als Musikerfamilie haben wir zahlreiche Instrumente, viele sind allerdings auch schon recht alt. In der Musikschule nutzen wir derzeit das Digitalpiano von Yamaha NP30S.
-> Das Digitalpiano ^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^ °^ °^° ^°^°^°
Ein großer Fan von Digitalpianos bin ich eigentlich nicht, da ich schon erheblich Qualitätsunterschiede im Sound erkenne gegenüber einem Klavier. Hier ist der Sound bzw. der Klang in der Regel viel besser. Aber wir behelfen uns auch gern mit einem Piano in digitaler Form, das kann bei manchen Stücken auch gar nicht mal verkehrt sein.
Das Digitalpiano ist sehr leicht und lässt sich gut tragen und schnell aufbauen. Wenn wir mit mehreren Leuten zusammen spielen ist das von Vorteil. Wir hatten uns hier gleich das Set zugelegt, was aus einem praktischen Ständer, einem Pedal und natürlich aus dem Netzteil besteht. Hier ist wirklich alles mit dabei, wirklich stabil ist das dann letztlich aber nicht, immerhin habe ich durch das Pedal noch ein bisschen „Klavierfeeling“.
Mit dem Funktionsumfang bin ich recht, aber mehr auch nicht, zufrieden, da ich transponieren kann und verschieden Effekt ein meine Songs mit einbauen kann. Meist spiele ich aber klassisch, als mein Sohn noch bei uns im Orchester tätig gewesen ist, hat er da mehr mit experimentiert, ich bleibe lieber bei der klassischen Variante. Das Keyboard hat eine Größe von 1244x259x100mm, wie es hier auch angegeben wurde. Die beiden Lautsprecher mit jeweils 6 Watt sind ehr durchschnittlich. Speziell dann, wenn der Klang etwas lauter wird, man also intensiver und kräftiger spielt, kommt das Digitalpiano schon an seine Grenzen.
Daran habe ich gemerkt, dass hier in der Tat erhebliche Unterschiede zu einem normalen Klavier bestehen, gerade dann, wenn man lauter spielt, merkt man das schon sehr deutlich.
Schön ist wenigstens noch, dass ein praktischer Anschluss für einen Kopfhörer vorhanden ist. Allerdings war ein Kopfhörer nicht mit dabei. Den müsst ihr also noch extra kaufen. Tasten sind 76 Stück vorhanden und ich kann zwischen 10 verschiedenen Sounds wählen. Das ist letztlich auch nur mittelmäßig gut, da es an dieser Stelle viel umfangreichere Pianos in digitaler Form gibt.
Der Preis beträgt 299 Euro, den ich zu hoch finde für diesen Umfang. Gewiss ist der Klang meinen Erwartungen entsprechend, zumindest wenn es nicht allzu laut wird. Grundsätzlich sitze ich aber immer noch viel lieber an meinem ganz normalen Klavier.
Mein Fazit ist daher mittelmäßig. Sicherlich sind Qualität und Verarbeitung beachtenswert, wenngleich Klang und Funktionsumfang zwar okay sind, aber „exzellent“ gewiss nicht.
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Yamaha NP-30, 21.11.2010
Für das Piano spricht: Es ist leicht, platzsparend, hat Anschlagdynamik und Metronom. Es hat einen doch recht realistischen Piano-Sound. Man kann durchaus damit lernen, wobei die gewichteten Tasten fehlen.
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Yopi-Autor:
gwendo
Bewertung:
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