Erfahrungsbericht von Ruquas
Augenscheinlich bist du sicher...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Denn 28 Weeks Later ist besser als sein Vorgänger. Und zwar um Längen. Aber gleich vornweg: Der Film ist nichts für zart besaitete. Denn er ist brutal. Kalt. Und absolut Horror. Denn obwohl der Film an sich nicht viel anders ist, als sein Vorgänger, hat man sich bei diesem Film mehr Mühe gegeben. Auch wenn ich gedacht hatte, dass das nicht mehr geht.
Schon alleine die Eröffnungsaequenz ist die eines Horrorfilms würdig. Mitten in Großbritannien in einem alten Cottage. Ein schreiender Junge hämmert gegen die Tür. Don öffnet, obwohl er es besser weiß, die Tür. Etwas später fallen infizierte ins Cottage ein – und töten abgesehen von Don augenscheinlich alle.
Und schon in dieser Sequenz wird gnadenlos gemetzelt was das Zeug hält. Sehr schön!
Das nächste, was man sieht, ist, wie in der Londoner Innenstadt ein Flugzeug landet. London wurde mittlerweile vom Amerikanischem Militär besetzt, ein kleiner Teil von London wieder bewohnbar gemacht. So lernen wir die Hauptpersonen des Films kennen: Tamy und Andy, welche beide in London ihren Vater Don wiedertreffen.
Ein bisschen später wird auch Don's Frau, welche vermeintlich im Cottage getötet wurde, wiedergefunen. Sie ist schwer traumatisiert, lebt aber. Und zum Erstaunen aller, ist sie infiziert. Ohne, dass man ihr etwas anmerkt. Denn sie ist ledeglich ein Wirt. Ein Wirt, der jemanden anderen ansteckt – der nun die komplette Basis infiziert.
Zwei Dinge, die an diesem Film wirklich sehr gelungen sind:
1.)Das amerikanische Militär ist nicht unbedingt von seiner Schokoladenseite gezeigt worden. Denn es soll auf alles schießen, was sich bewegt – auch auf Kinder.
2.)Dadurch, dass der Vater der Kinder infiziert wird, gibt dies der Handlung einen besonderen Thrill. Denn überall, wo die Kinder sind, taucht auch irgendwann er auf. Mal mit einer ganzen Horde von Infizierten, mal alleine und unauffällig.
Der Film ist ein absolutes MUSS. Er ist besser als sein Vorgänger. Und die Schlusssequenz ist um einiges besser. Denn sie regt einem zum Nachdenken an: Es laufen ein paar Infizierte auf den Eifelturm zu...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Als ich die Vorschau von dem Film im Fernsehen gesehen habe, war ich sofort gefesselt. Was soll denn das für eine Krankheit sein, die mal eben so eine ganze Insel auslöscht?! Vollkommen unmöglich, diese Handlung realistisch darzustellen. Und doch hat man nach diesem Film ein sehr unangenehmes Gefühl...
Der Film fängt harmlos an: Eine Gruppe Tierschützer will Versuchstiere aus einem Universitätslabor befreien. Einer der Angestellten versucht dies zu verhindern, die Tierschützer hören nicht auf ihn – sehr zu ihrem Unglück. Denn die Tiere sind mit dem Wut – Virus infiziert. Und ein Mitglied der Gruppe wird gebissen.
Was ich an sehr an diesem Film schätze, ist, dass das Virus sich nicht mit der Luft überträgt, sondern, dass man sich nur über einen Biss, Speichel oder Blut infizieren kann. Und auch nur dann, wenn man schnell genug von den Infizierten wegkommt. Denn diese Infizierten sind unglaublich aggressiv.
An dem Film stimmt einfach alles – die Charaktere sind unglaublich gut verkörpert, der Film kommt sehr düster rüber. Und der Film zeigt auch, wozu Menschen in Extremsituationen bereit sind. Zum Beispiel tötet eine Frau ihren besten Freund, nur weil dieser gebissen worden ist. Andere sind für Vergewaltigung bereit, wenn es nur dazu dient, die menschliche Rasse zu bewahren. Dinge, an die sie im normalen, einfachem Leben niemals denken würden.
Was ich allerdings sehr schade finde, ist, dass der Film zum Ende hin sehr langatmig und somit langweilig wird. Zwar nur für eine kurze Zeit, ich glaube fünf oder sieben Minuten, aber trotzdem. Und in diesen Minuten finde ich es auch mit der Gewalt zu übertrieben.
