Das Vermächtnis des geheimen Buches (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von schuchi2
Auf der Suche nach der goldenen Stadt
Pro:
der Film
Kontra:
die Ausstattung der DVD
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich Euch mal wieder auf DVD aufmerksam machen, welche ich eigentlich nur durch Zufall gekauft habe mit zwei Beweggründen im Hinterkopf.
Der erste war der Preis von günstigen sieben €uronen, und der andere war der Vorgängerfilm, der mir sehr gut gefallen hat.
In Erwartung an ebenso vielen Extras und einem klasse Film wurde folgende DVD von mir nun käuflich erworben:
Das Vermächtnis des Geheimen Buches
Das wichtigste an einer Film-DVD dürfte der eigentliche Film sein, deshalb fange ich auch mit diesem an, also mit den
Inhalt
Wir schreiben den 14.April 1865. In Washington, D.C. wird das Ende des Sezessionskrieges gefeiert, und Abraham Lincoln wird an diesem Abend ermordet.
Im Zusammenhang mit diesem Attentat wurde in einer gastronomischen Einrichtung Thomas Gates aufgesucht, der Urgroßvater von Ben Gates, dem Finder des Templerschatzes des Vorgängerfilmes. Als Gates damals erkennt, was ein Tagebuch verbirgt, von welchem er das Geheimnis entschlüsseln sollte, reißt er einige Seite des Tagebuches heraus, und versucht diese zu verbrennen. Leider wird er in Beisein seines Sohnes erschossen, und eine der Seiten wird aus den Flammen gerettet.
Die nächste Szene zeigt sowohl Ben, wie auch seinen Vater Patrick Gates bei einer Vorstellung des Tagebuches, welches in ihrem Besitz geblieben ist, und nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Ebenfalls taucht auf dieser Veranstaltung Mitch Wilkinson, der Urenkel des Mannes, der Thomas Gates damals aufgesucht hat, und die Tagebuchseite gerettet hat, auf, der diese Seite somit vorstellt.
Auf dieser Seite taucht der Name Gates im Zusammenhang mit den Verschwörern auf, was den Schluss zulässt, dass dieser damals sogar das Attentat geplant haben soll.
Von nun an geht die Jagd los, um die Unschuld des vor über 200 Jahren erschossenen Thomas Gates zu beweisen.
Die ganze Sache beginnt dann damit, dass die drei Helden des ersten Filmes, Ben Gates, Riley Poole und Abigail Chase diese Seite untersuchen, und darauf einen Code entdecken, den Code, welchen Thomas Gates damals entziffern sollte.
Die Suche nach dem Schatz bleibt nun nicht mehr auf Amerika begrenzt, sondern führt die drei nach Frankreich, wie auch nach London, wo sie jeweils Hinweise finden.
Diese Hinweise deuten auf die goldene Stadt Cibola, welche eigentlich nur ein Mythos sein soll. Um die Unschuld seines Urahn zu beweisen, muss Gates nun das Geheimnis um Cibola lüften.
Um dieses Ziel zu erreichen, muss er sogar, um an ein geheimes Buch zu gelangen, den Präsidenten der Vereinigten Staaten entführen.
Ich möchte aber nicht mehr verraten, deshalb höre ich jetzt auf mit der Inhaltsangabe, und komme zu
Meine Meinung zum Film
Eines ist mir von Anfang an aufgefallen. Der Aufbau der Filmgeschichte ist identisch mit dem aus „Das Vermächtnis der Tempelritter“.
Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit eines Mitglieds der Familie Gates.
Es wird mal wieder ein Schatz gesucht, es gibt einen Gegenspieler, der auch vor Mord nicht zurückschreckt, es werden verschiedenste Geheimnisse gelüftet, welche an Orten versteckt sind, die teilweise öffentlich zugänglich sind.
Mittels technischer Hilfsmittel werden Einbrüche verübt, um die entsprechende Sicherheitstechnik zu überlisten.
Es gibt wieder eine Verfolgungsjagd mittels Autos in menschenüberfüllten Straßen.
Trotzdem, obwohl diese Machart bekannt ist, erlebt weder die Spannung, noch die Handlung einen Abbruch.
Dies dürfte vor allem dem Produzententeam Bruckheimer/Turteltaub zu verdanken sein, wie auch der Regieführung letztgenannten.
Gleiches gilt auch für die Mannschaft vor der Kamera. Die komplette Schauspielerriege des ersten Vermächtnis-Filmes ist vertreten, und erhält auch noch sehr gute Unterstützung.
Nach den ersten Worten meiner Meinung könnten jetzt die meisten der Meinung sein, dass dieser Film nur ein Abklatsch des anderen ist.
