erhält Caleb Koestler, dessen Vater John (gespielt von Nicolas Cage) zufälligerweise Astrophysiker ist und nicht allzu lange braucht, um die Zahlencodes zu entschlüsseln. Was er dabei herausfindet, ist jedoch alles andere als "positiv" zu bezeichnen, denn es finden sich die größten Katastrophen der letzten 50 Jahre auf diesem Papier - aufgezeichnet von einem kleinen Mädchen (Lucinda), das sowohl das Datum als auch die Anzahl der Todesopfer und die Koordinaten des Unglücks vorausgesehen hat. Blöderweise liegen aber drei der Angaben noch in der Zukunft und hinter der letzten findet sich keine Zahlenangabe, die beschreibt, wie viele Opfer es geben wird, sondern die beiden Buchstaben "EE". Es gilt also herauszufinden, was geschieht und ob man es nicht verhindern kann. Blöd nur, dass sich John nicht nur um diese Zahlenfolgen zu kümmern hat, sondern auch noch überlegen muss, ob sein Sohn in Gefahr ist, da er von seltsamen Leuten verfolgt wird....

_Meinung_
Aus diesem Film hätte so viel werden können, wenn man denn auf Thriller mit mystischem Touch steht. Viele gute Elemente, wie beispielsweise das Rätsel, wieso Lucinda die Katastrophen voraussehen konnte und ihr Haus ausgerechnet an eine ganz bestimmte Stelle gebaut hat, sind vorhanden.

Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, da es die Auflösung der meisten Dinge erst gegen Ende zu sehen gibt. Allerdings kann ich hier schon einen ersten Kritikpunkt anbringen: Es dauert ein wenig, bis der Film an Fahrt gewinnt. Das finde ich persönlich nicht so schlimm, da man nicht immer abstürzende Flugzeuge als Garant für Aufmerksamkeit benötigt und ruhig mal langsam an das Geschehen herangeführt werden kann. Wer sich allerdings einen Film voller Action gewünscht hat, der wird erst ab etwa der Hälfte aus dem Schlaf erwachen.

Denn natürlich muss der alleinstehende Vater ja noch Kontakt zu einer Frau aufbauen. Gut, diese Frau hilft tatsächlich bei der Lösung des Rätsels, da es sich bei ihr um Lucindas Tochter handelt, aber die entstehende Beziehung zwischen ihr und John ist sowas von offensichtlich, überflüssig und die Erfüllung eines Klischees, dass man sich einen Teil davon hätte sparen können.

Die _Flüstermenschen_, die Caleb verfolgen und deren Stimmen nur er hören kann (naja, stimmt nicht so ganz, aber sie werden von auffallend wenig Menschen wahrgenommen), wirken ab etwa der Mitte des Filmes nicht mehr mysteriös, sondern einfach nur noch wie ein Störfaktor, zu dem man endlich die Lösung haben möchte, damit man sich diesen Teil sparen kann. Doch leider wird man erst zum Ende des Filmes hin erlöst und denkt sich dann "Ach, das hätten die sich auch ganz sparen können.... Das ist die Lösung? Ich hatte mehr Einfälle erwartet.". Naja, sei's drum.
Dafür liefert der Film immer wieder interessante und sogar spannende Stellen, die Schauspieler überzeugen größtenteils (auch, wenn einige Leute wahrscheinlich wieder der Meinung sind, dass Herr Cage irgendwie immer gleich spielt) und an sich ist das Rätsel um Lucinda ja auch ganz nett (wenn man die Lösung ausblendet).

!!!Spoilerwarnung!!!
Was ich so enttäuschend finde, sind nicht der Weltuntergang oder der Grund, weswegen alle Menschen sterben werden. Nein, was ich überhaupt nicht mag, ist dass die _Flüstermenschen_ Aliens sind, die ein paar Leute auserwählt haben, auf einem anderen Planeten einen Neuanfang zu machen... Ähm..... ja...

Bonusmaterial
Als Bonusmaterial gibt es etwa 30 Minuten zu sehen. Hierbei handelt es sich um einen Kinotrailer, der natürlich nicht schlecht ist, ein Making Of, da ebenfalls ganz nett anzusehen ist (ein Mal reicht allerdings) und eine Option, die sich _Visionen der Apokalypse_ nennt. Hier wird quasi die Geschichte der Apokalypse erzählt und wie sich verschiedene Kulturen das Ende der Welt vorstellen (und wann es sein soll/gewesen sein soll) und welche Gründe es hierfür geben könnte. Zum Film passt diese "Dokumentation" auf jeden Fall und auch sonst ist sie sicherlich nicht schlecht.

Bild und Ton
Bild und Ton sind durchweg gut bis sehr gut. Allerdings gibt es natürlich wieder die Stellen, die einfach zu leise und die Stellen, die einfach zu laut sind. An sich bin ich aber sehr zufrieden.

Fazit
Auch, wenn sich der Text vielleicht so hat lesen lassen, als fände ich den Film absolut einfallslos und klischeebelanden, so hat er doch seine guten Seiten und ich kann ihn an sich weiterempfehlen. Klar, das Ende ist ein wenig mau und auch sonst gibt es hier und da Dinge, die einfach überflüssig sind, aber die Story an sich ist nicht schlecht und unterhalten wird man allemal und stellenweise ist der Film sogar spannend. Daher gute drei Sterne von mir.
Riesenkeks
Yopi Autor - Riesenkeks
Auch auf ciao unterwegs. Hier sind aber ein paar Berichte zu finden, die es da nicht gibt und umgekehrt. Bitte keine Leserundenanfragen. Ich gebe dort Wertungen ab, wo ich will.
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hjid55
hjid55, 09.03.2010

Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
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Nicolas Cage scheint ja wirklich gewaltige Finanzprobleme zu haben wenn er sich in einen solchen Film verirrt Ich habe mich nur geärgert 2 Stunden meiner Lebenszeit für einen solchen Stumpfsinn verschwendet zu haben. Wenn es den Zahlencode geben würde wäre der Erscheinungstag von Knowing sicher drin
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Yopi-Autor:templerthomas
Bewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00
Tuvok Filmkritik: Knowing, 25.04.2009
Nicolas Cage erweist sich für diesen Stoff als Idealbesetzung, gerade weil er den Typus des arglosen Helden, der seine private Passionsgeschichte durchmacht, in den letzten Jahren verfeinert hat. Diesem Duo gelingt ein packendes Beispiel für Mainstream-Kino, das gleichzeitig die Regeln des Mainstreams auf den Kopf stellt.“
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Yopi-Autor:Tuvok
Bewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00
DieEine Diesen Film muss man nicht kennen, 25.04.2009
Die Grundidee des Films finde ich sehr gut, aber an der Umsetzung hapert es gewaltig. "Knowing" ist zwar stellenweise wirklich sehr spannend und mysteriös, aber die Auflösung am Schluss ist einfach nur schlecht und lässt auch die guten Ansätze sehr schnell vergessen.
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Yopi-Autor:DieEine
Bewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00
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