Nichts desto trotz ist der Film ein absolutes Meisterwerk, welches, wie ich finde, für jeden Horrorfilm – Fan etwas ist. Und für Zombie – Fans sowieso. Aber auch für Apokalypse – Fans eine lohnenswerte Investition. Aber auch für Philosophen. Denn dieser Film hat eine ganz einfache Frage im Hintergrund: Wir Menschen können so viele Gene verändern... Aber sollten wir dies auch tun?
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Als ich die Vorschau von dem Film im Fernsehen gesehen habe, war ich sofort gefesselt. Was soll denn das für eine Krankheit sein, die mal eben so eine ganze Insel auslöscht?! Vollkommen unmöglich, diese Handlung realistisch darzustellen. Und doch hat man nach diesem Film ein sehr unangenehmes Gefühl...
Der Film fängt harmlos an: Eine Gruppe Tierschützer will Versuchstiere aus einem Universitätslabor befreien. Einer der Angestellten versucht dies zu verhindern, die Tierschützer hören nicht auf ihn – sehr zu ihrem Unglück. Denn die Tiere sind mit dem Wut – Virus infiziert. Und ein Mitglied der Gruppe wird gebissen.
Was ich an sehr an diesem Film schätze, ist, dass das Virus sich nicht mit der Luft überträgt, sondern, dass man sich nur über einen Biss, Speichel oder Blut infizieren kann. Und auch nur dann, wenn man schnell genug von den Infizierten wegkommt. Denn diese Infizierten sind unglaublich aggressiv.
An dem Film stimmt einfach alles – die Charaktere sind unglaublich gut verkörpert, der Film kommt sehr düster rüber. Und der Film zeigt auch, wozu Menschen in Extremsituationen bereit sind. Zum Beispiel tötet eine Frau ihren besten Freund, nur weil dieser gebissen worden ist. Andere sind für Vergewaltigung bereit, wenn es nur dazu dient, die menschliche Rasse zu bewahren. Dinge, an die sie im normalen, einfachem Leben niemals denken würden.
Was ich allerdings sehr schade finde, ist, dass der Film zum Ende hin sehr langatmig und somit langweilig wird. Zwar nur für eine kurze Zeit, ich glaube fünf oder sieben Minuten, aber trotzdem. Und in diesen Minuten finde ich es auch mit der Gewalt zu übertrieben.
Nichts desto trotz ist der Film ein absolutes Meisterwerk, welches, wie ich finde, für jeden Horrorfilm – Fan etwas ist. Und für Zombie – Fans sowieso. Aber auch für Apokalypse – Fans eine lohnenswerte Investition. Aber auch für Philosophen. Denn dieser Film hat eine ganz einfache Frage im Hintergrund: Wir Menschen können so viele Gene verändern... Aber sollten wir dies auch tun?
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Obschon ich die ersten zwei Minuten des Filmes
==28 weeks==
verpasst hatte, konnte ich mich rasch in das abendfüllende TV-Geschehen einfinden. Was mit einer untypischen (weil blitzschnellen) Zombiehetzjagd beginnt, wendet sich rasch einem Endzeitszenario zu: der sog. „Rage Virus“ ist nach 28 Wochen von selbst ausgerottet worden, die infizierten nahmen mehr und mehr Platz in der Welt (oder nur England?) ein und verhungerten so über kurz oder lang. Klingt merkwürdig, wenn man sich fragt, von was ein Zombie sich nun eigentlich kulinarisch ernährt hat und woher dann urplötzlich wieder genug Lebensmittel kommen, um das „District 1“ mit den gesamten Überlebenden zu neu zu bevölkern.
Aber sei's drum. Der vermeintliche Hauptprotagonist Don Harris (Robert Carlyle) macht von den ersten Filmszenen an keinen allzu besten Eindruck, haut er nämlich vor den Untoten ab, ohne auch nur den Versuch zu starten, seine Frau Alice zu retten.
Nach Ablauf der bereits genannten 28 Wochen holt er seine ebenfalls überlebenden Kinder Tammy und Andy vom Bahnhof ab und bezieht mit ihnen das vom Militär rundum bewachte Arenal. So weit, so sicher ~ doch da es natürlich kommt, wie es kommen muss (und demnach die Kinder in die verbotene Zone vordringen, um ein wenig mehr Hab und Gut vom einstigen zu hause abzuholen), geht bald der ganze Zenober von vorne los. Man könnte nun altbacken sagen „etwas hat überlebt“ (hu-hu), aber nein, Mami hat überlebt!