Aber nein, so ist es nicht. Dadurch, dass die Geschichte, zumindest der Inhalt, ist komplett neu ersonnen. Die Hauptfiguren müssen nicht erst neu vorgestellt werden, was für Kenner des Tempelritterfilmes sehr praktisch ist.
Neueinsteiger haben allerdings auch nicht wirklich Probleme in den Film einzusteigen.
Dies kommt daher, dass die Figuren so gut agieren, dass man sehr schnell weiß, welche Rolle ein jeder in diesem Film hat.
Zwei Personen werden neu in den Film integriert, wobei der eine, der Gegenspieler, der ersetzende Part des Gegenspielers des ersten Teiles ist. Er ist ebenfalls sehr verschlagen, und schreckt auch, wie weiter oben erwähnt, nicht vor Aggressivitäten zurück. Er lässt Ben Gates die Arbeit machen, und möchte, wenn es geht, die Lorbeeren dafür ernten.
Die zweite Person ist ebenfalls eine sehr prickelnde Bereicherung des Schauspielstabes. Die Mutter von Ben, und somit die Exfrau von Patrick Gates. Man merkt sofort, wie wunderbar die innerfamiliäre Zwiespältigkeit, wie auch die Streitereien, welche in einem Urlaub begonnen haben mit einer Zahnbürste.
Der Spannungsbogen des Filmes ist mal wieder sehr gut gezogen. Er baut sich schnell auf, hält sich eine Weile auf recht hohem Niveau, und als der Schatz gefunden ist, flacht dieser noch nicht ab, denn er baut sich eher noch etwas auf.
Die Drehorte wurden so gut gewählt, und vor allem der dortige Dreh so hervorragend umgesetzt, dass man sich sehr gut vorstellen kann, wo die Schauspieler in dem entsprechenden Moment sind. So tauchen zum Beispiel in Frankreich, als Ben und Riley mittels Modellhubschraubers die dortige Freiheitsstatue untersuchen, zwei radelnde französische Polizisten auf. Wunderbar zeigt Ben mal wieder, wie gut er sich mit Geschichte auskennt, und verwickelt die beiden in ein sehr interessantes Gespräch, was er so gut macht, dass die beiden in das Lösen des nächsten Rätsels mit einbezogen werden.
Die 119 Minuten, welche der Film läuft, kommt keine lange Weile auf, denn der Film ist sehr kurzweilig, was durchaus für diesen Film spricht.
Der Film bekommt von mir auf jeden Fall die volle Punktzahl, auch wenn ich der Meinung bin, dass der Titel falsch gewählt ist, denn das geheime Buch, auf welches der Titel zielt, ist nur eine Episode, nur eine Spur zum eigentlichen Schatz.
Cast und Crew
Für die Produktion zeichnen sich Jerry Bruckheimer und Jon Turtletaub verantwortlich. Letzterer hat auch Regie geführt. Wie schon erwähnt, sind die beiden ihrem Erfolgsrezept aus „Das Vermächtnis der Tempelritter“ treu geblieben. Zu diesem Erfolgsrezept gehörten auch die Schauspieler, wozu hauptsächlich Nicolas Cage als Ben Gates zählt.
Ebenfalls bestens bekannt aus dem vorhergehenden Film Diane Kruger als weibliche Hauptperson Abigail Chase.
Ebenfalls wieder mit von der Party ist Jon Voight als herausragender Vater Ben Gates, Patrick Gates.
Ebenfalls mit zu diesem Staab dürfte auch Harvey Keitel als FBI-Agent Sadusky zählen.
Sehr gut ist wieder einmal zu erkennen, wie gut sich eine Crew einspielen kann. Diese hat schon in einem sehr guten Film Erfahrung miteinander gesammelt, was hier zu ihrem Vorteil dient. Die gesammelte Erfahrung, miteinander zu spielen, wird hier so gut umgesetzt, dass man der Meinung ist, die Leute haben nie etwas anderes getan.
Niemand der Schauspieler macht den Eindruck, als hätten sie keine Lust diesen Nachfolgefilm zu drehen. Sie hatten ansehnlich Spaß dabei.
Natürlich müssen auch neue Personen mit eingebunden werden. Zum einen ist dies der neue Gegenspieler der Gates, Mitch Wilkinson, der von einem hervorragenden Ed Harris verkörpert wird. Als diese Person neu zu dem Film dazu kommt, wird diese auch so vorgestellt, dass sie wichtig für den Film ist, und nicht nur einfach der böse Gegenpart.
Eine weitere sehr positive Ergänzung zu der eingespielten Schauspielercrew ist Helen Mirren, die Mutter von Ben Gates, Emily Appleton.
Auch diese Figur wird als wichtig in den Film eingebaut, denn sie ist die einzige Person, die die uralte Sprache, mit welchem Hinweise auf die goldene Stadt geschrieben, oder besser geschnitzt sind, deuten kann, und somit sogar einen sehr wichtigen Part übernimmt.
Alles in allem: Die komplette Crew, die komplette Technik, der komplette Schnitt und vor allem die Regie sind sehr gut, und bereiten einen sehenswerten kurzweiligen Nachfolgefilm.
So viel zum Film. Dieser Bericht geht aber nicht nur über den Film, sondern über die
DVD
Und diese ist im Gegensatz zur DVD des Vorgängerfilmes mehr als enttäuschend, denn außer den Audiokommentaren von Jon Voight und Regisseur Jon Turtletaub gibt es keinerlei Extras auf dieser DVD. Die Kommentare sind auch noch in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Auch die Sprachauswahl des Filmes ist nur auf Deutsch und Englisch in 5.1, sowie Deutsch in 5.1 DTS.
Die Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch, Türkisch und Englisch für Hörgeschädigte.
Sowohl die Bild-, wie auch die Sprachqualität, wie auch die gesamte musikalische Untermalung ist allerdings wieder sehr gut. Jedenfalls wandelt mein DVD-Player die entsprechenden Signale so um, dass ich diese als sehr gut empfinde.
Kurz zur DVD: Ich bin enttäuscht. Hat man in der DVD „Das Vermächtnis der Tempelritter“ noch ein wunderschönes Suchspiel mit Geheimschriften und so mit auf der DVD eingearbeitet, so hat man mit dieser DVD die totale Sparscheibe heraus gebracht.
Anscheinend gibt man sich bei normalen DVD keine Mühe mehr, und setzt auch in der Produktion eher auf die neueren Blue-Ray-Scheiben.
Das ist aber nur eine Vermutung von mir.
Fazit
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich zwar von dem Film fasziniert war, aber von der DVD, speziell von den Extras, stark enttäuscht bin, was mir eine Gesamtbewertung schwer fallen lässt.
Ich denke mal, dass eine mittlere Gesamtbewertung abgebe, und nur eine Empfehlung für diejenigen ausspreche, die nicht so viel Wert auf Extras legen.
Das war es mal wieder von mir. Ich bedanke mich recht herzlich fürs Lesen.
Falls meinen Ausführungen etwas fehlen sollte, oder jemand noch Fragen zu meinem Bericht haben sollte, so bitte ich um eine entsprechende Benachrichtigung, damit ich das Fehlende, soweit mir dies möglich ist, nachtragen kann.
Ich wünsche allen noch einen schönen Abend, oder Tag,
Euer Schatzjäger Schuchi2
48 Bewertungen, 15 Kommentare
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28.05.2010, 23:01 Uhr von kisja
Bewertung: besonders wertvollSuper geschrieben, freue mich über Gegenlesungen, LG
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28.05.2010, 09:42 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Sigrid..
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28.05.2010, 00:58 Uhr von alicia_
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht, werde mich über Gegenlestungen freuen, LG aus Köln
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28.05.2010, 00:41 Uhr von Steve2512
Bewertung: sehr hilfreichPrima Bericht, sehr hilfreich ! Freue mich über Gegenlesungen :-) LG Steve2512
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27.05.2010, 23:55 Uhr von Shirty1980
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön geschrieben. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. Lg Shirty
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27.05.2010, 23:38 Uhr von Janosch89
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. Würde mich über Gegenlesungen freuen.
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27.05.2010, 23:33 Uhr von mrwong
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich . . . ;-)
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27.05.2010, 22:56 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir. Wünsche dir einen schönen Abend. Freue mich über Gegenlesungen meines neuen Berichtes. LG BUNNY84
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27.05.2010, 22:49 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvolllg. ^^^^^^^^^^^^petra
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27.05.2010, 22:49 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß
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27.05.2010, 22:48 Uhr von Lakisha_1
Bewertung: sehr hilfreichschöner Beicht, würd mich ein paar Lesungen sehr freuen. lg
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27.05.2010, 22:35 Uhr von Grambo
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! Freue mich immer über Gegenlesungen und bin auch immer bereit für Leserunden. Liebe Grüße Grambo
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27.05.2010, 22:35 Uhr von wolli007
Bewertung: sehr hilfreichprima Bericht, lg
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27.05.2010, 22:34 Uhr von austin77
Bewertung: sehr hilfreichdu liest bei mir und ich bei dir so macht yopi Spaß. Liebe Grüße
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27.05.2010, 22:31 Uhr von boby
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Testbericht, und sehr hilfreich. Viele Grüße Robert (;

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