==Näheres zur Umsetzung==
ich muss sagen, ich finds wahrlich erfrischend, wenn Zombies mal nicht watscheln und trotzdem ihre rennenden Opfer mit Leichtigkeit einholen; gleichzeitig jedoch machte mich die wirre Kameraführung fast schon besoffen im Kopf. Eine echte Wohltat, wenn das Grauen erstmal gedämmt zu sein scheint und etwas Ruhe bzw. Dramastimmung Einkehr erhält.
So wirklich verstehen muss ich natürlich nicht, dass Muttern immun gegen das Virus gewesen sein soll, ihren Mann dann schlussendlich doch selbst (absichtlich?) infizierte. Der Gedanke, dass somit die Kiddies ebenfalls immun sein könnten, ist zwar sicherlich ganz nett, aber wenn man mal ehrlich ist ~ was hätte das schlussendlich für eine Rolle gespielt?
Fakt ist, dass das Militär sich über kurz oder lang dazu entscheidet, alles niederzuballern, was sich noch bewegt. Der dortig befindliche Sinn ist mir ebenfalls nicht bekannt, eben weil auf diese Art lediglich die Militär-boys nebst einem einzigen Weibchen überleben würden... da wird’s schon schwierig mit der Fortpflanzung und neuen Bevölkerung.
Positiv hervorzuheben ist zweifellos, dass man sich während des Guckens solche Gedanken allerdings nur kurz macht und sich gebannt-gespannt zurücklehnt (bis die nächste Sexhotline-Werbung eingeblendet wird...).
Einen Sog übt „28 weeks later“ also definitiv aus, auch wenn man im Groben sagen könnte, dass a) entweder die Kinder an der neuen Seuche Schuld sind oder b) das Militär, weil es die schuldigen Kinder nicht direkt beim Verlassen des Districts niedergeballert hat.
Die Stimmung ist zweifellos bedrückend, von der rein menschlichen wie auch der gruseligen Sparte her ~ die vorherrschende Verzweiflung der Bürger wie auch die der Militäris, die versuchen, die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen, lässt den Zuschauer vereinzelt regelrecht erstarrten. Viele Szenen sind von der Machart her prostiv hervorzuheben, unterstreichen sie doch das Horror-Gefühl. Fans diverser „Wackelbildfilme“ kommen ebenso auf ihre Kosten, wenn in wenigen Szenen der Blick durch ein Zielfernrohr mit Nachtsichtfunktion dargeboten wird.
Sympathiefiguren gibt es etliche, unabstreitbar wird ohnehin fast jeder Zuschauer auf der Seite der kiddies stehen, völlig wurscht, wie deppert die beiden eigentlich waren, einfach mal eben durch die Gegend zu latschen. Doch insbesondere der kleine Andy hat was an sich, durch das man am liebsten gleich die Adoptionspapiere unterschreiben würde.
In diesem Zusammenhang empfinde ich persönlich es als positiv, egal wie makaber dies nun wieder klingen mag, dass solche „guten“ Charaktere vereinzelt sterben, und zwar nicht immer auf die angenehmste Art, dafür jedoch in Großaufnahme. „28 weeks later“ geht so richtig unter die Haut, sorgt für Beklemmung, Katastrophenstimmung und der Einsicht, dass man selbst es gewesen wäre, der sich einfach abwartend auf den Hintern gesetzt hätte Marke „da kann man eh nix machen“.
Ein wenig erstaunlich fand ich allerdings, dass die Infizierten offenkundig nicht wirklich weniger wurden, egal, wie viele Schüsse, Bomben, Giftgas- und Feuerattacken eingesetzt wurden. Der vermeintliche Plan, dass filmische Bild einfach möglichst bedrohlich voll zu bekommen, hat definitiv funktioniert.
„28 weeks later“ ist definitiv nichts für schwache Nerven; obschon man davon ausgehen kann, dass die TV-Version ~ nicht zuletzt zu Gunsten der Werbung ~ zerschnippelt wurde, fließt hier eine Menge Blut; Bisswunden und zermatschte Gesichtszüge, Sabber, Schmodder und Gedärms dürfte nur bedingt den gleichzeitigen Schokoladen-Konsum des Zuschauers unterstützen.
==Summa summarum==
ist es unabstreitbarer Fakt, dass „28 Weeks Later" so funktioniert, wie man es eigentlich anhand der ersten 20Minuten vorhersagen kann. Wirkliche Überraschungen gibt es so gut wie keine; Szenen die denen im Nachhinein eher verwirren oder gar befremden, hingegen eine ganze Hand voll.
Doch auf eben jener Hand liegt der Umstand, dass man Horrorfilme oftmals überhaupt nicht hinterfragen _darf, eben weil sich diese Genres ~ nachvollziehbarerweise ~ herausnehmen (können und dürfen), dass in solcherlei eigentlich nichts logisch ablaufen muss.
Die knapp 100 Minuten vergehen wie im Fluge, darüber hinaus schläfert das Szenerio, völlig gleich, wie oft jenes bereits als Schauspiel veröffentlicht wurde, keineswegs ein sondern pusht den Gucker vielmehr noch ein wenig auf. Erfreulich auch, dass man den ersten Teil („28 days later“) nicht kennen muss, „28 weeks later“ stellt im Grunde einen eigenständigen Film dar, der den ursprünglichen Ausbruch der Seuche lediglich aus kurze Texteinblendung behandelt. Ein Usus, der mir persönlich hier sehr zusagte. Typische „lauf weg das Monster will dich fressen“ Machwerke gibt es meiner Ansicht nach schon satt und genug.
Ergo des Ergos:
definitive Guck-Empfehlung und die volle Punktzahl.
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Ohne
===28 days later=== zu kennen, sah ich mir seinerzeit im TV den zweiten Teil „28 weeks later“ an und hegte somit an das Erstlingswerk entsprechend hohe Erwartungen. Während ich bei „28 weeks later“ vorsichtshalber meine Tasse aus der Hand nahm, um sich nicht in einem Schreckensmoment gen Decke zu katapultieren, tat dieser Usus am gestrigen DVD-Abend nicht Not.
Lediglich die Aussage
_“Dann war es nicht mehr im Fernsehen ~ dann war es vor deinem Fenster“
wirkt nach, während sich sonstig mehr oder minder alles recht früh auffällig vorhersehbar gestaltet. Natürlich ist es kaum schlimm, sondern fast schon eher Gesetz, dass anfänglich toughe eiskalt wirkende Personen urplötzlich ihre (Zwischen-)menschlichkeit wiederentdecken ~ aber irgendwie... ich weiß nicht.
Die _Handlung lässt sich rasch auf den Punkt bringen und tut es in der Umsetzung schlussendlich auch: eine kleine Gruppe Tierschützer bricht in ein Labor ein, um zu tun, was immer man als Tierschützer mit unterschiedlich großen Affen dann auch so zu tun gedenkt. Die Warnung eines unverhofft dazu stoßenden Angestellten, dass die Tiere „mit Wut infiziert seien“, stößt auf Unverständnis ~ und hat nach einem entsprechenden Biss katastrophale Auswirkungen: Ähnlich wie der HI-Virus überträgt sich die Infektion durch Körperflüssigkeiten; und nach und nach rottet sich die Menschheit mal wieder selbst aus...
==In der Umsetzung=== wird Wert auf Schockeffekte gelegt. 28 Tage nach dem Vorfall lernt der Zuschauer den Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy) kennen, der in einem verlassenen Krankenhaus erwacht. Auch die Straßen in London sind menschenleer ~ von den toten Überresten mal abgesehen. In einer Kirche trifft er auf Infizierte, kann sich dank Selena (Naomie Harris) und deren Weggefährten in letzter Minute retten. Jene beiden klären Jim über die Geschehnisse auf ~ und schon hier habe ich erneut etwas zu meckern: Jim reagiert meines Erachtens nach viel zu schnell viel zu gefasst; wirkt weder wirklich überrascht, geschockt oder gar verzweifelt. Obschon im Jim im weiteren Verlauf auf seine Eltern trifft und dortig entsprechende Gefühle zeigt, agiert er zum Großteil meines Erachtens nach zu gefasst, geplant und (Tötungs-)erfahren.
Erfreulich unabstreitbar die wahnsinnig liebevoll inszenierte Bebilderung: während in „28 days later“ zum Großteil eine düstere, beklemmende und bedrohliche Atmosphäre vorherrscht, gibt es mitunter eine Szene, in die die farbgewaltige Untermalung durchaus als metaphorisches Mittel angesehen werden darf. Als Celina und Jim auf Frank (Brendan Gleeson) und dessen Tochter Hannah (Megan Burns) treffen, zeigt jener Jim seine Vorrichtung, um Wasser zu sammeln: die über-bunten Eimer inmitten des überragenden Grau-in-Graus lassen ein Bild entstehen, in welches ich persönlich erst einmal versank. Die entsprechende Aussage liegt auf der Hand, überzeugt nichtsdestoweniger und gibt dem Ganzen einen Aspekt, der die ausweglos erscheinende Lage noch einmal untermauert.
Die einzelnen Entwicklungsstränge innerhalb „28 days later“ kamen für mich persönlich wenig überraschend. Naütrlich kann man von den wenigsten Filmen erwarten, stetig etwas absolut Unverhersehbares zu bieten, während man gleichzeitig auf Glaubwürdigkeit pocht.
Und doch ist meines Erachtens viel zu früh überdeutlich zu erkennen, dass die Ankunft in dem vermeintlich abgesicherten Gebiet einiger Militärs keinen so großen Glücksfall darstellen kann, wie die urplötzlich doch arg naiven Reisenden erhoffen. Entschuldigung, aber jeder sollte spätestens seit dem Sexualkundeunterricht im Bilde sein, wie das mit der „dann müssen wir die Welt eben neu aufbauen und bevölkern“ Umsetzung funktioniert.
Die FSK 18 Freigabe sorgt vermutlich bei manch einem für falsche Erwartungen oder gar Enttäuschungen: wer hier ultrabrutale Sequenzen erhofft, wird enttäuscht werden. Unabstreitbar gibt es Momente, an denen der Zartbeseitete zu knabbern hat ~ doch viel Wert auf viel Blut wird zu meiner persönlichen Freude nicht gelegt. Wobei es durchaus etwas heftiger hätte sein dürfen.... denn wie bereits erwähnt: absolute Schreckmomente, wie ich sie innerhalb „28 weeks later“ verspürte, fanden hier nur sehr minimalistisch statt.
Und ja, ich bin enttäuscht.
Fans der diversen '''DVD-Extras''' hingegen kommen vermutlich auf ihre Kosten:
neben dem a-typischen '''Audio-Kommentar''' von Regisseur Danny Boyle und Alex Garland ist ein '''making of''', ein '''Musikvideo''' (Jacknife Lee), '''2 Bildergalerien''', '''2 Kinotrailer''', ein paar '''unveröffentlichte Szenen''' sowie ein '''alternatives Ende''' anguckbar.
Lediglich letzteres habe ich mir angeguckt; da ich mit dem Film an sich nur wenig anfangen kann, haben mich hier nichteinmal mehr die entfernten Szenen interessiert.
===Summa summarum=== handelt es sich bei „28 days later“ zwar eindeutig um ein Werk, welches sich von dem sonstigen Zombie-Gedöns positiv abhebt, aber Begeisterung sieht tatsächlich anders aus.
Action, Spannung und diverse Wendungen, die man in jenen Momenten wahrlich nicht hat kommen sehen sorgen zwar durchaus für einen gelungenen Filmgenuss; doch da ich an dieser Stelle kaum in der Lage bin, nicht stetig mit „28 weeks later“ zu vergleichen, hat diese Veröffentlichung es von Grund auf arg schwer bei mir.
Abraten würde ich vom bloßen angucken nicht unbedingt, aber als Kauf-DVD sollten sich wirklich nur jene aufraffen, die den Film tatsächlich absolut hurra finden. Ich persönlich bin froh, dass ich mir die DVD ausleihen konnte und schaue mir das Ganze beizeiten vielleicht noch einmal im TV an, um die eindeutig intensivste Sympathiefigur Hannah zurück in mein Herz plöppen zu lassen.
Sollte mich mein Weg allerdings noch mal in dem Media-Markt führen, wo die Edition, die beide Teile beinhaltet, für nichtmal 10€ zu haben ist.... dann garantiere ich für nichts mehr.
Ergo des Ergos: ich war, bin und bleibe verwirrt. 3 Sterne und „ich weiß es doch echt nicht!“ Empfehlung.
31 Bewertungen, 7 Kommentare
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20.04.2010, 13:24 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichSchön geschrieben, würde mich über Gegenlesungen sehr freuen. LG claudia
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20.04.2010, 12:20 Uhr von Hamsterbacke09
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße ich dir Schick. Freue mich immer auf Leserunden :) GB melden.
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20.04.2010, 12:08 Uhr von Cessie47
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße, guter Bericht.
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20.04.2010, 11:20 Uhr von rainbow90
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. LG
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20.04.2010, 10:47 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSuper geschrieben. Freue mich über Gegenlesung. LG
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20.04.2010, 08:37 Uhr von Shirty1980
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht. Ich würde mich über Gegenlesungen sehr freuen. Lg Shirty1980
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20.04.2010, 01:04 Uhr von bettie47
Bewertung: sehr hilfreichSuper Grü0e von Bettie47
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